Projekt Outdoor WAKÜ

Che-Tah

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#1
Hallo,
ich habe folgendes Problem.
Mein Heim-Büro ist <7 m² groß. Mein mit WAKÜ (360er Radiator - an der Kapazitätsgrenze 50° Wassertemperatur im Sommer)
Der PC heizt das Zimmer unangehem auf. Ich habe zwar ne Klimaanlage, ist aber unbehaglich wegen dem Luftzug und umständlich. (vergess ich sehr oft abzudrehn - jetzt Lass ich oft die Tür oder das Fenster offen dass es wieder nich zu kalt wird im Zimmer^^)

Ursprünglich wollte ich nen MoRa3 im Zimmer aufstellen... will aber keinen Luftzug und meine Temperaturproblematik löst es auch nicht.

Die Klimaanlage in den Kühlkreislauf zu integrieren kann ich baulich vergessen. Stattdessen denke ich an eine Outdoorlösung, da mein PC eh an der Außenwand steht. Hatte zuerste an einen Chiller gedacht - aber glaub ein Radiator tut es auch und ist auch bei Minusgraden unempfindlich.
Die 3 Löcher in die Außenwand bohren (Vorlauf-Rücklauf-Stomversorgung) - sollte kein Problem sein.
Regengeschützt ist der Bereich auch (5m Überdacht)

Folgende Fragen stelle sich mir dabei:
  • Ich bin sicher nicht der erste mit so einer Idee. Erfahrungen?
  • 12V oder 230V Lüfter Outdoor (ggf auch Pumpe). Da denke ich ggf. daran Metall Industrie Lüfter statt Kunststofflüfter zu verwenden. Nachdem nicht Gaming drauf steht kosten die ja auch recht wenig ^^
  • Extra Wärmetauscher um inneren und äußeren Kreislauf zu bilden? Bissi mehr G43 würd ich da sicherheitshalber schon nehmen.

Hab aber auch schon von Leuten gelesen die sich eine 200L Regenwassertonne raus gestellt haben ganz ohne Lüfter ^^

Lg Che
 
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#2
Bekommst du da nicht massig Probleme mit Kondenswasser am Kühler im Rechner?
 
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#3
Bürozwilling!
Zwei doofe, ein Gedanke. Ich hab 5,5m² und das gleiche Problem. (bei nem Mora3 mit 32-37°C Temperatur).

Das Problem ist nicht die Größe des Radiators, denn im Endeffekt ist es die Verlustwärme die Du in den winzigen Raum pustest. Ich werde den Radiator auch an die Außenwand hängen, kann ihn auch Regengeschützt montieren

Die Frag eist was passiert im Winter bei -5°C.... Kältebrücken? Kondenswasser an den Leitungen?
 

Skyphane

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#4
Die Frag eist was passiert im Winter bei -5°C.... Kältebrücken? Kondenswasser an den Leitungen?
Genau das würde ich vermuten.
Macht es nicht Sinn, den Kreislauf draußen per Beipass zu- und abschalten bzw. regeln zu können? So wäre sichergestellt, dass das Kühlwasser immer über Raumtemperatur liegt und damit kein Kondenswasser im PC entstehen kann.

Guckt, dass ihr zudem Gefrierschutz im Kühlwasser im freien habt. Wenn die Kühlflüssigkeit gefriert, platzen wahrscheinlich einige Lötverbindungen an den Rohren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Axxid

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#5
Ich geb mal als Laie meinen Senf dazu. Warum eigentlich nicht zwei Radiatoren? Einer draußen für den Sommer und einen drinnen im Winter. Zweimal im Jahr ein T-Stück steuern und Ruhe haben.
 

Friedulin

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#7
Die Leitung innen unbedingt isolieren, sonst gibt es wie bereits mehrfach erwähnt Probleme mit dem Kühlwasser. Ich würde auch ordentlich Frostschutz in den Kreislauf geben. An der Hauswand wird es evtl nicht ganz so kalt aber die genannten -20 würde ich persönlich schon abdecken.

Rein aus Interesse, wie groß wäre so ein Wärmetauscher? Frag nur wegen den 7qm...
 

Limskaya

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#8
Wie sieht es aus den Kreislauf draußen und drinnen zu trennen, d.h. einen Wärmetauscher zwischenzuschalten.

Somit kann der außere Kreislauf im Sommer genutzt werden und im Winter wird einfach das Wasser Abgelassen und alle Ventile zugedreht.
 

Friedulin

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#10
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#11
Ganz ehrlich, sowas ist zum Benchen zwar ganz lustig, für 24/7 aber völlig ungeeignet, da würde ich mir eher paar Stunden Zeit nehmen und den 6700k und die 1080 Ti undervolten, dann hast du dein Temperaturproblem gelöst und brauchst sowas nicht. Lieber paar % Leistung im Alltag verschenken, als dauernd Angst vor Kondenswasser haben zu müssen.
 
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#12
Hast du außen einen Garten? Ich würde hier einfach passende Leitungen unter die Erde legen. Hier sollte es im Sommer immer kühl sein und im Winter nicht unter 5°C gehen. Auch wenn das Wasser hier im Sommer mit unter 10°C ankommt sollte man kein Kondenswasser bekommen. Die Leitungen unter der Erde sollten aber dementsprechend lang sein, aber + 50 Meter zu verlegen ist wahrscheinlich immer noch recht günstig...
 

