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Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?
Wir sind uns an dem Punkt völlig einig, wie das Problem gelöst wird ist mir im Grunde egal. Busspuren mit sinnvoller Taktung könnten auch eine (Übergangs-)Lösung sein. Stoßzeiten und Nutzung sollte Verkehrsplanern bekannt sein, lässt sich auch vom Individualverkehr ableiten. Innerhalb Berlins sind die Verbindungen gut, sind die Menschen von außerhalb einmal ein einem Knotenpunkt, geht es vermutlich leicht und schnell mit der Verteilung.
Ich formuliere das so schwammig, da ich durchgehend innerstädtisch und mit guter Anbindung wohne und die Probleme der Außenbezirke nur begrenzt einschätzen kann. Außerdem nutze ich eben ÖPNV nicht oft, weil Fahrrad oder Fußweg für meine Wegstrecken völlig reicht und/oder angenehmer für mich ist.
Ich formuliere das so schwammig, da ich durchgehend innerstädtisch und mit guter Anbindung wohne und die Probleme der Außenbezirke nur begrenzt einschätzen kann. Außerdem nutze ich eben ÖPNV nicht oft, weil Fahrrad oder Fußweg für meine Wegstrecken völlig reicht und/oder angenehmer für mich ist.
das problem ist halt dass in deutschland ca. jeder 2. arbeitnehmer nicht dort wohnt wo dieser arbeitet. (wurde mal im deutschalndfunk radio in einer sendung genannt)
sei es weil gar keinen freien wohnraum gibt (berlin z.b. ist davon massiv betroffen), oder der wohnort ein komrpomiss ist weil mehr als 1 person arbeitet nur eben an unterschiedlichen orten.
statistisch werden die wege aufgrund des wohnungsmangels fast jedes jahr ein wenig länger. aktuell liegt der durchschnitt in deutschland bei 16,9km
insbesonder im umkreis von berlin (also brandenburg) gibt es einen hotspot, ansonsten ist münchen ziemlich heftig dabei https://www.rnd.de/politik/mehr-pen...-wird-laenger-EWUXLNDWJBMFZFQW7X4LVHJ6AI.html
ich wollte nicht absprechen, dass der öpnv-Ausbau in den Aussenbezirken bzw. wie in deinem Fall sogar ausserhalb von Berlin nicht gut ausgebaut ist. Deine Aussage wirkte halt eher so, dass man mit dem Auto in Berlin (in deinem Fall) schneller unterwegs ist als mit den Öffis. Das stimmt halt so nicht und das wollte ich nur mal sagen.
Du bist da anscheinend ja selber im Theman, dann muss dir doch aber auch bewusst sein, dass man nicht einfach mal so nebenbei Infrastruktur ausbauen kann. In der Theorie wäre das natürlich alles optimal, aber man kann ja nicht einfach mal so komplett neue U-Bahn-/ S-Bahn- oder Tram-Netze ausbauen. Da steht einfach mal mittlerweile eine bebaute Stadt, anders als vor 100 Jahren.
Alleine der Ausbau der U5 vom Alex bis zum Hauptbahnhof hat insgesamt 25 Jahre gedauert (1995 - 2020) und ca. 550 Mio € gekostet.
Es geht halt nicht, wie kannst du da so viel Energie reinstecken und dich die ganze Zeit darüber aufregen?
tja, wenn es nicht geht fahren ma weiter auto.
und da ja angeblich nix gemacht werden kann, möchte ich aber auch exakt nix mehr davon hören und lesen dass man autos aus bequemlichkeit ohne tatäschlich alternativne anzubieten aus städten verbannen will, nur weil verbote halt der bequeme billige faule weg ist.
denn warum soltle man autos mit geschwindikeit dreitasend abschaffen wenn die alternativen mit geschwinbdigkeit -5 (bus und bahn verbindungen werden wegen fehlendem personal nämlich zurückgefahren) ausgebaut werden.
...dass das auto auch dort für viele zum altag gehört, irgendwer muss ja die 458,pkws pro 1000 besitzen (tendenz wie bereits erwähnt steigend)
übrigens zumindest hier am strandabschnitt wo ich immer urlaub mache, war das parken völlig kostenfrei....
