Einstellen THEATER 500 Surround + DENON X3800H für Dolby Atmos "5.1.2"

Pflaume1979

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Hallo zusammen ,

ich bin seit kurzem Besitzer eines Teufel Heimkino Systems:

THEATER 500 Surround + DENON X3800H für Dolby Atmos "5.1.2"​


Vielleicht hat ja von euch jemand das System und kann mir noch Tips zum Einstellen geben um möglichste das Beste raus zuholen?!
Danke euch.

Lieben Gruß Pflaume
 

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ein gemessen habe ich es mit dem Audyssey was bei Teufel dabei war. Ich habe Dipol Lautsprecher. Man kann ja manuell noch bei den db was einstellen um die Effekte von den hinteren Lautsprecher vlt noch besser hinzubekommen, oder von den Atmos. Bei dem Verstärker kann man so viel einstellen, vlt gibt's ja den ein oder anderen Tipp um noch mehr rauszukitzeln 😏
 
"Einmessen" tue ich mit dem Gehör. Zudem ist das ganze eine höchst individuelle Angelegenheit.

Mit diesem System wirst du vermutlich keinen hochwertigen Musikgenuss verfolgen. Von daher empfehle ich dir: leg deinen Lieblingsfilm ein, stell im Player vernünftig die Audiowiedergabe (Decoding im AV-Receiver) ein und dann teste einfach mit entsprechender Pegelabsenkung/Anhebung im parametrischen Equalizer, mit der Laufzeitkorrektur, den Pegelanpassungen der einzelnen Kanäle und dem LFR (und hier wiederum entsprechend mit der Phase).

Das sagt dir alles nichts? Böhmische Dörfer? Und Filme werden sowieso nur per Streaming "genossen"?

Ich setze einfach mal frecherweise bei all diesen Fragen ein "Ja" voraus. Dann, ganz ehrlich: mach genau das, was @Slayn geschrieben hat, du wirst sowieso keinen Unterschied feststellen.

PS: Herzlich Willkommen im Forum.

Es ist eben wie mit jedem Thema: Einlesen, Ausprobieren, Lernen. Man kann nicht einfach Geld ausgeben, irgen ein Equipment hingeworfen bekommen und erwarten, dass dann alles nach eigenem Gusto "perfekt" ist.
 
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Pflaume1979 schrieb:
mir noch Tips zum Einstellen geben um möglichste das Beste raus zuholen

das ist unmöglich.
jeder mensch hat ein anderes hör empfinden und präferenzen was frequenzbereiche angeht.
(manche mögen mehr 'dumpf' bass, manche eher "hell" hoch.)

dazu kommt die raumaufteilung/-moden und der jeweilige lautsprecher standort, der auch bei jeden anders ist.
der hör-/sitz platz spielt auch eine rolle.

man kann allerhöchstens den generischen tip geben, die lautsprecher nicht zu verdecken sodass der zu beschallende bereich ausgefüllt wird.
 
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Leider kann ich nicht überall ein Ja davor setzen. Ich gucke liebend gerne Filme über meine private Filmsammlung und nicht mit dem streamen
 
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Alleine schon einen Frontlautsprecher um 5 Zentimeter von der Wand abrücken oder ihn um drei Grad weiter nach innen zu drehen, kann das gesamte Klangbild kippen (oder aufleben lassen).

Aber erneut: bei einer derart generischen Fragestellung von @Pflaume1979 hier braucht man sich gar nicht erst die Mühe machen (sorry, ist keinesfalls böse gemeint), allzu sehr ins Detail zu gehen.

Entweder, man hat Interesse daran und beschäftigt sich mit den Basics des Thema HiFi, die schon seit über 50 Jahren Gang und Gäbe sind, oder man lässt es einfach und misst stoisch nach einem furchtbaren Algorithmus ein.
Ergänzung ()

Pflaume1979 schrieb:
Leider kann ich nicht überall ein Ja davor setzen. Ich gucke liebend gerne Filme über meine private Filmsammlung und nicht mit dem streamen
Dann besteht schonmal die Möglichkeit, dass das akustische Signal, das bei deinen Lautsprechern ankommen soll, nicht zu Tode komprimiert ist.
 
