Ein paar Fragen zur Bewerbung

Trytec

Ensign
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Nabend.

Ich will mich aus meiner derzeitigen Lehre heraus bewerben. Sie endet im Juli diesen Jahres, wir drei Azubis, die dieses Ende betrifft, dürfen aber bis zum Jahresende im Betrieb beschäftigt bleiben, müssen danach aber gehen.

Nun will ich mich natürlich bewerben und brauch mal ein paar kleine Hilfen:
Es geht um den Bereich Einzelhandel, welche Formulierung des folgenden Satzes wäre am besten?
Bewerbung um eine Stelle als Einzelhandelskaufmann
Bewerbung um eine Vollzeitstelle als Verkäufer
Bewerbung um eine Stelle als Verkäufer
Bewerbung um eine Vollzeitstelle als Einzelhandelskaufmann


Und außerdem:
Wie mach ich danach weiter, ich komm einfach nicht mehr in die Sache rein, früher ging das noch so einfach:rolleyes:
 
Bewerbung um eine Stelle als Einzelhandelskaufmann


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Stellenbeschreibung hat mein Interesse sehr geweckt.
Hiermit bewerbe ich mich als Einzelhandelskaufmann in Ihrer Firma, ich bin pünktlich, höflich im Umgang mit Kunden und die mir übertragenen Aufgaben führe ich ordnungsgemäß aus.

>>Du könntest hier auch noch einfügen dass du mal ein Praktikum, etc. in dem Bereich durchgeführt hast!<<

Auf ein persönliches Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen!



Mit freundlichen Grüßen
 
Zuletzt bearbeitet:
würde impliziert, dass man nicht an ein Vorstellungsgespräch glaubt. Auf ein persönliches Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr!. Jeder hat einen anderen Geschmack was Bewerbungen angeht und eine Norm gibt es meines Wissens auch nicht. Jedenfalls, ändern sich Floskeln^^ eh von Zeit zu Zeit.
 
sourcefreak schrieb:
würde impliziert, dass man nicht an ein Vorstellungsgespräch glaubt.

Hast Recht das würde abwertend klingen, aber ansonsten kann er es doch so schreiben wie von mir vorgeschlagen, oder?
 
Ich würde auch würde bevorzugen, so haben wir es damals auch gemacht, ich komm da einfach nicht von und finde solche Zeilen wie, Freue ich mich sehr auf ihre Einladung zum Vorstellungsgespräch, doch ein wenig zu manipulativ oder zu sehr selbstbewusst
danke euch
 
Sowas sind Personaler gewohnt und können damit umgehen. Selbstbewußtsein zählt als Softskill. Lieber selbstbewußt als "würde, möchte, könnte, ach vielleicht, eigentlich,...."! Willst Du die Stelle? Dann zeig' es auch!

Und wieder einmal verlinke ich auf diesen Beispielthread für Bewerbungstipps. Ich glaube ein FAQ zur Bewerbung sollte ich mal sammeln.
 
Durch meine bisherigen Tätigkeit konnte ich ziel – und kundenorientiertes arbeiten erlernen.

Meine hervorzuhebenden Stärken sind meine Flexibilität im Umgang mit neuen Aufgaben sowie meine gute Auffassungsgabe, zwei Eigenschaften, durch die ich mich schnell und konsequent in neue Aufgabengebiete einarbeiten kann.

Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung und freue mich über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.


Mit freundlichen Grüßen



Deine Qualifikationen solltest Du besser kennen und ersetzen.

MfG
 
Im Betreff steht doch bereits "Bewerbung ....."

um dann kurz danach wieder mit "Hiermit bewerbe ich mich als ..." weiter zu machen.

Sorry, du landest damit sofort auf dem Stapel "Absage" ohne die Bewerbung weiter gelesen zu haben.


Ihr Stellenangebot habe ich mit großem Interesse gelesen und identifiziere mich mit den von Ihnen angesprochenen Punkten.

....

Laden Sie mich zu einem Gespräch ein und lassen Sie uns darüber reden, welche Aufgaben und Ziele gemeinsam erreicht werden können.


Da das Wort "Bewerbung" bereits im Betreff steht, ist eine weitere Nennung á la "hiermit bewerbe ich mich ..." völlig überflüssig = doppelt gemoppelt.

