News Enormer Speicherbedarf: Sandisk könnte NAND-Preise verdoppeln

MichaG

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Laut einer Analyse des Finanzunternehmens Nomura könnte Sandisk die Preise für NAND in Enterprise-SSDs nochmals erhöhen. Es sei möglich, dass sich diese im laufenden Quartal sogar mehr als verdoppeln. Wie ComputerBase aus mit dem Thema vertrauter Quelle erfuhr, sind solche Preissteigerungen auch bei Client-SSDs zu erwarten.

Zur News: Enormer Speicherbedarf: Sandisk könnte NAND-Preise verdoppeln
 
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Hmm wenn das alles so weiter geht, könnte es der Tod für SB Systeme werden, SSD,Ram,Grafikkarten.

Finde das Irre, das Zeug verkauft sich wie sau und dann erhöht, man einfach den Preis immer weiter nur weil man es kann, da werden Gewinne erwirtschaftet das einem schlecht wird.

Wird vermutlich eine neue Speichertechnik von nöten sein die diese größen einfacher liefern kann, aber von den ganzen Wunderspeichern hört man ja nichts mehr.
 
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juhuuu... endlich eine tolle Nachricht... nicht

ich persönlich bin, was SSD angeht, zum Glück mehr als gut versorgt, es ändert aber nichts daran, dass die aktuelle Entwicklung aufgrund des KI Datacenter Aufrüsten für überwiegend Unfug absolut schädlich für alle anderen ist. Und damit meine ich nicht nur uns mit unserem Hobby und Steckenpferd, sondern auch die gesamte sonstige Wirtschaft, die ebenfalls auf Computer angewiesen sind. Natürlich sind auch die "billig OEM Rechner" betroffen und die haben ordentlich im Preis angezogen (soweit mir das in der Firma von den Kollegen aus der Hardwarebeschaffung bekannt ist, grob 25% zur Zeit - Tendenz weiterhin steigend), ohne dass auf der Habenseite ein Mehr an Innenleben verbaut ist, oder zumindest ein besseres Innenleben.
 
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Wie hoch der Preisanteil von NAND-Speicher am Fertigprodukt bzw. Endkundenpreis wohl ist?

Vielleicht führt diese "Speicherkrise" endlich mal zu etwas besserer Ressourcennutzung im Softwarebereich. Da war man die letzten Jahrzehnte doch sehr verwöhnt.
 
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Man kann nur hoffen, dass sich das Ganze als große Blase herausstellt.

Ich habe ein bestehendes System, das noch ein paar Jahre hält, aber jeder, der demnächst etwas benötigt, schaut dumm aus der Wäsche.
 
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wird eher nicht, da die Digitalisierung ein exponentieller Prozess ist.

PS: ach ist das geil, dass ich in den letzten 5 Jahren ca. 15 Samsung 980 Pro 2TB und 4TB gekauft habe!

Letzte war eine 990Pro 4TB für 259€!
 
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Ich kann das Geheule und den Gabesgesang nicht mehr hören. Die Preise sind verglichen mit dem, was Hardware in früheren Tagen gekostet hat noch immer niedrig. 1994 lag der Preis für 1 MB SIMM Modul bei ca. 80 bis 90 DM, 4 Stück ergaben die zu diesem Zeitpunkt die typischen 4 MB RAM. Das sind 320 bis 360 DM und inflationsbereinigt stand heute 300 bis 340 Euro.
16 GB RAM ist heute die Standardausstattung und die kostet als 2-Modul Kit von Kingston: keine 200 Euro.
https://geizhals.de/kingston-fury-impact-so-dimm-kit-16gb-kf548s38ibk2-16-a2684180.html
 
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Ist doch super, wird nicht jedes Jahr unnötig HW gekauft und die Leute merken, dass man auch Details runter schrauben kann wenn die Leistung nicht da ist. Ich hoffe, dass gerade die Spieleentwickler nun endlich mal sich die Zeit nehmen die Spiele zu optimieren. Wird zwar nicht passieren aber ey, man darf ja hoffen...
 
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Dr. MaRV schrieb:
1994 lag der Preis
Dann wünsche ich mir aber auch die Preise von damals in jedem Bereich zurück. Aber die Entlohnung lassen wir auf 2026. :D
Sag ich ja schon seit einer halben Ewigkeit. Wir sind nicht arm (ein normaler Verdienst vorausgesetzt), es gibt einfach zuviel Angebot. Was heute jährlich erneuert wird, hielt vor 2000 sehr wohl mind. ein Jahrzehnt. Dafür war es auch entsprechend teurer (zwar nicht 10x soviel, aber doch spürbar).
 
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Also sorry, das stimmt so nicht. Preise für Client SSDs sind bereits angehoben, nur im Handel noch nicht angekommen.
SANDISK hat auf der Homepage im Webshop, die Preise für die SN850X bereits vervierfacht!
Die 8 TB Version gabs dort vor kurzem noch für 599. Aktuell ca. 2000 Euro!!!
 
