Evolution oder Schoepfung?

Evolution oder Schoepfer, was ist die Wahrheit?

  • Ich glaube an die Evolution!

    Stimmen: 461 89,9%
  • Ich bin Kreationist!

    Stimmen: 52 10,1%

  • Umfrageteilnehmer
    513
Status
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cyqu_rayte

Ensign
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März 2005
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186
Mich wuerde mal interessieren, wie ihr zu dem Thema so steht:

Ist die Welt von einem Schoepfer "designed" worden, so dass solch komplexe Dinge wie das menschliche Auge, das Gehirn und die ausgefeilten Kreislaeufe der Natur in ihrer Schoenheit existieren koennen...

...oder...


hat die Evolution durch die ewige natuerliche Selektion aus Einzeller den Menschen gemacht?

Ich bin gespannt auf eure Antwort!


EDIT: Waer ausserdem schoen, wenn einige ihre Gruende angeben wuerden, egal, welchen Standpunkt ihr vertretet:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Evolution.

Schöpfung ist mir zu weit hergeholt... ist wie Science-Fiction. Das ist nichts was man "logisch" erklären kann. Und mein Glaube an den "Schöpfer" ist eh nicht mehr vorhanden, von daher ;)




cya
cr@zy
 
cyqu_rayte schrieb:
hat die Evolution durch die ewige natuerliche Selektion aus Einzeller den Menschen gemacht?
Jap.
Ist das nicht auch schon durch Gen- und Ahnenforschung erwiesen?


Zu welcher Meinung stehst du denn? Wäre auch interessant.
 
Viele Kreationisten wirst du hier nicht finden... Da solltest du lieber bei der Bild im Forum nen Thread aufmachen. die Feiern ja auch Sarah Palin...
 
cr@zy schrieb:
Evolution.

Schöpfung ist mir zu weit hergeholt...
cr@zy

Ist mir die Evolution ;)

kennyalive schrieb:
Jap.
Ist das nicht auch schon durch Gen- und Ahnenforschung erwiesen?

Meines Wissens nach ist die Evolution eine Theorie die nicht eindeutig nachgewiesen werden kann. Sie wird allerdings als Standart in der Wissenschaft vertreten weil sie das "logischste" ist. Aber muss das Logischste immer das Richtige sein?;)

Ich glaube das in den USA sogar die Evolutionstheorie sowohl als auch die "Theorie von der Schöpfung" (nach der Bibel) verbindlich nach Lehrplan gelehrt wird.
 
Erzgebirgsmichi schrieb:
Ist mir die Evolution ;)
Ich glaube das in den USA sogar die Evolutionstheorie sowohl als auch die "Theorie von der Schöpfung" (nach der Bibel) verbindlich nach Lehrplan gelehrt wird.

Jap das ist so. Aber in einem Land, wo teilweise sogar gegend die Aufklärung argumentiert wird und enthaltsamkeit geprädigt wird (woher soll man bitteschön wissen, gegn was man sich enthalten soll?) wär ich da vorsichtig.

Ich seh nur nicht ein, warum Schöpfung und Evolution nicht zusammengehören können. Z.B. sagt niemand, das die 7 Tage der Schöpfung reele 7 Tagen sind oder nicht doch andere Zeiträume symbolisch darstellen.
Ich sehe es eher so, dass Gott die Naturgesetzt (oder das was wir so nennen) erschuf und dann bei der Entstehung der Welt praktisch aus dem Hintergrund die Fäden gezogen hat.

naja, so sprach der religiöse Naturwissenschaftler
Opti

PS: Die Amis haben ohnehin eine Interesant einstellung zum Glauben bsp: Todesstrafe.
 
Nein, der Kreationismus dürfte in den USA eigentlich auch garnicht gelehrt werden. Dass es in einem (!) Bundesstaat trotzdem seit neuerem möglich ist, stellt zumindest eine Verfassungsbeugung dar.
 
Natürlich gibt es Hinweise auf eine Evolution, ich werde mich hüten das zu leugnen.
Aber für mich gibt es numal auch hinweise die auf ein "kreatives, planvolles Wesen" schließen lassen. Und nicht zuletzt meine christliche Erziehung lässt mich nunmal eher an eine Schöpfung glauben. Übrigens steht der Schöpfungsbericht nicht im widerspruch mit der Tatsache das sich lebewesen anpassen können und auf Umweltfaktoren in ihrer Entwicklung reagieren. Sinngemäß steht in der Bibel, Gott habe lebewesen "nach ihrer Art" erschaffen.
Kurz, ich leugne nicht das sich lebewesen (weiter-)entwickeln oder anpassen können. Aber ich glaube nicht das sich aus Einzelern Menschen entwickelten, ich verurteile jedoch niemand der dies als Tatsache ansieht.
 
