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Einrichtung SAT-Anlage (Wechsel von Kabel)

  • Ersteller Ersteller Marvolo
  • Erstellt am Erstellt am
Meint ihr, ich sollte die Firma noch mal kontaktieren und um eine mögliche Kostenreduktion bitten bzw. anbringen, dass die Schüssel eventuell doch an der Hauswand angebracht werden sollte, auch wenn die mir das ausreden wollten?
 
Kreacher schrieb:
Also soweit wir das einschätzen können, wäre auch von der Hauswand seitlich noch freie Sicht auf den Satelliten. Hab das mal mit einer Sat-Handy-App laienhaft getestet. Aber das müsste ein Profi, oder jemand vom Fach halt noch genau einschätzen.
Das kann eigentlich jeder, der die Himmelsrichtungen und die absoluten Grundzüge der Trigonometrie (offtopic: soviel zum Thema "Wofür soll ich das nach der Schule denn jemals wieder brauchen?" ;)) kennt. Wo der Satellit genau am Himmel steht, sagt einem z.B. http://www.dishpointer.com (bzw. zeigt es einem sogar auf der Karte an, so dass man zumindest die "Himmelsrichtung" sofort erkennt, muss man nur noch die Höhe ggf. umliegender Bebauung/Bewuchs "manuell" berücksichtigen). Wie gesagt, hierbei aber auch einzuhaltende Abstände beachten! Hier hat das jemand mal sehr gut dargestellt: http://www.hifi-forum.de/bild/schutzzone-sudfassadedimifxbaum_356799.html

Kreacher schrieb:
Meint ihr, ich sollte die Firma noch mal kontaktieren und um eine mögliche Kostenreduktion bitten
Fragen kannst du ja, vielleicht gibt's 2-3% Skonto. Aber die Einzelpreise werden nicht magisch sinken, nur weil du darum bittest.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So viel Geld spart das nun auch wieder nicht.

Eine Halterung brauchst du sowieso. Es entfällt nur das Dach zu öffnen und entsprechend Dachpfannen auszutauschen.
An der Hauswand musst du halt durch die Wand mit min. vier Kabeln. Das muss man auch erstmal dicht kriegen.

Und das Dach kann man vermutlich betreten zur Montage und Ausrichtung.
An die Wand müsste man auch erstmal dran kommen, evtl. alles einrüsten wenn es vorschriftsmäßig gemacht werden soll.
Da wird keiner auf eine windige Leiter klettern wollen...
 
Es ging mir dabei eher um auch maximale Funktionalität in den Wintermonaten. Wenn da bei der kleinsten Schneeflocke schon der Wurm drin ist (übertrieben gesagt), dann weiß ich nicht, ob es vielleicht nich doch besser wäre, gleich bei Kabel zu bleiben, auch wenn SAT keine Folgekosten und eine größere Programmauswahl mit sich bringt.

@Plutos:
Ja, die Grundzüge der Trigonometrie sind mir bekannt, den Satelliten habe ich auch schon geortet und die Sicht müsste eigentlich auch an der besagten Hauswand frei sein... Aber wenn die Firma meint, das sei nicht optimal, was soll ich dann noch sagen..
 
KnolleJupp schrieb:
So viel Geld spart das nun auch wieder nicht.
Ich habe als Ersparnis eigentlich primär den Wegfall der Erdung angesehen, der sich auf ca. 300€ Material und die ein oder andere Stunde Arbeitszeit belaufen würde, vielleicht 500-600€ insgesamt, in's Blaue geschätzt.
Kreacher schrieb:
Aber wenn die Firma meint, das sei nicht optimal, was soll ich dann noch sagen..
Ganz einfach: wer zahlt, schafft an. Bei einem Anfahrtsweg von 30-50km ist das sicher nicht der einzige Fachbetrieb in diesem Umkreis. Bei freier Sicht gibt es aus Empfangssicht keinen besseren oder schlechteren Montageort. Warum die Firma das als "nicht optimal" bezeichnet, müsste man erfragen, da kann es ja auch andere Gründe geben.

