Ein kurzer Beitrag zum Thema Schule

OK ... das bayerische Bildungssystem hat mich nie groß interessiert ... in NRW kannst du Kurvendiskussionen nicht durch die Wahl der Schulform aus dem Weg gehen.
Nebenbei war die große Ausdifferenzierung unseres Bildungs- und Berechtigungswesen einer der Hauptgründe für einen Rüffel der OECD ... und in dem ging es um die mangelhafte soziale Durchlässigkeit des deutschen Regelschulsystems ... "Selektionsweltmeister" ist einer der weniger schönen Titel, die unser Schulsystem eine Weile innehatte.
Leider wurde das vom sogenannten "PISA-Schock" etwas überschattet ... und seit dem ist es wichtiger, "die Sau regelmäßig auf die Waage zu jagen" (Evaluation), als ihr "das rchtige Futter zu geben".
 
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Wir brauchen eben nicht Menschen, die unserem System dienen, denn die Haltung, dass Menschen einem System dienen zu haben ist Kommunismus.

In den USA gilt die Haltung, dass jeder sich selbst frei entfalten soll und für sich die Verantwortung übernehmen muss. Das bedeutet allerdings auch, dass andere Menschen nicht dazu gezwungen werden dürfen, für andere die Verantwortung zu übernehmen (wie hierzulande durch das komplette Sozialsystem). Natürlich gibt es in dem Land auch Probleme und nicht jeder kommt mit der Freiheit zurecht.

Welches System hat denn das grösste Leiden und die höchste Armut verursacht und ist am Ende immer zusammengebrochen? - Richtig, der Kommunismus. Die USA gibt es mittlerweile seit 240 Jahren und der durchschnittliche Wohlstand ist dort um einiges höher als z.B. in der Ukraine.

Man muss die Menschen einfach zu mündigen Bürgern machen und darf sie nicht versklaven und ihnen die Freiheit rauben. Dann kann sich eine Gesellschaft auch am Besten entwickeln.

Das neueste Beispiel ist Venezuela. Hier haben wir ein tolles kommunistisches System, das Problem ist leider nur, dass die Menschen nicht einmal etwas zu Essen haben. Der Kommunismus hat also wieder mal versagt und Millionen von Menschen ermordet wie schon so oft zuvor (Sowjetunion, China, Kuba, Vietnam, Nordkorea und was weiss ich...).
 
dbeuebeb schrieb:
Wir brauchen eben nicht Menschen, die unserem System dienen
Wer ohne System und Schulpflicht leben will hat es in Afrika leichter als hier.
Außerdem würde ich System nicht mit Kommunismus gleichsetzen, oder irgendeinem anderen negativen System.
Übrigens in Finnland ist das Schulsystem etwas anders aufgebaut, aber trotzdem macht dort nicht jeder wonach im gerade ist. Und auch dort gibt es Menschen die dem dortigen System dienen. Ohne System kann man auch leben, aber nicht bei einer solchen Bevölerungsdichte wie in Europa.
Und wenn ich mich richtig erinnern kann hyt die USA auch ein System, dem die Menschen mehr oder weniger dienen.
 
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dbeuebeb schrieb:
In den USA gilt die Haltung
Also ich bin ja als erster dafür, die USA zu kopieren, dann können sich Millionen H4 Empfänger und Mindestlohn Arbeiter und Lebenskünstler und eben Freigeister mal RICHTIG anschnallen, wenn es NIX zu fressen gibt, keine Bude, alles einen Haufen Asche kostet, was heute subventioniert wird und man 2-3 Jobs rund um die Uhr hat.
Viel Spaß damit, wenn man dann beim Arzt aufschlägt und er erstmal 5000 Cash haben will bevor er dich mal anguckt.
Wenn das Geld dann max für ne Knarre reicht und man eben so sein Geld verdient...
 
Die Diskussion ist ja nicht uninteressant, aber könnte man annehmen, dass der TE Sagei hier rumtrollt? Ist ja hier eigentlich ein Computerforum...
 
