News EcoFlow Ocean 2: Neuer Heimspeicher bietet integrierte Ersatz­strom­funktion

Sephe schrieb:
Wenn man also 63A Backupleistung möchte, sind das ca. 43kW.
(43 : 13 = 13 Batteriemodule, laut Specs sind nur 12 anschließbar)
Denke es wird hier unterschieden zwischen Wirkleistung (kW) und Scheinleistung (kVA). Letztere ist höher als die Wirkleistung, kann also gut sein, dass die 63A Scheinleistung sind, sodass jedes Modul ca. 5-10% Blindleistung zusätzlich liefert. In diesem Fall: 3,4 kW bzw. 3,6 kVAR.
 
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Hier ein Tagesangebot für ein Materialpaket 10kWp (24x Paneele) inkl. 10 kWh Speicher für 5145 Euro + Lieferungskosten.
 
Winder schrieb:
Solaranlagen auf dem Dach kosten das dreifache, wie die auf dem Acker.
Ist wahrscheinlich auch nicht ganz korrekt insofern die Anlage aufs Dach kommt, wenn das Dach sowieso neu gedeckt / gedämmt wird.
 
Dann ist wohl das Bild in der Beschriebung falsch, denn da steht 6 kW AC / 9 kW DC...
Lt. "Lieferumfang" ist es tatsächlich der 10 kW WR, wo es dann passen würde, der kann sogar 15 kWp (sind eigentlich immer AC+50%).
 
teufelernie schrieb:
Diese o.g..Bereichserfassung in Verbindung mit Cloud halte ich für ein hohes Risiko!
Definitiv! Für mich ist das sogar ein absolutes No-Go Kriterium.
Dr. MaRV schrieb:
Elektroinstallationen dürfen in Deutschland ausschließlich von Meisterbetrieben durchgeführt werden.
Es gibt durchaus Elektriker, die einem mehr oder minder hohen Anteil an Eigenleistung äußerst offen gegenüber stehen. Als Elektrotechnisch unterwiesene Person darf man sogar auch elektrische Verbindungen herstellen - es muss im Zweifelsfall nur nachher ein Elektriker die korrekte Ausführung kontrollieren.

Wenn man will, kann man schon nahe zu alles in Eigenleistung machen - man muss nur eben den Dialog suchen.

Vorteil:
Man kann sich seine Hardware meist sehr viel freier Aussuchen. Dann nehme ich den PV Wechselrichter von Fronius, die Batteriewechselrichter inkl. Inselfähigkeit von Victron und die Akkus z.B. von Gobelpower. Mehr Flexibilität geht kaum und ich bin nicht im Ökosystem eines Lieferanten und/oder Herstellers gefangen.
Die meisten Elektriker haben da nur einen oder sehr wenige Hersteller im Portfolio.
Thaxll'ssillyia schrieb:
This. Ich hab meinen 140kWh LFP Homespeicher auf "nur" 10 kW begrenzt für die Lebensdauer.
Naja, finde ich jetzt dann doch etwas arg limitiert. Die Akkus altern auch kalendarisch, insofern hätte ich für meinen Teil wenig Bauchschmerzen damit, die mit 0,3C zu belasten. Das dürfte bei dir wahrscheinlich ja schon die Generatorleistung deutlich übertreffen.
Wichtiger, gerade bei LiFePo4 wäre da eher eine gute Ladeschlussspannung. Ich für meinen Teil mache den Sack bei 3,45V pro Zelle (=55,2V bei 16S oder 51,75V bei 15S) zu.
ghecko schrieb:
Cloud-Basiertes BMS?
Das ist ungefähr so wie Cloud-Basierter Herzschrittmacher. Es gibt Dinge, die gehören nicht ins Internet.
Aber ich glaube, hier hat einfach die Marketingabteilung rein geschissen.
Offen gestanden würde ich es hoffen (!), dass da mir die Marketingabteilung gewaltig reingeschissen hat.
So oder so - siehe oben - wäre das für mich aber ohnehin ein KO Kriterium.
Was bringt mir ne Inselfähige Anlage, die aber Internet braucht, welches bei dem Stromausfall in meiner Ecke nach Zeit X auch ausfällt?
ghecko schrieb:
Materialkosten: ~3600€
Plausibel. Hab gerade erst fünf Batteriepacks für je 1600€ gekauft. Und das wäre noch billiger gegangen, wenn ich gewollt hätte. In meinem Fall war es im wesentlichen die Kompatibilität zu einem bereits vorhandenen Akkupack und einer Sammelbestellung mit meinem Cousin, dem ein Herstellerseitiges Zertifikat wichtig war.
Ansonsten würde ich behaupten, wären auch um 1300€ für ein 16S Pack easy Machbar.

