News Entlassungswelle bevorstehend: Bei Intel könnten noch einmal 20 Prozent der Stellen wegfallen

latiose88 schrieb:
Nun mit dieser Kürzung haben Sie dann ungefähr die Menge wo AMD auch hat also aktuell. Damit ist dann Intel nicht mehr so träge. Je mehr Mitarbeiter desto anfalliger ist so ein Laden am Ende.

Das Problem ist bloß, dass du beim "Kürzen" ziemlich gut aufpassen musst.
Um mal dein Beispiel aufzunehmen:
Nur weil AMD die gleiche Anzahl an Mitarbeiter hat wie Intel, heißt es nicht, dass es identisch läuft.
Um es mal ins Extreme zu bringen:
Wenn alle Mitarbeiter Putzkräfte sind, ist dein Unternehmen ziemlich sauber, aber du produzierst eher weniger...
 
MalWiederIch schrieb:
Überbesetzung ist natürlich auch kein Zustand der bleiben sollte, wobei viele in den Jahren nach Corona stark am Personal abgebaut haben.
Du bist Dir aber neben der Intel-Lobhudelei und deiner verächtlichen Lächerlichmachung von dem AMD/Intel-Vergleich (wobei ja Intel natürlich so viel besser sei, und allein der Vergleich anmaßen) schon noch darüber im klaren, daß der immernoch als Heilsbringer verklärte Chaot Gelsinger dem sogar diametral entgegen gewirkt hat, indem Pat gar knapp 20K neue Leute einstellte, direkt nachdem er dort anfing?

Gelsinger hat die 2016'er Entlassungswelle über 12K Leute umgehend mehr als rückgängig gemacht …

Die Kandidaten bestanden denn auch zielsicher vornehmlich aus Möchtegern-Helden der alten Garde, deren Pension Gelsinger noch eben schnell für ein paar Jahre künstlich aufblähte, im Austausch für prominenten Beifall, damit er sich selbst noch etwas länger hält – Damit er sein Schadenswerk bei dem Laden zu ende bringen kann, um sicherzustellen, daß Intel nie wieder wird aufstehen.
Aschenseele schrieb:
Die bisher abgebauten Stellen haben in etwa das Volumen der Mitarbeiter ausgemacht, die man in der Pandemie erst zusätzlich aufgebaut hat.
Eben drum. Gelsinger hat seit 2021 massivst Personal angeheuert – Etwa 20.000 Leute, für was weiß Keiner.

Das wird jetzt einfach wieder rückgängig gemacht, weil die Leute wurden größtenteils grundlos angeheuert.
 
Skysnake schrieb:
Ja definitiv, nur erlebe ich überwiegend das genaue Gegenteil. Auf den Managementebenen wird eben oft nicht übergreifend gearbeitet weil alles Lokalfürsten sind die keine Untergebenen und damit Macht verlieren wollen. Statt also tu konsolidieren und Veränderung zu pushen wird auf althergebrachten bestanden.
Ja das stimmt, wobei bei oftmals auch zu schnell, die neueste Sau durchs Dorf getrieben wird, ohne dass feststeht, ob die überhaupt ins Unternehmen mit dessen Anforderungen und Prozessen passt. Beziehungsweise den oftmals auch Jahre zuvor klar sichtbaren hohen Kostenaufwand scheut, aber eben erst, wenn er dann auch zu Buche schlägt.
 
Das ist aber auch ein wiederkehrendes Problem.

Ich arbeite selbst in einem US Konzern (Öl). Wir sind ein sehr zyklisches Buisness das hart am Ölpreis hängt. Also immer wieder Down Turns mit Entlassungen und die Hochphasen.

Ich mach das jetzt seit 10 Jahren mit. 4 Entlassungenswellen habe ich hinter mir.

Es ist jedesmal das gleiche. Der CEO hat die brilliante Idee im Down Turn das wir zu viel mittleres Management haben. Dann werden die rasiert. Die unteren Ebenen fragen sich was die so beigetragen haben weil wenn die Weg sind funktioniert nix schlechter und einiges sogar besser/schneller.

Dann kommt die nächste Hochphase und diese ganzen Positionen poppen wieder auf. Und dann Rinse and Repeat.

Es war jetzt exkt 4 mal das gleiche spiel . Das is echt pure Dummheit. man ha 2-3 Jahre laufend Mails "XY was appointes Manager for XYZ" im postfach. Deren Funktionsbeschreibung einfach nur Corparate Bullshit Bingo ist, und die werden dann im Down Turn rasiert.....

Und das war vor meiner Zeit auch schon so und wird nach meiner Zeit auch so sein.
 
Icke-ffm schrieb:
es gibt in so gut wie jedem großunternehmen heute viel zu viele ebenen/Manager die keinen Plan haben und weil sie BWL studiert haben eben über Leuten mit plan stehen, jedoch diese ignorieren weil nicht wirtschaftlich :)
Viele CEOs oder auch Vorstandsmitglieder in großen Unternehmen sind Ingenieure oder sogar Doktor Ing. Es mag sicher Ausnahmen geben (oftmals Personal Resort oder auch die Buchhaltung), aber die Regel ist dies definitiv nicht. Was sicher passiert ist, dass man mit all den Jahren im Management die Bodenhaftung verliert und das Wissen, was man damals an der Basis hat, sich rasant weitergedreht hat. Auch der Spagat zwischen dem "neuesten heißen Sch****" hinterherlaufen oder in starren Strukturen feststecken, ist nicht ganz so einfach.
 
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