Eigene Servicestation?

appl_

Cadet 4th Year
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Hallo Leute :)

Also weis nicht genau wo das hier reingeht, aber habe es hier am passendsten gefunden.

Ich würde mir gerne eine Servicestation zuhause einrichten für Laptopreparaturen etc. Nun würde ich gerne Erfahrene unter euch gerne fragen was man dazu alles braucht..

also eine BGA-station und was wäre noch dazu gut ?.. für das erhitzen von grafikkarten einen Bunsenbrenner oder doch was anderes ?

Gibt es seiten wo ich günstig ersatzteile bekomme, also damit ich nicht für jedes Notebook extra googeln muss etc ?..


Wäre echt hilfreich wenn mir jemand da starthilfe geben würde.

Danke schonmal

LG
 
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Bunsenbrenner o_O

hat denn der mensch schonmal notebooks repariert? Das muss man selbst sich langsam zusammen suchen was man alles braucht.
 
eine arbeits platte, eine vernünftige lampe, und ne esd matte und armbänder, dann das entsprechende werkzeug und kleine dosen/schubladenschrönkchen oder so für schrauben, zusätzlich noch ein multimeter
achja und einen smd lötkolben so wie entsprechende steckdosen und netzteile und etwas sekundenkleber
putzmittel und zewa,

bunsen brenner und graka? willst du das pcb durchbrennen?

denkst du ans backen oder wie?
 
Bunsenbrenner? OMG...

1. ein ESD Set
2. Feinmechaniker & "normales" Werkzeug
3. Plastikkeile
4. Messgerät / Multimeter
5. Lötkolben mit feiner Spitze
6. min. ein Bildschirm / Tastatur (USB&PS2) / Maus (USB&PS2)
7. Lampe
8. Lupe

Gibt es seiten wo ich günstig ersatzteile bekomme, also damit ich nicht für jedes Notebook extra googeln muss etc ?..
Jeder Hersteller hat kocht da sein eigenes Süppchen & als zertifizierter Techniker bekommt man Zugang zur Suppenschüssel.
Für dich wirds wohl der normale Weg sein müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind ganz "normale" Zertifizierungen vom Hersteller... die Hersteller bieten Kurse wo du lernst die Notebooks zu zerlegen ect. und dafür gibts nen Stück Papier und den Zugang zum Teile Portal. Frag mich aber nicht nach den Kosten... die werden vermutlich im kleinen vierstelligen Bereich liegen - pro Kurs versteht sich.

In dem Video nutzt der sowas hier:
http://www.amazon.de/Dremel-F013220...=sr_1_54?s=diy&ie=UTF8&qid=1329258577&sr=1-54

Das ist im Prinzip was ähnliches wie "backen"... es macht den Lötzinn kurz flüssig und alle Verbindungen die evtl. beschädigt sind werden wieder hergestellt.
Allerdings ist sowas keine Methode die man empfehlen kann.
 
@XCtrl: Was hat denn der Typ da im Video?
Als ich gesehen habe dass er Flachbandkabelstecker mit einem Schraubenzieher (Metall) raushebelt, hab ich nicht mehr weiter geguckt. Dass er keine weiche Unterlage benutzt wenn er das Notebook auf die Rückseite legt, gibt dem ganzen den Rest. Ein ESD-Band hab ich auch noch nicht gesehen...

edit: Hab doch weitergeguckt, aber MEINE FRESSE! So wie der die Geräte handhabt, würde ich mir um den Bunsenbrenner weniger Sorgen machen. Hebt das Gerät am - nicht mehr ganz verschraubten - Mainboard an...
 
Ja... so wirklich gut geht er damit nicht um... normalerweise gibts für sowas Lederunterlagen die mit ca. 0,5cm Schaumstoff gefüllt sind. Darauf dann die ESD Matte und fertig.

Für diese ganzen Hebel & reiß aktionen gibts normalerweise die von mir angesprochenen Plastikkeile... die hinterlassen keine Spuren am Gerät - so wie ein Schraubendreher... ;)
 
t-6 schrieb:
Als ich gesehen habe dass er Flachbandkabelstecker mit einem Schraubenzieher (Metall) raushebelt, hab ich nicht mehr weiter geguckt. Dass er keine weiche Unterlage benutzt wenn er das Notebook auf die Rückseite legt, gibt dem ganzen den Rest. Ein ESD-Band hab ich auch noch nicht gesehen...

edit: Hab doch weitergeguckt, aber MEINE FRESSE! So wie der die Geräte handhabt, würde ich mir um den Bunsenbrenner weniger Sorgen machen. Hebt das Gerät am - nicht mehr ganz verschraubten - Mainboard an...


