Euer Selbstbild - Fühlt ihr euch intelligent?

Fühlst Du Dich (fast) durchgängig intelligent?

  • Ja, ich ich fühle mich intelligent.

    Stimmen: 71 50,4%
  • Nein, ich fühle mich nicht intelligent (, sondern meistens dumm).

    Stimmen: 4 2,8%
  • Mal so, mal anders. Das ist bei mir ganz situativ.

    Stimmen: 45 31,9%
  • Ich fühle mich meistens weder dumm, noch intelligent, sondern ganz anders.

    Stimmen: 12 8,5%
  • Keine Ahnung. (Mir egal.)

    Stimmen: 9 6,4%

  • Umfrageteilnehmer
    141
Die wichtigste Frage hat der TO großzügig umschifft: Was ist überhaupt Intelligenz? Ist es die Fähigkeit, besonders schnell und strukturiert zu denken und die Ergebnisse zu kommunizieren? Ist es eine "intelligente Intuition", die einen das richtige tun lässt, auch wenn man nicht genau weiß, warum gerade dies das richtige ist? Wie steht es mit dem Spannungsfeld zwischen kognitiver und sozialer Intelligenz?

Ein Psychologe meinte mal zu mir "Der IQ ist das Ergebnis des Intelligenztests. Mehr nicht." - Kann man intelligenz überhaupt qualitativ bewerten? Klar, darum ging es bei der Ausgangsfrage nicht vordergründig, aber ich finde schon interessant, was sich da im weitere noch alles ergibt.

Zurück zum Thema:
Ich weiß nicht, ob ich Intelligent bin. Ist mir auch egal. Ich habe in meinem Leben vieles richtig gemacht, ohne damals die Tragweite von eventuellen Fehlern überhaupt richtig einschätzen zu können (abi gemacht, trotz Faulheit ganz gute Noten, ein passendes Studienfach gefunden usw.), dafür bin ich dankbar. Bin ich dadurch jetzt klüger oder hatte ich nur Glück?
 
Warum beanstanden hier ständig Leute, dass nicht klar ist was Intelligenz ist oder Ähnliches? Die Frage des Threaderstellers ziehlt ganz klar auf das eigene Selbstbild ab, eine 100%ig subjektive Einschätzung... da interessieren Dinge wie der IQ (und was auch immer der taugen soll) oder was auch immer überhaupt nicht... nach objektiven Einschätzungen wird nirgends gefragt.

Es geht doch nur darum: fühlt man sich so oder nicht...
 
Ist den Intelligenz ein Gefühl? Ich denke eher Intelligenz ist die Grundlage auf der alles andere aufbaut, und man selber zu involviert ist um hier eine Aussage zu machen.

Somit zeugt die Behauptung man sei intelligent für mich eher von einem gesunden Selbstbewusstsein bis hin zu Überheblichkeit, die gegenteilige Behauptung hingegen von einer selbstkritischen Einstellung.

Also was mich angeht: Ich kann mich noch nicht erinnern mich je als Intelligenzbestie bezeichnet zu haben, der Begriff Idiot fällt gedanklich hingegen fast täglich :D
Ich denke das, was andere als intelligent bezeichnen, sehe ich als den Normalzustand an. Intelligent wurde ich mich wohl erst dann fühlen, wenn ich mich selber überraschen wurde - aber dafür kenne ich mich wohl zu gut ;)

Jedoch kann ich immerhin sagen, dass der Konsum des RTL-Programms bei mir das Gefühl der eigenen Intelligenz signifikant steigern kann (auch wenn die Handlung an sich nicht von einer großen Intelligenz zeugt ^^) :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal so, mal anders. Das ist bei mir ganz situativ.

Ich bin jetzt 23 Jahre alt und habe 5 Schulen bis zu meiner Mittleren Reife durchlaufen.
Wobei ich in der Schule immer schlechter wurde (faulkeit). Mittlere Reife habe ich mit 3,8 gerade
noch so bestanden. Anschließend habe ich eine Ausbildung zum Versicherungkaufmann gemacht und
mit 3,0 den Schulischen Teil bestanden. Jetzt mache ich meine Fachhochschulreife nach und hatte
im Zwischenzeugnis nen Notendurchschnitt von 2,4 (Tendenz nach oben).

