Erster NAS Bau: Fertig-NAS oder Selbstbau? (Fokus Energieeffizienz)

Ich hab "aus Gründen" mein NAS mit Windows laufen und Snapraid - ist im Prinzip ähnlich wie unRaid, nur dass es nicht live die parity schreibt, sondern erst wenn man den entsprechenden Befehl ausführt (kann man natürlich automatisieren). Bei meinem Vater hab ich mehrere unRaids im Einsatz. Dadurch, dass nicht alle Festplatten gleichzeitig laufen müssen spart man sich in beiden Fällen viel Strom. WoL klappt auch super (wie hier schon erwähnt). Aber idle unter 15W bei normaler PC Hardware ist fast unmöglich - da müsste man wirklich auf ein Pi oder ähnliches ausweichen.

Da man aber das NAS (sofern es nur Datenspeicher ist) eben nicht 24x7 benötigt, vote ich auch für S3 Sleep + WoL.
 
SavageSkull schrieb:
Du mußt den USB Stick nicht zwingend in die Cloud sichern, aber wenn der mal die Grätsche macht, wird das wild, das System wieder zum Laufen zu bringen.
Ich empfinde diese Bindung an einen USB-Stick eher als unangenehm. Also gerade auch, weil USB-Sticks nicht gerade robuste Datenträger sind. Die Option das mit auf die normalen Platten zu packen, wäre schon und aber zumindest sollte dann der Stick auch trivial und ohne Handstände kopierbar sein.

SavageSkull schrieb:
Das ist halt ein Dienst, warum Unraid nicht kostenlos ist.
Der Grund dafür das unraid nicht kostenlos ist, ist weil die Geld damit verdienen wollen.
Weil Du musst ja die Lizenz bezahlen, egal ob Du den Cloud-Dienst nutzt oder nicht.

Kann natürlich sein das die das irgendwie damit begründen. Aber irgendwie ist diese Begründung schon sehr seltsam.
Denn wenn es nach dem Wert des Cloudspeichers ging:
Der ist heutzutage billig. Bis 10GB gibts sogar zahlreiche kostenlosen Angebote.
 
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andy_m4 schrieb:
Ich empfinde diese Bindung an einen USB-Stick eher als unangenehm. Also gerade auch, weil USB-Sticks nicht gerade robuste Datenträger sind. Die Option das mit auf die normalen Platten zu packen, wäre schon und aber zumindest sollte dann der Stick auch trivial und ohne Handstände kopierbar sein.
Ich hatte neulich gelesen, dass es wohl ein Punkt auf der Timeline ist, dass ab einer zukünftigen Version kein Stick mehr nötig sein soll. Denke da kann dann das OS auf die SSD installiert werden. Momentan wird der Stick praktisch nur gelesen und nicht ständig beschrieben. Du kannst problemlos von dem Stick ein Backup machen, allerdings ist die Lizenz an den Stick gekoppelt und wenn du einen anderen Stick nutzen willst, muß das neu aktiviert werden.
Denke das Konzept USB Stick kommt aus Anfangstagen, als das eher darauf abzielte einen Nuc als NAS fertig zu machen.

Das die Geld verdienen wollen, finde ich nicht schlimm. Nicht alles muss zwingend FOSS sein. Als Firma mit einem verkauften Produkt sind sie halt auch dazu angehalten Support geben zu müssen und solange das auch läuft und funktioniert steckt da auch eine Basis dran, von der man ausgehen kann, das es weiterläuft. Bei manchen FOSS Distributionen, die von einzelnen wenigen Personen gepushed werden, kann das auch schnell mal passieren, dass das Projekt stirbt (Glaube ich jetzt bei einem Proxmos/TrueNAS nicht wirklich).
Ist halt eine Philosophie Sache, sehe da Vor- und Nachteile drin.
Ich will das Unraid nicht schön reden, mein erster Post hier zu dem Thema war ja die Warnung, dass wenn man 600€ Budget für ein System hat, die Kosten von der Unraid Lizenz (was ja Eingangs als Option erwähnt wurde) ein Problem darstellen können.
Mir gefällt Unraid sehr gut und in meinem Anwendungsfall passt das auch sehr gut, das muß sich aber nicht auf andere übertragen lassen.
 
