EU eine unterschätze (Katastrophe) Macht

Soryan

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Irgendwie bin ich in letzter Zeit sehr skeptisch gegenüber der EU und zwar aus folgenden Gründen.

Eu hat sehr viel Einfluss auf unser tägliches Leben. Wir können leider daran gar nichts ändern, da uns lediglich die Wahl der Partei bei der Bundestagswahl zusteht.

Der Bundestag aber sich den Entscheidungen der EU beugt. Gründe dafür ist vielleicht die Rolle Deutschlands als Mitbegründer und Triebmotor gegeüber anderen "kritischen geistern inform von EU-Mitgliedsstaaten".

Das System ist damit nicht mehr als demokratisch zu bezeichnen. Der Wähler hat keinen Einfluss auf die EU durch Stimmabgabe, sondern muss alles hinnehmen. Die Bundesregierung versagt dann auch die letzte Möglichkeit des Volksentscheids.

Beispiele für einschneidende Entscheidungen:
1) Währung
Wenn man die Bürger gefragt und nein gesagt hätte, hätten die Meisten mehr Konsumkraft behalten. Dass sich die Lebensnotwendigen Dinge verteuert haben, sagen selbst Wirtschaftswissenschaftler. Selbst wenn man bei lebensmitteln schaut und einige Billigflieger findet, spätestens bei der Marken- Kleidung, Autos oder Möbeln wird der drastische Unterschied auffallen. Kann mich kaum erinnern, dass ein Golf jemals 40 DM gekostet hat.

2) Bildung:
Ein gutes Beispiel ist der Bachelor, der nach englisch/amerikanischem Vorbild eingeführt wurde.
EU wollte damit einheitliche Abschlüsse schaffen, die Bundesländer sahen noch mehr die Möglichkeit Studienzeiten zu reduzieren und Kosten zu sparen.

Bachelor vs Diplom/Magister
- strikte Studienvorgaben und sturres pauken
- keine oder eingeschränkte freie Entfaltung inform von Wahlmöglichkeiten
- zu wenig Zeit für Soff
- Stundenplan überfüllt: Dadurch kein vertieftes Studium möglich, sondern sturres abarbeiten und "Klausurtraining".
- Studium für ärmere nicht möglich, da das Arbeiten nebenbei kaum zu bewerkstelligen ist

Deutschland hat es nicht wie USA oder England so gemacht, dass man Bachelor als ersten
Bildungsabschluss einführte, sondern fast das Diplom hineingepackt. Kritisch zu hinterfragen bleibt, ob der einzelne Charakter genug Möglichkeiten zum Wachsen mit dem Stoff hat oder das ganze nur im Lernen und Wiedervergessen endet.

- Bachelor läßt kein Doppelstudium zu, durch zeitliche Beschränkungen.

Hauptpunkt: Die meisten Leute werden beim EIngang ins Studium überfallen, durch das verschulte System. Während England und USA eine Orientierungsphase bieten inform von einem Allgemeinstudium, läßt Deutschland einen im Regen stehen.
Viele Jugendliche verlassen die Schule orientierungslos, weil das BS in DE die Leute nicht auf das Leben danach vorbereitet. Man schärft nicht die Talente des einzelnen, sondern presst durch eine Allgemeinform.

Folge: Studienabbrecherzahlen sind hoch und auch die sogenannte und nun offiziell annerkannte Studentenkrankheit "Pillenschlucken". Kopfschmerzpillen und Softdrogen wie Koffein etc...

Wie kann es auch sein, dass mein Bruder, der gut mit seinem Studium zurecht kommt (Mechatronik TUD), fast den ganzen Tag nur lernt und keine Freizeit hat.

Eu hat damit wenig positives bewirkt. Berechnet man ein, dass DE nur wegen seinen QUalifizierten den Wohlstand erschafft, so ist der Umgang mit Menschen, die einen mehrjährigen Lohnausfall hinnehmen miserabel.

G8/ betrifft weniger EU, aber geht in dieselbe Richtung:
Kinder müssen nach dem G8 den ganzen Tag vor den hausaufgaben sitzen und haben keine Freizeit.

Auch das kann der Bürger nicht beeinflussen.

