Alternate 4

Eure Audioanlagen (Egal welche Preisklasse)

zandermax schrieb:
Die Mondpreise relativieren sich etwas beim Gebrauchtkauf.

Meine persönliche Erfahrung hat aber gezeigt, dass qualitativ hochwertige Lautsprecher auch lange halten. Ich hatte eine ganze Reihe von Vintage-Lautsprechern, bei denen allesamt die Sicken kaputt gegangen sind. Nur die Canton sind noch immer gut.

Immer Aussteller kaufen. Hab für meine Canton Vento 30 immer nur 700€ für ein Paar gezahlt.

Man muss auch unterscheiden "wie" es besser klingt. Die sollten alle Frequenzen darstellen können, der Rest ist EQ. Würde beim Probehören Laptop mit Mikro mitnehmen und aufzeichnen ;-)

Als nächstes der Use-Case, wofür braucht man die? Für Heimkino finde ich die Standlautsprecher kontraproduktiv, mehrere Bassquellen die man nicht verstellen kann, Probleme mit Auslöschungen. Mit Subwoofer schneidet man ihnen den Bass weg und zahlt unnötig und das große Gehäuse hallt in Filmen ewig nach und macht Probleme. Gleichzeitig sind die nie so gut wie 1/6 so teure Subwoofer.

Hört man aber nur Musik, vor allem audiophile, dann kommst um Standlautsprecher nicht drumrum.
 
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@RobZ- sorry, aber ohne dir zu nahe zu treten....ich habe selten so viele Falschaussagen in einem Beitrag gelesen wie bei dir. Mein lieber Mann... Das einzige was ich in deinem Text ganz gut finde, ist der 2te Satz.

Aber nun schön langsam und hübsch der Reihe nach:

RobZ- schrieb:
Immer Aussteller kaufen
Im Prinzip gibts da nichts gegen zu sagen. Welches Wort ich auf jeden Fall austauschen würde, wäre das "Immer". Kann klappen, muss aber nicht. Ich habe NIE Aussteller gekauft...immer nur auf dem Gebrauchtmarkt und bin, wie viele andere auch, damit mehr als gut gefahren. Lautsprecher aus den ca. 80er und 90er altern (teilweise) sehr sehr gut. Wenn mit denen pfleglich umgegangen wird und nicht jedes Wochenende die Dorfparty damit beschallt wurde und die Teile an ihrer Kotzgrenze befahren wurden, spricht absolut nicht dagegen sich in solchen Jahrgängen umzuschauen bzw. umzuhören.
Bei Elektronik sieht es aber (nicht immer) ein wenig anders aus.
Geräte wie der Dual CV 1700 klingen immernoch verdammmt gut. Das Teil wiegt alleine schon 12kg+. Nur ein Beispiel.

RobZ- schrieb:
Man muss auch unterscheiden "wie" es besser klingt
Du meinst demnach, welche Maßnahmen nötig sind, damit es besser klingt. Da gibt es einige.

RobZ- schrieb:
Die sollten alle Frequenzen darstellen können, der Rest ist EQ.
Ähmm...nope. Es gibt nicht einen (bezahlbaren) Lautspreche der 20Hz - 20khz PEGELFEST darstellen kann. Ich hatte mal einen Definitive Technology SC6000 Sub. Der war so Pegelfest wie meine Oma auf dem Oberstaufner Marktfest.....will heißen, gar nicht. Das war einfach nur ein miserabel konstrierter Brüllwürfel.
Vllt. schaffen das ultra-high-end-brutalo-Lautsprecher á la Wilson Audio Autobiographie und Konsorten. Aber dann sind wir irgendwo 6-7 stellig unterwegs.
Damals, im Toningenieursstudium, wurde uns eingetrichtert, je mehr EQ´s ihr im Nachgang braucht um so schlechter habt ihr mikrofoniert. Ok, das ist jetzt gut 26 Jahre her.
Der RAUM ist absolut entscheidend wie ein Anlage klingt. Wenn mit Akusitkelementen vernünftig und sinnvoll gearbeitet wurde, ist nur noch gaaaaaanz wenig EQ Arbeit von nöten. Wenn überhaupt.

