Error loading operating system

Wenn das PIC das Windows-Laufwerk zeigt, sieht es mir nach einem geshredderten Dateisystem aus und sollte aus einer Reparatur-Console heraus mit chkdsk eigentlich zu reparieren sein. Mit Linux wirst Du da jedenfalls kaum etwas sichern können.
 
Mueli schrieb:
Wenn das PIC das Windows-Laufwerk zeigt, sieht es mir nach einem geshredderten Dateisystem aus und sollte aus einer Reparatur-Console heraus mit chkdsk eigentlich zu reparieren sein. Mit Linux wirst Du da jedenfalls kaum etwas sichern können.

Das PIC ist von der Festplatte.

Ich hab mal deinen Befehl in die Reparaturkonsole von Windows 2000-CD eingegeben und da kamm "mindestens ein nicht behebbarer Fehler".


Was haltet ihr von der Idee, wenn ich mir ne zweite festplatte kauf und dort windows aufspiel und schau was ich von der "geshradderten Festplatte" retten kann? - ist wohl die einfachste möglichkeit?!?!
 
Welche Optionen wurden von Dir verwendet? Es könnte z.B. an einem def. Sektor liegen, dann sollte mit /r zusätzlich gearbeitet werden (dauert aber!).
Beispiel: chkdsk c:\ /f /v /r /x (für LW c:\)

Wenn das Filesystem nicht zu reparieren ist, könnte man erst einmal mit einer neuen Disk installieren und via Datenrettungs-Software auf der alten Disk gearbeitet werden.
 
Mueli schrieb:
Welche Optionen wurden von Dir verwendet? Es könnte z.B. an einem def. Sektor liegen, dann sollte mit /r zusätzlich gearbeitet werden (dauert aber!).
Beispiel: chkdsk c:\ /f /v /r /x (für LW c:\)

Wenn das Filesystem nicht zu reparieren ist, könnte man erst einmal mit einer neuen Disk installieren und via Datenrettungs-Software auf der alten Disk gearbeitet werden.

erst hab ich nur chkdsk c: eingegeben und da kamm das lLaufwerk scheint in ordnung zu sein, wenn ich aber dennoch es überpfüfen will soll ich irgendwas dahinter schreiben. hab ich dann und da kamm das es unreparierbare Fehler draufhat. Desweiteren soll das Laufwerk angeblich nur 10MB groß sein und hab ebenfalls nur 28kB Speicher frei...


Ich hab mir nun ne neue Platte bestellt und werd die als neue Systemplatte verwenden und schau dann was sich von meiner "alten" retten lässt. (die ist nicht mal 3 Monate alt :heul: )
Ich werd solang die Zeit ohne PC genießen ^^


desweiteren: wie heißen diese Datenrettungs-Software?


gruß
 
Bei ähnlichen Problemen, wie Du sie im Moment hast, würde ich es mal mit folgenden Programmen probieren:

1. Zunächst ein Programm, welches zerschossene "partition tables" wiederherstellen kann,
(könnte bei Dir vorliegen, weil nur noch 20 GBs angezeigt werden)
zB
- Acronis DiskDirector
- Partition table doctor
- O&0 Disk recovery (neuerdings gibt es auch eine "O&O recovery box", die von CD gebootet werden kann).

2. Sollte Du damit keinen Erfolg haben, dann hilft nur noch ein Daten-Recovery Programm.
zB
- EasyRecovery
- DataRecovery
- FileRecovery
- O&O Unerase

Versprich Dir von letzterem aber nicht allzuviel. Ich hatte einmal das Problem, dass eine Festplatte völlig zerschossen war. Das zu startende Programm lief stundenlang, reparierte in paar files und der Rest war völlig im Eimer. Ich brach das Programm ab, weil es noch über 20 Stunden laufen wollte.