Wie können die acht Großen sagen, was für uns gut ist, wenn wir doch zu Wahl gegangen sind? Wieso beugt sich deutschland nicht dem Wähler, sondern externen Kräften.


Fischfangquoten und Agrarsubventionen:

- Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass es günstiger wäre Landwirten eine Rente von 5000 monatlich zu zahlen, als die Landwirtschaft zu subventionieren.

- Freier Markt ist nicht möglich und eine große Benachteiligung Afrikas folgt daraus, da sie
aus dem markt verdrängt werden.

- Während sich die Nordsee erholft, schnappen wir uns in der ZWischenzeit mit unseren besseren Kuttern den Fisch den Afrikanern weg.

Da wäre es doch angebrachter alle Gewässer zu schützen und ja einfach mal auf Fisch zu verzichten.

80% alle Haushalte haben ohnehin nur 1X im Jahr anderen Nordseefisch auf dem Tisch als Seelachs und meist kommt dann der aus Alaska. Die anderen Fische werden wohl von den Reichen weggefuttert.


Einige Themen brannten mir da mehr auf den Fingern. Alle anderen können ergänzt werden.
Es ging mir, um den Verlust von Einfluss auf Entscheidungen, die unsere Lebensumstände betreffen und die wir nicht beeinflussen können.

EU steht für mich für verkommene Demokratie.
 
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Gerade was die Bildungspolitik anbgelangt muss ich dir zustimmen.
Ich kann das Problem gerade in technischen Studiengängen nur bestätigen... leider.
Ich beneide all meine Komolitonen die noch Diplom machen können.
 
Das Problem besteht auch in der Schweiz, die ja offiziell kein EU-Mitglied ist.
Hier werden die EU-Beschlüsse auch einfach akzeptiert:freak:
Ich selbst finde das auch sehr problematisch, denn von Demokratie, besonders in der Schweiz, die ja so stolz auf ihre direkte Dem. ist, kann man hier nicht mehr wirklich reden.

Unter G8 leide ich im Moment auch (auch so ein Beschluss, der von der Schweizer Wirtschaft durchgedrückt wurde, mit der Begründung, die Schweiz wäre sonst im internationalen Vergleich benachteiligt:()und muss sagen, es ist ziemlich sinnlos...
Z.B im Latein wird einfach die Lektüre gestrichen, sodass man von der Grammatik her zwar das gleiche Niveau hat, jedoch nützt einem das ganze Wissen nicht viel, wenn man es kaum in der Praxis anwenden kann.

Ich stimme dir völlig zu, die zentralistische EU-Politik kann man (ich zumindest) nicht mehr Demokratie nennen...

P.S: Ich stehe politisch gesehen eher links und bin eigentlich für ein vereinigtes Europa aber nicht so, wie es heute aussieht.
 
Eu hat sehr viel Einfluss auf unser tägliches Leben. Wir können leider daran gar nichts ändern, da uns lediglich die Wahl der Partei bei der Bundestagswahl zusteht.

Mehr brauch ich gar nicht lesen. Das ist mit das größte Manko. Warum ist die Schweiz noch nicht in der EU? Ganz einfach: weil es da eine Volksabstimmung gab. In Wahrheit sind nämlich der Großteil der Bürger dagegen.

Deutschland bezahlt im Jahr 100 Milliarden Euro an die EU. Davon fließen 60 Milliarden Euro nach Frankreich, um die Bauern zu subventionieren. Was ist das bitte schön?

Haben wir diese Woche erst in Sowi drüber gesprochen.

Als Schüler brauch ich ja von der Bildungspolitik gar nicht erst anfangen. Warum gehen wir nicht von 1-6 Jahren aufs Gymnasium, machen dann einen Führerschein und gehen mit 7 zur Arbeit? :rolleyes: :(
 
Ich halte generell von jeglicher Politik in diesem Lande schon rein garnix mehr.
Es gab mal Zeiten, da standen die Parteien für bestimmte Konzepte, die man wählen konnte, heute wählt man nur noch die Visage, die dann das machen darf, was sowieso jeder gemacht hätte - doof gucken und Pressekonferenzen abhalten.
Es gibt hier keine Ideen mehr (abgesehen von Antiterror- und Antiamokideen, die sowasvon daneben sind, dass sie imo keiner Beachtung wert sind, allen voran Schäuble) und so beugt man sich allem, was die EU so verzapft, um überhaupt handlungsfähig auszusehen.