RobZ- schrieb:
Würde beim Probehören Laptop mit Mikro mitnehmen und aufzeichnen ;-)
Bitte was ?? 🤔 Um was zu erreichen ?? Das abzubilden was du im Geschäft gehört hast ??? Dann benötigst du professionelle recording Hardware. Ähm....alles klar.
RobZ- schrieb:
Für Heimkino finde ich die Standlautsprecher kontraproduktiv, mehrere Bassquellen die man nicht verstellen kann, Probleme mit Auslöschungen. Mit Subwoofer schneidet man ihnen den Bass weg und zahlt unnötig und das große Gehäuse hallt in Filmen ewig nach und macht Probleme. Gleichzeitig sind die nie so gut wie 1/6 so teure Subwoofer.
Alter Verwalter..... auch hier. Ohne dir erneut zu nahe zu treten. Eine Menge Meinung, und echt wenig Ahnung.
Jeder Heimkino AVR hat Möglichkeiten nahe zu jeden Lautsprecher aneinander bzw. im Verbund anzupassen. Je nach Einmesssystem gelingt das von ganz ok...über gut...bis hin zu "holy moly" ist das geil.
Warum sollte ein Sub einem Standls. den Bass "weg schneiden" ????? Das ist aktustisch nicht möglich. Es können bei ungünstig akustischen Gegebenheiten Überlappungen entstehen, die sich gegenseitig auslöschen. Dem kann man wunderbar entgegenwirken, indem man sich mit der Materie wirklich auseinadersetzt und nicht solche haltlosen Aussagen trifft.
Wie sollen den große Sub Gehäuse unnötig nach hallen ???? Der Satz des Tages. Sorry, aber das ist maximaler Quark !!!! und mit Quark meine ich Blödsinn
Wenn das echt der Fall sein sollte, besteht das Gehäuse wahrschenlich aus Pappe, 1mm dünnem MDF oder tatsächlich aus Quark...kein Ahnung wie man auf so was kommt.
Ein vernünftig konstruierter Sub. hat das im Prinzip echt gut im Griff....und wie gesagt...der RAUM hält einen Löwenanteil an der ganzen Sache.
Natürlich kann ein "krasser 2500Watt Subwoofer mit noch krasserem RGB Ring Bling um die ultra krasse 20cm billo Membran" von Conrad oder Media Markt für 200€ das nicht umsetzen. Aber sollte wohl klar sein.


So, jetzt stelle ich mal mein Setup rein.

  • TV 85" Hisense Model irgendwas (leider weit weg von OLED oder Mini LED) ist auch schon 6 Jahre alt
  • Arcam AVR 5 mit Dirac Live (davor wir ein Pioneer SC LX 701 am werkeln) das sind WELTEN
  • Vincent SP331 Stereo Endstufe für die....
  • Infinity Kappa 90 Renaissance (meine absoluten Traumlautsprecher)
  • Magnat Signature 93 Center (der muss gegen den Swans RM 800 C weichen, da die Kappas Magnetostaten Mittel- und Hochtonmembrane haben)
  • Canton Sub 1500 R (was Dirac nochmal rausgeholt hat, hätte ich nie gedacht)
  • Quadral Phase 15 als rears (joa, die werden mittelfristig gegen Elac WS 1645 Onwall ersetzt)
  • Netzkabel SupraLoRad 2,5
  • Lautsprecherkabel Sommer Cable Elephant 4x2,5mm² für Fronts und Center. Rears weiße 2,5mm² Standard flat
  • Subwooferkabel Sommer Cable Onyx
  • Netzleiste Dynavox X 4100
  • Nachhall 0,26 Sek. ( da das System im Schlafzimmer steht und die 40cm hohe Matraze einiges an unerwünschtem Schall absorbiert. Zumal ich mich NIE WIEDER mit meinen 2m in die Kinostühlchen zwänge um einen Film der 2 St. + dauert und unter Qualen des Todes anschauen werden 😁)
 

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RobZ- schrieb:
Für Heimkino finde ich die Standlautsprecher kontraproduktiv, mehrere Bassquellen die man nicht verstellen kann, Probleme mit Auslöschungen.