Pflaume1979 schrieb:
Audyssey was bei Teufel dabei war.
Wenn dann beim Denon, Dirac was man noch dazukaufen kann zum Einmessen, soll wohl um einiges genauer sein. Ansonten die üblichen Empfehlungen Lautsprecher niemals direkt vor die Wand stellen oder neben einen Schrank oder ähnliches, Boxen sollte immer leicht angewinkelt Richtung hörer stehen, Hochtoner sollten auf Ohrhöhe strahlen. der SUB sollte möglichst frei stehen und nicht irgendwo in einer Ecke. Das sollte für den Einsteiger ausreichen.
 
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@Slayn
Wobei Ausnahmen stets die Regel bestätigen. Zu individuell ist praktisch jedes einzelne Bauteil in der Kette, jede Raumakustik, jeder persönliche Geschmack.

Aber ja, es bleibt dabei @Pflaume1979: Mach halte dich mal an das, was @Slayn schreibt für den Anfang.

Ich gebe dir noch nen Tipp:
such dir ein GUTES handgemachtes Lied (Instrumente, Gesang, was Ordentliches aus den 70ern und 80ern und keinen Autotune-Popsong-Müll) und teste damit den REINEN STEREO-Betrieb - und zwar mit sämtlichen Audio-Verschlimmbesserern (somit auch Audyssey-Einmessung) DEAKTIVIERT.

Mit dieser Ausgangsbasis misst du dann selbst per Gehör ein. In erster Linie immer nur per Ausrichtung der Lautsprecher in Abhängigkeit zum Stereodreieck und erst, wenn das keine Besserung mehr bringt, kommen LZK und param. EQ / Pegelanhebung/Absenkung einzelner Kanäle ins Spiel.
 
Danke für die Tipps. Ich werde nicht mal reinfuchsen.
Das mit der Dirac live Einrichtung im Denon Verstärker habe ich gelesen, kann mir jemand etwas zu den Kosten sagen? Danke nochmal und noch einen schönen 2 Weihnachtstag
 
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Pflaume1979 schrieb:
kann mir jemand etwas zu den Kosten sagen?
Alles, was du idealerweise besser machen kannst und u.A. von mir aufgelistet wurde, kostet dich nebst Zeit exakt 0 Euro.
 
Herzlich Willkommen hier im Forum :)

Ich habe bei mir erstmal direct Sound gewählt. Heißt der reine Klang ohne irgendwelche EQ- Einstellungen, oder sonstiges. Weiter nur Stereo, bzw. 2.1 Sound.
Dann eine Klassik- CD angemacht. (Vivaldi, 4 Jahreszeiten).
Lange hingehört und die LS und den Sub immer wieder ein bisserl verschoben und leicht gedreht. Und weiter die Übergangsfrequenz eingestellt, ab wann der Sub übernimmt. Solange, bis ich den für mich besten Klang erreicht hatte.
Als nächstes hab ich dann den 5.1- Sound eingestellt.
Dazu so ein Test- File laufen lassen, bei dem immer nur 1 Ton ausgegeben wurde um die Rear und den Center einzupegeln.
Hat etwa 2Std gedauert.
Und bis auf wenige Ausnahmen lasse ich alles auf neutral, außer ich will ganz bewusst mal mehr Bass haben.

Und lass Dir nichts erzählen, dass man mit den Teufel nicht auch gut Musik hören kann. Das ist Unsinn. Ja, klar, besser geht immer. Aber mit Deinem System kann man sehr wohl auch gut Musik hören.
Insg. ist das immer eine Geschmacksfrage.
 
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Hagen_67 schrieb:
Insg. ist das immer eine Geschmacksfrage.
Wenn LS Frequenzen verschlingen oder zu unsauber Abbilden ist das doch keine Geschmacksfrage. Wenn man eher Neutral statt Badewanne hören will, dann wäre das eine Geschmacksfrage.
Hagen_67 schrieb:
direct Sound gewählt. Heißt der reine Klang ohne irgendwelche EQ- Einstellungen, oder sonstiges.
Das wäre Pure Direct mit dem AVR. Direct Sound benutzt immer noch Anpassungen.
Hagen_67 schrieb:
Dir nichts erzählen, dass man mit den Teufel nicht auch gut Musik hören kann
Hat hier niemand behauptet. Das Set ist eine solides System nicht mehr und nicht weniger.
 