Naja aber man muss auch bedenken das man besonders in der Schule bei der Ausbildung sowas nicht gesagt bekommt, also ich habe noch nie gehört das eine weiche Unterlage vorhanden sein soll. Ich bin in einem halben jahr mit meiner Schule fertig, also die Theorie für den Ingenieur habe ich auch dann hinter mir, und diese Punkte die du aufgezählt hast, habe ich ehrlich gesagt noch nicht gehört.. aber danke sowas kann ich für die Praxis ganz gut gebrauchen, deswegen auch der Thread und meine Fragen, die Praxis kommt in der Schule leider zu kurz.



Benzer schrieb:
Das sind ganz "normale" Zertifizierungen vom Hersteller... die Hersteller bieten Kurse wo du lernst die Notebooks zu zerlegen ect. und dafür gibts nen Stück Papier und den Zugang zum Teile Portal. Frag mich aber nicht nach den Kosten... die werden vermutlich im kleinen vierstelligen Bereich liegen - pro Kurs versteht sich.

In dem Video nutzt der sowas hier:
http://www.amazon.de/Dremel-F013220...=sr_1_54?s=diy&ie=UTF8&qid=1329258577&sr=1-54

Das ist im Prinzip was ähnliches wie "backen"... es macht den Lötzinn kurz flüssig und alle Verbindungen die evtl. beschädigt sind werden wieder hergestellt.
Allerdings ist sowas keine Methode die man empfehlen kann.

Aso verstehe, naja dann wäre es für mich am besten dann bei bestimmten Herrstellern die Teile zu kaufen.

Das kenne die erhitzen methode, also kriegt man das Teil eig. mit dem Brenner auch runter falls man ein neues einsetzen möchte?

Wie oben schon gesagt nicht böse sein wegen den Fragen, mir fehlt einfach diese Praxis, die ich jetzt jedoch alles nachholen möchte.

LG
 
Das kenne die erhitzen methode, also kriegt man das Teil eig. mit dem Brenner auch runter falls man ein neues einsetzen möchte?
Das mit dem erhitzen kann man machen, und man würde auch ein Bauteil so auslöten können. Das Problem wäre dann nur das Teile drum herum vermutlich Schaden nehmen würden.
Im gewerblichen Bereich wird sowas nicht angewand.

Ausbildung? Schule? Theorie für den Ing.? Für den Ing. gehts zur Uni... in der Ausbildung lernt man auch die Praxis... machst du ne schulische Ausbildung? ITA?
 
Ich bin in einem halben jahr mit meiner Schule fertig, also die Theorie für den Ingenieur habe ich auch dann hinter mir, und diese Punkte die du aufgezählt hast, habe ich ehrlich gesagt noch nicht gehört.. aber danke sowas kann ich für die Praxis ganz gut gebrauchen, deswegen auch der Thread und meine Fragen, die Praxis kommt in der Schule leider zu kurz.
also ich habe noch nie gehört das eine weiche Unterlage vorhanden sein soll.
Naja, das ist so eins der Dinge die einem schon fast zu offensichtlich erscheinen: Die Displayrückseite hat einen harten Lack. Der Tisch ist hart. Äußerst kratzanfällig, besonders wenn man noch an dem Gerät rumschraubt und es gedrungenerweise immer einen Millimeter hin und her rutscht. Idealerweise noch unter Druck weil man den Schraubenzieher etwas fester reindrückt um nicht wegzurutschen.

Bzgl. Schraubenzieher: Die Flachbandklammern sind aus filigranem und weichem Plaste - ein Schraubenzieher ist zu starr und kann diese Klammern sehr leicht beschädigen. Hier nimmt man einen Heber aus Kunststoff.
 
Benzer schrieb:
Das mit dem erhitzen kann man machen, und man würde auch ein Bauteil so auslöten können. Das Problem wäre dann nur das Teile drum herum vermutlich Schaden nehmen würden.
Im gewerblichen Bereich wird sowas nicht angewand.

Ausbildung? Schule? Theorie für den Ing.? Für den Ing. gehts zur Uni... in der Ausbildung lernt man auch die Praxis... machst du ne schulische Ausbildung? ITA?

Ja da frage ich mich wie man sonst die Teile dann auslötet ? da es idealerweise schon wichtig wäre so ein defektes Teil auszulöten.

Also ich lebe nicht in Deutschland, bei uns gibt es die "HTL" Höhere Technische Lehranstalt..(also ja Schule) in der 5 jährigen Ausbildung macht man auch den Ing. Theorieteil nach 3 jähriger Praxiserfahrung in der Wirtschaft, kann man sich den Ing. Titel holen.