Zum Thema Schnee: in unseren (deutschen) Breitengraden stehen die Spiegel der klassischen Offset-Antennen nahezu senkrecht, da sollte seltenst mal was liegen-/klebenbleiben, am ehesten evtl. in Kombination mit Wind. Der schneegeplagte Benutzer weiter oben dürfte an einer Kombination diverser widriger Umstände leiden. Einer ausreichend dimensionierten Schüssel sollten aber auch ein paar cm Schnee am unteren Rand (wo die Krümmung am flachsten ist und somit am ehesten was liegenbleibt) noch nichts ausmachen, wenn doch ist die Schüssel zu klein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Erden würde ich das Ding trotzdem, egal ob auf dem Dach oder der Hauswand.
 
Kreacher schrieb:
Wenn da bei der kleinsten Schneeflocke schon der Wurm drin ist (übertrieben gesagt), dann weiß ich nicht, ob es vielleicht nich doch besser wäre, gleich bei Kabel zu bleiben, auch wenn SAT keine Folgekosten und eine größere Programmauswahl mit sich bringt.
Es ist schon eher die Ausnahme als die Regel, dass es im Winter Probleme gibt. Schlimm ist wirklich nur der nasse Schnee, denn Pulverschnee bleibt nicht kleben.
 
KnolleJupp schrieb:
Wenn ich z.B. mal gucke wie viel der Multischalter kostet, hier 335€ netto, im Internet 229€ brutto.
Und über 1.300€ nur Arbeitslohn+Anfahrt ist schon viel...
...
Das Angebot ist teuer aber auch gut durchdacht und professionell umgesetzt.
Als Antennenprofi traue ich mir nicht zu die Arbeitszeit aus der Distanz ohne Kenntnis der örtlichen Verhältnisse zu bewerten. Der Kollege ist jedenfalls ein echter Antennenprofi mit Messequipment, der weiß was er tut und für den Messgeräteeinsatz auch etwas verlangt.

Bei Kauf im Internet muss man bei einem Ausfall den Aus- und Einbau selbst bewerkstelligen. Beim Werkvertrag müssen Bauteile, die innerhalb der üblichen Gewährleistungszeit von 2 Jahren ausfallen, ohne Berechnung von Fahrtkosten und Arbeitszeit ersetzt werden. Das rechtfertigt einen Aufschlag auf den von JULTEC empfohlenen Verkaufspreis von € 229,00, der allerdings gegenüber anderen Komponenten überdurchschnittlich hoch ausgefallen ist, weshalb ich von einem Irrtum ausgehe. Dass der Schalter keine 5 sondern nur 4 Stammausgänge hat, ist ein vernachlässigbares Detail.

Simpson474 schrieb:
Ich benutze in einem 30 Jahre alten Haus die bestehende, terrestrische Verkabelung seit Jahren als Sat-Verkabelung und ich kann mich nicht über Empfangsprobleme beklagen. Außerdem könnte man die Verkabelung auch anschließend immer noch tauschen, wenn es wirklich zu Problemen kommt.

Oder wenn der Funkstörungsmessdienst der Bundesnetzagentur vor der Haustür steht? Nach EMV-Gesetz und SchuTSEV hat jeder Anlagenbetreiber auch bei ungestörtem eigenem Empfang dafür zu sorgen, dass auch die Grenzwerte der Anlagenemissionen eingehalten werden. Wie die Realität aussieht weiß ich auch.
 
Dipol schrieb:
dass auch die Grenzwerte der Anlagenemissionen eingehalten werden. Wie die Realität aussieht weiß ich auch.

Emissionen bei reinen Empfangsanlagen? Das Gerät, das da etwas messen kann muss erst noch erfunden werden.
 
:rolleyes: Das wäre ja eine Revolution der Physik, wie wir sie kennen. Was passiert denn, wenn Strom durch einen Leiter wie z.B. ein Koax-Kabel fließt? Natürlich baut sich dann ein Magnetfeld um das Kabel auf, welches man messen kann; das dafür erfundene Gerät heißt Magnetometer.
 