@RUSTIK
sieht für mich auch nach Trollpost aus.
Einfach wegen der übertrieben dümmlich infantilen Argumentation und der Tatsache, dass es der erste und einzige Post ist.
 
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Der Thread ist ja mal richtig cool.
Der TE erzählt einen von "was man nicht kann lässt man einfach", macht er ja direkt vor, Rechtschreibung kann ich nicht und finde ich doof, also egal und dann kommen Texte raus in dem jedes "sie", "ihnen" und der gleichen Groß geschrieben wird oder sogar das Wort "frägt", welches ja bekanntlich von den Frägen kommt.
Warum man in der 7. Klasse Kurven diskutiert obwohl man das da nach meistens nie mehr macht? Vielleicht um das logische Denken zu fördern.

[IRONIE]
Aber ich bin auch dafür, dass alle nur noch das tun was ihnen Spaß macht.
Mal schauen wann die Welt in Fäkalien, Müll und sonstigem Mist erstickt den keiner wegräumt.
Wann gibt es nichts mehr zu Essen? Nicht weil die Supermärkte leer sind, sondern weil keiner mehr produziert. Macht ja keinen Spaß. Auch die lieben Veganer/Vegetarier/Fructarier bleiben dabei auf der Strecke, den auch diese Nahrungsmittel muss man anbauen.

Aber ja, so machen wir das, nur noch Spaß. Ich bin dann mal weg, die Hose hab ich schon unten und bald lieg ich vögelnd und Burger fressend im Freibad.
Halt Moment, Hosen ausziehen kann ich ja nicht, gibt ja keine mehr, macht ja keinen Spaß diese zu nähen.
Burger kann ich auch keine mehr kaufen, den wer verkauft die? Für die ganze minderwertigen Jobs gibt es ja keine Leute mehr, den die machen ja auch keinen Spaß und selbst wenn die Spaß machen würden, macht es Spaß einen Burger King zu betreiben?
Freibäder gibt es auch keine mehr, egal, ab an den See. Leider bin ich dort verendet, weil der gekippt ist, weil sich kein Schwein mehr drum gekümmert hat, dass Gewässer sauber zu halten. Wer hat schon Spaß an stinkender Brühe...

areiland schrieb:
Echt jetzt - wegen eines Diktats, das nicht erwartungsgemäss benotet wurde, ein Thread über Sinn und Unsinn des Bildungssystems? Zu meiner Zeit haben wir uns angesehen, was wir an Fehlern gemacht haben und diese Defizite dann einfach abgestellt und das nächste Diktat mit weniger Fehlern abgeliefert.

Du Opportunist Du! Nein, schlimmer, Du Systemzombie der aus Fehlern lernt. Widerwärtig...
[/IRONIE]

dbeuebeb schrieb:
Aber für beispielsweise McDonalds, Supermarkt, Reinigungskraft, Lager, Postbote braucht man doch nun wirklich keinen Abschluss.

Aber Lesen lernen und die Grundrechenarten sind Ok oder?
 
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Morgen,
RUSTIK schrieb:
Die Diskussion ist ja nicht uninteressant, aber könnte man annehmen, dass der TE Sagei hier rumtrollt? Ist ja hier eigentlich ein Computerforum...
nuja, wir haben nicht umsonst dieses Unterforum mit dem Namen "Bildung, Beruf und Zukunftspläne" das eine Plattform für diese Themen bietet. :D

MrFr33zer40k schrieb:
@RUSTIK
sieht für mich auch nach Trollpost aus.
Einfach wegen der übertrieben dümmlich infantilen Argumentation und der Tatsache, dass es der erste und einzige Post ist.
Selbst wenn der erste Post ein Trollpost ist, hat es sich das Thema (bisher) nicht zu einem Trollthema entwickelt.

Warten wir mal ab, ob sich der TE nochmal meldet oder nicht....

gruß
 
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Kann das Problem nicht so ganz erfassen. Sind wir alle hier (wir sind ja schließlich Schulabgänger dieses Systems) angepasste langweilige Menschen die dieses Land nicht weiter bringen? Also ich finde mich ganz in Ordnung.
 