überland und weitere Strecken wird das Auto benutzt, ähnlich deiner Erfahrungen - viel Verkehr auf den Autobahnen). NL weißt dazu noch die höchste Bevölkerungsdichte in Europa auf (Kleinst-/Zwergstaaten mal ausgenommen).
Jedoch ist es in den Städten ein anderes Bild. Einige haben Autos, nutzen es in Städten wenig bis kaum - dafür dann z.b. um an den Strand zu kommen.
Ach ja, Amsterdam bietet auch urige kleine Läden/Cafes usw. fernab der ganzen gleichen Supermarktketten .
wie gesagt, für mich geht es sehr gut ohne PKW in der Stadt auszukommen.
Es wurden und werden doch in Berlin Alternativen angeboten: In den letzten 3 Jahren wurden massiv Fahraddwege ausgebaut und selbst die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) bietet einen Service an: Muva, davon schon mal gehört? Auch Buslinien werden grundsätzlich immer weiter in den Stadtrandbereich ausgebaut, auch Tram-Linien erweitert. Was will man realistisch mehr? S-Bahn oder U-Bahn lassen sich halt nicht so einfach erweitern, das habe ich ja eben schon argumentiert.
Es kostet halt auch unendlich viel Geld und lässt sich nicht einfach so hinzaubern.
Bedank dich bei der CDU, dass jetzt wieder der PKW-Verkehr priorisiert wird.
Und je weiter man aus einem Innenstadtbereich wegzieht, umso mehr ist man auf PKW angewiesen.
Buslinien auf dem Land sind ja mittlerweile ausgestorben, weil es sich nicht finanziert und auch in Berlin ist es schwierig Nachwuchs an Busfahrern etc. zu finden. Wo soll es dann auch herkommen?
Das ist ja aber einfach allgemein ein demografisches Problem, das lässt sich nun mal nicht wegzaubern.
tja, wenn es nicht geht fahren ma weiter auto.
und da ja angeblich nix gemacht werden kann, möchte ich aber auch exakt nix mehr davon hören und lesen dass man autos aus bequemlichkeit ohne tatäschlich alternativne anzubieten aus städten verbannen will, nur weil verbote halt der bequeme billige faule weg ist.
@roket
Es gibt immer kein Verbot Autos zu nutzen. Mögliche Alternativen sind vorhanden oder müssten (politisch) umgesetzt werden, auch das Thema ist länglich diskutiert wurden, hier und anderswo. So lange niemand (selbst motiviert) anfängt ändert sich nix.
Ja, es gibt Umstände mit langen nötigen Fahrzeiten. Ja, der Mietmarkt in Berlin oder anderen (Groß-)Städten ist nicht ideal. Dennoch schaffen es Menschen sich umzustellen, je nach Lebenssituation in unterschiedlichem Maße. Unmöglich ist Veränderung nicht.
Ich kann @roket zumindest an der Stelle verstehen, dass Verbote nicht helfen, eine Wende herbeizuführen. Das Problem bei einem Verbot ist, dass die nachfolgende Regierung dieses Verbot wieder aufheben kann. Damit hat man eher ein Ping-Pong Effekt, als wirklich ein Wandel.
Wenn man ein Wandel haben möchte, dann muss dieser Wandel auch wirklich akzeptiert werden und freiwillig durch die Menschen vollzogen werden. Hier hilft halt nur, zu informieren, aufzuklären und verschiedene Lösungen mit anzubieten, damit die Menschen dann selbst entscheiden können, was für sie am besten passt. Damit hat man deutlich geringere Widerstände, als wenn etwas "von oben" auf diktiert wird.
Schauen wir uns doch mal Elon Musk mit Tesla an. Der hat kontinuierlich den Wandel gepredigt, aufgeklärt und an den Wandel geglaubt. Die Leute haben Teslas gekauft, nicht weil der Staat irgendwie die Verbrenner verboten hat, sondern weil sie an seine Vision glauben.