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kisser schrieb:
Emissionen bei reinen Empfangsanlagen? Das Gerät, das da etwas messen kann muss erst noch erfunden werden.
Besuch mal die ANGAcom und dort z. B. die Messestände von KWS oder Sat+Kabel, Burgstädt. Das vermeidet fachlich unhaltbare Kommentare. :rolleyes:

Siehe EN 50083-2 Bild 1 – Messaufbau zur Messung der Abstrahlung im Frequenzbereich von 5 MHz bis 30 MHz nach dem „Koppeleinheit“-Messverfahren bis Bild 6 – Messaufbau für die Störstrahlungsmessung nach dem Substitutionsverfahren − zweiter Messschritt.

Wer keinen Normenzugang hat, kann sich in frei zugänglicher Literatur wie Technischen Anhang z. B. von KATHREIN oder Wege zum ungestörten Kabelanschluss immerhin halbwegs kundig machen.

Plutos schrieb:
:rolleyes: Das wäre ja eine Revolution der Physik, wie wir sie kennen.

Revolutionen der Physik sind mittlerweile rar geworden, die EMV ist jedenfalls keine. Da liegt das Defizit eher bei den Kenntnissen.
 
Also, ich deute die Mehrheit eurer Kommentare nun so, als sei diese Firma in der Tat professionell und weiß, was sie tut, auch wenn das ganze preislich natürlich astronomische Höhen hat.

Ich war am Überlegen, heute in den Baumarkt zu fahren und soweit mal die alten Koax-Kabel eigenständig mit einem neuen, guten auszutauschen. Da die alten ja in Leerrohren verlaufen, sollte es ja nicht allzu schwer sein, das alte raus und das neue rein zu machen. Das bekomme ich selbst noch hin, ohne dass man dafür dann auch gleich noch einen überteuerten Betrag zahlen muss.

Ich versuche soweit mal, alle Kabelwege bis unters Dach (Dachboden) schon so zu legen, dass am Ende nur noch die Schüssel aufs Dach und mit den verlegten Kabeln angeschlossen werden muss. Das müsste doch hoffentlich die Gesamtkosten etwas senken, oder nicht?

Wenn dann am Ende wirklich nur noch die reine Montage der Schüssel und das verbinden mit den bereits verlegten Kabeln übrig bleibt, dann kann das doch nicht gleich über 1000€ kosten können. Im Bekanntenkreis gibt es welche, die das für 200-300€ gemacht bekamen - oder eben teilweise komplett selbst gemacht haben.

Aber bei einem 7-Dosen-Unicable-System wäre das Selbermachen für mich als Laie eher nicht optimal, zusätzlich noch das Einmessen mit nem Messgerät bzw. die Blitzableitung etc...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo,

Kreacher schrieb:
Ich war am Überlegen, heute in den Baumarkt zu fahren und soweit mal die alten Koax-Kabel eigenständig mit einem neuen, guten auszutauschen. Da die alten ja in Leerrohren verlaufen, sollte es ja nicht allzu schwer sein, das alte raus und das neue rein zu machen. Das bekomme ich selbst noch hin, ohne dass man dafür dann auch gleich noch einen überteuerten Betrag zahlen muss.

!!! Achtung es gibt kein Hochwertiges Koaxialkabel beim Baumarkt !!!
Am besten du verwendest z.B. ein Kathrein LCD 111 A+ Koaxialkabel oder vergleichbares und so etwas gibt es nur im Fachhandel und nicht im Baumarkt. Für den Außenbereich brauchst du aber auch wie im Angebot beschrieben extra ein UV Beständiges Kabel.