Die restliche PV Anlage wird die Tage bestellt.
 
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Das MatZe schrieb:
Ansonsten würde ich behaupten, wären auch um 1300€ für ein 16S Pack easy Machbar.
Von NKON hab ich kurz vor Jahreswechsel 16kWh ESS Eco mit Seplos BMS und Löschsystem für ~1360€ zzgl. Versand aus den Niederlanden bekommen. Was für 1500 zu finden ist gar kein Problem, aber leider ziehen seit diesem Jahr die Preise wieder an. Wird Zeit für Natrium.
Das MatZe schrieb:
Ich für meinen Teil mache den Sack bei 3,45V pro Zelle (=55,2V bei 16S oder 51,75V bei 15S) zu.
Das ist wohl der wichtigste Punkt um die Langlebigkeit zu garantieren. 0,5C auf Dauer und kurzzeitig um 1C sind alterungstechnisch völlig unproblematisch.
Die Akkus dürfen nur nicht ein halbes Jahr jeden Tag stundenlang bei 56V rumstehen.
 
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ghecko schrieb:
ziehen seit diesem Jahr die Preise wieder an.
Hab ich gemerkt. Insofern bin ich mit meinen 1600€ mit Gobelpower Case und Pace-BMS sowie Helltec/NEEY Balancer noch sehr zufrieden.
Mit dann 95kWh sollte ich erst mal hinkommen. Falls nicht ( :freak: ), kann ich ja zu gegebener Zeit noch mal Nachlegen.
ghecko schrieb:
Wird Zeit für Natrium.
Ja. Aber da brauchts auch wieder passende Wechselrichter/Ladegeräte. Die meisten - auch Victron - können aktuell den deutlich größeren Spannungshub über die Ladekurve hinweg noch nicht vollständig abbilden.

Gleichwohl bin ich sehr gespannt, wann und was da kommt. Wenn Natrium das verspricht, was es hält, sehe ich es im EFH vor allem als Saisonalen Speicher. Mein feuchter Traum wäre 1MWh (oder mehr), die ich dann in den Keller stellen kann, sobald das Öllager dank Wärmepumpe obsolet geworden ist. Die kann man dann ganz entspannt das Jahr über volltanken und in den kalten und ertragsarmen Monaten (insb. Dezember und Januar) aufbrauchen.
Aber bis sowas vom Status "Pure Geldverbrennung" mal in den Bereich "wirtschaftlich nicht sinnvoll aber kann man machen" wechselt, wird vermutlich noch locker eine Dekade vergehen.
ghecko schrieb:
Die Akkus dürfen nur nicht ein halbes Jahr jeden Tag sundenlang bei 56V rumstehen.
Jo. Laden bis 3,45V, danach dann runter auf 3,35 oder 3,4V und gut ist.
 