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andy_m4 schrieb:
Man könnte ja auch eine beliebige Linux-Distribution einsetzen, die ARM64 unterstützt. Die NAS-Systeme sind ja im Grunde auch nix weiter als speziell vorkonfigurierte/angepasste Linux-Distributionen.
Klar, würde auch gehen, ist aber vermutlich nicht so bequem wie mit ner dafür konzipierten NAS-Distro.
Aber wenn man ARM64 für ein NAS verwenden möchte, wäre das tatsächlich eine Option.
andy_m4 schrieb:
Für TrueNAS Scale gibts inoffizielle Builds für ARM64:
Interessant!
Falc410 schrieb:
Aber idle unter 15W bei normaler PC Hardware ist fast unmöglich.
Wie gesagt, in meinem Fall, Dell Optiplex 3050 mit i7 7700 (ohne K, T, whatever), 32GByte RAM und TrueNAS auf ner 128GByte SSD sowie dem m.2 SATA Controller im Idle sowie 1GBit LAN verbunden waren rund 9W. Ohne LAN waren's sogar 8W aber das führt ja dann irgendwie den Sinn ad absurdum. :D

OEM-PCs können gerade im Schwachlastbereich durchaus nicht unerheblichen sparsamer sein. Und insbesondere, falls Gebrauchthardware infrage kommt - alles bis Intel 7. gen hat aktuell ganz gutes Schnäppchenpotenzial, da die Hardware offiziell ja kein Win11 mehr unterstützt.

andy_m4 schrieb:
Ich empfinde diese Bindung an einen USB-Stick eher als unangenehm. Also gerade auch, weil USB-Sticks nicht gerade robuste Datenträger sind. Die Option das mit auf die normalen Platten zu packen, wäre schon und aber zumindest sollte dann der Stick auch trivial und ohne Handstände kopierbar sein.
100% d'accord.
andy_m4 schrieb:
Der Grund dafür das unraid nicht kostenlos ist, ist weil die Geld damit verdienen wollen.
Weil Du musst ja die Lizenz bezahlen, egal ob Du den Cloud-Dienst nutzt oder nicht.
Bei guter Software bin ich auch gerne bereit, ein paar Euro dafür zu bezahlen. Und das soll an der Stelle erst mal völlig Wertungsfrei gegenüber UnRaid sein, da ich es selbst nie ausprobiert habe.
 
SavageSkull schrieb:
Du kannst problemlos von dem Stick ein Backup machen, allerdings ist die Lizenz an den Stick gekoppelt und wenn du einen anderen Stick nutzen willst, muß das neu aktiviert werden.
Sag ich ja. Triviales kopieren ist nicht möglich.

SavageSkull schrieb:
Das die Geld verdienen wollen, finde ich nicht schlimm.
Das finde ich auch nicht schlimm.
Man sollte dann halt nicht so tun wie "Es geht hier um den Cloudspeicher". Weil das fände ich dann auch irgendwie albern. Wobei ich das auch noch nicht gehört habe. Daher nehme ich das jetzt nur als Gerücht.

Das MatZe schrieb:
Klar, würde auch gehen, ist aber vermutlich nicht so bequem wie mit ner dafür konzipierten NAS-Distro.
Kommt natürlich drauf an, was man machen will.
NAS wird ja heutzutage kaum noch als reines NAS benutzt, sondern ist ja eher ein Heim-Server.
Und je nachdem, was man tut kann es dann sinnvoller sein mit einer General Purpose Linux Distribution zu starten als ein NAS-System zurecht zu biegen.

Das MatZe schrieb:
Bei guter Software bin ich auch gerne bereit, ein paar Euro dafür zu bezahlen.
Ja. Mir ging es auch nicht um das bezahlen ansich.
Ich fand die Begründung halt nur seltsam.
 
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Danke für den Tipp mit den Unraid Foren, echt super hilfreich!

Das NAS würde bei mir rein als Media Server zum Einsatz kommen!

