Wie eingangs erwähnt: Ich hab Windows neu aufgesetzt. Dabei habe ich keine Änderungen an der Hardware vorgenommen. Und Screens zeige ich nicht, weil da alles in Ordnung ist.
Nach langem Googlen hab ich den Tip gefunden, der wirklich hilft. Und es ist ganz einfach - wenn man erst mal weiß, wie:
Da das Problem offenkundig mit dem Erstellen von Miniaturansichten zu tun hat, (bei keinem anderen Ordner passiert das in dem Maße), ist die Idee natürlich logisch, die Ansicht auf "Liste" oder "Details" zu ändern. Das ändert aber leider gar nichts am Verhalten von Windows, das trotzdem erst mal langwierig alle Miniaturansichten für die interne Datenbank neu einliest, ehe es die Ordneransicht in der gewünschten Form liefert.
Die Lösung liegt in einer internen Einstellung: Rechtsklick auf den Ordner (oder das Laufwerk) "Eigenschaften" -> "Anpassen" und dann ist es die erste Option "Diesen Ordner optimieren für:" Wenn das auf "Videos" steht, rödelt sich Windows einen Wolf. Ändert man die Einstellung jedoch auf "Allgemeine Elemente", ist der Spuk umgehend vorbei! Voila! Zusätzlich kann man das noch für alle Unterordner übernehmen lassen.
Natürlich kann man die Ansicht immer noch auf die Miniaturansichten umstellen, womit es dann wieder dauert, bis die aufgebaut sind. Aber stellt man es auf "Details" zurück, ist wieder alles gut. Der Windows-Defender stört jetzt übrigens auch nicht mehr.
Jetzt ist mir auch klar, warum es das Problem immer nur mit der Videoplatte gibt und nicht mit der Platte, auf der die Aufnahmen von der DVB-Karte landen: Abgesehen davon, daß da viel weniger Filme liegen, speichert das Programm zu den Videos auch noch Log-Dateien. Die Mehrzahl der Dateien dort sind also keine Videos, weswegen Windows die "Optimierung" für Videos unterläßt.
Edit stellt fest, daß ah_frankfurt den Finger schon in der Wunde hatte. Japp! Genau das wars!