Etagenübergreifende W-LAN Abdeckung bewerkstelligen?!

Finstan

Ensign
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Etagenübergreifende W-LAN Abdeckung bewerkstelligen?! --> dLAN Lösung

Guten Abend!

Könnte mir jemand in Sachen W-LAN weiterhelfen bzw. hat in Sachen "etagenübergreifende" Versorgung schon Erfahrung?

Ich möchte vom ersten Stock das W-LAN in den Keller bekommen. Nicht unerheblicher "Vorteil" ist, dass Quelle (Router) im ersten Stock und Ziel im Keller (PC etc.) "direkt" untereinander liegen, Hürde ist der Raum im Erdgeschoss dazwischen.

Aktuell im Einsatz ist bei einer DSL16000er Leitung der Speedport W721V als Router und der Speedport W500 als Repeater, jeweils mit einer "Null-Euro Antenne" der Markte c't versehen und ein TP-LINK WN821N W-LAN Stick.
Dennoch ist es mir auf Dauer nicht gelungen, eine gute Signalstärke mit entsprechender Geschwindigkeit zu erreichen. Hatte mal 82% mit 1,2MB/s erreicht, aber wie auch bei allen anderen akzeptablen Ergebnissen brachen diese nach ca. 7 Tagen auf die Hälfte ein.

Ein weiterer Wunsch ist es, Computer, Nas, Fernseher & Blu-Ray Player gleichzeitig mit W-LAN zu versorgen, ohne eine Sammelbestellung diverser W-LAN Sticks tätigen zu müssen oder immer den PC in Betrieb zu haben. Dafür brauche ich einen Access-Point plus Switch (vorhanden) oder Router?

An Geräten habe ich mir folgendes herausgesucht:

Modem-Router

Repeater


Access-Point/Router


Hier noch eine Grafik der Situation, alle Räume sind von Einrichtung & Nutzung Arbeits-/Wohnräume, ca. 30m² groß und liegen wie gesagt direkt untereinander. Der Raum im Erdgeschoss bietet zwei Aufstellmöglichkeiten.

wlan-png.233631

Vielen Dank,
Grüße D4rk
 

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wo steht denn der repeater?
2 sto ckwerke sollte eigentlich schon der router schaffen wenn das ziel genau dadrunter ist.
 
Guten Morgen.

Die Grafik hast du dir aber schon angeschaut oder? :) (Spoiler öffnen)

Wenn es mit Repeater (Speedport W500) schon so schlecht ist, kommt der Router (Speedport W721V) hier unten wohl kaum an (gemessen 6-12%).

Fooolglich mein Frage, wie ich richtig Aufrüste um das Problem entgültig zu lösen. :>

Grüße,
D4rk
 
"dass Quelle (Router) im ersten Stock und Ziel im Keller (PC etc.) "direkt" untereinander liegen,"

da fehlt ein 'nicht', oder?

sicher, dass es im EG keine telefondose gibt oder die doppelade sogar im keller ins haus geht?
 
Das "direkt" bezieht sich auf die 3 Räume und trifft auch deshalb in gewisser Maßen zu, da jede Etage ca. 110m² hat, somit der Router auch an einem total anderen Ende des Hauses stehen könnte. :) Hier müssen also in rester Linie 2 Decken und nicht auch noch Wände durchdrungen werden.

Die Telefonanlage muss leider ganz oben bleiben, da hängt so einiges dran (Büro).

Vielen Dank,Grüße D4rk
 
sieht in der zeichnung aber aus wie komplett entgegen gesetzte seiten^^

läuft das büro über isdn? dann lieber, wenn möglich, nen lan kabel wieder runterziehen und dann kannste unten schönes wlan aufbauen :D
 
Das 50m Kabel ist endlich weg ^^ und soll auch niiiiee wieder kommen.

So gesehen ist der Router vom PC aus gesehen am anderen Ende meines Zimmers, nur 2 Etagen höher! :) Die farbigen Flächen sind also jeweils 1 Raum, nicht die ganzen Etagen.

Was mich in erster Linie interessiert, ob die genannte Hardware die Power hat, sodass ich unten ordentliches W-LAN habe. Gerade der Repeater und der Access-Point/"Empfangs-Router" interessieren mich.
Da der Speedport W721V schon gut in den Raum im Erdgeschoss dringt, mach ich mir um den AVM-Router keine Sorgen.
Aber bringts der AVM-Repeater z.B. deutlich mehr als der jetzige Speedport W500?!
Ist es unerheblich, dass der AVM Steckdosen-Repeater in einer der beiden eingezeichneten Ecken hinter Möbeln sitzt, und mir trotzdem 80-90% Signal mit Speed über 1MB/s liefern kann?!