Also kein Dimplomierter Ing. sondern ein "Normaler" Ing.

Leider ist bei uns der Schwerpuntk beim programmieren, und softwarebasierter Seite.. da ich jedoch mit Hardware lieber zu tun habe, möchte ich jetzt langsam selber defekte Notebooks zum laufen bringen, so lernt man natürlich am effizientesten :)


t-6 schrieb:
Naja, das ist so eins der Dinge die einem schon fast zu offensichtlich erscheinen: Die Displayrückseite hat einen harten Lack. Der Tisch ist hart. Äußerst kratzanfällig, besonders wenn man noch an dem Gerät rumschraubt und es gedrungenerweise immer einen Millimeter hin und her rutscht. Idealerweise noch unter Druck weil man den Schraubenzieher etwas fester reindrückt um nicht wegzurutschen.

Bzgl. Schraubenzieher: Die Flachbandklammern sind aus filigranem und weichem Plaste - ein Schraubenzieher ist zu starr und kann diese Klammern sehr leicht beschädigen. Hier nimmt man einen Heber aus Kunststoff.


Ahso verstehe, gut zu wissen wird sich sicher so ein Plastikteil finden lassen das als Hebelwerkzeug dient.

Aber nochmals zur BGA-Station, wäre sie bei einem "Servicebereich" wo täglich Laptops etc. repariert werden zwingend notwendig ? oder tun es ein Lötkolben und eine Lupe auch?
 
Eigentlich reicht ein Lötkolben mit sehr feiner Spitze.

In der Praxis lötest du sowieso fast nie... in 99% der Fälle wird das defekte Bauteil ausgetauscht.
Ich habe bis jetzt nur einmal eine abgebrochene Ladebuchse angeklebt und wieder angelötet - das wars.

1. Sind die Arbeitsstunden viel zu teuer zum löten, das bezahlt kein Kunde.
2. Musst du dann dafür haften. Machst du einen Fehler und das Notebook fackelt die Hütte des Besitzers ab... möcht ich mir gar nicht vorstellen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also normalerweise lötet man nicht wirklich an Notebooks rum. Man selbst kommt eh nicht an die einzelnen Chips / DC's etc. ran. In der heutigen Wegwerf-Gesellschaft werden die kompletten Boards getauscht oder halt die einzelnen Controller-Platinen (USB/SATA/Netzwerk).
Selbst die großen Hersteller machen das in ihren ServiceCentern nicht anders. Fehlersuche -> Austausch

Es gibt einige Notebookserien die mit Haarrissen auf sich aufmerksam machen. HP Compaq NC6400 z.B. Da lösen sich gerne mal die Lötpunkte eines IC's vom Board. Allerdings ist der Aufwand das zu reparieren viel zu zeitaufwendig und somit zu kostenintensiv. In der Zeit hast du 2 andere Notebooks repariert und mehr Geld erwirtschaftet.

Zumal das löten der aktuellen BGA-Chips sehr viel Erfahrung braucht. Einfach erhitzen und Chip draufdrücken reicht da nicht aus. Du brauchst wenn ich mich recht entsinne für jeden Chip eine eigene Schablone wegen der Lötpunkte.

Für den Start dieses Unternehmens würde ich also davon grundsätzlich erstmal abraten.
 
Benzer schrieb:
Eigentlich reicht ein Lötkolben mit sehr feiner Spitze.

In der Praxis lötest du sowieso fast nie... in 99% der Fälle wird das defekte Bauteil ausgetauscht.
Ich habe bis jetzt nur einmal eine abgebrochene Ladebuchse angeklebt und wieder angelötet - das wars.

1. Sind die Arbeitsstunden viel zu teuer zum löten, das bezahlt kein Kunde.
2. Musst du dann dafür haften. Machst du einen Fehler und das Notebook fackelt die Hütte des Besitzers ab... möcht ich mir gar nicht vorstellen...

hmm, naja jetzt wenn zb. ein defekter Bildschirm daherkommt, wo der Fehler um GPU chip liegt, was macht man dann in so nem fall?

1. Man kann ja auch pauschal arbeiten, und wenn man es Privat macht nicht richtig so das man davon leben kann, dann nimmt man sich auch Zeit und verlangt Pauschalbeträge
2. verstehe


Damokles schrieb:
Also normalerweise lötet man nicht wirklich an Notebooks rum. Man selbst kommt eh nicht an die einzelnen Chips / DC's etc. ran. In der heutigen Wegwerf-Gesellschaft werden die kompletten Boards getauscht oder halt die einzelnen Controller-Platinen (USB/SATA/Netzwerk).
Selbst die großen Hersteller machen das in ihren ServiceCentern nicht anders. Fehlersuche -> Austausch

Es gibt einige Notebookserien die mit Haarrissen auf sich aufmerksam machen. HP Compaq NC6400 z.B. Da lösen sich gerne mal die Lötpunkte eines IC's vom Board. Allerdings ist der Aufwand das zu reparieren viel zu zeitaufwendig und somit zu kostenintensiv. In der Zeit hast du 2 andere Notebooks repariert und mehr Geld erwirtschaftet.