Na ja du kannst dir ja auch alle vorgeschlagene Teile besorgen (vielleicht auch dort wo dein Angebot her hast) und Installierst es dann so weit selber, zum Schluss lässt du es dann von der Firma überprüfen und die Antenne Einmessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kreacher schrieb:
Ich war am Überlegen, heute in den Baumarkt zu fahren und soweit mal die alten Koax-Kabel eigenständig mit einem neuen, guten auszutauschen. Da die alten ja in Leerrohren verlaufen, sollte es ja nicht allzu schwer sein, das alte raus und das neue rein zu machen. Das bekomme ich selbst noch hin, ohne dass man dafür dann auch gleich noch einen überteuerten Betrag zahlen muss.
Baumärkte haben sich aber nicht den Ruf erworben, dass sie Qualitätskabel vertreiben. Wirklich gute und alterungsbeständige Vollkupferkabel wie beispielsweise KATHREIN LCD 111 A+ oder Televes SK 2000 plus mit Schirmdämpfung und Kopplungswiderstand nach Class A+ wirst du dort in der Regel nicht bekommen, eher minderwertiges Material mit bruch und intermodulationsanfälligem Alu-Geflecht und womöglich Staku-Innenleiter.

Kreacher schrieb:
Ich versuche soweit mal, alle Kabelwege bis unters Dach (Dachboden) schon so zu legen, dass am Ende nur noch die Schüssel aufs Dach und mit den verlegten Kabeln angeschlossen werden muss. Das müsste doch hoffentlich die Gesamtkosten etwas senken, oder nicht?
Auch beim Anschluss von Dosen kann ein Laie einiges falsch machen. Wenn der Profi die Anschlüsse alle nachbessern muss, ist nicht viel gewonnen.

Damit das auch nicht unerwähnt bleibt: In der Sat.-ZF sind > 1.000 MHz höhere Störstrahlemissionen zulässig und da gibt es auch keine Frequenzkollisionen mit besonders schützenswerten Flugfunkfrequenzen, womit das Risiko zum Sender zu werden deutlich niedriger ist. Wenn die Kabel mit Class B-Schirmdämpfung doppelt geschirmt sind, reicht das zumeist aus. Ob das auch für die Dämpfung zutrifft, ergibt sich aus einer Berechnung mit den ungefähren Längen und den spezifischen Dämpfungswerten der bislang unbekannten Altkabeltype.

EDIT Otto2012 war schneller
 
Dipol schrieb:
Besuch mal die ANGAcom und dort z. B. die Messestände von KWS oder Sat+Kabel, Burgstädt. Das vermeidet fachlich unhaltbare Kommentare. :rolleyes:

Siehe EN 50083-2 Bild 1 – Messaufbau zur Messung der Abstrahlung im Frequenzbereich von 5 MHz bis 30 MHz nach dem „Koppeleinheit“-Messverfahren bis Bild 6 – Messaufbau für die Störstrahlungsmessung nach dem Substitutionsverfahren − zweiter Messschritt.

5-30 MHz bei SAT-Anlagen? Fragt sich wer hier fachlich unhaltbare Kommentare von sich gibt.:rolleyes:
 
kisser schrieb:
5-30 MHz bei SAT-Anlagen? Fragt sich wer hier fachlich unhaltbare Kommentare von sich gibt.:rolleyes:

Siehe hier:
kisser schrieb:
Emissionen bei reinen Empfangsanlagen? Das Gerät, das da etwas messen kann muss erst noch erfunden werden.

Wenn du dir die Mühe gemacht hättest die Links zu lesen, wäre die Antwort selbstkritischer ausgefallen. Vielleicht bewirken die Folien im Anhang einen Aha-Effekt.

Auch wenn der Rückkanalbereich in den meisten Sat.-ZF-Anlagen nur für das 22 kHz-Schaltsignal genutzt wird, ist der Kopplungswiderstand bzw. die Transferimpedanz neben der Schirmdämpfung usw. ein wesentliches Qualitätskriterium für Antennenkabel.

Auch für die Sat.-ZF sind insbesondere im Bereich von 950 bis 1.000 MHz Grenzwerte nach SchuTSEV einzuhalten.
 

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