Den Euro fand ich übrigens erst gut, bis ich dann gemerkt habe, dass an der Kasse immer noch die gleiche Zahl angezeigt wird, von daher gehe ich davon aus, dass der Euro auch bei einer Volksabstimmung akzeptiert worden wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eu hat sehr viel Einfluss auf unser tägliches Leben. Wir können leider daran gar nichts ändern, da uns lediglich die Wahl der Partei bei der Bundestagswahl zusteht.
Doch, du kannst was daran ändern, wenn du Wahlberechtig bist. Am 7. Juni 2009 findet die Europawahl auch in Deutschland statt und mit knapp 99 Sitzen von 736 Sitzen im Parlament haben wir Deutschen die meisten Sitze von allen EU Mitgliedern. Wenn ihr Änderungen haben wollt, dann geht zur Wahl, ansonsten funktioniert Demokratie nicht!

Mehr dazu wie immer im Internet zu finden.

Jetzt etwas mit viel persönlicher Meinung: Auch in Deutschland gibt es eine Piratenpartei. Wählt die Piraten, denn die wissen, wie das Internet funktioniert.
 
Jo es sind in der Schweiz genau aus dem finanziellen Grund viele dagegen.
Wer will schon 50% Steuern, wie z.T in EU-Ländern:rolleyes:

Was ich vor allem kritisiere, ist der Druck von Brüssel auf die Schweiz, beispielsweise das Problem mit dem Cervelat.
Hier ist es so, dass der typische Cervelat eine Haut aus brasilianischem Rindsdarm hat, die EU hat diesen jedoch als potenziell BSE-verseucht gekennzeichnet und ein Importverbot erlassen.
Und was macht unsere Regierung in der Schweiz?
Sie akzeptieren den EU-Beschluss und so bekam er auch in der CH Gültigkeit...(Nein, hier gab es keine Volksabstimmung...:freak:)

Und ja, in der Schweiz sind sogar viele Linke gegen die EU.
 
Ganz so kritisch sehe ich das nicht.

Durch meine Wahl bestimme ich ja mit wie die EU Politik aussieht.

Das mit der Billdung wäre ja auch ohne EU eingeführt worden, denn man meinte das man das deutsche System an den Internationalen Standart anpassen müsse.
 
X1800er schrieb:
...Deutschland bezahlt im Jahr 100 Milliarden Euro an die EU. Davon fließen 60 Milliarden Euro nach Frankreich, um die Bauern zu subventionieren. Was ist das bitte schön?...

Auch unsere Bauern werden subventioniert.
D. zahlt 100 Mrd, erhält aber auch mehrere Mrds, so gesehen erhalten wir etwas zurück.
Von unseren 100 Mrd gehen nicht 60 MRd nach Frankreich, sondern F. erhält aus dem riesigen Topf die 60 Mrd. - aber Frankzeich zahlt auch in den Topf ein, sogar mehr als 60 Mrd, auch die sind Nettozahler.

Diese ganze Diskussion klingt eher nach Jammerthread, wie schlecht es sich doch studieren lässt, das man keine Freizeit im studium hat, das alles so hart ist usw.

Ihr solltet lieber mal schauen, das wir in einem System leben, das zwar nicht wirklich gut und optimal funktioniert, aber denn gut arbeitet und uns allen einen Lebensstandard gewährt, den sich Milliarden von Menschen auf der Welt wünschen. Hier wird wieder auf hohem Niveau gejammert.
 
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Oder das Paintballverbot welches viele Arbeitplaätze von einem Tag auf den anderen Illegal macht. Jetzt soll es auch in der Schweiz in Kraft treten.
Zudem könnte es immer noch sein das die Schweiz eines Tages in die EU kommt, was schreckliche Folgen hätte (doppelt so hohe Mehrwertsteuer, Arbeitslosigkeit, Zentralistische Regierung,...). Und es gibt tatsälich noch schweizer Politiker die so Karrieregeil sind dass sie immer noch in die EU wollen, obwol schon 5 mal nein gestimmt worden war und umfragen eine NEIN-Rate von 86% ergaben. Das Niveau der schweiz würde Sinken bei einem Eintritt in die Schweiz, zudem könnte die Schweiz die rieseigen Summen gar nicht abgeben, denn auch wir sind stark verschludete, lieber zuerst die eigenen Probleme lösen bevor man anderen Geld zuschiebt.
 