Finde die Idee gut, das Ding im Idle schlafen zu schicken und bei Bedarf mit WOL aufzuwecken. Daran habe ich gar nicht gedacht!

@derchris Ich hab hier in Zürich Init7 mit 10Gbit (mit Option auf 25Gbit Upgrade), aber zum Befüllen der Platten reichen mir 1Gbit locker.

Hat jemand Erfahrungswerte, was bei SABnzbd das eigentliche Bottleneck ist? Eher die NVMe Geschwindigkeit (sollte mit der Kingston ja mehr als ausreichend sein) oder die CPU?

Aktuell nutze ich noch einen Hetzner SX135 mit 180 TB und einem Ryzen 9 3900 (Passmark Score von ca. 30.000), habe also echt keine Ahnung, wie gut das Ganze auf einem N100 laufen würde. So gut der Hetzner Server auch ist, finanziell kann ich ihn nicht rechtfertigen, da legit nur ich Jellyfin nutze :D
 
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andy_m4 schrieb:
"Es geht hier um den Cloudspeicher". Weil das fände ich dann auch irgendwie albern. Wobei ich das auch noch nicht gehört habe. Daher nehme ich das jetzt nur als Gerücht.
Wollte ich so auch nicht aussagen. Ich verstehe das eher als zusätzliche Komfort Funktion die Unraid anbietet. Was sie imho auch tun müssen, wenn sie Lizenz Gebühren verlangen.

Den Stick kannst du schon bequem tauschen, nach dem Booten muß das halt einmal online angeklickt werden, dass die Lizenz von dem alten Stick jetzt auf den neuen übertragen wird. Das sind halt die typischen Probleme, die man hat, wenn man Lizenzen verkaufen will.
 
SavageSkull schrieb:
Was sie imho auch tun müssen, wenn sie Lizenz Gebühren verlangen.
Nö. Müssen sie nicht. Warum sollen sie das tun müssen?

SavageSkull schrieb:
Den Stick kannst du schon bequem tauschen, nach dem Booten muß das halt einmal online angeklickt werden, dass die Lizenz von dem alten Stick jetzt auf den neuen übertragen wird.
Ja. Trotzdem sind solche Lizenzprüfungen immer eine Sollbruchstelle. Für die gibt es ja keine technische Notwendigkeit. Das wollen die ja haben. Für mich selbst hat das keinen Wert und bedeutet potentiell nur Probleme und Aufwand.
Und dann soll ich auch noch dafür bezahlen.

Und klar verstehe ich irgendwo das Interesse dahinter, das die nicht wollen, das man ihr Produkt einfach kopieren kann. Aber das die ihre Probleme mir (als zahlenden Kunden) quasi aufbürden sollte ja irgendwie auch nicht sein.
 
mikiiway schrieb:
Hat jemand Erfahrungswerte, was bei SABnzbd das eigentliche Bottleneck ist? Eher die NVMe Geschwindigkeit (sollte mit der Kingston ja mehr als ausreichend sein) oder die CPU?
Mein sabnzbd docker bei 400 MBit/s download, Intel® Core™ i5-14400 @ 2475 MHz mit Unraid.

1771589606277.png
 
andy_m4 schrieb:
Nö. Müssen sie nicht. Warum sollen sie das tun müssen?
Naja ganz einfach um den Kunden einen Vorteil/Grund liefern zu können, bei Ihnen eine Lizenz zu kaufen, statt die kostenlosen Alternativen wie TrueNAS oder Proxmox oder oder zu nutzen?
Leg doch nicht jedes Wort von mir auf die Waage, du solltest doch verstehen, was ich grundsätzlich damit aussagen will.
 
mikiiway schrieb:
Hat jemand Erfahrungswerte, was bei SABnzbd das eigentliche Bottleneck ist? Eher die NVMe Geschwindigkeit (sollte mit der Kingston ja mehr als ausreichend sein) oder die CPU?
Ich lade hier mit 2.5GBit/s Vollgas runter. Sss Entpacken dauert ähnlich lange.
Bei mir ist es das kopieren vom File auf die NAS und das macht ja Radarr oder Sonarr
 