Gerade bei W-LAN ist es denke ich immer stark situationsbezogen, Hardware-Tests allein helfen da nicht. Darum hoffe ich ja das Problem durch "Erfahrung" lösen zu können! :>

Vielen Dank,
Grüße D4rk
 
wenn es ohne dlan oder kabelverlegung gehen soll, wäre zt.b. folgendes denkbar :

z.b 3x tp-linkt tl-wr1043nd (nur ein beispiel für alternativ-firmware-geräte) jeweils einer pro etage .
erdgeschoss und keller mt dd-wrt firmware (oder andere alternative) als client-bridge mit zusätzlichem vlan mit selber ssid und verschlüsselung wie in der ersten etage.
dann bist du mit insgesamt etwa €130,- dabei inkl. deiner zusatzgeräte (tv,etc.), die per lan angebunden werden.
wenn bei deiner jetzigen konstellation schon das dsl mit vollen werten ankommt, sollte das gehen.
falls die kellerdecke nicht zu ungünstig ist, eventuell auch schon mit 2 geräten.
falls die geräte etwa übereinander in den etagen sind, sind die antennen waagerecht zu stellen.
 
Soll heißen, der vorhandene Speedport W721V Router überlässt das W-LAN komplett den drei TP-Link Geräten, die meine 3 untereinanderliegenden Räume versorgen sollen? :)
Im ersten Stock ginge dafür also eine (kurze) Kabelverbindung vom normalen Ethernet-Port des Speedport in den WAN-Port des ersten TP-Link Routers?

Klingt wirklich schlau und wesentlich günstiger als meine "Zusammenstellung" und drei "Dreifach-Antenntenmonster-Router" sollten das schon packen, oder? Laienhaft ausgesprochen. ^^

EDIT: Volle Internet-Geschwindigkeit (ca. 1.5MB/s) habe ich bisher über W-LAN hier unten nie erreicht und annähernde Werte sind wie gesagt nach kurzer Zeit einfach so immer wieder eingebrochen.
Möchte einfach eine stabile Internet-Versorgung zwischen 1 und 1.5MB/s. Der Upload hingegen war bisher immer in Ordnung. W-LAN interner Datenaustausch ist tatsächlich eher uninteressant, dessen Geschwindigkeitswerte ich lieber nicht wissen will, wenn das Internet schon so langsam ankommt. ^^ Geht also eigentlich nur um das ... Internet. :D
 
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Ich möchte nochmal nachfragen was du wie genau machen willst:
Du möchtest WLAN auf allen drei stockwerken? Kannst du denn jetzt LAN kabel oder z.B. dLAN etc einsetzen? Vom einsatz eines WLAN repeaters ist eher abzuraten, vor allem da jeder einsatz eines solchen die WLAN netzwerkleistung (also MBit/s) halbiert.

Wenn ihr keine kabel einsetzen könnt, ist das iO, aber solange dies möglich ist, würde ich wirklich verkabeln. Ein AP pro stockwerk (~ 60-80 euro pro AP für n standard geräte mit MIMO), diese werden per kabel verbunden und gut ist. Die geräte werden auf die selbe SSID aber unterschiedlichen kanäle eingestellt, sodass die geräte (pcs, notebooks, ...) automatisch in das beste netz "roamen". Vermutlich benötigst du nur zwei APs, ein im 1. stock und einem im keller.

Eher finger weg von AVM. Ich würde geräte von linksys (bzw den mutterkonzern cisco), d-link oder auch netgear empfehlen. Die bieten solide technik und sind dabei nicht überteuert.
 
Nicht in allen drei Stockwerken, nicht einmal in allen drei Räumen, um die es hier auch nur geht. Es soll das Internet kabellos vom Raum im ersten Stock in den Raum in den Keller, die glücklicherweise direkt untereeinander liegen (siehe Grafik).

D.h. auch wenn ich einen Router wie von onkeljohn empfohlen als Repeater einsetze, ich reduziere meine Geschwindigkeit ohnehin enorm?

Das/jedes LAN-Kabel muss so unglücklich durchs ganze Haus gelegt werden, heißt Führung durch Wände etc. gibt es keine, das es wirklich nicht in Frage kommt.

Was dLAN betrifft, habe ich immer die Finger davon ghelassen, weil ich von Freunden/Bekannten und auch der Fachpresse (mehr c't als PCGH ;) ) nichts überzeugendes gehört habe.
Auch hier gilt der Faktor Haus, soweit ich weiß. Bzw. das Stromnetz ist relevant, Haus ist aus den 70ern, der erste Stock aus den 90ern und hat nen eignen Sicherungskasten, wenn das relevant ist. ^^ Rein für schnelles Internet und nen guten Ping immer noch kein Problem oder wie sind diese Faktoren einzuschätzen?