In den Fächern schwankt meine Leistung. (außer in den Naturwissenschaftlichen Fächern,
da bin ich immer gut-sehr gut). In einem Fach war es z.B. so, dass ich in den Leistungsnachweisen erst eine 3 hatte,
dann eine 6 (und ja, da habe ich mit geschrieben) und dann aufeinmal ne 1 bekomme.
Obwohl der Lernaufwand immer ca. gleich war. Und in anderen Fächern schwanken meine Leistungen zwischen 3 Noten. (2, 3 & 4 oder 3, 4, & 5)

Laut einem IQ-Test aus der Kindheit habe/hatte ich einen IQ von 125 im Logischen Teil und
durchschnittlich einen von 115. Das ich logisch/analytisch/strukturiert denke wird mir auch immer wieder gesagt.
Jedoch bin ich sprachlich auch eher unterdurchschnittlich begabt (Legastheniker). Was das nochmal unterstreicht,
was Stadtlohner geschrieben hat "Dummheit udn Intelligenz gehen immer Hand in Hand...".
Ich persönlich denke, dass so ein Test nur eine Tendenz feststellen kann. Und vor allem von der Tagesform abhängt.
Ich habe keine Ahnung was heute bei so einem Test bei mir rauskommen würde. Aber das ist mir auch egal.

Ich weiss, dass man nie genug wissen kann und immer an sich arbeiten sollte um ein besserer
Mensch zu werden und anderen etwas gutes zu tun, egal welchen IQ man hat.
Denn wie TheFirstEvil schon schrieb "Dumm ist, wer dummes tut!".
Die Intelligenz umfasst, wie S3b86 schon andeutete, mehr als das, was der IQ Test erfasst.
Soziale Intelligenz wird z.B. garnicht mit so einem IQ Test festgestellt.

Und die Frage ist doch: Woran macht man fest das man intelligent ist oder nicht? Am IQ? An der Meinung anderer?
An der eigenen Meinung? Oder an einem Mix aus allem? Und in welchem Verhältnis?
 
Ich persönlich mache Intelligenz an einem Mix aus allem fest.

Beispiel:

Wenn jemand sehr schlecht in der Schule war, jedes Wochenende sich die Birne zusäuft und beruflich Nichts auf die Reihe kriegt und ich den Eindruck habe, wenn ich mich mit ihm unterhalte, dass er den IQ einer Mülltonnne hat, dann trau ich mir schon zu, dass ich sage dieser Mensch ist nicht intelligent.

Ist doch bei Schönheit das gleiche? wann ist ein Mensch schön? alles Definitionssache, oder doch nicht :D?..
 
Tüllich bin ich Intelligent:D
 
Das Leben ist die einzig wahre Intelligenzprüfung!

Wer ein erfolgreiches und glückliches Leben führt ist intelligent.
Es interessiert Niemanden wie hoch dein IQ ist oder welchen Schulabschluss du hast, wenn du in deinem Leben nichts auf die Reihe bekommst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ist Paris Hilton ein Genie :confused_alt:
@Hinterhalt1989:
Ich möchte jetzt deine Meinung nicht ganz widersprechen, aber sie ist mir doch etwas zu allgemein.
Mit Sicherheit gibt es genug Leute, die intelligent sind, aber das soziale Umfeld spielt für ein erfolgreiches Leben sicherlich auch eine große Rolle.

Aber ein bißchen hast du schon recht. Ich führe auch kein erfolgreiches Leben und ich weiß, daß ich mich in meiner Vergangenheit oft sehr dumm verhalten habe.
Daher gilt für mich: 'Nein, ich fühle mich nicht intelligent (, sondern meistens dumm).'
 
Zuletzt bearbeitet:
@Hinterhalt1989

Gerade intelligente Menschen machen sich doch vielmehr Gedanken über
was auf dieser Welt falsch läuft
 
Auch wenn es arrogant klingen mag, ich fühle mich deutlich intelligenter, als so manch anderer Lebensgenosse meines Alters.

Nunja, wie definiert man überhaupt Intelligenz?
Für mich persönlich hat Intelligenz wenig mit Schulnoten und sonstigen Leistungen in der Schule oder Arbeit zu tun. Diese Art der Intelligenz fördert nur den Egoismus in unserer Gesellschaft.
Intelligenz ist für mich richtiges und vernünftiges Handeln in jeweiligen Situationen. Eben nicht zum eigenen Vorteil, wie es doch der Mensch eigentlich tut, sondern zum Wohl der Allgemeinheit, der Nächsten oder wie auch immer.
Handeln im Wohle seiner/ihrer Mitmenschen.