Standlautsprecher schwächen Raummoden in zwei Dimensionen ab, nur die Längsmoden muss man noch mit einem Equalizer erschlagen (oder besser mit Aktivabsorbern, wenn man das Geld dafür übrig hat). Ein einzelner Subwoofer kann da qualitativ nicht mithalten.

Lucky#Slevin200 schrieb:
Es gibt nicht einen (bezahlbaren) Lautspreche der 20Hz - 20khz PEGELFEST darstellen kann. Ich hatte mal einen Definitive Technology SC6000 Sub. Der war so Pegelfest wie meine Oma auf dem Oberstaufner Marktfest.....will heißen, gar nicht.

Die Kosten sind weniger das Problem, eher Gehäusevolumen und Chassismembranfläche. Für eine Oktave mehr Tiefgang muss für gleichen Pegel das vierfache (!) Luftvolumen verschoben werden, und das geht nicht mit 9"-Spielzeug. Das ist ein Schreibtischsubwoofer.

12" Minimum, und vernünftiges 200-Liter-Gehäuse, damit der Wirkungsgrad nicht ins Bodenlose sinkt. Und am besten mehrere davon.

Nach Experimenten mit einem entzerrten 15"-Bass im geschlossenen Gehäuse habe ich das mit den 20 Hz sausen lassen. Dann sind mir günstig gebrauchte Nubert Nuwave 125 und das passende Entzerrermodul (25 Hz/-3 dB) zugeflogen, und seitdem habe ich ein 6.0-Heimkino mit zusätzlicher PA-Endstufe Alesis RA-500.

Längs-Raummode bei 32 Hz mit dem Yamaha-PEQ runtergedreht, und damit zufrieden. So staubtrockene Terminator-Kloppereien kriegt ein einzelner Subwoofer nicht gebacken. Zumindest nicht ohne XT32, Dirac oder dergleichen. Vielleicht gar nicht.
 
Es muss nichtmal ein 200 L Gehäuse sein. Aber gut ist es allemal, da stimme ich dir zu. Im Tiefton zählen primär Lautsprechergröße 12"+, Leistung und dann Gehäusevolumen. Mehr Subs regen den Raum gleichmäßiger an. Ist bei mir nicht möglich, daher Dirac.

Es ginge ja eigentlich um klassische Lautsprecher. Da gibt ss nichts was den gesamten wahrnehmbaren Frequenzgang gleichmäßig wiedergeben kann. Subs helfen da ungemein 😌
 
Wie ihr meint, hab meine Messungen mit und ohne Standlautsprecher. In einem perfekt symmetrischen Raum war damit nix zu machen (5x6m). Müsste man mit Absorbern vollstopfen, nur wer will das schon. Frequenzprobleme ohne Ende im Bereich <60hz. Die Absorber die man dafür braucht (30-40cm fette Teile) will ich nicht.

Bei dynamischer Musik fand ich Standlautsprecher träge, vor allem im 7.1.4 Setup total Banane. Wirkte so als ob sie ewig nachhallen. Das ist auf Youtube bei audiophilen Stücken vielleicht toll, aber nix für moderne Musik, Games und Actionfilme - da ziehe ich kleinere, identische Lautsprecher drumrum vor.
 
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Kann ich null komma null bestätigen. Ich hatte in dem gleichen Raum mit kleinen Denon SC N9 angefangen. Dann vor Jahren, weiß der Geier warum, auf Teufel Theater 500 Brüllwürfel gewechselt (da klangen die Mini Denon Dinger tatsächlich besser) Bis ich dann auf Quadral Phonologue Aurum 5 gewechselt bin. Das war schon ein großer Schritt nach vorne, bis ich jetzt endlich die Infinitys ergattern konnte.
Der klangliche Zugewinn, die Kontrolle im Bass, das Auflösungsvermögen etc. sind eine komplett andere Liga. Irgnewie auch klar, wenn man die mal mit den anderen Ls. vergleicht.

