News Entlassungswelle bevorstehend: Bei Intel könnten noch einmal 20 Prozent der Stellen wegfallen

anexX schrieb:
Warum sollte das hinken ? Trump rationalisiert "überflüssige Posten" in der Regierung weg - Tan macht gleiches bei Intel. ^^ Ich sehe da nichts hinken. ;)

Die Organisation und Verwaltung eines betriebsorientierten Staates und die Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben ist so ziemlich das Gegenteil jeglicher privater Unternehmung von der Ich-AG bis zum Weltkonzern.

Beide sind nicht einmal im Entferntesten vergleichbar.
 
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Maxminator schrieb:
guckt euch den Umsatz bei AMD über die letzten 10 Jahre an. Dieser ist nur unwesentlich gestiegen und das finde ich eher bedenklich!
An was das wohl liegen mag ?
Denke an Leute/Kunden die "blind" immer zu "ihrer" Marke greifen und somit aktiv Monopole unterstützen ... :rolleyes:
 
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BAssDad schrieb:
Kern Kompetenz sollte die bei einem Chip Hersteller nicht eher im Ingeneursbereich angesiedelt sein. Bei Intel stecken doch die Fehler jetzt schon seit Jahren in allen möglichen Bereichen. Einfach gesagt im Kern fehlt schlicht die Kompetenz.
Man hat auch die Produkte AMD nie genau betrachtet.
Das einfache Chip Design wurde ignoriert, eine Aufsplittung 'Intel Raptor Lake' in Intel 7 U/O und GPU, dazu Intel 4 CPU Chiplet - nicht möglich.

Klar ist das aktuelle Design moderner, aber auch teurer als alte Verfahren.
Traurig, dass ein gutes Design Intel 4 kaum zu Verwendung kommt.
 
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BorstiNumberOne schrieb:
BTW ist auch Management wichtig, was wahrscheinlich die ganzen Ingenieure hier im Forum nicht immer verstehen.

Ich denke, gute Ingenieure bzw. allgemein Akademiker, machen öfters die Erfahrung, dass a) Projekte trotzdem und nicht wegen eines „Managers“ (damit meine ich Personen in der Hierarchie über einem) gelingen.
Und b) dass die realen und produktiven Kommunikationsstrukturen selten dem Organigramm entsprechen.
Und es gibt Manager, die Manager managen, die Manager managen.
Bin selbst im mittleren Management… und bekomme fürs Jahr 3 bis 5 Ziele, arbeite sonst autonom… ebenso die Leute aus anderen Unternehmensteilen oder Abteilungen, mit denen ich zusammenarbeite.
Ich werde weder geführt noch wirklich gemanaget - aber wenn ich etwas erfolgreich abschließe, wird jemand über mir dafür belohnt… früher hat mich das frustriert, jetzt sehe ich es nüchtern und realistisch.
Und es gibt noch 4 Ebenen über mir bis zum Vorstand.
 
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Kuristina schrieb:
Solange die Produkte danach nicht schlechter werden, ist alles in Ordnung. Dann brauchte man die Leute ja tatsächlich nicht.
Und wenn sie dabei teurer werden und dadurch weniger Absatz/Umsatz/Gewinnmarge machen ?
 
stefan92x schrieb:
Das Wissen hat(te) Intel also schon längst im Haus, wie AMD das geschafft hat
Allerdings durfte er das ganz bestimmt vertraglich geregelt nach Austritt bei AMD nicht bei einem neuen Arbeitgeber verwenden. Aber das stelle ich mir schon extrem schwer vor das da nicht doch etwas beim neuen von deinem in den letzten 5-10 Jahre erworbenem Wissen einfliesst.
Man kann ja schlecht eine inkrementelle Gedächtnisslöschung anwenden. Obwohl wer weiss. Ansonsten hätte er doch auch bei Intel ähnliches wie zuvor bei AMD reissen sollen.
 
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BAssDad schrieb:
Ansonsten hätte er doch auch bei Intel ähnliches wie zuvor bei AMD reissen sollen.
Wenn man ein paar Interviews mit Keller und anderen gelesen/gesehen hat, und dann auch Meldungen wie zu Lip Bu Tans Abgang von Intel letztes Jahr ( https://www.computerbase.de/news/wi...ute-und-unnuetze-management-positionen.89375/ ), dann ergibt sich ein relativ klares Bild:

Keller hat bei AMD keine Architektur gebaut, er hat ein Team gebaut, aus kompetenten, motivierten und optimistischen (!!!) Leuten, die daran geglaubt haben, ein geiles neues Produkt bauen zu können, und AMD als Konzern hat genau dieses Team ermöglicht, unterstützt und ist ins Risiko gegangen um den vollen Fokus darauf zu ermöglichen. Leute die dabei nicht mitziehen wollten oder nicht überzeugt waren, sind gegangen (worden).