Desweiteren beschäftige ich mich häufig mit philosophischen Themen. Meinen Eltern ist das auch schon aufgefallen.
Einige sehr vertrauliche Personen, die ich meine wahren Freunde nennen vermag, teilen meine doch sehr einzigartige Denkweise. Diese können mich gut verstehen.
Andere Freunde können sich mit der Philisophie überhaupt nicht anfreunden und sich höchst verwundert, mit welch Themen ich mich beschäftige.
 
@IchmagToast: Das hat eher was mit moralischen Aspekten denn Intelligenz zu tun. Passiv handelt es sich um soziale Intelligenz wenn man moralisch entscheidet, jedoch ist keine klare Richtlinie definiert was nun korrekt und was inkorrekt ist.
Soziale Intelligenz erkennt man in einer Gruppe von Menschen und deren Interaktionen auf bestimmte Situationen. Intelligenz definiert sich also aus Aufgabe und deren Lösung. Problem und Bewältigung. Sprich: Intelligenz ist stets ein Aktivverhalten.
Beispiel: Ein Mann pöbelt im Supermarkt seine Frau an und knallt ihr eine. Die Frage: "Was machst du" fordert deine Intelligenz (Logikverknüpfung im Hirn). Das "Warum" ist die moralische Entscheidung.
Intelligenz ist wissenschaftlich erfass- und nachweisbar. Moral hingegen wurd nie klar definiert lediglich teilmedizinisch ergründet.

Ich fühle mich mal intelligent mal nicht. Das ist immer eine Frage des Gegenüber ;) Unter den blinden kann ich der Einäugige sein aber unter den Sehenden bin ich nur der Einäugige.
Die Natur hat aber jedem Stärken und Schwächen gegeben. Meine Stärken sind z.B. Logik und Analytik, meine Schwächen Ausdauer und Empathie.

bye Hübie
ps: Es ist nicht arrogant von sich zu sagen man sei intelligent wenn andere das auch über dich sagen ;)
 
Bei mir ists auch mal so, mal anders.

Im Grunde kann ich mit Sicherheit von mir behaupten, dass ich gewiss nicht dumm bin, sondern Intelligent.
Das spüre ich, wenn ich mit anderen Menschen rede, das erkenne ich, wenn ich andere Menschen beobachte und mit mir vergleiche, denn nur duch diese Vergleiche im Laufe der Jaher kann man ein Gespür dafür entwickeln.

Es ist so, dass ich sicherlich viel Wissen habe, aber das das nichts mit Intelligenz zu tun hat. Der Umgang mit meinen Mitmenschen, Mitgefühl, Situationen richtig einschätzen zu können, mich richtig einschätzen zu können, all das lässt mich vermuten, dann ich Intelligent bin.

Oft ist das aber auch ein Nachteil, wenn man sich selbst als intellektueller hält als andere. So bei mir in meiner Familie. Wenn es da zu diskussionen kommt, dann ist es oft so, dass ich anderen zu spüren gebe, dass sie falsch liegen und provoziere damit streit, das ist oft keine Gute Eigenschaft von mir, zumindest wenn es um die Familie geht.

Es ist also oft ein Gefühl, dass man anderen, nicht allen, aber einigen etwas überlegen ist, zumindest geistig. das hört sich arrogant an, bin ich aber nicht, wer mich kennt, der weiß das, aber es ist einfach immer im Hinterkopf, man spürt es sofort, wenn man einen Menschen gegenüber steht, man analysiert in Sekunden, ob er geistig auf meiner Höhe ist oder eben nicht, dementsprechend stelle ich mich sofort auf dieses Menschen ein, gehe anders mit ihm um, als mit Menschen, von denen ich glaube, dass sie auf meiner "Stufe" stehen.

Oft kommt es auch vor, dass ich mich dumm fühle, wenn ich z.B. einen Kollegen auf der Arbeit sehe und merke, welche Gedankengänge er hat und dass ich manchmal nicht folgen kann. das ist mir dann manchmal zu hoch, das flößt mir dann direkt Respekt ein. man verhält sich anders, eingeschüchterter.

Also, den IQ hab ich messen lassen, aber ich denke, dass ist auch nur so eine Art von ***verlängerung.
Es sagt nichts über jemanden aus, der Test wurde auch in meinen frühen Jahren als Kind gemacht.

gibt ja wirklich Leute, die sich damit ebstätigen wollen und damit prahlen. Ist eine Charaktereigenschaft, die nicht meine ist.

