News EMI: Filesharer sollten nicht verklagt werden

das man beim "surfen" neue dinge für sich entdeckt, kann ich nur bestätigen. Die besten Künstler und Platten habe ich ausschließlich dank e...*hust*. und JA, ich habe sie mir dann als original gekauft und zwar mit gutem gewissen!

@hereticnovalis

bist du bei einer plattenfirma angestellt? wo hast du denn diese völlig einseitigen und naiven argumente her? ich gebe dir ja noch bei deiner aussage recht, dass es sich beim großen teil der downloadergemeinde um sammelwütige handelt, aber wem entsteht daraus ein schaden? alleine an den downloads einen einnahmenverlust zu bestimmen ist doch niemals tragbar. da hätte so manch 15jähriger einige tausend euro im monat beim plattenladen lassen müssen.


zum CD-Kauf an sich:
seit so grandiose firmen wie mediasaturn den markt in deutschland beherrschen ist es schwer geworden noch gute plattenläden aufzutreiben. seht euch doch nur die auswahl bei besagten märkten an! bis auf die zwei oder drei vorzeigegeschäfte, die es in ausgewählten metropolen gibt, kann kein einziger eine auch nur halbwegs brauchbare auswahl bieten. und da sind die meisten anderen ketten auch nicht besser.
wenn ich schon sehe das von 6 regalen allein 4,5 für britney spears und tokiohotel maxis draufgehen und der independant/heavy ständer wie immer leer ist, frag ich mich ernsthaft wie man die onlineentwicklung angreifen kann. selbst bei großen stores im internet ist die auswahl begrenzt.

natürlich haben große konzerne eine gewisse totzeit, bis sie auf geänderte umstände reagieren können, aber die heutige praxis des verklagens von langjährigen kunden kann nicht die lösung sein.

aber was solls, die zukunft wird die antwort bringen. künstler zu entlassen, die nicht genügend einnahmen bringen stärkt zumindest indilabels.


@blackiwid

naja also komm, das tauschen von mp3's funktioniert durch kopieren und das ist bei realen, also handfesten gütern eher selten der fall. man muss schon der realität ins auge sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Imo fehlt folgendes Feature: Testen eines Songs (oder Albums) für ne Woche (sowas müsste als WMA mit DRM ja machbar sein) umsonst und wer kaufen will bekommt den dann ohne DRM in einem Format seiner Wahl (mp3, wma, ogg).
Wer nicht bereit ist zu zahlen, der wird imo nicht zahlen, egal ob ers runterläd oder sich einfach die Sachen bei als Video Youtube anguckt. Da helfen Klagen sicher nichts.
 
aber es ändert nichts daran das geistiges eigentum besser gestellt ist wie normales eigentum. ich kann ja auch ein brot nachbacken oder eing gekauftes bild nachmalen, gut die kopie ist dann vielleicht nicht so perfekt aber eine 128kbit mp3 ist ja auch nicht perfekt. sehe da also den unterschied nicht wirklich, also es kann doch nicht andere regeln geben nur weil der aufwand es nachzumachen geringer ist.
 
Daran hatte ich grade auch gedacht....es gibt ja auch 30 Tage Testversionen von Programmen, wie z.B. Office oder so......warum dann nicht auch bei Musik?
 
Habe mir immer vorher eine CD geladen bevor ich sie gekauft habe um genau zu wissen ob sie meinen Ansprüchen genügt, außerdem habe ich die Lieder dann gleich als MP3 und muss sie nicht Rippen (Kopierschutz umgehen?). Für viele ist auch der Preis einer CD einfach nicht angebracht da man für Kopierschutz eben auch noch draufzahlt .. Im Grunde hat sich die Musikindustrie das ganze sowieso selbst eingebrockt.

Dazu .. Wenn ich mir ein Album oder eine Discographie lade heißt auch nicht das ich sie mir kaufen würde, evt. ist mir das Geld einfach zu schade? Als MP3 Download gegen Geld und OHNE Kopierschutz sowie komplettem Angebot würde ich das evt. anders sehen aber das ist ja schon pure Utopie (kommt davon wenn man keinen Mainstreammist hört).
 
