Euro-Krise - Wie seid ihr auf den Crash vorbereitet ?

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TStarGermany

Gast
http://www.youtube.com/watch?v=aC19fEqR5bA

Dieses Video kursiert seit 3 Tagen und enthaelt ein -ausnahmsweise- sehr ehrliches Interview mit einem Boersenhaendler und seiner Einschaetzung zur Euro-Krise, inklusive einer glasklaren Voraussage, dass es innerhalb der naechsten 12 Monate zu einem ernsthaften Finanzcrash in der Eurozone kommen wird.

Wer des englischen nicht so weit maechtig ist, die kurze Zusammenfassung des Interviews:
Als Haendler gibt er zu, dass es ihm und den grossen Finanzinstitutionen scheissegal ist, ob der Euro crasht oder nicht, dass diese Institutionen NICHTS auf den Rettungsplan der EU geben und sie darauf vorbereitet sind, mit diesem Crash eine Menge Kohle zu verdienen und er empfiehlt den Leuten, ihre Werte in Sicherheit zu bringen, so schnell es moeglich ist.

Wie seid ihr darauf vorbereit ? Was habt ihr (noch nicht) getan, um eure Werte in Sicherheit zu bringen ?
 
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,788954,00.html

Um nochmal in Kürze meine Meinung zu ergänzen: Dieser "Trader" versucht natürlich auch die raffgierige und egoistische Art von Börsenhändlern zu entblößen, aber in erster Linie macht er sich doch lustig über diejenigen, die immer wieder bestimmte Szenarien herbeireden, vielleicht auch weil sie selber an diese Szenarien glauben, insbesondere aber, weil sie selber darauf wetten und davon profitieren.
Wieso kann sich nicht jeder selbstständig und unabhängig seine Meinung bilden, wozu diese permanente Beeinflussung?
 
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Mhm ich waer da maximal vorsichtig.

Selbstverstaendlich wird nach einem solchen Interview auf die Person geschossen, was das Zeug haelt, um den Kern der Aussage zu diskreditieren. Heute hatter garkeine Ahnung, morgen "findet man" Kinderpornos auf seinem PC oder sonstwas. Leute beschmieren ist die Taktik No1, wenn man die Aussage vernichten will. Das war immer so und wird immer so sein.

Wie man allerdings darauf gekommen ist, einen "Amateur" einzuladen, dessen Aussagen dann sogar von Fachleuten gelobt werden, auf diese Fragen werden die Antworten dann doch sehr duennleibig.

Und Fakt ist, dass der Mann nur explizit formuliert hat, was sowohl die Rating-Agenturen, als auch die grossen Finanzinvestoren bereits vor Monaten oeffentlich verlautbaren haben lassen : Der Rettungsschirm fuer den Euro interessiert sie nicht, sie sind darauf vorbereitet, dass der Euro crasht.

Insofern ist die Person austauschbar, das grundlegende Problem dahinter nicht: Die Gefahr fuer den Euro und die damit zusammenhaengende Gefahr fuer alle Klein- und Kleinstanleger, deren Gelder genau in diesem Raum investiert wurden.

Ich mach mir schon eine ganze Weile Gedanken darueber, finde allerdings keine Form der Nicht-Langzeit-Investition, die mir ausreichend sicher scheint.
 
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Meine Vorbereitungen waren:
1. sich mit der Sache eingehend befassen und eigene Erkenntnisse (Handlungsplan) finden
2. ausreichend liquide € Barmittel anlegen (Münzen/kleine Scheine) und etwas Währungen Nachbarländer (kein €), Tagesgeldkonto statt Festgeldkonto
3. Bevorratung mit leeren 20l Kraftstoffbehältern
4. freie Geldmittel Anfang 2010 in physisches Gold umgeschichtet, 2009 noch eine Immobilie günstig gekauft
5. vorhandene € - ImmoKredite mit niedrigen Zinsen prolongiert auf 2018, 1/6 Kreditvolumen auf variable Zinsen umgestellt

Das wars auch schon und ich denke, es ist ausreichend. Lebensmittel o.ä. kaufe ich erst, wenn es ernst wird. Es werden immer noch genügend Tage bleiben, an denen man handeln kann. Man muss sich nur mit dem Fall Währungscrash beschäftigt haben und dann ohne zu zögern handeln/handlungsfähig sein. Als Einzelner kann man sowieso nichts beeinflussen, nur reagieren.
Ich kaufe im Ernstfall meinen Diesel auch für 2 €/Liter und die Lebensmittel/Verbrauchsgüter mit Preisaufschlag. Es kommt nur darauf an, zum richtigen Zeitpunkt auch Geld in der Tasche zu haben und sich für sagen wir einmal 1 Monat einzudecken. Ich bin kein Anhänger eines Dosenlagers für 1 Jahr Bürgerkriegszustand.