Das mit der Billdung wäre ja auch ohne EU eingeführt worden, denn man meinte das man das deutsche System an den Internationalen Standart anpassen müsse.

Ok, tun wir das als allgemeine Kritik ab.

Was hier in D zur Zeit läuft, ist leider wirklich nicht mehr schön, wie auch weiter oben schon bemerkt.

Es gab mal Zeiten, da standen die Parteien für bestimmte Konzepte, die man wählen konnte, heute wählt man nur noch die Visage, die dann das machen darf, was sowieso jeder gemacht hätte - doof gucken und Pressekonferenzen abhalten.
Es gibt hier keine Ideen mehr (abgesehen von Antiterror- und Antiamokideen, die sowasvon daneben sind, dass sie imo keiner Beachtung wert sind, allen voran Schäuble) und so beugt man sich allem, was die EU so verzapft, um überhaupt handlungsfähig auszusehen.

Signed. Das ist kein Gejammer, sondern eine Feststellung. Die wirklichen Probleme, wie zum Beispiel die Arbeitslosigkeit oder die Finanzkrise. Die denken doch auch, wenn man unser Geld reinsteckt, wird alles wieder gut.
 
Luki1992 schrieb:
...Zudem könnte es immer noch sein das die Schweiz eines Tages in die EU kommt, was schreckliche Folgen hätte (doppelt so hohe Mehrwertsteuer, Arbeitslosigkeit, Zentralistische Regierung,...). ...

Aha, also wird automatisch die MwSt erhöht bzw. angepasst? Warum hat dann jedes EU-Land seine MwSt? Und die Arbeitslosenzahlen sind in den letzten Jahren in D. gesunken, die EU hatte also einen positiven Effekt. Nur im Augenlbikc steigen die Zahlen, aber das ist nicht wegen der EU.
 
Hmmmm ich sehe das mit der EU nicht so kritisch. Im Gegenteil, ein vereintes Europa ist die Zukunft - weg von den kleinstaatlichen Alleingängen und nationalen Gefühlen, hin zu einem gemeinsamen Europa.

Tja, nur leider hapert es an der Umsetzung - zu viel Bürokratie und dann dürfen auch noch die Nationalstaaten nach ihren eigenen Interessen ihr Veto einlegen. So wird das nichts. Nach der Währungsunion muss noch die Verfassungsunion kommen. Die einzelnen Nationalstaaten erhalten dann die Bedeutung von Bundesländern, wie wir es in der BRD schon kennen.
 
Ohja geh zur Europawahl. Wenn man kritisch darüber nachdenkt, dann scheitert die Europawahl am Konzept.

Überlege dir bitte, ob du auch die Leute im EU-Parlament kennst?
Außer Baroso( achtung Nichtdeutscher) kennen die wenigsten die
Leute. Denn die EU-Abgeordneten sind anders als Parteien nicht dazu verpflichtet

für Ihre Inhalte zu werben.
Man muss also kleinlich herausarbeiten, was diese Leute wollen.

Wieviele Bürger (man Bdenke auch den Bildungshintergrund) würden das schaffen?

Das ist doch der Punkt. Wir kennen sie nicht, da sie nicht öffentlich auftreten müssen. Soetwas wird von pareteien im Hintergrund hinter vorgehaltener Hand entschieden.

Wen also sollen wir wählen? Habe von den Leuten bisher wenig in FAZ gelesen. Man höre FAZ. Die meisten lesen Bild und selbst die schreibt wenigstens etwas über Politik, aber nicht EU- Politik.