Seit mal nen bissel selbstbewusst bis hin zu leicht forsch. Ihr wollt euch dort präsentieren und euer Gegenüber hat nur die paar Zeilen und euer Foto. Also macht "Werbung" = Bewerbung für euch und verkauft euch da dann auch entsprechend.

Larifari-Bewerbungen die in jedem Ratgeber stehen sind für jeden Personaler langweilig und man schläft da fast bei ein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Klar kann er trotzdem würde bzw. den Satz so schreiben. Grammatikalisch ist nichts daran auszusetzen. Übrigens finde ich es nicht abwertend, sondern eher nicht von sich/seiner Bewerbung/seinen Chancen überzeugt was den Job angeht.

Als Anrede würde ich die Dame/den Herrn direkt Ansprechen (Sehr geehrter Herr XXX/Frau XXX). Falls nicht bekannt den Vorschlag von René 83 nehmen.
Wo hat man die Stellenausschreibung gesehen/gelesen? Internet, Zeitung? Das sollte man auch noch dazu schreiben. Ob Datum notwendig/gern gesehen ist oder nicht ist, weiß ich nicht.
Praktikas und Arbeitserfahrung auch noch mit reinbringen. Vorallem was hast du in der Ausbildung gemacht?! Damit mein ich nicht jeden Scheiss, sondern Bezug zu Kunden gehabt. Ahnung von einem Warenwirtschafssystem und eben was noch wichtig für den Beruf ist.
Das man pünktlich, höflich und ordnunsgemäß arbeitet ist für mich selbstverständlich und hatte in meiner Bewerbung nichts zu suchen. Der Personalleiter geht davon aus, dass diese Eigenschaften eh gegeben sind.

Das Anschreiben (von Adresse bis Anlagen) sollte schon eine Seite lang sein. Wie gesagt keine Norm, sondern persönliche Meinung.
 
Ich kenne mich in der freien Wirtschaft nun überhaupt nicht aus, aber solange die Bewerbung schön formuliert, formatiert und nicht mit Rechtschreibfehlern gespickt ist, macht es, so denke ich, im Endeffekt keinen Unterschied, ob da nun "würde freuen" oder "freue" steht. Und bei einer Firma, die pingeligst darauf achtet, würde ich sowieso nicht arbeiten wollen. ;)

Hauptsache das "AW: Ein paar Fragen zur Bewerbung" wird nicht mit hineinkopiert, hehe.
 
Hehe, vielen dank für eure Anteilnahme;)
Als die Rechtschreibung lass ich natürlich von mehren Leuten prüfen, keine Bange, und im Momen musass ich erst ma wieder reinkommen un dann geht das wie von selbst.

Von der Form her, hat mich AMDuser durch seine Argumente überzeugt, ich werd mich ma ran machen und ein paar Zeilen schreiben, danke euch allen:)
 
Ist doch erstaunlich zu sehen, wie stark die Meinungen der einzelnen User voneinander abweichen!

Was auch immer wichtig ist:
Das Sie oder Ihr in einer Anrede muss groß geschrieben werden, darauf legt der Arbeitgeber großen Wert!
 
AMDUser schrieb:
"Hiermit bewerbe ich mich als ..." [...] Sorry, du landest damit sofort auf dem Stapel "Absage" ohne die Bewerbung weiter gelesen zu haben.

Sorry, aber das ist Quatsch. Zwei Dinge habe ich gelernt, als ich mich im Internet zum Thema Bewerbung schlau gemacht habe: Erstens, es gibt so viele verschiedene Meinungen bzgl. Bewerbung wie es Webseiten gibt und zweitens, viele Leute neigen zur gnadenlosen Übertreibungen was die Folgen bestimmter vermeintlich typischer Fehler angeht.

Nach allem, was ich herausgefunden habe, gibt es keine "typischen Fehler", bei denen man automatisch eine Absage bekommt. Auch wenn man den Personaler mit "Sehr geehrte Damen und Herren" begrüßt und auch wenn man den ersten Satz mit "Hiermit bewerbe ich mich" anfängt, hat man immer noch eine gute Chance, wenn Inhalt und Qualifikation stimmen. Gerade diese beiden "Fehler" werden in Foren mMn oft stark dramatisiert. Eine Bewerbung wandert wegen diesen Sachen sicher nicht sofort in den Müll. Und nur, weil man den Personaler direkt mit Namen anspricht und den ersten Satz "kreativ" gestaltet, hat man noch lange keine guten Karten.