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SavageSkull schrieb:
Naja ganz einfach um den Kunden einen Vorteil/Grund liefern zu können, bei Ihnen eine Lizenz zu kaufen, statt die kostenlosen Alternativen wie TrueNAS oder Proxmox oder oder zu nutzen?
Naja. Ich glaube nicht, das jemand Unraid kauft, weil er da seinen Stick backuppen kann. Also das wäre ja der lächerlichste Grund überhaupt.
Natürlich kaufen Leute Unraid, weil sie von dem Paket überzeugt sind und das es für ihre Anwendungszwecke geeignet ist. Die sehen das Stick-Backup als Goody aber keinesfalls als Grund um dafür Geld auszugeben.

Und auch wenn es Überschneidungen gibt, aber TrueNAS und Proxmox setzen ja schon andere Schwerpunkte.

SavageSkull schrieb:
du solltest doch verstehen, was ich grundsätzlich damit aussagen will.
Nee. So richtig nicht. Und ich merke auch, umso mehr ich nachfrage, umso verwirrender wird es.
 
andy_m4 schrieb:
Naja. Ich glaube nicht, das jemand Unraid kauft, weil er da seinen Stick backuppen kann. Also das wäre ja der lächerlichste Grund überhaupt.
Ich könnte mir vorstellen, dass es Leute gibt, die Unraid ausschließen, weil das OS auf einem USB Stick liegt. Mit der Backup Funktion wird die Angst vor Datenverlust aufgrund des "schwachen" Speichermediums aber wieder entkräftet.
Es geht eben um Komfort Funktionen. Und nein, das ist kein ausschlaggebender Grund, aber es ist einer der Punkte, die Unraid zu dem Nutzungserlebnis machen, was es eben bietet und ich bin der Meinung solche Puzzelstücke sind eben der Zuckerguß, der selbstverständlich sein sollte, wenn man "professionell" so eine Software als Lizenz gegen Geld verkauft.
Wenn da so Bequemlichkeiten, wie eben ein Docker Angebot in Form eines Appstores nicht dabei gewesen wären, hätte ich es wahrscheinlich auch nicht gekauft und wäre auf etwas anderes umgeschwenkt.
 
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SavageSkull schrieb:
Und nein, das ist kein ausschlaggebender Grund, aber es ist einer der Punkte, die Unraid zu dem Nutzungserlebnis machen, was es eben bietet und ich bin der Meinung solche Puzzelstücke sind eben der Zuckerguß, der sich bei den Lizenzkosten einfach dazu gehört.
Das laß sich aber erst ganz anders. Da war das nicht nur ein Schmankl, sondern das war der Grund dafür, das Unraid Geld kostet.

Und das als Grund macht vorne und hinten kein Sinn.
 
SavageSkull schrieb:
Das steht da nicht
Kann man sich drüber streiten. Zumindest aber lässt das Posting viel Spielraum, wie man es verstehen kann.
Aber egal. Letztlich hat es sich ja alles aufgeklärt. :-)
 
SavageSkull schrieb:
Ich könnte mir vorstellen, dass es Leute gibt, die Unraid ausschließen, weil das OS auf einem USB Stick liegt. Mit der Backup Funktion wird die Angst vor Datenverlust aufgrund des "schwachen" Speichermediums aber wieder entkräftet.

Die Daten können aber weiterhin beliebig und weitgehend unerkannt korrumpiert werden, weil sie auf nem verdammten USB-Stick (bei Standardmodellen ohne Sektorprüfsummen) mit FAT32-Dateisystem liegen. Da kann man sich im Fall der Fälle vom Cloud Backup auch nicht viel kaufen, außer dass man etwas mehr Komfort gegenüber dem lokalen Backup hat.

Dass dieses Feature trotzdem eine gewisse Wirkung auf potentielle Nutzer haben mag, will ich aber nicht abstreiten.
 
Banned schrieb:
Die Daten können aber weiterhin beliebig und weitgehend unerkannt korrumpiert werden, weil sie auf nem verdammten USB-Stick (bei Standardmodellen ohne Sektorprüfsummen) mit FAT32-Dateisystem liegen.
Ja. Wobei ja auf einem solchen Stick ohnehin nicht nennenswert viel Daten liegen. Das ist ja im wesentlichen nur die Konfiguration. Aber ja. Das kann im Fall das Falles natürlich schlimm genug sein.