Vielen Dank,
Grüße D4rk
 
kannst du dir denn von bekannten wlan-n/300 geräte ausleihen ?
wenn du die in der ersten etage anschliesst, kommt dann unten etwas an ?
nutze dabei tools (z.b. ssider http://inssider.softonic.de/ ) um die wlan-umgebung zu checken.
am besten per notebook mit dem du durch die räume gehst. dann kannst du die besten standorte ermitteln. vielleicht sind ja fremde wlan-netze auf gleichem kanal in der nähe oder bauliche störende dinge auszumachen.
 
Ja, jeder repeater reduziert die leistung um 50%. Da von 300 MBit/s brutto ungefähr nur 150MBit/s netto an einem gerät ankommen, wenn dieses in der nähe vom router steht, hast du mit einen repeater eine maximale netzgeschwindigkeit von 75 MBit/s, welche durch entfernung etc weiter vermindert wird.

Der sicherungskasten könnte ein problem werden. dLan ist sicherlich nicht die optimalste lösung, jedoch dem einsatz von WLAN repeatern vorzuziehen. Es müsste stabiler laufen als eine 2,4 GHz funkverbindung und unterstützt höhere übertragungsraten. Als weitere alternative könntet ihr das netz über koaxialkabel (die tv kabel) betreiben (https://www.computerbase.de/forum/threads/test-allnet-coaxnet-all168207-200mbit.779386/).

Den ratschlag von onkeljohn schließe ich mich an. Wenn du zugang zu einem n-standard MIMO gerät hast, schau mal wie stark die sendeleistung im keller ist, wenn du das gerät im 1. stockwerk installierst. Ein solches gerät leuchtet erfahrungsmäßig (für gewöhnlich) zwei stockwerke komplett aus (in den "funklöchern" mit einer sendeleistung von ~ 20MBit/s), da du aber nicht das komplette stockwerk, sondern drei übereinander liegende räume ausleuchten möchtest, könnte ein AP ausreichend sein.
 
Also der aktuelle 54Mbit/s W-LAN Router kommt ganz unten "schon" mit ca 8-16% an, habs mit nem Tool getestet und versorgt auch den Raum im Erdgeschoss gut.
Ein 300 Mbit/s Gerät besitzt in meinem näheren Umfeld leider keiner (*omg* selbst mit nem Notebook wirds nicht einfach), bin jedoch bereit mit (Rest-)Risiko zu investieren, dann aber max. 150€.

Andere (Nachbar-) W-LAN sind eigneltich zu weit weg, um wirklich zu stören, die Kanale habe ich aber auch schon teils durchprobiert.

Bzgl. dLAN, auch wenn der erste Stock eine eigene Sicherung (Sicherungskasten) besitzt, hat er keinen eigenen Hausanschluss. Für ein normales Einfamilienhaus normal, denke ich?!
Dann sollte dLAN schon eine Option sein, oder ist es der 2te Sicherungskasten selbst, der das Problem ist.
Vielen Dank für den Link, die koaxiale Lösung hört sich wirklich interessant an! :)

Vielen Dank,
Grüße D4rk
 
Einen neuen AP wirst du ja mindestens benötigen, insofern kannst du dir ja ein n-standard gerät kaufen, kostet ungefähr 60-80 euro. Wenn du in einem offline shop kaufst, kannst du ja ausmachen, dass du das gerät zurückbringen darfst, wenn es nicht funktioniert. Online hat man als privatperson ein rückgaberecht für 14 tagen.

Der sicherungskasten sollte für dLAN kein problem darstellen. Wichtig ist, dass sämtliche anschlussstellen sich im selben stromnetz befinden. Genau sagen kann ich es jedoch nicht, da ich kein elektroniker bin und nicht genau weiß was in so einem schaltkasten vlt alles "abgehen" könnte.

Halt uns auf dem laufenden was du unternommen hast ;).
 
Ich geb' dem Devolo-System ne Chance und werde spätestens am Wochenende kurz berichten. Drückt mir die Daumen. :D ;)

Grüße,
D4rk
 
Mein erster Eindruck des Devolo 500 AVPlus ist gut. Kinderleichte Installation und die Geschwindigkeit leigt bei guten 20Mbit/s bis knappe 30Mbit/s. Für mein DSL 16000 also mehr als ausreichend und gemessen habe ich nahezu die Internet-Geschwindigkeit wie mit Kabel. Wenn das auch auf Dauer so bleibt, bin ich voll zufrieden! :daumen:

