Einschätzung Notebook nach Wasserschaden und "Reparatur"

AchtungHupe

Cadet 3rd Year
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Vor Monaten hat meine Frau einen großen Schluck Tee über die Tastatur ihres HP ProBook 470 G5 gekippt. Nach dem ausschalten ließ es sich nicht mehr einschalten. Die LED an der Ladebuchse leuchtete rot und es hat nichtmal das BIOS gestartet, das war auch nach Tagen so. Habe es damals tw. zerlegt (SSD, HD, RAM, Tastatur und Akku raus) aber keine Feuchtigkeit gefunden.

Gestern einen letzten Versuch gestartet - da hat die LED an der Ladebuchse nun blau geleuchtet u. blau geblinkt, manchesmal wechselte sie zu rot. Einschalten ließ es sich noch immer nicht. Also so ziemlich auseinander gebaut, d.h. alles abgesteckt, zerlegt und ausgebaut inkl. Mainboard und CMOS Batterie raus. Nach dem Zusammenbau (es ist nur eine Schraube übrig geblieben :-) läuft es jetzt wieder!

Ich habe aber auch die Heat Pips von, was auch immer, getrennt und dabei an zwei Stellen so schmieriges Zeug, Wärmeleitpaste? gesehen aber daran beim Zusammenbau nichts verändert.

Jetzt fragen wir uns natürlich ob man davon ausgehen kann, dass das Gerät nach dem Wasserschaden, dem Zerlegen und wieder Zusammenbau (möglicherweise nicht nach allen Regeln der Kunst), noch zuverlässig/stabil laufen wird oder ob ev. sogar eine Gefahr davon ausgehen könnte.

Was meint ihr dazu?
Hat schon jemand selbst mit sowas Erfahrung gesammelt?
 
AchtungHupe schrieb:
noch zuverlässig/stabil laufen
Das wird man dann sehen. Das Gerät ist trocken und läuft? Dann go!
AchtungHupe schrieb:
Nach dem ausschalten ließ es sich nicht mehr einschalten.
Eigentlich sollte bei Verdacht auf Flüssigkeit das Gerät sofort ausgeschaltet, zerlegt und getrocknet werden. ^^

Ich drück die Daumen dass es wieder problemlos läuft. :bussi:
 
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Normalerweise sollte man Geräte nicht einfach so schnell aufschrauben. Isopropanol oder Bremsenreiniger können helfen, Elektronikbauteile zu reinigen. Und ja, Bremsenreiniger wird eigentlich wegen möglicher Rückstände nicht empfohlen. Ich habe es aber schon einige Male gemacht, wenn ich kein Isopropanol zur Hand hatte.

Anschließend das Ganze gut trocknen lassen.

In diesem Fall würde ich dir noch empfehlen, frische Wärmeleitpaste zu verwenden und das Gerät dann einfach zu testen. Mehr als kaputtgehen kann ja nicht. 😉
 
Die Wärmeleitpaste sollte neu aufgetragen werden. Evtl. findest du im Zuge dieses erneuten Eingriffs ja auch die Stelle, an der du die eine Schraube vergessen hast.

Ich hatte ebenfalls schon mal einen solchen Unfall mit einem Glas Rotwein.
Da lief das Gerät zwar nach dem Zerlegen und Reinigen auch wieder, aber die Tastatur hatte dennoch eine Macke und ich musste eine neue einbauen.
Läuft jetzt aber auch schon wieder seit über 2 Jahren problemlos.
 
gelobt seien die thinkpads, bei denen flüssigkeit durchlaufen kann.
eine freundin hats trotzdem geschafft, ein T420 zuerst zu ertränken, dann leider heftig zu bewegen, um es anschließend mit einem ~1,6kw haartrockner zu verbrennen, beim unschuldigen versuch, es zu trocknen.
die tastatur ist geschmolzen.
ein trauerspiel r.i.p.

also nedmal thinkpads sind userproof.
nimm dein unglück halt sportlich. bleibt eh nix anderes.
klar, ich wünsch dir glück.
 
end0fseven schrieb:
empfehlen, frische Wärmeleitpaste zu verwenden und das Gerät dann einfach zu testen. Mehr als kaputtgehen kann ja nicht
Ja, unter diesem Motto habe ich auch den Versuch gestartet.
Ich werde jetzt mal ein Programm für einen Stresstest suchen weil um an die Wärmeleitpaste zu kommen muss man wirklich ganz schön viel auseinander bauen.

Danke an die aufmunternden Worte an alle :-)
 
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