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AlphaKaninchen schrieb:
Falsches Beispiel, hier geht es ja um SSDs, aber HDD Preis damals gegen SSD Preis heute word such night besser aussehen. Was haben HDDs damals gekostet?
Ist es nicht, in SSD stecken auch nur NAND Chips.
 
Dr. MaRV schrieb:
Ich kann das Geheule und den Gabesgesang nicht mehr hören.[]
Dr. MaRV schrieb:
16 GB RAM ist heute die Standardausstattung und die kostet als 2-Modul Kit von Kingston: keine 200 Euro.
https://geizhals.de/kingston-fury-impact-so-dimm-kit-16gb-kf548s38ibk2-16-a2684180.html
Dann schau mal nach, was das identische Kit vor nicht einmal einem halben Jahr gekostet hat..... Und dann muss man sich ernsthaft fragen, wo die Preissteigerung um 300 % her kommt.... Für ein RAM Kit, welches seit fast 4 Jahren auf dem Markt ist und nebenbei auch noch eines der langsamen ist, also nicht einmal durch besonders tolle oder neue Technik überzeugt.
 
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Bin froh gut eingedeckt zu sein - auch für "Notfälle"

Die "Leidtragenden" sind wohl die Neu-PCler und die Aufrüster. Beides sehr geldintensiv geworden.

Nun ja - bei den meisten wird wohl der aktuelle PC-Status ne Weile halten sollen (und hoffentlich "können") bis diese Welle an uns vorbeigegangen ist (hopefully)

EDIT: Rechtschreibung bei mir tlws mangelhaft 🤟
 
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Leon-Yannick schrieb:
Dann schau mal nach, was das identische Kit vor nicht einmal einem halben Jahr gekostet hat..... Und dann muss man sich ernsthaft fragen, wo die Preissteigerung um 300 % her kommt.... Für ein RAM Kit, welches seit fast 4 Jahren auf dem Markt ist und nebenbei auch noch eines der langsamen ist, also nicht einmal durch besonders tolle oder neue Technik überzeugt.
Genau da sind wir beim Problem. Ihr seid einfach verwöhnt alles sofort und billig zu haben, natürlich darf es auch nur das Beste vom Besten sein. Zielsparen? Kennt man nicht mehr.
Angebot und Nachfrage, in der Not frisst der Teufel fliegen, also kauft er auch das günstigere, schlechtere Kit. Da kommt die Steigerung her.

AlphaKaninchen schrieb:
@Dr. MaRV SRAM oder DRAM ist aber kein NAND Flash wie er in SSDs steckt...
Das stimmt mein Fehler. Aber SSD haben DRAM als Cache. also steckt der irgendwie doch da drin, wenn auch in kleinerer Menge.
SSD gab es 1994 nicht. Ich weiß aber, dass man einen Preis/MB von ca. 1 Dollar hatte, ca. 1,60 DM (1994).
Das bedeutet eine damalige Standardgröße von 512 MiB (damals war man noch binär) kostete ca. 800 DM.
Was heute ca. 1400 DM entspräche.

@lowrider20
Mit 3000 DM/Monat war man 1994 Gutverdiener. Im Westen weniger gut als im Osten. Aber 3000 DM als Mittel gehen gut klar. Wir haben Seit 1994 ca. 75 bis 80% Inflation erfahren, die Löhne & Gehälter sind im gleichen Zeitraum um ca. 130 bis 140% gestiegen. Unterm Strich, mit der damit einhergehen höheren Abgabenlast, weil diese Prozentual auf das Einkommen wirkt, dürfte man heute trotzdem mehr Einkommen zur freien Verfügung haben als 1994. Nur, dass 1994 die Preise für's Hobby höhere waren.
Ich persönlich kann mir heute mehr leisten, als ich es 1994 in einem Monat konnte. Mein Einkommen liegt im Median unserer Branche.
 
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Maxminator schrieb:
PS: ach ist das geil, dass ich in den letzten 5 Jahren ca. 15 Samsung 980 Pro 2TB und 4TB gekauft habe!

Habe ich etwas verpaßt, oder wo bekam man die 980 Pro in 4TB?
 
drago-museweni schrieb:
Hmm wenn das alles so weiter geht, könnte es der Tod für SB Systeme werden, SSD,Ram,Grafikkarten.
Betrifft doch aber OEMs und Fertig-PCs genauso, denn deren EInkaufspreise für die Komponenten steigen doch in ähnlichem Maße, wie für Selbstbauer.

Auch wenn es in beiden Bereichen teurer wird, dürfte Selbstbau in Relation weiterhin günstiger bleiben. Denn PC-Hersteller preisen in den Verkaufspreis ihrer PCs auch noch Personal und Servicekosten (Support, Gewährleistung, Garantie) mit ein.
 
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genau: erst mit 990Pro kamen die 4TB
Habe nur 3 Stück in 4TB, Rest 2TB als 980Pros
 
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