Viele Grüße,
D4rk

Nachtrag 1:
Bei jedem Seitenaufruf/zugriff gibt das Devolo-Gerät der Seitenladedauer entsprechend langes Geräusch von sich, vergleichbar mit dem Zugriffsgeräusch (rattern, knistern, ...) einer Festplatte, bloß heller und sehr leise. Da ich jedoch einen sehr leisen PC und sehr ruhig gelegenes Zimmer habe, ist es durch die Art, nicht die Lautstärke, des Geräusches leider wahrnehmbar. Mal sehn wie sich das (auch in Sachen Wahrnehmung) in den nächsten Tagen entwickelt, schlimm ist es vom ersten Emfpinden her auf keinen Fall.
Weiterhin hat das Einstecken einer 3-Fach Steckdosenleiste mit 2 angeschlossenen kleinen Beistelltischlampen und einem Telefonladegerät die Geschwindigkeit deutlich beeinflusst, für meinen Internetbetrieb immer noch nicht gefährlich, aber auch nicht zu vernachlässigen.
Mal sehen, wie der Betrieb bis zum Wochenende verläuft!
 
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30 MBit/s ist natürlich nichts was einen von den socken haut, aber wohl eine akzeptable alternative ;). Wenn zeit und lust besteht, würde ich unterschiedliche steckdosen durchprobieren und deren geschwindigkeit einzeln messen. Am besten würde ich die datenübertragung von größeren files (z.B. dvd images) zwischen zwei pcs im netzwerk testen.

Spezielle steckdosen mit netzfilter könnten u.u. ebenfalls zur steigerung der leistung beitragen, jedoch würde ich darin kein geld investieren, wenn nicht not am mann ist.
 
Mein Anspruch ist wie gesagt nur das Internet zu transportieren. Kurzer Pingtest in CSS hat auch ein vernünftiges Ergebnis (ca. 50) erbracht, zwar 7-14 schlechter als sonst, aber für einen Gelegenheitszocker in Ordnung.
Die Installation war ein Kinderspiel und kein Gefrickel wie beim WLAN. Für das Geld hätte ich natürlich auch in drei TP-Link 300Mbit Geräte investieren können, aber allein laut deiner (Repeater-)Rechnung ja auch keine ideale Lösung, oder? Und in jeden Fall mehr Arbeit in Sachn Installation.

Bzgl. der Steckdosen, ich habe jeweils eine alleinstehende Steckdose gewählt, bei mir unten sind nach dem Devolo nur 2 kleine Lampen dran, im ersten Stock ebenfalls alleinstehend, aber ohne nachfolgende Verbraucher. Die Wege der LAN-Kabel sind kurz, ca 3 Meter. Laut Anleitung soll der Router den Stromanschluss des Devolo benutzen, wirklich wichtig?
Werde auf jeden Fall noch ein wenig testen, aber solang die aktuelle Geschwindigkeit bleibt und nicht beim Einschalten von Spül- & Waschmaschine oder ähnlichen Verbauchern meine Verbindung im wahrsten Sinne des Wortes in den Keller geht, bin ich zumindestens zufrieden.

Vielen Dank!!!
Grüße, D4rk
 
Die dLAN lösung ist vermutlich besser als eine WLAN repeater lösung. Sowohl im bereich stabilität als auch geschwindigkeit. Die lösung mit ethernet über coaxialkabel wäre vlt noch besser gewesen, aber bei dLAN ist man flexibler wo man daten ein- und ausspeist. Außerdem wäre die WLAN konfiguration ziemlich sicher zu einem "gefrickel" geworden. Warum WLAN so populär ist, kann ich nicht so recht verstehen. Erst recht nicht warum solche notlösungen wie repeater als die lösung aller probleme angepriesen wird.

Meine empfehlung mit den steckdosen und deren position gründen auf berichten die ich mal gelesen habe. So wurde u.a. mal erwähnt, das es offenbar einen unterschied macht, wo im haus die geräte angesteckt sind. Ich vermute das es hauptsächlich mit der daraus resultierenden signalstrecke zu tun hat und der damit einhergehenden signaldämpfung.

Über die kabelstrecken der regulären ethernetverbindungen würde ich mir keine gedanken machen. Das der router an die steckdose des devolo dLAN adapters angehängt werden soll, halte ich für nicht relevant. Mir fällt zumindest kein vernünftiger grund dafür ein. Vermutlich ist es einfach ne beschreibung für endanwender, das man das gerät dort anschließen kann/soll um nicht unnötig steckdosenplatz zu verbrauchen.

[edit]
Bei den von dir eingesetzten geräten mit 200 MBit/s brutto beträgt die netto rate laut wikipedia 90 MBit/s (bei udp paketen, tcp deutlich weniger). Insofern empfinde ich die rate von 30 MBit/s über zwei stockwerke als einen ganz akzeptablen wert.
 
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