BeBur schrieb:
Sind wir alle hier (wir sind ja schließlich Schulabgänger dieses Systems) angepasste langweilige Menschen die dieses Land nicht weiter bringen? Also ich finde mich ganz in Ordnung.

Die meisten Menschen sind angepasste langweilige Menschen, weil Schulpflicht besteht und die Kinder dann 12 Jahre (bis zum 18. Lebensjahr (auch in der Berufsschule)) indoktriniert und gefügig gemacht werden. Man soll bitteschön immer brav zur Schule gehen, einen Beruf erlernen und dann bis zur Rente (mittlerweile sind wir bei 67, das wird sicher noch erhöht) seine 50% Steuern bezahlen. Wenn man das Rentenalter erreicht erhält man zum dank dafür, dass man sein ganzes Leben lang für den Staat gearbeitet hat, eine Rente unter dem Existenzminimum und darf Flaschen sammeln gehen.

Viele Denken, weil einem der Staat und die staatlich kontrollierte Lügenpresse es gebetsmühlenartig wiederholen, dass Deutschland das tollste, reichste, freieste, glücklichste und beste Land der Welt sei. Aber das ist es nicht.

Sinnvoller wäre es in meinen Augen, die Schulpflicht komplett abzuschaffen (wer hingehen möchte, kann das ja gerne tun). Die Hauptschule ist doch mittlerweile ohnehin nur noch mehr ein Alibi und der Hauptschulabschluss das Papier nicht wert, auf dem er steht. Eine vollkommen sinnlose Zeit- und Geldverschwendung.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was ist schlimm daran, einen Beruf zu erlernen und arbeiten zu gehen? Steuern sind doch an sich auch eine tolle Sache, bezahlen immerhin Straßen, Schulen und Unis.
Zusätzlich leben wir in einem freiheitlichen Staat, wo ein Mensch ziemliche Freiheiten genießt.

Ob bzw. das die Rente zu niedrig ist: Mag sein, nicht so ganz mein Gebiet.

Thema ist ja aber auch warum die Schule so schlimm sei. Ich finds hier jedenfalls ziemlich dufte, Deutschland ist vermutlich in den Top10 der Länder, in denen ich gerne geboren würde wenn ich es mir aussuchen könnte.
 
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BeBur schrieb:
Was ist schlimm daran, einen Beruf zu erlernen und arbeiten zu gehen? Steuern sind doch an sich auch eine tolle Sache, bezahlen immerhin Straßen, Schulen und Unis.

Sicher? In der Schweiz z.B. zahlst du nur 20% Steuern und auch dort gibt es Strassen und kostenlose Bildung. Und dann schau dir in Deutschland mal die Infrastruktur an. Sieht nicht so aus, als würden hier die ganzen Steuergelder versickern.

BeBur schrieb:
Zusätzlich leben wir in einem freiheitlichen Staat, wo ein Mensch ziemliche Freiheiten genießt.
Deutschland ist zwar freiheitlicher als China, Russland oder Nordkorea, aber da gibt es dann doch noch viele Staaten, in denen der Bürger deutlich mehr Freiheiten geniesst.

BeBur schrieb:
Ob bzw. das die Rente zu niedrig ist: Mag sein, nicht so ganz mein Gebiet.
Das ist sie auch. Man kann nicht einmal freiwillig aus der Rentenversicherung austreten und sein Geld in eine sinnvolle Altersvorsorge investieren (Aktien, Immobilien, Edelmetalle, etc.).

Na, wenn du es hier in Deutschland toll findest, schön für dich. Ich nicht.
 
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Das ist doch das reine Trollthema. Der TE hat sich Extra für dieses Thema am 26.6.2019 angemeldet, hat genau einen Post abgegeben und war seit 27.06.2019 nicht mehr online. Wahrscheinlich sucht er sich gerade selbst. Mal sehen ob er sich findet.
Jedenfalls scheint das Interesse des TE am Thema nicht sehr groß zu sein. Er war nur mitteilungsbedürftig.
 