Die sache ist doch diese man kauft sich nicht eine musik wegen den inhalt sondern um fortsetzungen zu fördern und so sollte das von statten gehen

wer gute musik macht kriegt halt geld so is das dann muss man sich halt bemühen genau so is das mit spielen im vergleich für ein gutes spiel gibt man geld aus damit es eine fortsetzung gibt ^^ also kauft euch gute musik nicht wegen dem eigentlichen inhalt sondern um zu fördern
 
Ich habe noch das Glück einen Saturn mit einem sehr großen Musikspektrum in meiner Nähe zu haben, doch hier ist das große Problem, wenn ich eine CD probe hören will, dann habe ich da 30Sekunden zum Teil nur Intro und die Qualität ist so miserabel, dass man nicht einmal weiß ob die CD so schlecht ist oder nur das Hörbeispiel, also kaufe ich die CD dann nicht dafür sind mir zum Teil 20€ einfach viel zu viel Geld.
Genauso schlecht sind die Hörbeispiele bei Amazon und Co. ich finde nichts blöder, als ein leeres CD/DVD Regal und freue mich wie ein kleines Kind darüber mit nem gut gefüllten Gutschein durch einen Plattenladen zu gehen und mir gute Musik rauszusuchen um diese zu kaufen, ich gebe wenn eine Scheibe gut ist auch gerne 20€ aus aber dafür will ich auch vorher wissen wie gut sie ist.

Was ich an einigen Bekannten sehe ist, dass Filesharing einen enormen Werbewert hat, gerade unbekanntere Bands können damit einen wesentlich höheren Stellenwert haben und auch komplett neue Genre werden damit entdeckt.
Somit hoffe ich, dass der Herr von EMI diese Gedanken auch wirklich umsetzen wird und andere nachfolgen werden.

@hereticnovalis

Einige Punkte kann ich durchaus unterschreiben, aber Abschaum ist wohl das allerletzte damit hast du dich meines Erachtens von der ganzen Diskussion disqualifiziert, genauso wie die Argumente eher schwach sind.
 
Der Mann hat recht!
Wenn der "normale" Mensch etwas gut findet tut es ihm nicht weh Geld dafür auszugeben. Im gegenteil: Man tut es dann sogar gerne und hat ein gutes Gefühl.
Wenn man sich aber ein Album auf einem Online(!)-Plattenladen zusammenstellt ist es zu teuer und man hat nicht die "Ware" sondern darf die Dateien nur eingeschränkt nutzen.
Ich habe auch schon gehabt das ich im Stream Musik gerippt habe (legal) und ich fand von einer (recht unbekannten) Band zwei mitgerippte Stücke klasse.
Album per P2P gezogen (illegal), durchgehört, Album für klasse befunden, gekauft (legal).
Von der Band hätte ich nie was in den Medien gefunden und heute bin ich treuer "Sammelbesteller" von allem was neu kommt :)
Auch schon anders erlebt das man sich dann ein Album "gesaugt" hat und bis auf das eine Musikstück (das man per stream hatte) war der rest in einem anderen Stil und ich wäre sauer gewesen wenn ich dafür Geld gegeben hätte.
 
Man muss schon sehen, dass Filesharing in der Regel eine illegale Angelegenheit ist. Daran ist nicht zu rütteln und das soll wohl auch nicht unter den Tisch fallen. Denn es gibt einen gewissen Prozentsatz unter den Tauschern, welcher der Musikindustrie allein durch die Masse der zum Downlad zur Verfügung gestellten Daten schädigen.

Wie lautet das Gegenargument? Es gäbe Einnahmen durch Raubkopien, weil man Abgaben auf Hardware zahlt? Wie viel kosten denn 500 GB Festplattenspeicher? Das ist doch ein Witz.

Das Kernproblem der Musik- und Filmindustrie ist die gießkannenartige Kriminalisierung ihrer Kunden. Man kauft eine DVD und muss sich erst einmal den Trailer anschauen, der vor Raubkopien warnt und mit bis zu fünf Haft droht. Als Käufer schaut man auf seinen Kassenzettel und schüttelt nur noch den Kopf. Das geht so nicht, weil die ehrlichen Kunden darauf reichlich sauer reagieren.

In der News steht schon, dass es die Musikindustrie in der Vergangenheit versäumt hat, die Hintergründe zu erforschen. Die Zusammenhänge zwischen Saugern und Käufern nicht überhaupt nicht geklärt.

Hörproben gehen auf jeden Fall in die richtige Richtung. Im Fachhandel kann ich mir eine CD vor dem Kauf meist problemlos anhören. Aber wer lieber online einkauft, möchte eine Alternative dazu geboten bekommen, die dem Medium Internet angemessen ist. Hier gibt es noch viel zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne genügend Leute die früher wahre Massen gezogen haben... seit gut 2 Jahren ham die das Filesharing eingestellt und gehn im Jahr an die 20-25 Mal ins Kino. Wenn die früher net die ganze Zeit Filme gezogen hätten wärn die niemals auf den Geschmack gekommen!
 
