News Eco-Beschwerdestelle: Wieso „Löschen statt Sperren“ besser als Netzsperren funktioniert

Andy

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Die Schwerpunkte bei den Meldungen liegen neben der Darstellung sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche bei extrem gewaltverherrlichenden Inhalten, Volksverhetzung, Verbreitung verfassungsfeindlicher Propaganda, Aufrufe oder Anleitungen zu Straftaten, Unterstützung für terroristische oder kriminelle Vereinigungen sowie andere jugendgefährdende Inhalte.
Werden die 30.000 Beschwerden dahingehend irgendwo aufgeschlüsselt?
 
30 Jahre gibt es sie schon und ich höre heute zum ersten Mal von denen. Sollten mal mehr "Werbung" machen. Wahrscheinlich werden die wenigsten sich dort melden und eher zur Polizei gehen oder eben auf der Platform selbst melden.

Sonst natürlich eine gute Sache, kann man nur unterstützen!
 
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Danke für die Nachricht. Die Effizienz der Eco-Stelle ist wirklich beeindruckend. Sowohl von der Quote her als auch in der Reaktionszeit (<10 Tage). Wobei sich das insgesamt mit einer Reportage deckt, die ich zu dem Thema gesehen habe (Titel weiß ich leider nicht mehr): Selbst ein einfaches Reporterteam konnte wiederholt einschlägiges Material aus dem Netz entfernen, indem sie schlicht die Betreiber der File-Server per Mail angeschrieben haben. Und wenn dieses "Anschreiben" nun Leute hauptberuflich machen wie bei der Eco, klappt das sicher noch besser.

In dem Beispiel muss man wohl zu dem Schluss kommen: Ansätze der freien Wirtschaft schlagen Ansätze der Politik. Oder man könnte auch sagen: Es fehlt nicht an Gesetzen, sondern an der konsequenten Umsetzung bestehender Gesetze.
 
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Reaktionen: schneeland
Gibt es eine Erklärung für den Ausreißer 2024 was Anzahl und Dauer betrifft?
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Lan_Party94 schrieb:
Wahrscheinlich werden die wenigsten sich dort melden und eher zur Polizei gehen oder eben auf der Platform selbst melden.

Die Polizei ist auch der richtige Weg. Da werden die Beweise gesichert und dann die Löschung beim Hoster angeregt.
Ob das über die Eco-Beschwerdestelle oder auf direktem Weg erfolgt und die Beschwerdestelle nur indirekt beteiligt ist, geht aus dem Artikel nicht hervor.

Die Eco-Beschwerdestelle ist Teil der internationalen Inhope-Initiative, bei der Organisationen aus mehreren Ländern eng mit Strafverfolgungsbehörden und Internet-Providern zusammenarbeiten, um rechtswidrige Inhalte schnell aus dem Netz zu entfernen.
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Faluröd schrieb:
Danke für die Nachricht. Die Effizienz der Eco-Stelle ist wirklich beeindruckend. Sowohl von der Quote her als auch in der Reaktionszeit (<10 Tage).

Wobei 10 Tage relativ lang sind, im Vergleich zu 7 Tage Speicherdauer was Verbindungsdaten bei Providern angeht.

Und die neue E-Evidence Verordnung sieht in Notfällen eine Reaktionszeit von 8 Stunden vor.

https://www.bundesjustizamt.de/DE/ServiceGSB/Presse/Pressemitteilungen/2026/20260313.html schrieb:
Nach den neuen Regelungen der E-Evidence-Verordnung müssen Diensteanbieter einer Sicherungsanordnung unverzüglich, einer Herausgabeanordnung innerhalb von 10 Tagen – in Notfällen innerhalb von 8 Stunden – Folge leisten.

https://www.bundesjustizamt.de/DE/ServiceGSB/Presse/Pressemitteilungen/2026/20260313.html

Dazu war vor zwei Monaten erst die Sachverständigenanhörung:
https://www.computerbase.de/forum/t...-auf-cloud-daten.2130870/page-3#post-31238003

Ist überraschend, dass die nun schon in Kraft getreten ist, von den Abstimmungen im Bundestag hatte ich nichts mitbekommen.
 
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