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dbeuebeb schrieb:
Na, wenn du es hier in Deutschland toll findest, schön für dich. Ich nicht.

In welchem Land lebst du aktuell?
und in welchen Ländern hast du bereits mehr als 1 Jahr gelebt?
 
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dbeuebeb schrieb:
Na, wenn du es hier in Deutschland toll findest, schön für dich. Ich nicht.
Wir haben ja keine Mauer mehr, es hindert dich also nichts in die "vielen Staaten mit deutlich mehr Freiheiten" zu ziehen.
 
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Moin,

@dbeuebeb trollst du? Falls ja, kannst du hier aufhören zu lesen.

dbeuebeb schrieb:
Die meisten Menschen sind angepasste langweilige Menschen, weil Schulpflicht besteht und die Kinder dann 12 Jahre (bis zum 18. Lebensjahr (auch in der Berufsschule)) indoktriniert und gefügig gemacht werden. Man soll bitteschön immer brav zur Schule gehen, einen Beruf erlernen und dann bis zur Rente (mittlerweile sind wir bei 67, das wird sicher noch erhöht) seine 50% Steuern bezahlen. Wenn man das Rentenalter erreicht erhält man zum dank dafür, dass man sein ganzes Leben lang für den Staat gearbeitet hat, eine Rente unter dem Existenzminimum und darf Flaschen sammeln gehen.
Nuja, irgendwo muss die Bildung ja herkommen. Dass wir in der Schule und Berufsschule indoktriniert werden denke ich nicht. Außerdem zwingt dich keiner eine Berufsausbildung zu machen oder nach dem 18. Lebensjahr zwingend zu arbeiten.
Auch sind 50% Steuern (siehe 60er Jahre) nicht allzuweit weg. Früher war das sogar normal. Auch in deinen "freien" Ländern. Da lag der Spitzensteuersatz bei 70% ! Quelle
dbeuebeb schrieb:
Viele Denken, weil einem der Staat und die staatlich kontrollierte Lügenpresse es gebetsmühlenartig wiederholen, dass Deutschland das tollste, reichste, freieste, glücklichste und beste Land der Welt sei. Aber das ist es nicht.
Kein Land der Welt ist perfekt aber Deutschland hat, bezogen auf seine Freiheiten und seinen Reichtum, doch gewisse Vorzüge. Du musst hier, dank dem Sozialstaat, weder in Armut leben noch allzugroß für deine Gesundheitsvorsorge zahlen. In den USA kosten dich Arztbesuche richtig Geld. Einmal ein Notfallpatient und danach bist du wortwörtlich arm.....
PS: "Lügenpresse" ist nicht angebracht. Die öffentlichen rechtlichen Medien versuchen unabhänig und unvoreingenommen zu berichten, aber das ist nicht immer möglich. Jeder Mensch hat eine Meinung und bringt diese unbewusst in seine Arbeit mit ein. Genauso wird eine gegenteilige Meinung deutlich schwerer akzeptiert und deutlich kritischer hinterfragt als eine weitere Meinung, die die eigene Position unterstützt.
dbeuebeb schrieb:
Sinnvoller wäre es in meinen Augen, die Schulpflicht komplett abzuschaffen (wer hingehen möchte, kann das ja gerne tun). Die Hauptschule ist doch mittlerweile ohnehin nur noch mehr ein Alibi und der Hauptschulabschluss das Papier nicht wert, auf dem er steht. Eine vollkommen sinnlose Zeit- und Geldverschwendung.
Ich hoffe nicht, dass das passieren wird.
Der Bildungsauftrag einer Schule ist nicht, dich auf das Leben vorzubereiten, sondern dir eine Werkzeugkasten zu packen mit dem du dir selber helfen kannst. Es ist auch nicht Aufgabe der Schulen, einem Kind seine Grenzen zu zeigen sondern es bei lernen zu unterstüzen.