@Slayn,
ist bei Denon so beschrieben.
Beschreibung der Klangmodi AVR-X2400H https://share.google/rSwuKgCKqw2x5VsEy

Ganz nach unten scrollen. Der Unterschied außer Video In/Out und Display Off erschließt sich mir nicht ganz.
 
Pflaume1979 schrieb:
Danke für die Tipps. Ich werde nicht mal reinfuchsen.
Das mit der Dirac live Einrichtung im Denon Verstärker habe ich gelesen, kann mir jemand etwas zu den Kosten sagen? Danke nochmal und noch einen schönen 2 Weihnachtstag

Das wären die Dirac Kosten. Würde ich bei Deinem Setup auf jeden Fall machen. Das ART Bundle. Dann hast Du gleich alles was geht. (Aber, ich z.b komme gerade ohne Dirac aus, hab ja auch nur 2 Front.)
 

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@Pflaume1979
Ich würde kein Dirac empfehlen, obwohl es wohl die besten Ergebnisse zum Thema Einmessung liefern dürfte.
Aber wie mein Vorposter uns informiert hat ist das mit nicht unerheblichen Kosten verbunden, und das entsprechende Mikrofon muss man auch haben bzw. besorgen.

Ich empfehle dir die Audyssey-App für Android/ios für 20€.
Damit kannst du in Ruhe verschiedene Messungen verwalten und entsprechend deinem Geschmack anpassen.
Ich nehme mal nur den Begriff "Mittenbereichskompensation" - mir hat die Recherche mit den Auswirkungen sehr geholfen.

Für Filme ist auf jeden Fall die Aufstellung des Centers enorm wichtig, bzw. wie viele Reflexionen zwischen dir und dem Center sind
 
@Pflaume1979 , du hast ja im 3800 mit Audyssey XT32 ein gutes Einmesssystem zur Verfügung. Wenn du also mal eine vernünftig Aufstellung zum Testen gefunden hast, investiere das Geld in die App aufm Handy. Ich habe die jetzt selbst schon Ausprobieren viel genutzt. Für schnelle Ergebnisse (schlechte Aufstellung mit starken Erhöhungen/Dips) machst eine kurze 3-Punkt-Messung und schiebst Kram so lang rum, bis das Ergebnis für dich passt. Falls du das nicht machen willst, dann geh halt mit deiner Wunschaufstellung in die Messung. Dann aber bitte alle Messpunkte. Danach lass den Dynamic EQ gerne an. Das ist Geschmackssache, kannst aber immer nachträglich ändern. Wichtiger ist die Mittenbereichskompensation für die Messung zu deaktivieren. Ab an den AVR geschickt und danach schaust die mal in den Audyssey-Einstellung im manuellen Setup die eingestellten Pegel ein. Maximum Trim ist -12dB, das würdest du da nicht gerne sehen wollen. Das spricht meist für ein Aufstellungsproblem, wenn zum Beispiel der Sub so steht, dass du in einer Mode sitzt mit der Position. Ansonsten bei vernünftigen Werten (-5 bis -9) kannst beim Sub dann immer nochmal gerne +3dB dazugeben. Audyssey tendiert stark dazu den Sub ein wenig zu stark runterzuregeln. Damit hast du eigentlich die wichtigsten Schritte schon getan. Die Distanzen der einzelnen Speaker und Lautstärke sollte ja angepasst sein. Anaonsten weißt du jetzt auch in welchem Menü du das ändern kannst. Ansonsten sicherstellen, dass der Sub auf "LFE+Main" eingestellt ist vom Signal, die Frontlautsprecher auf "Small", ebenso die Surround, dann startest mal mit einer Crossover-Frequenz für die Front mit 80Hz und kannst auch mal austesten, ob die 70Hz oder 60Hz sogar gefallen. Aber 80Hz ist sinnvoll. Die Surround stellst auf 100Hz bzw, 120Hz. Das könnte dir dann schon alles gefallen. Bissl mit der Aufstellung der Front und des Subwoofers würde ich aber experimentieren. Gerade die Erstreflexionen von einer soliden und nackten Wand können sehr nervig und negativ sein.
 
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