andy_m4
Admiral
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Vorneweg:SavageSkull schrieb:Hier nochmal von der KI erklärt
Ich glaub nicht, das jemand wie @Banned jetzt großartig Aufklärungsarbeit benötigt was so Grundlagen angeht.
Man muss generell sagen: Was es da draußen an USB-Sticks zu kaufen gibt, da sind teilweise billigste Flash-Zellen verbaut. Also das, was man vor Jahren noch entsorgt hätte, landet heute in in Consumer-Sticks.
Man sollte also gut darauf achten, welche USB-Sticks man dafür nimmt. Im Zweifel kann es sogar besser sein eine Micro-SD-Karte zu nehmen und die dann via USB-Konverter anzuschließen, weil da der Qualitätsverfall noch nicht ganz so dramatisch ist.
Insofern ist das Problem jetzt nicht völlig von der Hand zu weisen. Ich hatte selbst schon ein Stick, der nach wenigen Schreibzugriffen schon Fehler aufwies.
Nicht umsonst weist auch Unraid in seiner eigenen Doku darauf hin:
you will need a high-quality USB flash drive (between 4 and 32 GB)
Aber seine Kritik war ja auch gar nicht primär die Schreiblast, sondern das verwenden von FAT32. Und das ist nicht völlig von der Hand zu weisen. Denn FAT32 ist relativ anfällig für Beschädigungen und gleichzeitig auch nicht sehr flash-freundlich.
Insbesondere da es ja eh ein Stick ist, den man nicht für Datenaustausch, sondern fürs System nimmt hätte man gut und gerne ein geeigneteres Dateisystem nehmen können.
Der Linux-Kernel unterstützt ja verschiedene Dateisysteme die auf Flash-Speicher spezialisiert sind (f.e. F2FS, UBIFS usw.) und da Unraid eh auf Linux basiert, hätte man die auch nehmen können.
Vermutlich hat man sich aus einem Grund dagegen entschieden. Man wollte, das die Leute den Stick auch nehmen und in ihren Windows-PC stecken können und der da ohne weiteres zutun lesbar/benutzbar ist.