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Benj schrieb:
Ist auch ziemlich genau unser Bedarf an einem mittleren Wintertag mit Luft/Wasser-Wärmepumpe, ca. 190m². Und wir haben ca. 500 W Grundlast für den ganzen Netzwerkshit und Standby-Geräte.
Ich würde dann ernsthaft deinen standby Verbrauch checken. Meine Grundlast liegt bei 110W ca. Bei dir sind das ja 12kWh pro Tag, wenn du nichts extra nutzt?
Falls du das tatsächlich alles brauchst, lohnt sich PV jeden falls bei dir sehr stark:)
 
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Sekronom schrieb:
Ich würde dann ernsthaft deinen standby Verbrauch checken.
Wozu? Klar ist das viel, aber das ist halt, was 10gbit Ethernet (u. a. 8 Switches) plus WiFi-APs (U7 Pro XG) bei Ubiquiti auf 4 Etagen mit Stahlbeton verbrauchen. Plus 4 Homelab-PCs (NAS usw.). Da gibt's nix zu checken, das ist aktuell einfach so, irgendwann widme ich mich mal der Zusammenlegung von Services, aber aktuell bastle ich noch viel und hab das alles daher etwas überdimensioniert.

Und ja PV wäre schön, ist aber in meinem eng Umbauten Doppelhaus bisher nicht so lukrativ, haben sehr wenig geeignete Fläche. Daher muss das noch warten, bis die Stromkosten so hoch werden, dass es sich lohnt. Bei 30ct jedenfalls nicht.
 
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Mit nem Balkonkraftwerk würdest du ja schon deinen Standbyverbrauch sehr gut abdecken können. Es muss ja nicht immer eine große PV Anlage sein.
 
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Das MatZe schrieb:
Aber da brauchts auch wieder passende Wechselrichter/Ladegeräte. Die meisten - auch Victron - können aktuell den deutlich größeren Spannungshub über die Ladekurve hinweg noch nicht vollständig abbilden.
Ich glaube bezüglich der Lade/Entladekurve sind wir von der Zellchemie noch nicht am Endpunkt angelangt bei Natrium. Der Hub wird sich schon noch abflachen. Und selbst wenn nicht, bis auf das Niedrigtemperaturverhalten lässt LFP im stationären Bereich wenig Wünsche offen.
Das MatZe schrieb:
Mein feuchter Traum wäre 1MWh (oder mehr), die ich dann in den Keller stellen kann, sobald das Öllager dank Wärmepumpe obsolet geworden ist.
Das Öllager wird auch irgendwann mein Batterieraum :D aber das wird noch dauern. Mal sehen wo ich dann lande bezüglich Kapazität.
Gerade bau ich bei meiner Mutter eine Inselanlage mit 3 Multiplus 6k5 und 42kWh LFP als Basis. Am Ende werden da 40kWp in bester Südlage dran hängen. Wenn Frau Reiche den Strom der alten EEG Anlage nicht will...
 
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Ich finde die Spezifikationen (mal wieder) ziemlich uneindeutig.
Hieraus lese ich. Etwas runter scrollen, dann oben auf Spezifikationen klicken.

Ich habe immer ein 3-Phasen-Wechselrichter-System. Kann dieses netzgekoppelt verwenden. Muss es aber nicht.
Wenn ich Netzgekoppelt agiere, stehen mir im Haus 63A/14,5kW/230V weitergereicht zur Verfügung.
Maximal kann ein 3-Phasen-Wechselrichter 24kW Gesamt Eingangsleistung aufnehmen aus 3 MPPT-Trackern, je ein String.
Die nominale Ausgangsleistung beträgt "6/8/10/12 kW". Wonach richtet sich das? Nach den gestackten Wechselrichtern im System?

Thema Kapazität errichten:
"Kapazität
Batteriekapazität >> Bis zu 12 Batteriemodule
Parallele Installation (Netzkapazität) >> Bis zu 5 kaskadierte Wechselrichter
Parallele Installation (netzunabhängige Kapazität) >> Bis zu 2 kaskadierte Wechselrichter"

Der Umstand das ich autark weniger Kapazität errichten kann als netzgekoppelt erklärt sich mir nicht wirklich.

Wir reden hier über eine Technik die sich anschickt, die Hausversorgung vollumfänglich zu übernehmen und dann sind die Infos zu dem Produkt so ....
 