Beruflich hab ich mit der Implementierung von IT Systemen zu tun als Projektleiter. Hier gibt es immer Leute, die den Wandel wollen, welche die zögerlich sind und welche die dagegen sind. Meine Aufgabe ist es dabei, die Leute die dagegen sind entsprechend mitzunehmen. Sie aufzuklären, warum Alt-gegen-Neu ersetzt wird. Warum dies auch für sie ein Vorteil bringt, bzw. herauszufinden, warum sie gegen das neue System sind. Man muss die Menschen halt überzeugen!
PS dies geht natürlich am besten, wenn man sich seiner Vorbilds Funktion auch bewusst ist. Da kann man der CDU so viel Auto-Fokus vorwerfen wie man will, wer fleißig die BW Flugbereitschaft nutzt verpestet die Umwelt deutlich mehr als ein Auto es könnte ...
in der stvzo steht drin dass fahräder auf die fahrbahn dürfen.
in der stvzo steht nicht drin dass man doppelte infrastruktur dafür benötigt, auch wenn ich die insbesondere auserorts sehr gut fände.
jo und helfen dann parkverbote den leuten die autos nutzen?
ganz sicher nicht. parkverbote führen nur dazu, dass die autos sich dann auf den noch freien flächen stapeln.
radwege werden bsp. immer so gebaut dass parkplätze ersatzlos gestrichen werden. neue parkmöglichkeiten für die anowhner gibt es nicht.
und dann bekalgen sich gewisse leute darüber das die autos parken wie der letzte heuler, ja wer ist denn schuld dass es zu wenig parkraum für anwohner gibt? -> antowrt die die den radweg geplant haben ohen alternativen zu schaffen. die autos lösen sich nunmal nicht in luft aus nur weil es einen radweg gibt. die fahrtziele werden dadurch auch nicht näher, z.b. der weg zum strand, in die nachbsarstadt zum arbeitsort usw.
wie bereits geschrieben die pendelwege wachsen und knap die hälfte arbeitet nicht in der stadt in der diese leben. also muss man nunmal schauen wie man öpnv so ausbaut dass nciht nur die kernstadt toll ist sondern auch einen gewissen großen umkreis auserhalb der eigenen stadt netz&tackdicht anbieten, sofern man tatsächlich autos langfristig reduzieren möchte.
immer wenn ich dies im thread hier betone, dass es eben nicht darauf ankommt in die innenstadt zu kommen, wird gekontert singemäß mit "das geht nicht, nicht machbar, verbidnungen ausherlab des inenstadtofkuses anzubieten" ->dann fahren ma eben weiter auto und benötigen dann eben weiter den platz um diese irgendwo (wohnungsnah) abzustellen. in der vergangheit hat man wohnungebiete eben so geplant dass die fahrzeuge am strasenrand stehen, anderwertiger platz wurde im bebauungsplan nicht eingeplant, die bauherren mussten vielerorts sogar geld dafür zahlen bei errichtung dass dies eben so gehandhabt wird, je nach satzung der städte/bundesländer müssen die besitzer sogar für eine etwaige sanierung der staße vor der eigenen tür mit zahlen.
du hast behauptet dass in der stvzo irgendwas drin stände was dort nunmal nicht steht.
ein flüssiger verkehrsfluss ist auch möglich wenn dieser mit 20kmh hinter einem fahrad fahren muss, denn flüssig heist nicht unbedingt schnell. es steht nunmal auch nicht in der stvzo nicht drinn dass man immer maximal zulässig fahren können muss.
54jahre plan & bauzeit.
einige user hier wollen das am besten schon morgen haben.
ein ähnlicher umbau wäre demnach also irgendwann 2080 realsieiert, genug zeit um btw. u-bahn, tram und sbahn stark auszuweiten. Utrecht hat das weitestgehend ohne brechstange und verbotskeule zusammen mit den einwohnern hinbekommen. in deutschland spielen parteien & aktivsten lieber das spiel inennstadt vs ausenbezirk vs umland, denn innenstadt leute meinen immer sehr her wie geil dass doch ist denn hier fährt ja alle 2 minuten irgendwas in eine richtung ab.