Es mag stimmen, dass wir aktuell einen Wertverlust in dem Schulsystem haben. Doch die Gedanken zu zentralisierten Prüfungen können diesem entgegenweriken. Vielleicht ist auch der Generationenwechsel, der sich vollzieht. Leistung wird heute von Kindern und Jugendlichen (nicht allen) nur sehr sparsam erbracht. Alles was nicht googelbar ist, funktioniert nicht/ gibt es nicht. Und das ist erschreckend. Dem müssen wir entgegenwirken und passende Mittel dagegen finden. Nur geht das nicht mit einem Fingerschnipp....

dbeuebeb schrieb:
Das ist sie auch. Man kann nicht einmal freiwillig aus der Rentenversicherung austreten und sein Geld in eine sinnvolle Altersvorsorge investieren (Aktien, Immobilien, Edelmetalle, etc.).
Ich glaube nicht, dass dann jemand vorsorgen würde. Das neue Iphone oder das Auto ist da verlockender.

dbeuebeb schrieb:
Na, wenn du es hier in Deutschland toll findest, schön für dich. Ich nicht.
Jeder, der will, kann auswandern. Ob dich die Länder auch wollen, ist eine andere Sache....

gruß
 
dbeuebeb schrieb:
Aber das ist es nicht.

Welches ist es den in Deinen Augen?
Mit der Frage sage ich übrigens nicht aus, dass für mich Deutschland das Beste Land der Welt ist, aber auch nicht, dass es das nicht ist.

dbeuebeb schrieb:
Sinnvoller wäre es in meinen Augen, die Schulpflicht komplett abzuschaffen (wer hingehen möchte, kann das ja gerne tun).

Stimmt, keiner lernt mehr was. Wäre vielleicht besser gewesen, dann hätte niemand diesen Text hier als Speichermüll auf irgendeinem Datenspeicher produzieren können.
Und wer den Müll wegräumen würde, der macht es einfach, wer Straßen bauen möchte, der macht es einfach, wer ... möchte der macht es einfach.
Am Ende sind die ganzen schönen Komfortzonen welche wir in diesem Drecksland genießen dahin, denn die wenigsten haben wirklich Spaß daran den Müll der anderen an einem 40 Grad Tag wie heute abzutransportieren oder Baustellen auf der Straße zu bearbeiten...

dbeuebeb schrieb:
Eine vollkommen sinnlose Zeit- und Geldverschwendung.

Dieser Thread? Ja.

dbeuebeb schrieb:
Sicher? In der Schweiz z.B. zahlst du nur 20% Steuern und auch dort gibt es Strassen und kostenlose Bildung.

Dann geh doch in die Schweiz. Dann wirst Du merken, dass die nur Leute wollen die auch was für das Land leisten und dass nur 20% Lohnsteuer herrschen mögen, dafür die 50qm Bude das doppelte wie hier kostet oder eben der Gang zum Italiener oder in den Supermarkt.

dbeuebeb schrieb:
in denen der Bürger deutlich mehr Freiheiten geniesst.

Gleiche Fragen wie oben? Welche? Was hält Dich freien Bürger auf?

dbeuebeb schrieb:
Das ist sie auch. Man kann nicht einmal freiwillig aus der Rentenversicherung austreten und sein Geld in eine sinnvolle Altersvorsorge investieren (Aktien, Immobilien, Edelmetalle, etc.).

Kann man. Nennt sich Selbstständigkeit. Nur leider muss man dafür auch was können...

dbeuebeb schrieb:

Freier Bürger und so... siehe oben..

Smartin schrieb:
Das ist doch das reine Trollthema.

That´s it!
 
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Hallo,

Also um nochmal in eine neue Richtung zu gehen...

Ich bin zufällig im Sonderausschuss für Digitalisierung, der Landesschülervertretung Hessen involviert.
Wir haben letztens ein Konzept aufgestellt, für Standards, die wir diesbezüglich in jeder Schule fördern. Und es wird euch völlig banal vorkommen, aber mehr als das wagen wir garnicht zu fordern, da einfach keine Gelder da sind und es aus Erfahrung mit unserer Politik leider sonst nichts wird:
  • ausreichend Steckdosen und mindestens 2 LAN Anschlüsse pro (Unterrichts-)Raum
  • ein flächendeckendes WLAN Netz
  • Glasfaseranschluss
  • ausreichend bestückte EDV Räume, sowie die Ausbildung oder Anstellung weiterer Lehrer für den IT Bereich
  • Smartboards oder ähnliche Systeme in jedem Raum
  • etc.