(wobei ich jetzt auch nicht mal weiß, ob das FAT32 ist; ja laut Doku scheint es wirklich so zu sein)

Banned schrieb:
Da kann man sich im Fall der Fälle vom Cloud Backup auch nicht viel kaufen
Insbesondere da der Speicherplatz arg begrenzt zu scheint scheint und dann Daten auch gern mal hinten runterfallen können, wenn ich das hier richtig interpretiere:
https://docs.unraid.net/unraid-connect/automated-flash-backup/#data-collection-and-privacy

Dann hast Du in Deinem Backup schlimmsten Fall beschädigte Dateien.

Zudem sind einige Konfigurationsdaten gar nicht enthalten bzw. es ist dringend empfohlen sie abzuwählen (z.B: Passwörter und WireGuard-Keys), weil das Backup nicht verschlüsselt ist.

Diese Backup-Funktion ist also auf mehreren Ebenen "strange".

Banned schrieb:
außer dass man etwas mehr Komfort gegenüber dem lokalen Backup hat.
Und selbst das ist streitbar.
Wie ich schon sagte, hängt ja am NAS heutzutage oft mehr als Storage. Es ist einer ein Heim-Server und so wird das auch benutzt.
Bei mir beispielsweise hängt noch ein DNS-Resolver drin. Der sorgt dafür, das DNS-Anfragen cached werden und übernimmt auch Filterfunktion. Das heißt, läuft das NAS nicht mehr ist auch das Internet "kaputt".

Klar. Einfach zu fixen. Aber da müsste ich mich dann im Falle eines kaputten Sticks auch noch drum kümmern, statt einfach ein lokales Backup nutzen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Banned Hier nochmal von der KI erklärt:
Wie ist die Belastung des USB Sticks von Unraid? Schreibt das System, wie bei Betriebssystemen üblich, ständig auf dem Stick?
Kurz gesagt: Nein, Unraid schreibt nicht ständig auf den USB‑Stick. Genau das ist eines der Kernprinzipien des Systems.

Damit du es sauber einordnen kannst, hier die Details:

🔧 Wie Unraid den USB‑Stick nutzt
Der USB‑Stick dient nur als Boot‑Medium und Lizenzträger. Das bedeutet:
Beim Start wird das komplette System (bzgl. OS‑Dateien) in den RAM geladen.
Danach läuft Unraid praktisch vollständig aus dem Arbeitsspeicher.
Der Stick wird nur für Konfigurationsänderungen beschrieben, z. B.:
neue Netzwerkeinstellungen
Docker‑ oder VM‑Konfigurationen
Plugin‑Installationen
Änderungen an /boot/config/*

📉 Schreiblast im Alltag
Im normalen Betrieb passiert Folgendes:
Keine Logfiles werden auf den Stick geschrieben (sie liegen im RAM).
Keine Systemupdates laufen automatisch im Hintergrund.
Keine ständigen Schreibzugriffe, wie man es von klassischen Linux‑Installationen kennt.
Die Schreiblast ist also extrem gering. Viele Nutzer betreiben denselben Stick 5–10 Jahre, ohne Probleme.

🧠 Warum das so wichtig ist
USB‑Sticks sind nicht für Dauer‑Schreiblast ausgelegt. Unraid vermeidet das bewusst, damit:
der Stick lange hält
das System stabil bleibt
ein defekter Stick nicht zu Datenverlust führt (deine Daten liegen ja auf den Festplatten)

🛡️ Empfehlung für maximale Sicherheit
Einen Marken‑USB‑Stick verwenden (SanDisk, Kingston, Samsung).
Backup des Sticks über die eingebaute Backup‑Funktion oder manuell (einfach ZIP erstellen).
Optional: My Servers Plugin für automatische Backups der Konfiguration.

Wenn du möchtest, kann ich dir auch erklären, welche Dateien genau auf dem Stick liegen, oder wie du ein vollständiges Backup machst.
 
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