Gruss und viel Erfolg:schluck:
 
sidewinder711 schrieb:
1. Zunächst ein Programm, welches zerschossene "partition tables" wiederherstellen kann,
(könnte bei Dir vorliegen, weil nur noch 20 GBs angezeigt werden)

Wie kommst du auf 20GB? Zeigen überall 10MB an ;)



Was mich noch interessiert: Wie kann man die Platten "zerschießen" oder "shredderten" so wie ihr es bezeichnet? Woran liegt das?
 
Das Directory und damit die Dateinamen können zerschossen werden, wenn gleichzeitig zur Aktualisierung ein Absturz oder Powerfail auftritt, absolut tödlich ist, wenn gerade das Laufwerk dabei defragmentiert wird oder andere Schreibzugriffe stattfinden. Aber auch Diskfehler können sowas produzieren.
 
hmmm,

Einen Absturz hatte ich wie im ersten Post beschreiben nicht. Genau genohmen kammen die Fehlermeldungen und daraufhin schlossen sich fast alle Programme, aber aus dem Betriebssystem hat es mich nicht gehaun. Blieb eigendlich nur Mirc offen, alles andere wie Browser AntiVir u.c. wurde geschlossen.
Hab dann den PC heruntergefahren und beim herunterfahren kammen erneut Fehlermeldungen, waren die selben wie das erste mal.

Daten wurden geschreiben, hab da über Mirc gerade von jemanden was geschickt bekommen.

Kann man vllt. genauer eingrenzen was bei mir die Ursache war?
 
Unter Windows sind die Loggingmöglichkeiten leider etwas beschränkt und über die Event-IDs dazu aufwenig zu analysieren. Etwas aussagekräftiger sind die Minidumps, die bei der richtigen Konfiguration (also ohne Deaktivierung und mit der richtigen Swap-Knfiguration) Hinweise zu Fehlern geben können. Über das Ereignisprotokoll und den Zeitpunkt des Absturzes kann man auch Informagewinnen, nur an welcher Stelle auf der Festplatte die Schreibelektronik auf dem falschen Fuß erwischt wurde, ist kaum zu ermitteln. Dazu kommen ja dann auch noch die Cachemechanismen hinzu und der umstand, dass eben diese Buffer u.U. auch nicht mehr rausgeschrieben wurden.
Auch die SMART-Werte der Festplatten sollte man im Auge haben.
 
So, hab die Festplatte seit gestern, Windows neu draufgespielt und mit O&O disc recovery daten gerettet.

Hat 120GB gerettet obwohl ich garnicht soviel draufhatte...

Mich stört eigeentlich am meisten das er die dateinamen selber verteilte also 1,2,3,... bis 90000
hat die dateien nach Dateityp in ordner sortiert und ich find jetzt nichts wirklich...


kann eines der anderen Programme die orginalen Dateinamen und Ordnerkonstilationen beibehalten?
 
Ich kenn von der Datenrettungsleistung aus praktischer Erfahrung nur R-Studio und in dem einen Fall, wo ich es brauchte (noch nicht einmal meine Disk), wurden auch die Dateinamen gerettet, mit Ausnahme des Bereichs der Disk, der auch wirklich def. war. Wenn FAT und MFT inkl. der Backups hinüber sind, gibt es meines Erachtens keine Möglichkeit, nur der Typ der datei steht fast immer im Header der datei. Einige wenige Anwendungen speichern allerdings auch die Dateinamen in den Files selber.
 
Ja, dass ist ein FAT Laufwerk (das "kaputte")

Wie merk ich nun das das FAT und MTF (was ist das?) und die backups hinüber sind?

Würde sich ein versuch mit R-Studio lohnen? (mit O&O hats ja immerhin über 3h gedauert)
 
Eine MFT (Master File Table) hat man nur bei NTFS, hier ist auch wesentlich mehr Redundanz vorhanden, d.h. bei NTFS sind die Ergebnisse bei der Datenrettung einfach besser. Allerdings gibt es auch bei FAT ein Backup der Verwaltungsdaten. Datenrettung dauert immer lange, Du solltest einfach mal mit der Demo testen, i.d.r. kann mann nur begrenzt speichern.
 
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