Enermax Fulmo ST Lüftersteuerung

fsdread

Cadet 2nd Year
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Hallo zusammen,

ich habe mir einen PC zusammengestellt aber leider zu spät bemerkt, dass ich nur die Basis-Variante des Fulmo ST genommen habe. Sprich: Nur ein Lüfter hinten.
Ich möchte jetzt gerne vorne die beiden optionalen 14mm Lüfter nachrüsten. Am besten so, wie es das "große" Modell kann. Also mit LEDs, angeschlossen an die Lüftersteuerung und mit abschaltbarer Beleuchtung.

Wie mache ich das am besten und welche Lüfter kann ich dafür nehmen?


Danke und VG
 
Willkommen im Forum!

Was für eine Lüftersteuerung ist bei dem Case verbaut? Nur eine mit einem Potentiometer (Drehregler)? Hat die Lüftersteuerung 3-Pin oder 4-Pin(PWM) Anschlüsse?
Ich konnte diese Infos auf der Herstellerseite des Gehäuses nicht finden.

Wenn es ein Enermax Lüfter sein soll, dann kannst du hier nachschauen: http://www.enermax.de/?id=338

Wenn der Hersteller egal ist, schau mal hier vorbei: http://geizhals.at/?cat=coolfan&xf=2237_LED~355_140#xf_top
Die Suche auf Geizhals kannst du natürlich noch verfeinern.
 
Also soweit ich das sehen kann, ist bei dem großen Gehäuse eine Schieberegler (stufenlos) verbaut.
Ich habe leider keinerlei Infos gefunden, ob das bei dem Basisgehäuse ebenfalls verbaut ist oder nicht. Da warte ich, bis der Rechner hier ist. Das sollte wohl morgen oder spätestens übermorgen der Fall sein.

Es muss nicht zwingend ein Enermax Lüfter sein. Welche Lüfter kommen denn in Frage, wenn ein Schieberegler verbaut ist (und am besten noch mit abschaltbarer LED-Beleuchtung)?
 
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Was ich bestellt habe: Fulmo ST, ECA3270B-B, Schwarz ohne LED-Lüfter
Was ich bevorzugt hätte: Fulmo ST, ECA3270A-G-BL, Gunmetal Grey mit blauen Front-LED-Lüftern

Aus der Produktbeschreibung lese ich heraus, dass dem schwarzen Modell die Steuerung und die Lüfter fehlen. Wenn "nur" die Lüfter fehlen, wäre das schonmal ne gute Sache. Dann könnte ich relativ leicht die fehlenden Lüfter nachrüsten.
Wie werden die denn angeschlossen, wenn man die Drehzahl regeln und gleichzeitig die LEDs abschalten kann?
 
Naja wenn oben ein Schieberegler und ein zusätzlicher Knopf für die LEDs sind, dann brauchst du eig nur 2 zusätzliche Lüfter. Wenn die 2 gennaten Dinge da nicht sind, dann bauchst du die Lüfter und die Lüftersteuerung.

Bild 10: So muss es mit eingebauter Lüftersteuerung aussehen.
http://geizhals.at/de/enermax-fulmo-st-schwarz-mit-sichtfenster-eca3270b-b-a922642.html

edit: Ich sehe gerade es gibt eine A-Version und eine B-Version. Und die B-Version hat wohl wirklich weder Lüftersteuerung noch einen LED-Switch. Du brauchst also vermutlich eine extra Steuerung.
 
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So, mein Gehäuse ist nun da und wie "befürchtet": Keine Lüftersteuerung und kein LED-Schalter.
Aber: Theoretisch macht das nichts, denn das Gehäuse ist so löchrig, dass genügend Luft strömen kann. Der hintere Lüfter verrichtet brav und recht saugstark seinen Dienst, sodass die warme Abluft gut hinausgeblasen wird.

Danke an alle für eure Tipps! Ich komme bei Gelegenheit gerne drauf zurück! :)
 
Ich bins nochmal. Der Rechner läuft, soweit alles gut.

ABER: Es wurde scheinbar der hintere Gehäuselüfter mit 3-Pin an den CPUFAN2-Port mit 4-Pin angeschlossen. Dieser lässt sich nun nicht regeln und läuft gefühlt mit konstanter Drehzahl. Auch im MSI Control Center reagiert der Lüfter nicht auf Drehzahlbefehle und springt in der angezeigten Drehzahl immer zwischen ~1100 und ~2000 hin- und her.

FRAGE: Kann ich den Lüfter mit 3-Pin an dem Port mit 4-Pin lassen? Oder soll ich ihn lieber an den SYSFAN1-Port anschließen? (Dieser hat auch 4-Pin, aber der 4. Pin steht mit "NV" beschrieben - heißt das "nicht verwendet"?

Zur Veranschaulichung nochmal ein Screenshot aus meinem Handbuch.

Danke schonmal vorab.

IMG_20140213_071248_2.jpg
 
Bitte immer Angeben welche Hardware du verwendest. In deinem Fall wäre interessant was für ein Mainboard du verwendest.
Ich glaube das NC steht für "not connected", was bedeutet das der Pin nicht belegt ist. Wenn du ihn an CPUFAN2 nicht steuern kannst, dann probiere es mal mit dem anderen Port. Schau dann im UEFI/BIOS ob du dort eine Einstellung zum steuern findest.
 