Intel hingegen ist dieses Risiko nicht eingangen, hat nicht so radikal seine Arbeitsweisen umstrukturiert und hat viel vom früheren Antrieb verloren. Keller hat sehr offen darüber gesprochen, wie erschrocken er davon war, dass bei Intel intern der Glaube "Moore's law is dead" vorherrschte, sodass überhaupt keine Ambitionen mehr vorhanden waren, es noch irgendwie am Leben zu erhalten. Währenddessen hat AMD auf Chiplets hin entwickelt, um die Preis/Leistungs-Entwicklung, die daraus folgt, weiterhin erreichen zu können.

Keller konnte bei Intel also nicht das gleiche erreichen, weil Intel ihm gar nicht die Rahmenbedingungen geboten hat. Und genau dieses Thema hat Bu Tan als Aufsichtsrat schon kritisiert und will es jetzt wohl angehen.
 
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stefan92x schrieb:
Leuten, die daran geglaubt haben, ein geiles neues Produkt bauen zu können, und AMD als Konzern hat genau dieses Team ermöglicht, unterstützt und ist ins Risiko gegangen
Ja was hätten sie aber auch sonst machen sollen. Und volles Risiko janein vielleicht. Wenn AMD sich auch für eine falsche Lösung oder Ansatz entscheiden oder auch alles nur aufs falsche Pferd hätte setzen können dann würde ich dir vorbehaltlos zustimmen.
Nur hatten sie bis dato ja weder eine Lösung oder etwas das dem auch nur Ansatzweise nahe gekommen wäre. Es ging ja nicht mal mehr aufs falsche Pferd zu setzen. Da AMD den armen Gaul ja zuvor rigeros mit ihrem Haus eigenen Bulldozer selber plattgemacht haben. :evillol:

Tja und wer hats dann am Ende rausgerissen? Ausgerechnet ein Keller Nerd :daumen:
 
"It’s clear to me that organizational complexity and bureaucratic processes have been slowly suffocating the culture of innovation we need to win. It takes too long to make decisions. New ideas are not given room or resources to incubate. And unnecessary silos lead to inefficient execution."
Klingt jetzt für mich wie ein Management-Issue und kein Ingenieursproblem. Ich bin sicher darum werden auch 20.000 Leute aus dem Management entlassen, schliesslich gehts ja darum Entscheidungswege zu verkürzen gell ?

Lachhaft.
 
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ThirdLife schrieb:
Klingt jetzt für mich wie ein Management-Issue und kein Ingenieursproblem. Ich bin sicher darum werden auch 20.000 Leute aus dem Management entlassen, schliesslich gehts ja darum Entscheidungswege zu verkürzen gell ?

Lachhaft.
Lachhaft ist es, sich anmaßen zu wollen, beurteilen zu können was die richtige Entscheidung ist ohne überhaupt irgendwas über die internen Strukturen zu wissen.
Zudem ist der Beitrag auf so vielen Ebenen einfach nur falsch. Er hat doch angegeben das Management verschlanken zu wollen. Dass gleichzeitig auch viele Angestellte in den unteren Ebenen überflüssig sind schließt sich doch nicht aus.
Überhaupt zwischen Ingenieur und Manager unterscheiden zu wollen ist lächerlich. In den Entwicklungsabteilungen werden die meisten Manager Ingenieure sein und gleichzeitig wird Intel Tausende Angestellte in der unteren Ebene haben die keine Ingenieure sind.
Intels Umsatz ist massiv geschrumpft die Marktposition eine ganz andere. Jetzt nicht Tausende Mitarbeiter in Vertrieb und Marketing zu entlassen wäre abenteuerlich.
Intel wird die 20000-40000 sicher nicht alle aus der Entwicklung der Kerntechnologien abziehen.
 
bensen schrieb:
Lachhaft ist es, sich anmaßen zu wollen, beurteilen zu können was die richtige Entscheidung ist ohne überhaupt irgendwas über die internen Strukturen zu wissen.
Dann braucht hier im Forum ja keiner mehr was zu irgendeinem Thema zu schreiben. Schliesslich kennt auch keiner die "internen Strukturen". Klingt nach einem super Forum. Sehr still auf jeden Fall. :daumen:

bensen schrieb:
Zudem ist der Beitrag auf so vielen Ebenen einfach nur falsch. Er hat doch angegeben das Management verschlanken zu wollen. Dass gleichzeitig auch viele Angestellte in den unteren Ebenen überflüssig sind schließt sich doch nicht aus.
Jaja schauen wir mal was am Ende passiert. Hauptsache seine Schäfchen sind natürlich im Trockenen.:D

bensen schrieb:
Überhaupt zwischen Ingenieur und Manager unterscheiden zu wollen ist lächerlich.
Kannst du das beurteilen ? So ganz ohne "die internen Strukturen zu kennen" ?