@_killy_ stimme ich voll und ganz zu, ist ja das gleiche wie beim allgemeinen Verzicht/Reduzieren von Plastikmüll oder dem grundsätzlich global notwendigen Kampf die Erde vor der Überhitzung zu retten.
Ich habe mich hier ja nur kurz eingemischt, weil ich das Beispiel mit der Strecke in Berlin etwas relativieren musste und weil es nun mal leider nicht realistisch ist, große Metropolen einfach mal so verkehrsmäßig umzukrempeln .
Was denn nun? Beide Beiträge sind an roket gerichtet, einmal gehts nicht, einmal gehts. 🙂 Wir waren doch schon paar mal an dem Punkt, wo wir festgestellt haben, dass es bei uns hier real nicht umsetzbar ist.
ZeT schrieb:
Autos gehören raus aus den Städten. Da wohnen Menschen, die brauchen keins
..und dann mit den Öffis einkaufen gehen.
Ich wohne da und ich brauche eines. Und ich werde auch ganz sicher nicht mit den Öffis die Einkaufstüten schleppen, so viel ist mal sicher. Mit Lebensqualität hätte das überhaupt nichts mehr zu tun.
und dann bekalgen sich gewisse leute darüber das die autos parken wie der letzte heuler, ja wer ist denn schuld dass es zu wenig parkraum für anwohner gibt?
Anwohnerparkausweis. Firmen haben Parkplätze. Handwerk, systemrelevante Berufe und notwendiger Verkehr kann Sondergenehmigungen bekommen. Fertig. Plötzlich leerere Stadt.
Alle anderen haben eben Pech und müssen andere Verkehrsmittel nutzen, es gibt keinen Anspruch darauf die Karre beliebig abzustellen für maximale Bequemlichkeit mit kurzen Wegen.
roket schrieb:
ein flüssiger verkehrsfluss ist auch möglich wenn dieser mit 20kmh hinter einem fahrad fahren muss, (…)
anohner parkausweise reduzieren nicht die nazhal an fahrzeugen der anowhner,
oder glaubst du dass es so viele fremdparkende von auswärts gibt die irgendwo in einem wohngebiet stehen, insbeondere abends&über nacht?
sedot schrieb:
Zwanzig km/h hinter einem Radfahrenden, alles klar. Was ist denn deine Durchschnittsgeschwindigkeit mit einem üblichen Stadtrad?
Mit der App von Strava, einem sozialen Netzwerk für Sportler, wurden innerhalb eines Jahres über sechs Millionen Radfahrten und über dreieinhalb Millionen Läufe in Deutschland erfasst.
Wenn der Staat dringend Geld braucht, soll er am oberen Ende Anfangen. Erbschafts- und Vermögenssteuer für hohe Vermögen (nein, nicht Omas Häuschen im Schwarzwald) und co. Kapitalerträge wie Einkommen besteuern. Und vieles andere.
Wir haben in Deutschland echt eine Tendenz, dass sich schön die, die ganz arm dran sind, mit denen, die halbwegs auskommen die Augen auskratzen in einer Neiddebatte, und die, die wirklich was haben, gucken mit dem Sektglass in der Hand zu und gönnen sich noch ein Kavier-Canapé.
ich sehe mindestlohn und bürgergeld nicht in konkurenz, thereotisch braucht es den mindestlohn gar nicht. denn wer jemanden für eine stelle sucht zahlt in der regel den preis für den er menschen für diese aufgabe findet, wir dder job unbesetzt stimmt entweder die bezahlung oder die rahmen bedinungen nicht...
höhere löhne bedingen allerdings in der regel, auch höhere preise für güter& dienstleistungen.
Autokiller677 schrieb:
Wenn die Anzahl der Parkausweise begrenzt ist schon.
bei uns in stgt. darf jeder anowhner einen parkausweis für 1 fahrzeug beantragen. bei mir in der WG haben 3 leute einen parkausweis&fahrzeug und 2 nicht.
unlimitiert sind diese daher schon heute nicht, füretwaige besucher gibt es auch keine extra. die müssen sich ein ticket holen für 10€/tag, übrigens der selbe preis den parkhäuser/parkflächen (bahnhof, innenstadt, p+r, festplatz usw) bei uns im viertel verlangen.