Also, Intelligenz beschreibt jeder anders, ist ein Phänomen, dass nur Menschen besitzen, da sie im stande sind, sich selbst zu reflektieren, was nicht heißt, dass der Mensch das einzige Individuum ist, welches Intelligenz besitzt. Es gibt Tierarten, von denen ich denke, dass sie mindestens genauso intelligent sind wie "wir".

Aber egal, ist auf jeden Fall eine interessante Frage.
 
Bis vor zwei Wochen dachte ich auch .....ähm zumindest nicht strunzblöd zu sein.
Dann hatte ich n Vorstellungsgespräch und der Typ hat mir dermaßen das Gefühl gegeben
dämlich zu sein.....irgendwie knabber ich da heute noch dran.
 
Sowas kenne ich, aber inweifern hat er dich das spüren lassen?
hat er dich mit seinen Fragen überfordert oder hattest du einfach das Gefühl, das du nicht gut vorbereitet warst?
 
Ich bin musikalisch sehr begabt, und man sagt ja dass solche Menschen meistens intelligent sind. Ich verstehe Dinge relativ schnell und wenn mich etwas interessiert kann ichs auch schnell lernen. Meine Lehrer damals in der Schule haben mich laut meinen Eltern für ein intelligentes Kind gehalten.
Wie ich mich fühle? In Dingen in denen ich gut bin fühle ich mich anderen oft überlegen, mein Selbstbewusstsein ist demnach gut ausgeprägt.
Es gibt jedoch weitaus intelligentere Menschen als ich es bin. Gegenüber diesen komme ich mir oft etwas dämlich vor. Das habe ich aber eher selten.

Das war eine ehrliche Antwort, ich hoffe sie klingt nicht abgehoben oder sonst was.

getexact schrieb:
So bei mir in meiner Familie. Wenn es da zu diskussionen kommt, dann ist es oft so, dass ich anderen zu spüren gebe, dass sie falsch liegen und provoziere damit streit, das ist oft keine Gute Eigenschaft von mir, zumindest wenn es um die Familie geht.

Das kenne ich auch...
 
Was ich lustig finde:

Mit 15 denkste, du bist der grösste, tollste, schlauste und keiner kann dir was.

Dann mit 22 reflektierste mal deine Jugend und denkst dir nur "Au Backe, wie dumm war ich eigentlich damals?!?!.

Jetzt, gute 10 Jahre später, denke ich wieder das gleiche über meine 3 Lebensdekade und frage mich, wieso ich damals jenes nicht besser so oder so gemacht habe.

Ich will damit sagen, dass Intelligenz auch sehr viel mit Lebensweisheit zu tun hat und dies eben ein niemals endender Prozess ist.

Von daher kann ich über mich selbst schlecht sagen, ob ich nun - trotz Abi und Diplom - Intelligent bin oder nicht, da ich weiss, dass noch unzählige Situationen kommen werden, in denen ich falsch entscheiden oder handeln werde, wo ich mir aber später sagen werde "Mensch, wieso haste das damals denn so gemacht"!

Letzt auch irgendwo im Fernsehen so ein 22jähriges Mädel gesehen, die von sich behauptet hat, dass sie doch jetzt so schlau sei und so viel aus ihren Fehlern gelernt hat -> Junger Padawan, viel lernen du noch musst! :D
 
also bei mir wars andersherum. ich hab mir auch schon mit 12 oder 15 gedanken über mich gemacht. hab nie gedacht, dass ich der beste bin oder so:)
klar also ich hatte meine Fähigkeiten, aber so gedacht, dass ich alles kann, hab ich nie.
ich hab mich eigtl. immer drauf gefreut älter zu werden, ich meine jetzt mit 24 denke ich mir auch, dass ich einiges hätte besser machen sollen, als ich 15 oder 17 war, aber jeder Mensch, gerade in jungen Jahren macht Fehler, aus denen er lernt, um sie dann nichtmehr zu machen.

Es machen halt immer nur die dummen die gleichen Fehler. schlaue machen immer neue Fehler...
 
Ob ich mich für intelligent halte? Definitiv ja!
Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass ich für mich betrachtet der intelligenteste Mensch auf der Welt bin. Das ist auch einfach zu erklären.