In deinem Fall stimmte vllt. die gesamte Kette nicht. Aber gut, wenn du jetzt zufrieden bist. So wie ich.

Daher würde ich nie pauschal behaupten, dass große Ls. in kleineren Räumen nicht gut klingen können.
 
Darum sage ich ja messen. Ich checke das alles mit REW und optimiere mit Absorbern. Aktuell baue ich den Raum um. Mit KI generiert und mit meinem Setup. Absorber kommen dann oben und unten hin, glaub da frisst es nicht zuviele hohe Frequenzen. Brauche nur ein kleineres Board, der Sub muss aus der Ecke. Der Raum ist in echt etwas breiter... aber nicht viel.

Schon lustig was man mit KI einfach mal schnell machen kann. Sieht alles fast korrekt aus bis auf den Sub, das Modell hat er nicht gecheckt.
Gemini_Generated_Image_sdcz31sdcz31sdcz.png
 
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Lucky#Slevin200 schrieb:
Daher würde ich nie pauschal behaupten, dass große Ls. in kleineren Räumen nicht gut klingen können.
Wenn man sie per Messystem oder PEQ zuwürgt, geht das schon, aber dann stellt sich die Frage warum man sich für jene entschieden hat.
 
@Pringel Weil man mit dem PEQ eben nur die zu lauten Raummodenfrequenzen runterdreht, statt einfach alles unter 60 Hz abzuschneiden. Der Tiefbass ist dann da, nur das Dröhnen ist weg.

Nebenbei haben große Schallwände und Chassisflächen (bzw. mehrere Chassis) auch im oberen Bass und Grundton Vorteile, weil sie mehr bündeln, und Moden in vertikaler Richtung verringern.
 
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@ Pringel es geht nicht darum dem Lautsprecher seine Möglichkeiten zu nehmen, sondern das Klangbild so anzupassen, dass es für einen passt. Ich hatte, wie oben beschrieben, kleine..mittlere und Standboxen. Mit den jetzigen passt das für mich dermaßen gut, dass ich die Dinger nie wieder abgeben werde.
Dirac hat übrigens kaum eingegriffen, da mein Raum schon akustisch ziemlich gut war.
Ergänzung ()

JMP $FCE2 schrieb:
Nebenbei haben große Schallwände und Chassisflächen (bzw. mehrere Chassis) auch im oberen Bass und Grundton Vorteile,
Ein anderer Nebeneffekt ist auch noch der, dass große Chassis weit weniger Hub ausführen müssen um tief und sauber zu spielen, während sich kleine 5" und 6" mehr bewegen müssen. Das resultiert dann in früher auftretenden und unsauberem Ein- und Ausschwingen.
 
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Ja. Ist ok so. Bin noch bisschen frisch im Forum und daher erstmal die Vorstellung:

Ich bin auf keinen Fall jemand - auch wenn gelegentlich bisschen eckig - der dem anderen erzählen will, er kann mit etwas nicht wirklich glücklich sein, wenn er damit glücklich ist 👍

Lucky#Slevin200 schrieb:
Ein anderer Nebeneffekt ist auch noch der, dass große Chassis weit weniger Hub ausführen müssen um tief und sauber zu spielen, während sich kleine 5" und 6" mehr bewegen müssen. Das resultiert dann in früher auftretenden und unsauberem Ein- und Ausschwingen.
Oder man lässt sie das schon ab Werk erst gar nicht machen ;)
 
Pringel schrieb:
Oder man lässt sie das schon ab Werk erst gar nicht machen ;)

Naja, wenn man sie ab Werk im Hub begrenzt, dann begrenzt man eben auch Tiefgang oder Pegel. Alles zusammen geht nicht.