Dies ist echt nur ein Minimum und zeigt wie veraltet unsere Schulen an sich schon sind. Es gibt natürlich noch deutlich höhere Ambitionen. Gutes Beispiel sind einige Privatsschulen mit iPads, angepasstem Lehrplan, Interessenförderung, etc. Leider können sich diese Schulen ja nicht alle Bürger leisten.

Wichtig, hier spricht meine eigene persönliche Meinung!

Der Staat sollte im eigenen Interesse dringend etwas am Schulsystem ändern, da dies bereits eingetreten ist:
Tourgott schrieb:
Meh. Dieses "Kinder sollen sich entfalten" und am besten sowieso nur noch das machen was ihnen Spaß macht, hat bereits heute negative Auswirkungen. Diese verweichlichte, verwöhnte Versagergeneration wird Deutschland schlussendlich das Genick brechen. Mir wird jetzt schon himmelangst, wenn ich an meine Rente denke.
Und zudem unsere Politiker einfach nichtmehr zeitgemäß sind, so schafft Deutschland sich von beiden Seiten selbst ab.


M@rsupil@mi schrieb:
Nette "Wünsch dir was"-Vorstellungen, aber in Zeiten, wo nicht einmal Geld für ausreichend Lehrer und Schulgebäude vorhanden ist, da ist es doch illusorisch zu erwarten irgendwelche individuellen Förderungen zu ermöglichen.
Das ist leider die Realität. Auch wenn es gottseidank in den letzten Jahren schon einige kleinere Änderungen (z.b. unterrichtsbegleitendes Personal) gab und auch jede schule momentan ihre eigenen Konzepte des individuellen Lernens erarbeitet (z.B. freie Lernzeit, in welcher Schüler sich aus einem Materialpool frei Arbeitsblätter zu verschiedenen Themen aus den Hauptfächern auswählen können).


florian. schrieb:
Und völlig egal was man später machen will, grundlegende Kenntnisse wie die Welt funktioniert (Biologie/Chemie/Geschichte/Geographie...) sollte jeder haben.

Ich find unser Bildungssystem grundlegend gut, so wie es ist.
Ja dem stimme ich absolut zu und ich finde auch den Schulzwang hier durchaus berechtigt und notwendig, allerdings sollte dieser auf keinen Fall ausgeweitet werden. In der Politik wurde/wird z.b. darüber diskutiert die Schulzeit schon für niedrigere Jahrgänge auf den gesamten Nachmittag auszuweiten (teils bis 17:00). Dieser Eingriff in die Freizeit, in welcher ja auch individuelle Interessen über Eltern und Freundeskreis gefördert werden sollen, sehe ich mit großem Grauen kommen.


DerOlf schrieb:
Einzene Dinge braucht man heute schlicht nicht mehr ... bzw., als Schüler braucht man sie eben doch ... für die Schule.
Und das führt dann den allseits extrem (un)beliebten Spruch "nicht für die Schule lernen wir, sondern fürs Leben" völlig ad absurdum.

Jemand der dann nie wieder mehr rechnen muss, als Grundrechenarten, fragt sich doch wirklich, was das mit der Kurvendiskussion ab der 7.- Klasse eigentlich sollte.
Abbildungen von abstrakten Mengen in abstrakte Mengen ... am besten gleich Scharweise.
Ist doch egal, ich will doch nur an Autos schrauben.

Bis zu einem gewissen grad sind die Inhalte in der Schule doch eigentlich relativ egal ... es geht um die Fähigkeiten (zum Beispiel zum abstrakten Denken). Das kann man dann am Ende nicht nur im Matheunterricht gebrauchen, sondern eigentlich wann immer man es mit etwas komplexeren Problemen zu tun bekommt.