Dazu kommt noch, dass ein EU-Parlament und die EU-Wahl und deren Datum nicht so hoch im Kurs und Gedächtnis stehen. Kommt wohl wegen Punkt 1 (mangelnder Diskussion, Meinungsbildung/Werbung) zustande

@Pawel23 Dein Argument zur Wahl zu gehen ist nicht haltbar.;)

Wenn jemand so große einschneidende Gewalt auf unser Leben hat, dann sollte er auch am Meinungskampf beteiligt sein und man soll dann auch dieselben Möglichkeiten zum Stoppen bzw. Unterbinden haben. Die Entscheidungen, auf die uns keiner vorher einstimmt,
treffen natürlich die EU-Leute und unsere Regierung beugt sich. Kein Veto, sonst könnte ja das Unternehmen EU stocken. Das ist doch der Punkt.

Es fehlt Transparens und eine ebensohohe Gewichtung der EU. Abgesehen davon haben die noch nicht mal eine amtliche Verfassung, weil die Leute die Nachteile und die Umöglichkeit der Mitbestimmung wegen mangelnder Transparens und Einflussnahme förmllich riechen.

Zudem fragt sich unsereiner, wer dann die Regierung ist und wir eventuell nicht Baroso als
Zweitkanzler betrachten sollten.
 
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Luki1992 schrieb:
Leider sind euere geunkenen Arbeitslosenzahlen trotzdem noch ca.8.6%, in der Schweiz ca. 3%. D...

Wen kümmerts? Die Schweiz hat 7,550 Mio Einwohner, das es da andere Strukturen gibt als in einem Land mit über 80 Mio Einwohner ist klar. Da sind selbst die relativen Zahlen anders, haben wir ja auch eine anderen Bevölkerungszusammensetzung.
Aber der Schweiz würden der Wegfall von Import- und Exportsteuern auch gut tun. Sie können sich nicht ewig als Insel behaupten. Und EU könnte auch für die Schweiz ein Vorteil sein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Soryan schrieb:
Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass es günstiger wäre Landwirten eine Rente von 5000 monatlich zu zahlen, als die Landwirtschaft zu subventionieren
Und haben diese Wissenschaftler auch die von der Landwirtschaft abhängigen Gewerbe berücksichtigt?
Solche Aussagen ohne genau die Studie zu kennen, bringen absolut nichts!


Zum Thema Bachelor:
Schau dich einmal in den (meisten) naturwissenschaftlichen Bereichen um. Da treffen deine Punkte schon immer zu. Da wurde es durch den Bachelor (in z.B. in Chemie) auch nicht schwerer oder aufwändiger bzw. es war schon immer so und wird auch ohne Bachelor so bleiben (Medizin, Pharmazie, Tiermedizin,...).
Ist halt immer eine Frage des Standpunktes. Wenn ich natürlich immer Mittags frei haben will und auch Freitags nicht in die Uni will, dann ist natürlich die Umstellung in einigen Bereichen schon "dramatisch".
Oft wird/wurde durch die Umstellung zum Bachelor jetzt auch in anderen Bereichen von den Studenten mehr Engagement verlangt (wobei die dann oft mit den oben genannten Studiengängen vom Zeitaufwand vergleichbar sind).
 
Leider ist es so, dass die Schweiz jedem Vertrag zustimmen muss, die EU unterdrückt einfach die Schweiz. Sie Muss jeder neuen Osterweiterung (Personenfreizügigkeit) zustimmen, sonnst will ja die EU nichts mehr von der Schweiz wissen.
 
Luki1992 schrieb:
... sonnst will ja die EU nichts mehr von der Schweiz wissen.

Und kann es euch Schweizern nicht recht sein, wenn die EU nichts mehr von euch wissen will? Warum ist es euch so wichtig? Weil ihr auch Vorteile aus der EU ziehen könntet?

Ist doch auch ok so. Warum und mit welchen Recht sollte sich die Schweiz wie die fette Made im dünnen Speck wälzen, alle Vorteile der Länder um sie herum genießen dürfen und dann selber nichts dazu beitragen?
 
Luki1992 schrieb:
Oder das Paintballverbot welches viele Arbeitplaätze von einem Tag auf den anderen Illegal macht. Jetzt soll es auch in der Schweiz in Kraft treten.

Auch das hat der mit EU absolut nichts zu tun (sondern ist alleine Sache der Mitgliedsstaaten, genauso wie das Steuerrecht etc.), genauso wie vieles, was du in dem Beitrag behauptest. Bitte informiere dich, bevor du hier Unwahrheiten verbreitest.
 
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