Ich nutze meine Standlautsprecher in der Front bei Musik im Stereo-Setup, 33 Hz bei -3dB kriegen die hin und das reicht bei normaler Musik allemal. Im Heimkino-Setup werden die dann untenrum "beschnitten" und der Subwoofer übernimmt, denn 19 Hz bei -3dB ist eine ganz andere Welt bei Actionfilmen. Alles sauber und dröhnfrei mit Dirac eingemessen und auf Knopfdruck umschaltbar.
 
Alles gut :schluck:

Sich auszutauschen ist wichtig. Es geht schlicht um Erfahrungen, die man über die Jahrzehnte gesammelt hat. Der eine versteht es als Kritik (was ich hoffentlich nicht glaube, und noch weniger Absicht war), der andere nur als neuen Denkansatz. So mache ich es auch seit Jahren.. unterm Strich zählt einfach ausprobieren, ausprobieren und nochmals ausprobieren.

Pringel schrieb:
Oder man lässt sie das schon ab Werk erst gar nicht machen ;)
Das würde dann im Umkehrschluss bedeuten, dass es dann einen Lautsprecher gibt, der den Raum gar nicht anregt ? Das ist (leider) nicht möglich.

Genau wie Madcat69 mache ich es auch. Für Musik und Film habe ich zwei Presets. Funktioniert tadellos.
 
Madcat69 schrieb:
Naja, wenn man sie ab Werk im Hub begrenzt, dann begrenzt man eben auch Tiefgang oder Pegel. Alles zusammen geht nicht.
Denke eher über die Weiche :) Aber ja, das sit der Weg, wenn man Lautsprecher baut die nur das machen was sie auch können und nicht möchte, daß sie irgendwann bei irgendwas anfangen zu krächzen ;)
 
Die Weiche ist (hoffentlich) auf die verbauten Chassis abgestimmt...und die Chassis sind (hoffentlich) die richtigen für die Weiche und das Gehäuse. Die einen Hersteller schaffen das besser als andere. Ist das alles auf Kante genäht, klingts auch so.
 
Ich hab noch keinen passiven Lautsprecher erlebt, den man mit genug Saft nicht über die Grenze bringen kann...
Aktive Lautsprecher mit aktiver Entzerrung sind da was anderes.

Aber das führt für diesen Thread hier langsam eh alles zu weit
 
Madcat69 schrieb:
Ich hab noch keinen passiven Lautsprecher erlebt, den man mit genug Saft nicht über die Grenze bringen kann...
Ich "fahr" Cabasse mit Duocell. Da ist das wirklich schon verdammt schwer ;) Bis dahin bluten nicht nur die Ohren, sondern auch schon die Augen.
 
sofern ein Limitter im DSP hängt :)
 
Wow, bin beindruckt, was manche für ein Setup haben und es ist interessant, den Fred zu lesen. Ich bin irgendwann mit meinem Heimkino stehen geblieben, weil ich keinen Bock mehr ständig auf den neusten Scheiß habe. Steht immer noch das damalige Teufel LT 5 Set mit zwei von den aktiven L 5200 Woofern. Ja ich weiß, Teufel wird verteufelt, aber die höhere Preisklasse von Teufel war nicht schlecht. Die beiden Subs hab ich mit nem DSPeaker Antimode eingepegelt und der Rest hängt an einem Yamaha RX-A1070. Das klingt für meine alten Ohren immer noch ganz gut und Partypegel ist auch drin. Ist halt nur 5.1 ohne Atmos und das neumodische Zeug. Rund 5.000 Euro waren das unterm Strich aber auch auf dem Konto.

Hab vor gut 20 Jahren schon zurück gebaut. Da hatte ich noch recht feine HiFi Geräte aus Vorverstärker, Endstufe, Speaker, Drehteller, CD Laufwerk, Tapedeck und sogar Bandmaschine. Ist halt irgendwann Geschichte, weil das alles nur 2.0 konnte. Etwas vermisse ich aber diese Haptik und Qualität der Japaner damals.
 
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