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d3nso schrieb:
Mit nem Balkonkraftwerk würdest du ja schon deinen Standbyverbrauch sehr gut abdecken können. Es muss ja nicht immer eine große PV Anlage sein.
Ja aber ich hab auch dafür keinen Ort, wenn dann nur die Dächer. Alle anderen Flächen sind 80-90% des Tages verschattet, selbst im Sommer. Wäre ja schön, wenn's nicht so wäre.
 
Dr. MaRV schrieb:
Die Bilder zeigen sehr schön die Zielgruppe. Sehr gut situierte Familien, mit 2000 qm Grundstück, angelegt vom Landschaftsachitekten und 300 qm Villa drauf. Gehöre ich leider nicht dazu. 👎🏻
Die EFH im Hintergrund wirken wie Geräteschuppen.
Wenn ich das Geld hätte für das Haus, würde ich mir definitiv NICHT dieses Geraffel ins Haus stellen.

"einfacher für Monteure" - das Ganze ist dreiphasig, der Monteur ist (soll nicht persönlich sein, der macht bestimmt einen guten Job!) der unwichtige Teil bei der Installation. Wichtig ist der Elektriker um das Ding an den Zählerschrank anzuschließen.
Und: der Netzbetreiber dessen TAB das Ganze überhaupt erst zulassen muss...

Im selben Atemzug ist der "integrierte Smart Meter" ziemlich sinnfrei. Schön wenn das Gerät den Erzeugerstrom misst, kann ja auch durchaus MID erfüllen.
Entscheidend ist aber der Smart Meter im Zählerschrank - Elektrikergebiet.

0ms Umschaltzeit bei Stromausfall - I call bullshit. Alleine eine saubere Netztrennung dauert länger. Wozu es passt wäre wenn das System quasi als USV fungiert.
Ähnlich zum Beispiel den AlphaESS Smile (welche gar nicht schlecht sind).
Aber: die Effizienz der Batteriesysteme leidet darunter. Und: bei allen bisherigen USVs altern die Akkus recht schnell.

Letzten Endes sind meiner Erfahrung nach sämtliche "Hybrid-AllinOne"-Systeme ziemlicher Mist wenn sich die Anforderungen oder der Markt weiterentwickeln.
Sei es ne SonnenHybrid, AlphaESS oder ganz berühmt - die schönen SENEC Hybrid. Bei allen darfst Du das gesamte System rausschmeißen wenn das "schicke Paket" sich nicht erweitern lässt. Oder man neue Funktionen haben möchte.

Und dann stellen sich mir die Nackenhaare hoch wenn jede Firma Kernfunktionen über eine Cloud erledigen möchte... Bitte, der Bumms soll 20 Jahre halten! Darf gerne länger...
Ergänzung ()

Dr. MaRV schrieb:
Elektroinstallationen dürfen in Deutschland ausschließlich von Meisterbetrieben durchgeführt werden. Bedeutet, um sich als Elektroinstallateur selbstständig zu machen ist eine bestandene Meisterprüfung mit Meisterbrief Pflicht. Bau dir deine Anlage selbst hin, mit Komponenten vom günstigen China-Shop und du bleibst auf den Schaden im Fall der Fälle sitzen. So schnell kann der finanzielle Bankrott aus dem Gefühl der Erhabenheit, besser und schlauer als Andere zu sein, drohen.
Fun fact: der Schaden muss nicht mal durch die PV entstehen. Ich würde sagen die meisten Schäden haben wir durch Tierbiss oder brennende Wäschetrockner in Deutschland. Aber sobald die Versicherung mitbekommt dass ein nicht-Meister den Zählerschrank "abgenommen" hat, gibt es ne Flasche Schampus - dann zahlt die nämlich gar nichts.

Immer wenn ich eine Nachricht sehe "eAuto in Scheune abgebrannt" oder ähnliches, hege ich die Vermutung dass da mal fix eine Steckdose in Eigenleistung mit Kabelresten vom letzten Ausbau gelegt worden ist - Papa kann das ja. Einmal Querschnitt falsch oder Installation schlampig, komischerweise wird die Anlage echt heiß wenn das eAuto stundenlang weit jenseits der Sicherheitsreserven die Anlage dauerhaft belastet.
 
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