Es kommt auch wirklich auf banale Dinge an. Ich habe in Interviews mit mehreren Personalern großer Konzerne gelesen, dass man sich bereits mit völlig korrekter Rechtschreibung und Interpunktion deutlich absetzen kann, da teilweise 50% aller Bewerbungen (fünfzig Prozent!) nicht frei von Rechtschreibfehlern wären.

Das soll natürlich nicht heißen, dass es nicht besser wäre, bspw. den Ansprechpartner direkt anzusprechen anstatt die allgemeine Form zu verwenden. Aber Aussagen wie die oben zitierte von AMDUser sind einfach total übertrieben. Solche Aussagen zeichnen ein Bild von den Personalern, dass sie als die ultimativen Korinthenkacker überhaupt darstellt, die sich an kleinen Formalitäten total aufziehen lassen. Solche mag es vereinzelt geben, aber meiner Erfahrung nach zählt jedoch vielmehr das Gesamtbild einer Bewerbung und wenn das überzeugend ist, dann interessiert es keine Sau, ob die Bewerbung mit "Hiermit bewerbe ich mich" oder sonst wie anfängt.
 
@ Computer Freak

unterhalte dich mal mit Personalentscheidern diverser Firmen ... und da man heute trotz (angeblich) zurückgegangener Arbeitslosigkeit für jede angebotene/ freie Stelle immer noch nen Postsack voll Bewerbungen bekommt, kann man ohne Probleme nach solchen Kriterien aussieben.
Was anderes ist es, wenn wir Vollbeschäftigung bzw. Arbeitslosigkeit < 1,5% hätten, dann hast du auch mit "Hiermit bewerbe ich mich..." und anderen "Standard-Sprüchen" eine Chance, weil man dann als Personalentscheider auf eine offene Stelle wohl nur ca. 10-20 Bewerbungen vorliegen hat.

Andererseits kommt es auch auf die jeweilige Tätigkeit an. Als Lagerfuzzi kann man auch "Hiermit bewerbe ich mich ..." schreiben, für eine Stelle als Abteilungs-/ Produktionsleiter und andere höher gestellte Positionen ist das ein NoGo.
 
Moin, ich nochmal.
Nachdem ich jetzt schon einige Bewerbungen abgeschickt habe und auch schon ein Vorstellungsgespräch hinter mir habe(Leider net geklappt), bewerbe ich mich natürlich weiter.
Nun habe ich einen sehr hübschen Betrieb gefunden, der mir auch zusagt, nur soll ich da meine finanziellen Erwartungen und den Wunschstandort mit reinschreiben. Wie formuliere ich das Bewerbungsgerecht? Ist vielleicht ne Blöde Frage, doch dass ist das allererste Mal, dass ich so etwas in eine Bewerbung mit reinbringen muss.
 
Schreib' einfach ein nettes, ehrliches Anschreiben, ohne Rechtschreibfehler (!). Mit allen geforderten Informationen. Als Lehrling oder Absolvent kannst Du das Gehalt ggf. auch weglassen - Du wirst dann ganz normal eingestuft. Es kann sich kein Betrieb leisten, jemand auf Dauer unter- oder überzubezahlen, er muß ja damit rechnen, daß sich das unter den Kollegen herumspricht.
Die erste Seite ist nicht so wichtig wie gemeinhin vermutet, sie muß nur einen stimmigen Eindruck vermitteln. Viel wichtiger sind ein geordneter Lebenslauf, gute Zensuren, Praktikumsbeurteilungen usw.! Das Bewerbungsschreiben ist eine Arbeitsprobe, also sorgfältig erstellen.
Dazu eine ganz normale Plastikmappe mit durchsichtigem Deckblatt, damit der arme Bewerbungsempfänger auf den ersten Blick sieht, was ihn erwartet. Meistens lesen das die Abteilungsleiter so kurz vor oder nach Feierabend, da hat niemand Lust, sich durch gekünstelte Formulierungen oder exotische / ungeordnete Lebensläufe zu quälen.
 
Ich weiß das alles, nur soll ich meine Gehaltsvrstellungen und den Wunschort des Betriebes mit in die Bewerbung schreiben:(
 
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