Ich treffe für mich immer die Entscheidungen, sei es in meinem Leben, meinem Umfeld, Berufs- oder Privatleben, die für mich am besten (intelligentesten) sind. Rein subjektiv betrachtet, ist das dann die Beste Alternative.
Dabei hat Justin_Sane allerdings auch was wichtiges gesagt. Der zeitliche Faktor spielt dabei eine große Rolle. Ich habe früher Entscheidungen getroffen, die ich jetzt sicherlich nicht mehr getroffen hätte. Aber damals war das für mich die beste Lösung. Ich finde deshalb nicht (und da muss ich dir widersprechen Justin_Sane), dass ich damals was falsch gemacht habe. Ganz im Gegenteil.
Ich konnte nur nicht die Folgen absehen. Aber das kann ich nie. Ich bereue deshalb auch nichts, auch keine "falschen" Entscheidungen, weil sie damals in meinen Augen "richtig" erschienen und ich daraus gelernt habe.

Ich finde auch sich mit anderen Vergleichen ist bei diesem Thema, wenn es um Selbstreflektion geht, ein falscher Ansatz. Denn jeder trifft andere Entscheidungen, die ihm für sein eigenes Leben "richtig" (intelligent) erscheinen. Deshalb stimme ich zu, wenn z.B. der Schulabschluss oder das Nettogehalt, nichts über Intelligenz aussagen. Es gibt Menschen, die finden das eben nicht so wichtig... sie sind deswegen noch lange nicht dumm. Eine große Familie mit 6 Kindern kann auch von großer Intelligenz zeugen, weil dieser Mensch sich eben für diesen Weg entschieden hat. Wieso sollte ich dann über ihn urteilen, ob er dümmer oder intelligenter ist? Es ist halt sein Weg und nicht meiner!

Ich gehe noch weiter. Ich denke auch, dass jeder der sich für intelligent hält, an mangelndem Selbstbewusstsein leidet, weil er entweder

a) neidisch auf den Lebensweg eines anderen ist oder
b) nicht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll und andere kopiert oder sich hängen lässt.

Ich gehe bei dieser Theorie von der Annahme aus, dass jemand der sagt, er sei nicht intelligent, im Vergleich einen anderen als intelligent einschätzt. Denn ohne einen Vergleichssubjekt, könnte man die Ausgangsfrage gar nicht stellen.

ENDE :D

PS: Wenn einer das hier geschriebene versteht, bekommt ein Eis :D :D :D
 
Hallo


Die Frage nach dem eigenen Intelligenzbefinden ist mMn doch arg subjektiv und allgemein. Und somit nicht einfach zu beantworten. Aber darum gehts dir ja oder?;)

Intelligenz wird immer an irgendetwas oder irgendwem gemessen. Wer stellt sich in die Landschaft und sagt: Ach ja, was bin ich intelligent.
Ohne diesen Zustand mit einer Handlung, Äußerung, Verhaltensweise, Tests etc, in Verbindung zu bringen? Ok, vielleicht beim Persönlichkeitstraining aber sonst?

Insofern ist eine möglichst detaiierte Begründung\Beschreibung der Aussage "halte mich für Intelligent oder nicht" das eigentlich Interessante. Weniger wer sich einfach für nen Fuchs ausgibt:)
Welche Gefühlsregung ist in dem Moment mit an Bord? Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft?

Da könnte was Erfrischendes zusammenkommen.

@Ostfriese

Zu mir kann ich sagen, dass ich mich intelligent fühle. Auch, wenn ich mal etwas nicht verstehe, was öfter vorkommt und viele Dinge nicht beherrsche, tut es das dem Gefühl doch keinen Abbruch.

Was für einem Gefühl? Selbstsicherheit, Erhabenheit, Wohlbefinden, Freude etc?

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Den intelligenzbegriff gründlich zu analysieren und zu definieren brauchen wir hier garnicht zu versuchen, das gelingt psychologen und wissenschaftlern die zu lebzeiten nichts anderes machen seit jahrzehnten nicht.

Also sollten wir uns das seltsame geschwafel und philosophieren sparen.
Darauf wollte der TE sicher auch nicht hinaus. Er und sicher 99% aller unter uns, haben für intelligenz eine definition im kopf, die auf jeden fall zutrifft:

Kognitive (geistige) leistungsfähigkeit.

Diese kann man analog zur physischen leistungsfähigkeit betrachten.
Weiter muss ich das sicher nicht erklären. Es ist halt die gesamtheit aller denkbaren bereiche in denen unser hirn arbeitet und darin, wie zuverlässig, schnell, ausdauernd...blablabla...es dies tut.

Zur frage: jo ich fühle mich intelligent, sprich, halte mich für geistig leistungsfähig.

Mfg
 
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