Wer sich nicht vorbereitet wird halt vielleicht ein paar Tage lang ohne Kraftsstoff dastehen oder weiter fahren müssen bis zur Nottankstelle. Auch wird er vielleicht ein paar Tage lang nicht seine Butter im Kühlregal vorfinden, sondern nur noch die Magerine. Und wer verpasst hat sein Geld abzuheben, wird im Krisenfall nicht in günstige Gelegenheiten investieren können. Alles nichts, woran man sterben würde.
 
Ich hab in meinem Atombunker bereits einen zwei Jahresvorrat an Öttinger und Pöckelfleisch angelegt. Meine Geldmittel habe ich in Amazon Gutscheinen angelegt, damit sollte ich für den Rest meiner Tage versorgt sein.
 
Vorbereitet?

Ich habe mehr Schulden als Guthaben.
Da mache ich mir zumindest um das Thema Inflation eher keine Gedanken ;)
 
Ich habe kein Geld, also was soll passieren?
 
grundbesitz + selbstversorgung
alles andere ist nicht beständig bzw. vom wertverfall zu sehr betroffen/zu marktabhängig

lieblingsbeispiel gold: was meint ihr was passiert, wenn die ganzen goldanleger in panik all ihr gold auf den markt werfen? der goldpreis fällt schneller als ihr "oh mist, ich muss auch verkaufen" sagen könnt... also ist es quark, in sowas zu investieren. ähnliches gilt für währungen oder aktien.

geld kann entwertet werden (stichwort währungsreform), ist also auch nicht "sicher".

letztendlich gehts ja eh nur darum, ein beständiges tauschmittel zu finden, das alle eventualitäten überdauert und seinen tauschwert nicht verliert. da aber tauschmittel an den jeweiligen bedarf gekoppelt sind, kann man nicht adäquat "vorbeugen". in zeiten, in denen nahrungsmittel knapp sind, wird man für einen laib brot auch mal ein paar gramm gold hinlegen dürfen. und in überflusszeiten bekommt mans hinterhergeschmissen ;)

es bleibt also nur: grundbesitz und selbstversorgung. so ist man relativ unabhängig und benötigt keine tauschmittel.

allerdings gibt es auch hier das risiko der enteignung, was als fazit übriglässt: es gibt keine sichere vorbeugemaßnahme, die wirklich alles abdeckt. es bleibt nur übrig, dass man keine schulden macht/hat. alles andere hat man letztendlich nicht in der hand.
 
ThomasK_7 schrieb:
Meine Vorbereitungen waren:
1. sich mit der Sache eingehend befassen und eigene Erkenntnisse (Handlungsplan) finden
2. ausreichend ...

Nun,hab ueber solche Sachen nachgedacht.
Gold kommt fuer mich nicht in Frage, ist mir zu volatil, an einem der letzten Tage um 14% gefallen und nur leicht erholt. Und wenn du physisches Gold gekauft hast, stell auch sicher, dass du es im Zweifelsfall auch ausgehaendigt bekommst, das ist naemlich nicht gesichert.

Viele Leute haben ja in den schweizer Franken investiert, worauf die Schweiz schon in einer fuer Anleger negativen Weise reagiert hat.
Ich liebaeugle momentan mit der norwegischen Krone, das ist ein stabiles Land mit stabilsten wirtschaftlichen Verhaeltnissen und es wuerde die Liquiditaet erhalten.

Heretic Novalis schrieb:
grundbesitz + selbstversorgung
alles andere ist nicht beständig bzw. vom wertverfall zu sehr betroffen/zu marktabhängig
Zur Sicherung..naja, bringt einem wenig, wenn ne Immobile dann aufgrund eines Waehrungscrashs nur noch Nominalwert hat. Im uebrigen koennte man sich dann ggf. in den Hintern beissen, wenn man durch Investition in eine Fremdwaehrung dann Euro billig zurueckkaufen und dadurch seine anderen Investitionen vegroessern haette koennen :ß

(Ich sag mal tschuess, hab meinen Acc zur Loeschung vorgemerkt, Umgangston der Mods is mir ein wengi zu Asi)

In jedem Fall gut Glueck bei der Vorbereitung.
 
