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Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?
Es wurde bisher leider gar nichts investiert. Wenn dem so wäre, hätten wir heute bereits EE flächendeckend. Stattdessen wurde der Solar- und Windenergiesektor gealtmaiert und die Laufzeiten für KKWs verschoben
Was spricht denn gegen kleine Anlagen, wenn sich diese bereits heute schon für einzelne kleine Betreiber rentieren?
Das Thema EE ist nun mal auch mit der dafür frei stehenden Fläche in Relation zu setzen. Fläche auf Dächern und Industriehallen haben wir genug - warum also nichts nutzen? Zumal ein Großteil der erzeugten Energie direkt und vor Ort verbraucht werden kann.
Die Planungssicherheit ist so hoch, wie bei keinem anderen Energieerzeuger - auch für kleine privat genutzte Anlagen. Jeder kann selber kalkulieren, ob es sich für einen rechnet. Es gibt nun mal keine Preisbindung an einen volatilen Rohstoff, der für die Energieerzeugung zwingend notwendig ist.
Das Argument instabiler Netze lasse ich nicht gelten. Wäre dies der Fall, gäbe es eine entsprechende Handlung/Intervenierung der Netzbetreiber.
Die politische Wahrheit ist keine, darum geht es auch nicht sondern um evidenzbasierte Daten, die der Menschheit seit Jahrzehnten bekannt sind und trotzdem wurde nur homöopathisch was unternommen, wenn es politisch opportun war.
Das ausgegebene 1,5°C Ziel ist auch eine politische Wahrheit, die nichts mit der Realität zu tun hat.
Wissenschaftler sehen sich schon gezwungen Berichte zu leaken, um zu verhindern, das irgendwelche Sesselpupser der Regierungen da wieder was redigieren und schönrechnen.
Für den einzelnen Betreiber mag es sich lohnen, denn er hat Einspeisevorrang, eine über 20 Jahre garantierte Vergütung und selbst bei Abregelung bekommt er Geld.
Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es aber was anderes. Aus dieser Perspektive pumpe ich Energie zu höheren spezifischen Kosten ins Gesamtsystem, welches dadurch teurer und ineffizienter wird. Folge: Verlust von Wettberwerbsfähigkeit.
BridaX schrieb:
Das Thema EE ist nun mal auch mit der dafür zur Verfügung frei stehenden Fläche in Relation zu setzen. Fläche auf Dächern und Industriehallen haben wir genug - warum also nichts nutzen? Zumal ein Großteil der erzeugten Energie direkt und vor Ort verbraucht werden kann.
Die Transportverluste sind zu vernachlässigen, die spezifischen Kosten für Aufdachanlagen in München und für Groß-PV-Anlagen in der Brandenburger Steppe sprechen Bände.
BridaX schrieb:
Die Planungssicherheit ist so hoch, wie bei keinem anderen Energieerzeuger - auch für kleine privat genutzte Anlagen. Jeder kann selber kalkulieren, ob es sich für einen rechnet. Es gibt nun mal keine Preisbindung an einen volatilen Rohstoff, der für die Energieerzeugung notwendig ist.
ja, wirklich interessant, es ist nochmal eine radikalere Position
ich glaube, wenn man diese vertritt, weiss man dass eigentlich "nichts" mehr zu retten ist
und das so offen zu sagen führt nur dazu dass Menschen zu "nichts" mehr bereit sind, so nimmt man niemanden mit und es führt wirklich zu nichts, leider
Was du fälschlicherweise tun würdest ist doch völlig irrelevant, wen interessiert das bitte?
In dem Artikel der Tagesschau wurden dazu konkrete seriöse Wissenschaftler mit Namen und Tätigkeiten aufgeführt. Aber es kann halt nicht sein, was nicht sein darf?
Ergänzung ()
Binalog schrieb:
Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es aber was anderes.
Nö, ist es nicht.
Indien zum Beispiel hat zwar Kohle ohne Ende, trotzdem ist PV auch dort jetzt schon deutlich billiger. Ähnliches gilt für China.
Das Problem: Man kann nicht genug Paneele bauen um den Bedarf zu decken und das selbe gilt für Speicher zur Grundlast-Balance.
Mit den Speicherkapazitäten hinken wir hier leider noch gewaltig hinterher, da müsste viel mehr gemacht werden. Praktische Möglichkeiten gäbs mehr als genug...
In dem Artikel der Tagesschau wurden dazu konkrete seriöse Wissenschaftler mit Namen und Tätigkeiten aufgeführt. Aber es kann halt nicht sein, was nicht sein darf?
Nichts von deinen Vorwürfen haben die aufgeführten Wissenschaftler getan; somit weiterhin irrelevant. Oder wer davon hat sich auf die Straße geklebt?
^.^
In dem Artikel der Tagesschau wurden dazu konkrete seriöse Wissenschaftler mit Namen und Tätigkeiten aufgeführt. Aber es kann halt nicht sein, was nicht sein darf?
Jeder der an einer Uni seinen Post-Doc gemacht hat, oder als Mitarbeiter bei einer Arbeitsgruppe mitgewirkt hat und irgendetwas veröffentlich hat, ist grundsätzlich ein "Wissens"-schaftler.
Ob sie "seriös" sind, kenne ich als Begriff zumindest in MINT-"Wissenschaft" nicht.
Auch genau diese Argumentation führt eher dazu dass Menschen nicht mitgenommen werden.
Die Radikalen und Wahnsinnigen sitzen in den Regierungen und den Chefetagen der Konzerne. [Dr Mark Benecke]
Der Temperaturanstieg um den es geht liegt zwischen 2,6 - 4°C.
Ich kann nur empfehlen, den Vortrag den ich in #2116 verlinkt habe mal zu schauen und die versuchen die Daten zu verstehen und einzuordnen, dass es nicht nur um die Energiewende geht, sondern auch um unsere Nahrungsgrundlage. Und nein, es ist keine Panikmache, dafür ist es längst zu spät.
genau wieder die andere Ecke, es gibt Menschen, die zu "allem" bereit sind, wir bewerten das heute als Straftat, in 50 Jahren wird ihnen "post-hum" eine Medaillie verliehen
wenn es nicht sie waren , die vertrauliche Information öffentlich gemacht haben, wer denn sonst?
auch schreibt Frau Grüning ständig von wir, ( ob nun wegen dem Leak oder wegen der Protestaktion ) von daher woher willst du wissen, das sie nicht dabei war?
Gesicherte EE mit PV besteht aus: PV-Anlage + PV-Hausspeicher + saisonaler Großspeicher
Novar schrieb:
Mit den Speicherkapazitäten hinken wir hier leider noch gewaltig hinterher, da müsste viel mehr gemacht werden. Praktische Möglichkeiten gäbs mehr als genug...
Weshalb haben die Leute das nicht getan, wenn das so ein Selbstläufer ist. Haben die etwa die persönliche Rendite berechnet und gesagt: "Systemverantwortung? Großspeicheranteile? Geht mich nichts an!"?
Besitzt Du einen PV-Hausspeicher oder Anteile an einem saisonalen Großspeicher?