EVGA OC Scanner und Speicher-OC (GTX 780)

Pilstrinker

Lt. Commander
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Hallo,

wie sind eure Erfahrungen mit dem Tool?

Während übliche Testverfahren (Benchmarks wie die von Unigine oder Futuremark, aber auch längere In-Game-Tests) keine der bei zu hohem Speicher-OC auftretenden Störungen wie z.B. Bildfehler zeigten, muss ich dieses OC beim Artefaktscan mit dem EVGA-Tool ziemlich entschärfen, von +320MHz auf "nur noch" +195 MHz (GTX 780).

Die Einstellungen waren beim Artefakt-Scan auf "Abruch" bei auch nur einem Pixelfehler gesetzt, ein Grenzwert, den ich für ein dauerhaft stabiles OC auf keinen Fall überschreiten möchte (1 Fehler ist da mMn nämlich genau einer zuviel).

Sind die anderen Verfahren zum Testen der Stabilität also tatsächlich alle zu ungenau und damit eigentlich "für die Tonne"?

Gruß

Pilstrinker
 

Nilson

Fleet Admiral
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Es kommt halt immer drauf an, was man als "stabil" betrachtet. Mir persönlich langt es, wenn das Spiel/Treiber nicht abstürzt und es keine sichtbaren Artefakte gibt. Für andere langt das nicht. Ich will ja keine Wissenschaftlichen Daten damit berechnen, also können mir kleine Fehler wie ein zu helles Pixel o.ä. egal sein.
 

Pilstrinker

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Okay, du sagst also, solange alles gut aussieht, ist's egal.

Na ja, vielleicht bin ich ein wenig pingelig in der Beziehung. ;)

Aber letztllich kann auch nur ein Fehlpixel Fehlerbereinigungsroutinen auslösen, die eine Neuberechnung des gesamten Bildes nötig machen mit entsprechenden Performanceeinbußen.

Und das will ich ja gerade vermeiden.
 

Nilson

Fleet Admiral
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Dann geht man einfach ein paar MHz zurück, werden die FPS besser ist es wohl so, werden sie schlechter, gab es keine Fehlerkorrektur.
 

Pilstrinker

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Ich finde interessant, wie sich innerhalb von ein paar Sekunden ein vermeintlich "rockstables" OC als Illusion erwiesen hat, auch wenn der Treiber bei höheren Werten nicht abstürzt oder auch sonst alles prächtig scheint.
 

Nilson

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Das war schon immer so, egal wo, wenn man genauer und mehr mist, findet man immer mehr Fehler, es kommt halt immer drauf an, wann man die Grenze zieht und sagt, jetzt ist es (für mich) genug. Es kommt halt wirklich auf das Einsatzgebiet und wünsche an. Will man den Bench Rekord aufstellen, wählt man ne Einstellung die grad so den Durchlauf überlebt,. will man zocken, wählt man alles so, das die Spiele stabil laufen und soll die Grafikkarte auch "Erdbeben" überleben, muss noch weiter mim Takt runter.
 
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Pilstrinker

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Für mich ist die Grenze halt klar definiert:

Erkennbar fehlerbehaftetes OC ist Pfusch, und wenn es nur ein einzelnes Fehlpixel ist.
 

Häschen

Admiral
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Rockstable mit oc ist schon eine Lebensaufgabe.
War aber schon immer so.
Aber in der Regel laufen alle Tools fehlerfrei, erst beim gaming kann man herausfinden ob stable oder nicht.
Wenn dein tool schon fehler eindeckt dann beim spielen erst recht.

Der neue speicher( elpida ) auf der 780 ist zudem sehr zerbrechlich sobald man handanlegt, der Samsung war mit OC deutlich potenter.
 
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Pilstrinker

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Wenn dein tool schon fehler eindeckt dann beim spielen erst recht.

Der neue speicher( elpida ) auf der 780 ist zudem sehr zerbrechlich sobald man handanlegt, der Samsung war mit OC deutlich potenter.
Eigentlich ist es in dem Fall andersherum:

Spiele und Benchmarks laufen einwandfrei mit höherem Speichertakt und erst das Tool hat Fehler gemeldet.
Und meine ursprungliche Frage zielte auch ein wenig auf die Zuverlässigkeit des Tools. Der Fehler kann ja dort liegen.
Ist euch darüber etwas bekannt bzw. hat jemand mal selbst sich an dem Test versucht?

Folgende Einstellungen hatte ich gewählt:

Alles @Stock bis auf den Speichertakt mit +320 MHz (macht die Karte ansonsten scheinbar klaglos mit)

Und dazu im Tool die Einstellungen wie im Anhang abgebildet.

Der Fehler tritt sowohl bei den GPU-, als auch bei den MEM-Tests nach ein paar Sekunden bis zu wenigen Minuten auf.
 

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Nilson

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Das Tool stimmt schon. Daran liegt das nicht. Es ist halt darauf ausgelegt solche Fehler zu finden, deshalb findet es sie auch. Wer sucht, der findet halt auch. Während Spiele etc. nicht nach Fehlern suchen und deshalb kleinere nicht auffallen. Da fällt es erst dann auf, wenn der Fehler so groß ist, dass eine Logiklücke entsteht und so das ganze abschmiert.
 
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