Die Inhalte sollten auf das Leben in der heutgen Zeit angepasst werden.
Vieles, was in der Schule vermittelt werden soll (an Kompetenzen) sollte auch weiterhin vermittelt werden (man sollte es zumindest weiter versuchen) ... nur der Stoff, an dem das bearbeitet wird, der darf mMn gerne jünger sein, als 1980-90.

Auch die Gerätschaften ... wie soll einem denn Medienkompetenz zufliegen, wenns in einem Raum nur ein einziges Tablet gibt, an das die Schüler nicht dran dürfen, weil es für den Lehrer gedacht ist.
Welche Bewandnis hat heute noch die Fähigkeit, einen Overhead-Projector bedienen zu können.
Selbst in den Seminar und Tagungsräumen, in denen es sowas noch gibt, wird eher ein Beamer genutzt ... notfalls brigt man als Dozent halt einen mit.
Die Zeit, die man in der Schule mit derartiger Steinzeittechnik verbrät, sollte man eher investieren, dass die PP-Präsentationen in Schule, Uni und natürlich auch im Beruf etwas besser werden, weil die Kids eben schon in der 5 Klasse (oder so) damit umgehen lernen.
Ich bin zwar ein Freund von Tafelbild und Handout, aber das liegt mehr daran, dass ich keine vorgelesenen PP-Präsentationen mag ... wenn das gut gemacht ist, kann mich das richtig begeistern.
Du triffst es recht gut...
Was für mich ein absolut veralteter Punkt im Lehrplan ist, ist der Religionsunterricht. Dieser findet ab der 1. Klasse (glaube ich... Kann auch 3. sein) durchgehen mit zwei Stunden die Woche statt, und das die ganze Schullaufbahn hindurch. Dahingegen wird Physik erst ab der 7 Klasse und nur halbjährlich epochal unterrichtet und muss sich mit Politik und Wirtschaft, sowie Biologie und Erdkunde abwechseln. Auch Chemie wird erst relativ spät unterrichtet.
Ob gläubig oder nicht, aber wir sind uns wohl einig daß die Naturwissenschaften definitv wichtiger sein sollten als das Fach Religion. Wer glaubt, kann ja dennoch in die Kirche gehen, aber an ein Chemielabor etwa kommt man nicht so einfach in der Freizeit ran.

Genauso ein veralteter Fall wie Reli ist Latein. Latein oder Französisch ist auf dem Gymnasium Pflicht. Wer Arzt oder Theologe werden will, schön der braucht Latein vlt. Aber warum wird etwa die 2. meist gesprochene Sprache der Welt, Spanisch, nicht, nur als 3. Fremdsprache als Wahlpflichtfach oder nur bei sehr vereinzelten Schulen angeboten.

Das Fach Kochen bleibt bei uns etwa den Gymnasialschülern gänzlich vorenthalten, da es nicht mit der Stundentafel des Kultusministeriums vereinbar ist.

Zudem fände ich persönlich einen etwas mehr praktisch orientierten Unterricht sinnvoller, auch um gegen zunehmende Motivationsprobleme der Schüler anzukämpfen.

Unser Schulsystem, die Schulen und einige der Lehrer benötigen dringend ein "Upgrade" und dafür müssen viel mehr Gelder aufgewendet werden, als es etwa beim Digitalpakt der Fall war.
Es gibt ausreichend ambitionierte Lehrer, aber das System ist einfach zu alt und hinderlich.

VG
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Fach Deutsch braucht auch niemand. Genau so Kunst/Musik. Lass uns doch einfach alle nicht-MINT Fächer streichen ;-).

Smartboards? So wie sie flächendeckend an Unis eingesetzt werden? Oh wait... :P.
iPads im Unterricht... naja.. nettes Gimmick aber kann man gut drauf verzichten.

LAN in allen Räumen? Vllt kannst die den Zugewinn durch so etwas erläutern, leuchtet mir gerade nicht ein.

Klingt alles etwas seltsam, ehrlich gesagt.
 
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