@noob2profi
Ich finde eher DEINE Argumentation ist recht sinnfrei.

Viele Filesharer saugen, wie ihnen die Nase gewachsen ist und das meisste wird nicht mehr gehört/angesehen. Hauptsache HABEN !!!
Der Unterschied zu dem, der die Sachen kauft, ist folgendes... derjenige BEZAHLT für seine Sammlung, was der Filesharer nicht tut.

Zum Thema:
Da stimm ich hauptsächlich @Eierschneider zu, mit Werbung finanzierte Songs... und bei den Strafen stimm ich @ HereticNovalis zu.
Bin zwar Strafen für Filesharer, aber "angemessene". Einen User , der einmal im Monat eine MP3 saugt, kann man nicht mit einem "24h -emule-bearshare-und-torrent-gleichzeitig-laufen-lasser"- User vergleichen.

Zudem muss jedem bewusst sein, dass es nunmal Diebstahl ist - Punkt.

Da kann man auch nicht argumentieren MP3´s sind zu teuer, zu schlechte Qualität und so weiter und so fort. Das ist alles nicht der Grund.
 
Blutschlumpfs Vorschlag finde ich sehr gut!
Wirklich ne klasse Idee.
Die Problematik wäre dann aber leider wieder genau dieselbe, nämlich dass der DRM geknackt wird.
 
So langsam merken diese geldgeilen Säcke wohl, daß denen die Werbung durch die Tauschbörsen fehlt, würd ich mal behaupten. Ein sicherlich nicht unerheblicher Teil der gekauften CDs geht auf Leute zurück, die sich die Musik vorher irgendwo gesaugt haben. Selbst ich habe mir schon Alben von Künstlern gesaugt, die ich vorher gar nicht kannte, und heute stehen von so manchem die CDs bei mir im Regal. Ohne Filesharing und dergleichen würde man solche Künster, die nicht im Mainstream laufen überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen.

Abgesehen davon möchte ich mal ALLE Musiklabels darauf hinweisen auf ihren CDs die CD TEXT OPTION zu nutzen. Ich ärgere mich jedesmal, wenn ich eine OrginalCD einlege und dann keine Titelanzeige habe. Das ist eine Unverschämtheit !!! Sowas gibt es bei den "bösen" Quellen nicht. Ich werde demnächst JEDE CD, die ich kaufe zurückbringen, wenn ich keinen CDText bekomme. Soviel Service sollte für die Kohle die CDs heute kosten schon drin sein.

Dasselbe gilt für das Tonformat DTS. Es gibt viel zu wenig DVDs, die das bieten. Dolby 5.1 ist zwar mittlerweile Standard, aber DTS eher selten. Es könnten auch durchaus mehr MusikCDs mit Raumklang angeboten werden, welche soweit ich weiß auch durchaus schwerer zu vervielfälltigen sind.
 
VandaFalke schrieb:
So langsam merken diese geldgeilen Säcke wohl, daß denen die Werbung durch die Tauschbörsen fehlt, würd ich mal behaupten.

Soso, ist bei dir jeder "geldgeil", der eine Entlohnung für seine Arbeit verlangt?

@Topic:

Ich empfehle jedem, den englischen Originaltext zu lesen, denn der besagte neue EMI-Mitarbeiter wurde gänzlich falsch verstanden.
 
@noob2profi:

Hast du das Ding auf deinem Hals bei deinem Post benutz, oder waren es einfach nur die Finger die zufällig richtig hintereinaner auf die Tastatur gefallen sind?

1. Vielleicht mag man beim Kauf einer Cd seinen Sammeltrieb befriedigen, jedoch, und dass ist jetzt der Unterschied zu den illegalen Loadern, entsteht dabei kein Schaden: => Ja beim CD-Kauf ist es anderst.

2. Argument zwei baut auf eins auf, man mag vielleicht unzählig viele CDs haben, die niemals gleichzeitig gehört werden können, jedoch hat man durch den Erwerb niemandem geschadet.

@blackiwid:

Natürlich kannst du Brot nachbacken, oder ein Bild nachmalen, dagegen sagt niemand was. Es ist dir auch gestattet dir z.B. eine E-Gitarre zu greifen, dir vier bis fünf Bandmitglieder zu suchen und z.B. Smoke on the Water (läift grad im Radio ;-) ) nachzuspielen, aufzunehmen und dann für dich ganz alleine zu Hause anzuhören.

@ Blutschlumpf:

Deine Idee klingt, ist jedoch nicht wirklich realistisch, da man den simplen Output-Input-"Trick" nutzt und schon DRM-freie Musik hat. => Alle kopieren so die Musik, und das auch noch legal, mit der Folge, dass die Künstler wieder leer ausgehen.