Stimmt, sorry:

MSI Z87-G43 (Chipsatz: Z87/ATX)

Ich werde mal versuchen, ihn an einen SYSFAN-Port anzuschließen.
Ergänzung ()

Der Lüfter ist nun am SYSFAN1-Port dran, lässt sich auch nun prima steuern. Sogar Temperaturüberwacht durch das Mainboard.
Momentan habe ich den Lüfter mit der Temperatur der CPU gekoppelt. Bei 70°C erreicht der Lüfter Höchstdrehzahl. Soweit ist es bis jetzt aber nie gekommen.

Trotzdem die Frage: Macht es nicht eher Sinn, für einen Gehäuselüfter die Temperatur des "Systems" (so heißt es im BIOS, damit ist wohl ein Temperaturfühler auf dem Mainboard gemeint) zu übernehmen? Denn selbst wenn die CPU schon kühler ist, soll der Lüfter ja trotzdem noch die warme Restluft aus dem Gehäuse schaufeln...
 
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Super das das so geht.

Ich würde es trotzdem mit der CPU-Temperatur steuern. Die Systemtemperatur geht eigentlich nur hoch, wenn die CPU-Temp steigt. Du wirst ja auch den CPU-Lüfter bei 70°C voll laufen haben. Wenn der voll läuft dann würde ich auch den Gehäuse-Lüfter voll aufdrehen, damit die Abluft der CPU rausgeblasen wird.

Ich hab meine 4 Gehäuselüfter auf eine fixe mittlere Drehzahl hin geregelt, so das sie nur leicht hörbar sind. Ich hab nicht mal bei voller CPU- und GPU-Last ein Problem mit der Systemtemperatur. Sie steigt zwar auf ca. 45°C, aber das ist vollkommen in Ordnung, da ich ja meine CPU von 2,8 auf 3,6 GHz übertaktet habe. Vor dem übertakten waren es nur 38°C.

Teste mal wie hoch die Systemtemperatur bei CPU-Volllast (z.B. mittels Prime) steigt, wenn du die Gehäuselüfter auf eine fixe niedrige und bei einer fixen hohen Drehzahl eingestellt hast. Du wirst sehen das sich bei der Systemtemperatur nicht viel tut. bei mir sind da nur 3-5°C unterschied. Dieser Unterschied kann man zugunsten eines leiseren Systems vernachlässigen.
 
Du hast Recht. Die System-Temperatur ändert sich nicht großartig, ob ich nun den Gehäuselüfter auf Volllast (ca. 1200 u/min) oder auf minimalste Stufe (50% lt. Einstellung; ca. 810 u/min) laufen lasse.
Sie pendelt sich immer ein wenig träger als die CPU-Temperatur zwischen 44-48°C ein.

Momentan steht mein CPU-Lüfter auf 25% (ca. 440 u/min) bei unter 40°C. Bei 70°C erreicht er Volllast.

Beim Gehäuselüfter bin ich mir nicht sicher. Ich möchte im Idle-Betrieb einen schön leisen Rechner und sobald ich anfange zu spielen, kann er ruhig aufdrehen. Momentan sieht meine Einstellung so aus:

- 50% bei bis zu 40°C CPU-Temperatur (ca. 810 u/min)
- linear hoch bis Volllast bei 60°C CPU-Temp (hier springt die Anzeige immer zwischen ca. 1200 und 2200 u/min; da scheint irgendwas am Signal nicht zu stimmen.)

--> Soll ich die Einstellung lieber von 60°C auf 50°C verringern?

Wie hoch darf die Temperatur eigentlich sein, also wo liegt der "grüne Bereich"?
 
Zuletzt bearbeitet:
fsdread schrieb:
Sie pendelt sich immer ein wenig träger als die CPU-Temperatur zwischen 44-48°C ein.

Meist du hiermit wirklich die CPU-Temperatur oder die Systemtemperatur?

Welche CPU hast du verbaut?
 
Also die angezeigte Systemtemperatur verhält sich immer ein wenig träger als die CPU-Temperatur.
Das ist es, was ich sagen wollte. (Stoppe ich Prime, geht die CPU-Temperatur fast sofort spürbar runter, während die Systemtemperatur noch eine Weile länger braucht, um spürbar zu sinken.)

Meine CPU ist ein Intel Core i7-4770 @ 3.40GHz.
 
Die Systemtemperatur braucht länger zum normalisieren, da sich das Gehäuse und Mainboard aufheizen. Das braucht natürlich länger bis es wieder abkühlt.
Ich würde die Gehäuselüfter trotzdem nach der CPU-Temperatur steuern.
Ich würde einstellen das sie bei 70°C CPU-Temp auf voller Geschwindigkeit laufen sollen, den die CPU erzeugt die meiste Abwärme. Somit brauchen die Gehäuselüfter nicht mehr voll laufen, wenn die CPU in Idle geht. Es dauert dann halt länger bis sich die Temperatur normalisiert, aber das stört das Mainboard und die restlichen Komponenten nicht.
 
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