bensen schrieb:
In den Entwicklungsabteilungen werden die meisten Manager Ingenieure sein und gleichzeitig wird Intel Tausende Angestellte in der unteren Ebene haben die keine Ingenieure sind.
Ja, natürlich, die zehntausende Putzkräfte, man kennts.

bensen schrieb:
Intels Umsatz ist massiv geschrumpft die Marktposition eine ganz andere. Jetzt nicht Tausende Mitarbeiter in Vertrieb und Marketing zu entlassen wäre abenteuerlich.
Klar, statt gute Produkte und einer sinnvollen Strategie sind Entlassungen immer die beste Lösung. Capitalism yeehaw.

bensen schrieb:
Intel wird die 20000-40000 sicher nicht alle aus der Entwicklung der Kerntechnologien abziehen.
Sicher nicht. Aber mir kann auch keiner erzählen die Bude hat aus reinem Goodwill fünfzehn Jahre lang 40-60k Mitarbeiter für "nichts" bezahlt und diese keinen Wert eingebracht.

Behaupte ich mal. Ganz "ohne die internen Strukturen zu kennen".
 
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Ja, die vielen (unnötigen) Managementebenen... ein Fluch in vielen grossen Unternehmen.

In unserem Betrieb wurde gerade im letzten Jahr genau so eine neu Ebene eingefügt. Und alle fragen sich, was diese neuen Angestellten eigentlich tun, ausser ein grosses Gehalt zu beziehen.
Achja, ein Output fällt mir nun doch ein: Sie beauftragen ihre Untergebenen mit irgendwelche Bullshitjobs, die die Leute jedoch nur von ihrer wirklichen Arbeit abhält und keinen Mehrwert bringen.

In die gleiche Kategorie wie unnötige Managementebenen fallen meiner Meinung nach auch viel zu viele langweilige Powerpointpräsentationen und natürlich all die unglaublich wichtigen Meetings.
 
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Nun mit dieser Kürzung haben Sie dann ungefähr die Menge wo AMD auch hat also aktuell. Damit ist dann Intel nicht mehr so träge. Je mehr Mitarbeiter desto anfalliger ist so ein Laden am Ende. Die Aktionäre wird es freuen das Intel als Gewinn Feiern kann. Bin gespannt in welche Richtung sich das ganze so noch entwickeln wird. Eine dritte Entlassungs Welle denke ich mal wird nicht mehr statt finden.
 
ThirdLife schrieb:
Kannst du das beurteilen ? So ganz ohne "die internen Strukturen zu kennen" ?
Ja, das kann man beurteilen. Ingenieur ist eine Qualifikation (bzw ein Bündel an möglichen, die sich unter dem Sammelbegriff verbergen können), Manager ist eine Rolle. Dazwischen unterscheiden zu wollen ist sinnfrei, denn haufenweise Manager sind Ingenieure, haufenweise Manager sind keine Ingenieure und haufenweise Ingenieure sind keine Manager.
ThirdLife schrieb:
Klar, statt gute Produkte und einer sinnvollen Strategie sind Entlassungen immer die beste Lösung
Wenn es Leute gibt, die gute Produkte und sinnvolle Strategien bremsen oder blockieren, dann ist deren Entlassung ein sinnvoller Schritt, um wieder zu guten Produkten zu kommen und eine sinnvolle Strategie umzusetzen.
ThirdLife schrieb:
Sicher nicht. Aber mir kann auch keiner erzählen die Bude hat aus reinem Goodwill fünfzehn Jahre lang 40-60k Mitarbeiter für "nichts" bezahlt und diese keinen Wert eingebracht.
Ich würde da erwidern, dass viele Rollen zu einem gewissen Zeitpunkt in einem Unternehmen sehr viel Sinn machen können, diesen im Laufe der Zeit aber verlieren, durch geändertes Marktumfeld etc. Unternehmen, denen es gut geht, verpassen oftmals den Punkt, solche Strukturen wieder abzubauen. Und wenn das zu lange so läuft, statt sich behutsam anzupassen, dann bleibt irgendwann nur noch ein radikaler Kahlschlag.
 
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Ich habe viel mit Managern zu tun und häufig nerven die nur und tragen zu nichts konstruktiv bei. Meistens wird die Sache zwischen Juristen und Entscheidungsträgern hinsichtlich der Kosten entschieden und mehrere Manager die mit in den Meetings sitzen sind völlig unnötig
 
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