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Was für eine Vorbereitung? So ein Blödsinn..... Deutschland ist eine Exportnation und wird selbst im Falle des vielzitierten "Crash" noch weiterhin an andere Länder verkaufen können, ergo kommt auch Knete wieder rein.

In Griechenland könnte(!) man sich eventuell Gedanken machen, aber Deutschland hat aktuell von allen EU-Nationen noch am wenigsten zu weinen. Im schlimmsten Fall wirds halt wieder auf Entlassungen und niedrigere Löhne hinauslaufen, aber von der Apokalypse sind wir da noch weit entfernt.
 
Hanfseil und Haken in die Decke dübeln.
 
Jevermeister schrieb:
Was für eine Vorbereitung? So ein Blödsinn..... Deutschland ist eine Exportnation und wird selbst im Falle des vielzitierten "Crash" noch weiterhin an andere Länder verkaufen können, ergo kommt auch Knete wieder rein.

In Griechenland könnte(!) man sich eventuell Gedanken machen, aber Deutschland hat aktuell von allen EU-Nationen noch am wenigsten zu weinen. Im schlimmsten Fall wirds halt wieder auf Entlassungen und niedrigere Löhne hinauslaufen, aber von der Apokalypse sind wir da noch weit entfernt.

Thema verfehlt, setzten 6. Du hast mal gar nicht kapiert um was es geht...

Bin derzeit auch seit Monaten auf der suche und bis jetzt sind Immobilien das einzig sichere meiner Meinung nach.

Find das Thema sehr interessant und wurde in diesem Forum schon öfters die letzten Wochen / Monate disktuiert, einfach mal suchen und finds immer schade wenn das wie hier von einigen ins lächerliche gezogen wird, typische RTL-Zuschauer halt
 
Der Staat verbietet privaten Goldbesitz im Notfall und entwertet das Geld. Allerdings geht auch morgen die Finanzwelt nicht unter, selbst dann nicht, wenn der ein oder andere Staat in die Pleite schlittert. Griechenland kennt das schon, es wäre ja nicht das erste Mal.

Immobilien als sichere Wertanlage? Vorräte für den Weltuntergang? Kein Wunder, dass "Experten" ihre Anhänger finden. Die Medien zelebrieren diese Prophezeihungen geradezu, und die Priester der Apokalypse geben Interviews im TV... das ist schon verrückt. Ein Wunder, dass wir überhaupt noch alle hier sind.
 
Dann sag doch ne alternative wenn du über alles so gut bescheid weist, das Geld schön auf der Bank horten, damit es von heut auf morgen wie in USA weg ist? Aber nein wir leben ja in Deutschland uns kann das nicht passieren.
 
wow4ik schrieb:
Bin derzeit auch seit Monaten auf der suche und bis jetzt sind Immobilien das einzig sichere meiner Meinung nach.

Vergleiche deine - doch sehr allgemeine - Aussage mit dem Begriff "Subprime-Krise".
 
Leute wacht auf der Dollar und Euro haben nicht mehr lange, da USA pleite ist und EU genau so, gebe ich denen aller höchstens 5 Jahre.
Wovon sollen die Griechen und Co. ihre Schulden bezahlen??? die habe garnichts!!!
In USA wird langsam Demonstriert genau wie in EU das so eine Politik und Ungerechtigkeit alle in den Ruin treibt.
Ich genisse noch diese kurze Zeit der Ruhe und des Friedens, den die Zukunft sieht nicht rosig aus.
Würde vieleicht Gold kaufen als sicheres Tauschmittel.
 
Schön das jeder Mensch eine Meinung zu einem Thema haben kann, aber muß sie gleich so unreflektiert sein? *kopfschüttel*
 
Noxiel schrieb:
Vergleiche deine - doch sehr allgemeine - Aussage mit dem Begriff "Subprime-Krise".



man sollte auch verstehen was man da Postet... Das eine hat mit dem anderen mal gar nichts zu tun. Oder hab ich geschrieben das ich mir ein 250k kredit für ein 200k Haus aufnehmen will? Meiner Meinung nach, wird das Geld in einer Immobilie weniger entwertet als wenn die Währungen crashen.
 
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