@RobZ- sorry, aber ohne dir zu nahe zu treten....ich habe selten so viele Falschaussagen in einem Beitrag gelesen wie bei dir. Mein lieber Mann... Das einzige was ich in deinem Text ganz gut finde, ist der 2te Satz.
Aber nun schön langsam und hübsch der Reihe nach:
RobZ- schrieb:
Im Prinzip gibts da nichts gegen zu sagen. Welches Wort ich auf jeden Fall austauschen würde, wäre das "Immer". Kann klappen, muss aber nicht. Ich habe NIE Aussteller gekauft...immer nur auf dem Gebrauchtmarkt und bin, wie viele andere auch, damit mehr als gut gefahren. Lautsprecher aus den ca. 80er und 90er altern (teilweise) sehr sehr gut. Wenn mit denen pfleglich umgegangen wird und nicht jedes Wochenende die Dorfparty damit beschallt wurde und die Teile an ihrer Kotzgrenze befahren wurden, spricht absolut nicht dagegen sich in solchen Jahrgängen umzuschauen bzw. umzuhören.
Bei Elektronik sieht es aber (nicht immer) ein wenig anders aus.
Geräte wie der Dual CV 1700 klingen immernoch verdammmt gut. Das Teil wiegt alleine schon 12kg+. Nur ein Beispiel.
RobZ- schrieb:
Man muss auch unterscheiden "wie" es besser klingt
Du meinst demnach, welche Maßnahmen nötig sind, damit es besser klingt. Da gibt es einige.
RobZ- schrieb:
Die sollten alle Frequenzen darstellen können, der Rest ist EQ.
Ähmm...nope. Es gibt nicht einen (bezahlbaren) Lautspreche der 20Hz - 20khz PEGELFEST darstellen kann. Ich hatte mal einen Definitive Technology SC6000 Sub. Der war so Pegelfest wie meine Oma auf dem Oberstaufner Marktfest.....will heißen, gar nicht. Das war einfach nur ein miserabel konstrierter Brüllwürfel.
Vllt. schaffen das ultra-high-end-brutalo-Lautsprecher á la Wilson Audio Autobiographie und Konsorten. Aber dann sind wir irgendwo 6-7 stellig unterwegs.
Damals, im Toningenieursstudium, wurde uns eingetrichtert, je mehr EQ´s ihr im Nachgang braucht um so schlechter habt ihr mikrofoniert. Ok, das ist jetzt gut 26 Jahre her.
Der RAUM ist absolut entscheidend wie ein Anlage klingt. Wenn mit Akusitkelementen vernünftig und sinnvoll gearbeitet wurde, ist nur noch gaaaaaanz wenig EQ Arbeit von nöten. Wenn überhaupt.
RobZ- schrieb:
Würde beim Probehören Laptop mit Mikro mitnehmen und aufzeichnen ;-)
Bitte was ?? 🤔 Um was zu erreichen ?? Das abzubilden was du im Geschäft gehört hast ??? Dann benötigst du professionelle recording Hardware. Ähm....alles klar.
RobZ- schrieb:
Für Heimkino finde ich die Standlautsprecher kontraproduktiv, mehrere Bassquellen die man nicht verstellen kann, Probleme mit Auslöschungen. Mit Subwoofer schneidet man ihnen den Bass weg und zahlt unnötig und das große Gehäuse hallt in Filmen ewig nach und macht Probleme. Gleichzeitig sind die nie so gut wie 1/6 so teure Subwoofer.
Alter Verwalter..... auch hier. Ohne dir erneut zu nahe zu treten. Eine Menge Meinung, und echt wenig Ahnung.
Jeder Heimkino AVR hat Möglichkeiten nahe zu jeden Lautsprecher aneinander bzw. im Verbund anzupassen. Je nach Einmesssystem gelingt das von ganz ok...über gut...bis hin zu "holy moly" ist das geil.
Warum sollte ein Sub einem Standls. den Bass "weg schneiden" ????? Das ist aktustisch nicht möglich. Es können bei ungünstig akustischen Gegebenheiten Überlappungen entstehen, die sich gegenseitig auslöschen. Dem kann man wunderbar entgegenwirken, indem man sich mit der Materie wirklich auseinadersetzt und nicht solche haltlosen Aussagen trifft.
Wie sollen den große Sub Gehäuse unnötig nach hallen ???? Der Satz des Tages. Sorry, aber das ist maximaler Quark !!!!
und mit Quark meine ich Blödsinn
Wenn das echt der Fall sein sollte, besteht das Gehäuse wahrschenlich aus Pappe, 1mm dünnem MDF oder tatsächlich aus Quark...kein Ahnung wie man auf so was kommt.
Ein vernünftig konstruierter Sub. hat das im Prinzip echt gut im Griff....und wie gesagt...der RAUM hält einen Löwenanteil an der ganzen Sache.
Natürlich kann ein "krasser 2500Watt Subwoofer mit noch krasserem RGB Ring Bling um die ultra krasse 20cm billo Membran" von Conrad oder Media Markt für 200€ das nicht umsetzen. Aber sollte wohl klar sein.
So, jetzt stelle ich mal mein Setup rein.
- TV 85" Hisense Model irgendwas (leider weit weg von OLED oder Mini LED) ist auch schon 6 Jahre alt
- Arcam AVR 5 mit Dirac Live (davor wir ein Pioneer SC LX 701 am werkeln) das sind WELTEN
- Vincent SP331 Stereo Endstufe für die....
- Infinity Kappa 90 Renaissance (meine absoluten Traumlautsprecher)
- Magnat Signature 93 Center (der muss gegen den Swans RM 800 C weichen, da die Kappas Magnetostaten Mittel- und Hochtonmembrane haben)
- Canton Sub 1500 R (was Dirac nochmal rausgeholt hat, hätte ich nie gedacht)
- Quadral Phase 15 als rears (joa, die werden mittelfristig gegen Elac WS 1645 Onwall ersetzt)
- Netzkabel SupraLoRad 2,5
- Lautsprecherkabel Sommer Cable Elephant 4x2,5mm² für Fronts und Center. Rears weiße 2,5mm² Standard flat
- Subwooferkabel Sommer Cable Onyx
- Netzleiste Dynavox X 4100
- Nachhall 0,26 Sek. ( da das System im Schlafzimmer steht und die 40cm hohe Matraze einiges an unerwünschtem Schall absorbiert. Zumal ich mich NIE WIEDER mit meinen 2m in die Kinostühlchen zwänge um einen Film der 2 St. + dauert und unter Qualen des Todes anschauen werden 😁)