Zumal das löten der aktuellen BGA-Chips sehr viel Erfahrung braucht. Einfach erhitzen und Chip draufdrücken reicht da nicht aus. Du brauchst wenn ich mich recht entsinne für jeden Chip eine eigene Schablone wegen der Lötpunkte.

Für den Start dieses Unternehmens würde ich also davon grundsätzlich erstmal abraten.

Aso danke, was macht man dann in zb. so fällen bei einer defekten on-board grafikkarte?

Das "Unternehmen" soll auch langsam angehen, das mit den Chips auslöten etc. onboardgrafiken auslöten, soundkarte (vll. auch) etc. das ist ja theoretisch und praktisch die "höhste EDV-Service hürde".. da sowas eig. nur richtige Profis machen..

LG
 
Wenn die onboard Grafik defekt ist? -> Mainboard tauschen.

Bei den neuen Core-CPU's wo die GPU mit in der CPU steckt könnte man noch die CPU testweise tauschen, allerdings geht bei den Grakas selten der Prozessor ansich kaputt. Sehr häufig ist es der Ram und der wiederum ist fest auf der Platine verlötet.
 
Tarnatos schrieb:
Ist heute schon der 01.04. ???

Lass diese Spambeiträge und nerv wo anders!

Das ist ein Forum und ich habe ein paar Fragen gestellt, wenn dich das nicht interessiert dann brauchst du diesen Thread erst gar nicht lesen.

Wie mich solche eingebildeten Pro-User ankotzen..


Damokles schrieb:
Wenn die onboard Grafik defekt ist? -> Mainboard tauschen.

Bei den neuen Core-CPU's wo die GPU mit in der CPU steckt könnte man noch die CPU testweise tauschen, allerdings geht bei den Grakas selten der Prozessor ansich kaputt. Sehr häufig ist es der Ram und der wiederum ist fest auf der Platine verlötet.

Also heist das dann sozusagen bei solchen Fällen wird in der Regel selten was abgelötet, oder wäre es bei nem Ram doch möglich mit einem Usermanual?

Da ich noch immer nicht genau weis ob ich mir eine BGA station anlegen soll, oder wenn lötvorgänge sowieso sehr selten vorkommen, einfach nen Lötkolben kaufen.

Benzer schrieb:
300-500€ in die Hand nehmen und die Baseunit tauschen.

Da ist dann auch oft die Frage ob sich das auszahlt.

Aber wäre es nicht möglich mit einem "Handbuch" eines Motherboards wo theoretisch alle Ram Lötstellen etc. eingezeichnet werden sollten, um es im nachhinein rauslöten zu können und das teil austauschen.

Da es ja einige Firmen (wie schon in Ebay gesehen) ja machen. Sollte es doch eine "sichere" vorgehensweise doch geben, oder bin ich gerade aufm falschen Weg?

LG
 
Also ganz ehrlich ... Du willst hier eine ServiceStation aufmachen .. aber hast nicht wirklich eine Ahnung wie so ein Notebook von innen aussieht?!?!

Ein Handbuch wird es nicht geben! Von keinem Hersteller! Selbst geprüfte und zertifizierte Servicetechniker bekommen solche Handbücher wie du sie dir wünscht nicht wirklich zu sehen. Und diese Zertifikate sind sehr teuer.

Ein Ram-Baustein lötet man nicht einfach mal so vom Mainboard ab. Selbst wenn du den ab bekommst, hast du Probleme dafür Ersatz zu finden. Und selbst wenn du ihn wieder drauf gelötet bekommst .. stimmen dann möglicherweise die Latenzen nicht mehr .. gegenüber den anderen Chips. Und schon kannst du das Teil wegwerfen.

Außerdem ist es so ziemlich unmöglich an Originale Ersatzteile zu kommen. Diese kommen normal nur vom Hersteller direkt .. und dann auch nur an zertifizierte Händler inkl. Servicestellen. Bei Ebay würde ich sowas schonmal gar nicht kaufen.

Ich will Dir ja nicht den Wind aus den Segeln nehmen ... aber ich sehe momentan etwas schwarz für dein Vorhaben.
 
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