Skyphane

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#13
Man könnte den MoRa auch in den Flur oder einen anderen Raum hängen. Manchmal gibt es ja Räume die nicht so warm beheizt werden. Muss man halt mit der Schlauchlänge gucken, vielleicht eine zweite Pumpe einkalkulieren (?)
 

BoardBricker

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#14
Ich möchte mal einen Kompromissvorschlag in die Runde werfen:
Sofern es die Raumgröße hergibt, das ist dann aber auch zunächst das einzige Problem, könnte man doch erst ein indoor-Wärmereservoir ausprobieren. Ich selbst habe in meinem Zimmer eine gefüllte 60l-Regentonne, durch die der Kühlkreislauf geht; genauer gesagt ist eine durchströmte Lamelle darin versenkt.
Bei normalen Temperaturen wie heute kann ich im normalen Desktop-Betrieb größtenteils passiv kühlen. Und auch sonst, geht da das ein oder andere an Wärme rein.
Wenn das noch nicht reicht, kann man immer noch über eine outdoor-Lösung nachdenken und dabei dann die Teile wiederverwenden.
 

Skyphane

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#15
An sich keine blöde Idee. Ich weiß nur nicht, ob ich ein 60l Wasserfass in meinem Zimmer wollte. Erst recht nicht bei <7m² im Zimmer, wie es hier wohl der Fall ist.
 

Che-Tah

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#16
Vorerst dankfe für eure Inputs :daumen:

Bekommst du da nicht massig Probleme mit Kondenswasser am Kühler im Rechner?
Hm... Kondenswasser?
Nur bei Kreislaufstart würde sehr kaltes Kühlmittel in den Raum kommen. Das Volumen vom MoRa3 sind 0,7l..... Ein AGB drinnen bei Raumtemperatur gibts ja auch noch.

Passiv ohne Lüfter glaub ich kaum, dass die Temperatur auf unter 12° sinkt. Regeln könnt ich das ganze mit meinem Aquaero 6 und Temperatursensoren.

Der Wärmetauscher würde das Volumen etwas verkleinern, bringt sonst aber nichts für diese Thematik.

Hast du außen einen Garten? Ich würde hier einfach passende Leitungen unter die Erde legen. Hier sollte es im Sommer immer kühl sein und im Winter nicht unter 5°C gehen. Auch wenn das Wasser hier im Sommer mit unter 10°C ankommt sollte man kein Kondenswasser bekommen. Die Leitungen unter der Erde sollten aber dementsprechend lang sein, aber + 50 Meter zu verlegen ist wahrscheinlich immer noch recht günstig...
Erdwärme-Wasserkühlung :D
Mit Erdwärme kenn ich mich ein bisschen aus...

3 Probleme:
  • Pumpenleistung/Druck. Wegen den Druckverlusten in der Erdleitung braucht man wohl ne recht starke Pumpe. Hoher Druck in ner Wasserkühlung scheint mir nicht sehr toll. Müsst man auch wieder nen Wärmetauscher nehmen um den PC Kreislauf vom Erdkollektor zu trennen.
  • Meiner Frau zu erklären warum ich ein Loch in die Außenwand bohre ist eine Sache... warum ich den Garten aufgrabe eine andere ^^
  • Um im Winter im Boden auf 5° zu kommen muss man Tief runter.
    Bodentemperatur.png

Ich denke, den Vorlauf sofort in einen AGB im Raum - aber außerhalb vom PC- zu leiten und den entsprechend Groß zu gestalten könnte das Kondenswasserproblem vom PC fern halten.

Ich geb mal als Laie meinen Senf dazu. Warum eigentlich nicht zwei Radiatoren? Einer draußen für den Sommer und einen drinnen im Winter. Zweimal im Jahr ein T-Stück steuern und Ruhe haben.
Klingt auch vernünftig. Nachdem ich für meinen Radiator eh löcher in den Tower geschnittet hab bleibt der wohl eh drinnen ^^
 
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#17
Ich denke, den Vorlauf sofort in einen AGB im Raum - aber außerhalb vom PC- zu leiten und den entsprechend Groß zu gestalten könnte das Kondenswasserproblem vom PC fern halten.
Der Taupunkt liegt bei üblichen Raumtemperaturen/Luftfeuchtigkeiten bei ~ 13 Grad. Du müsstest das Wasser also vor der Weiterleitung in den PC gegebenenfalls wieder aufheizen. Deshalb lieber getrennte Kreisläufe mit Wärmetauscher. Das ist weder teuer, noch braucht es viel Platz. Aufwendig ist es natürlich trotzdem.
 

Che-Tah

Lt. Junior Grade
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#19
Der Taupunkt liegt bei üblichen Raumtemperaturen/Luftfeuchtigkeiten bei ~ 13 Grad. Du müsstest das Wasser also vor der Weiterleitung in den PC gegebenenfalls wieder aufheizen. Deshalb lieber getrennte Kreisläufe mit Wärmetauscher. Das ist weder teuer, noch braucht es viel Platz. Aufwendig ist es natürlich trotzdem.
Dann muss der Wärmetauscher soll drinnen sein.

Wärmetauscher 58x70x190mm

72567_0.jpg

Unbedingt verhindern muss man laminare Strömungen. Je turbulenter umso besser der Wärmeübergang. Eine 12V Pumpe müsste dennoch reichen.

Den Außenbereich und die Wanddruchführung werd ich wohl mit einer Kupferleitung machen. Innenbereich dann mit Schläuchen.
Im Winter ggf. einfach die Pumpe abschalten vom äußeren Kreislauf.

Jetzt hab ich echt lust drauf das Ding zu bauen :D
 
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