@ Flatterviech:

Ich hab noch nie nach einer CD gesucht und diese nicht bei einem Händler (natürlich auch Onlinehändler) bekommen. Was können Küsntler dafür, dass zwei Märkte meinen den CD-Markt in Deutschland monopoliesieren? Nur weil dir A nicht passt brauchst du B doch keinen Schaden zuzufügen.

@KL0k:

Zu welchem Plattenladen gehst du, der dir erlaubt beliebige Musik zum Anhören mit nach Hause zu nehmen? Natrülich darf man sie im Laden anhören, wenn man sie aber zu Hause probehören dürfte, wer sichert dann ab, dass du nicht einfach für immer die Probehörversion behälst anstatt bei Gefallen der Msuik, sie dir zu kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
chief schrieb:
1. Staatsanwaltschaften werden da nur in den seltesten Fällen aktiv:
Die Staatsanwaltschaft Wuppertal will sogar garnix mehr machen, wenn Anfragen der Musikindustrie kommen. Denn..die wollen immer nur Namen und Adressen der Filesharer wegen Angst-machenden-Abmahnbriefen, aber nicht wegen Strafverfahren (weil sie da vielleicht auch auf die Fresse fliegen). Daher will man solche Anfragen nicht mehr bearbeiten :D

Im Einzugsbereich Wuppertal kann man also saugen bis der Arzt kommt ;)
 
Find ich gut, wer kennt das nicht, kauft man sich eine CD und dann sind nur 1 oder 2 Tracks gut, den rest kannste in die Tonne werfen. Nur leider hat man die, im Endeffekt, teure CD gekauft für 1 bis 2 Lieder.

Ich bin ehrlich, ich habe mir auch schon paar Lieder von ner CD gesaugt, allerdings dann die CD gekauft - da ich nun mal gern gute Qualität habe.
 
Natan schrieb:
Soso, ist bei dir jeder "geldgeil", der eine Entlohnung für seine Arbeit verlangt?
Naja so einfach ist die Sache nicht. Man sollte die Relationen betrachten. Musik wird meistens nur von relativ populären Gruppen oder Sängern auf den Tauschbörsen gehandelt. Eher selten taucht dort Musik von einem Künstler auf, der das Geld bitter nötig hat. Die populären Gruppen "schwimmen" meistens im Geld und es würde ihnen keinen Abbruch tun, wenn diese erfolgreiche Musik wesentlich günstiger angeboten würde. Die Kosten um eine CD zu pressen und in eine Hülle zu packen sind bei diesen Auflagen denke ich mal vernachlässigbar und mit einem geringeren Preis könnte man sicherlich auch den Absatz ankurbeln. Das könnte sogar soweit führen, dass man mit dem geringeren Preis einen höheren Gewinn durch den gesteigerten Absatz fährt. Leider wollen das anscheinend einige nicht wahrhaben und deshalb buchtet man lieber Filesharer ein und stellt sie mit Vergewaltigern und Mördern auf eine Stufe. Na super Oo
 
Martin240 schrieb:
Naja so einfach ist die Sache nicht. Man sollte die Relationen betrachten. Musik wird meistens nur von relativ populären Gruppen oder Sängern auf den Tauschbörsen gehandelt. Eher selten taucht dort Musik von einem Künstler auf, der das Geld bitter nötig hat. Die populären Gruppen "schwimmen" meistens im Geld und es würde ihnen keinen Abbruch tun, wenn diese erfolgreiche Musik wesentlich günstiger angeboten würde.

Was ist das denn für ein Argument? Der Porsche könnte auch preiswerter angeboten werden, wird er aber nicht. Trotzdem klaut man sich deshalb lange noch kein Auto.
 
@ Martin240:

Und wie stellst du dir den entsprechenden Gesetztesantrag vor:

A hat Musik von Gruppe B geladen.
A kommt straffrei davon, weil das Album von Gruppe B sich über 500.000 maöl verkauft hat.

C hat Musik von D geladen.
C bekommt eine Geld- oder sogar Haftstrafe, da Sänger D sein Album erst 10.000 mal verkauft hat.

Folge: C ist der Depp, weil er einen ausgefalleneren Msuikgeschmack hat.

@ sehr, sehr viele:

Nur weil die Musikkonzerne sehr unbeliebt sind, haben sie trotzdem vor dem Gesetz das gleiche Recht. Man kann ja nicht sagen nur weil der Kläger ein Arschloch ist, darf der Täter ungeschoren davon kommen (das Ausmaß der Strafe ist natürlich eine andere Sache)
 
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