wenn man nur an eins von den beiden glaubt oder es für wahr hält, verschliesst man sich ja der jeweils anderen möglichkeit und ist somit engstirnig.

wenn man sich allerdings mal mit religionswissenschaftlern (keinen sektenfreaks) und auch mit evolutionstheoretikern unterhält und ein bisschen einblick in die materie beider lehren hat(te), kommt man - als halbwegs intelligentes wesen - unweigerlich zu dem schluss, dass beides "stimmt" und die antworten, die man sucht, in der symbiose von beidem zu finden sind.

das erfordert allerdings kraft und interesse. einfacher ist es natürlich zu behaupten, es ist definitiv SO oder SO gewesen und die wissenschaft hat die einzig richtige antwort bzw. die religionen allein wissen wie es war :rolleyes:

@erzgebirgsmichi
welche der beiden schöpfungsgeschichten in der genesis meinst du? ;)

theorien sind immer so lange gültig, bis sie widerlegt werden. allerdings müssen sie auch möglichkeiten anbieten, sie zu testen (falsifikation). deswegen bin ich ja der ansicht, dass leute, die sich stur auf einen standpunkt stellen ohne stichhaltige beweise liefern zu können, nichts verstanden haben. gilt übrigens nicht nur für die wissenschaft, sondern auch für die religionen. natürlich ist es aber interessanter, sich die köpfe einzuschlagen und dem anderen auf die art zu "beweisen", dass man recht hat. schade, aber so ist der mensch nunmal.

@kennyalive
das war die vererbungslehre udn hat mit evolution nur am rande was zu tun ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Optimus91 schrieb:
Ich seh nur nicht ein, warum Schöpfung und Evolution nicht zusammengehören können. Z.B. sagt niemand, das die 7 Tage der Schöpfung reele 7 Tagen sind oder nicht doch andere Zeiträume symbolisch darstellen.
Ich sehe es eher so, dass Gott die Naturgesetzt (oder das was wir so nennen) erschuf und dann bei der Entstehung der Welt praktisch aus dem Hintergrund die Fäden gezogen hat.

naja, so sprach der religiöse Naturwissenschaftler
Opti

jop ... genau das ist auch meine meinung
 
Naja, Schöpfungsmythen sind doch, rational betrachtet, Unfug. Alberne Geschichte als der grauen Vorzeit, wo man einfach noch nicht so weit war, die Welt, in der wir leben erklären zu können, aber dennoch ein Bedarf und die Neugier herrschte, Antworten zu finden. Wetterphänomen konnte man sich auch lange Zeit nicht erklären und hat sie irgendwelchen Göttern oder Aliens zugeschrieben. Irgendwann hatte man die Fähigkeiten und Instrumente, der tatsächlichen Ursache auf den Grund zu gehen, Götter waren dann nicht mehr notwendig.

Was bitte spricht denn gegen Evolution? Das ist das tolle an Naturwissenschaften, man stellt eine Theorie auf, macht gewisse Vorhersagen und versucht sie im Experiment zu zeigen. So hat man 2005 auch endlich die Übergangsformen von Wasser zu Landlebewesen finden können, indem man vorher den Zeitpunkt etwas eingegrenzt hat und welche umweltspezifischen Eigenschaften hätten existieren müssen. So einen Ort hat man gefunden und bei der Suche nach Fossilien hat man nicht nur einen "Fisch mit Beinen" gefunden, sondern knapp ein Duzend Fossilien, die den Übergang gut erklären können.

Das ist Wissenschaft.

Kreationismus und Intelligent Design sind pseudowissenschaftlicher Unsinn - sie erklären nichts und suchen letztendlich nur eine Bestätigung für ihre Glaubens / Religionskonstrukt, um dieses Modell aufrechtzuerhalten. Man sucht gar nicht nach Fakten.
 
CoolHandLuke schrieb:
Was bitte spricht denn gegen Evolution?
Das man nicht in der Zeit zurückreisen und schauen kann, ob's wirklich so war.
Es wird vermutlich noch lange eine Theorie bleiben. Das ist dasselbe wie beim Urknall.

Naja, mittlerweile widerspreche ich meinem obigen Post, also belassen wir das mal hierbei :D
 
»Das man nicht in der Zeit zurückreisen und schauen kann, ob's wirklich so war.«

Das ist doch gar nicht erforderlich ;)

Es reicht, wenn man ein System hat, was sich reproduzieren kann und bei diesem Vorgang sich Fehler einschleichen können. Weiterhin ist eine Art von Bewertungskritierium notwendig, welches Individuum eine größere Wahrscheinlichkeit besitzt, erfolgreich für Nachkommen zu sorgen.

Mehr ist für Evolution nicht nötig: Mutationen bei der Reproduktion + natürliche Selektion.

Den Mangel an Zeitmaschinen kann man durch die Betrachtung von Einzellern oder durch Computersimulationen kompensieren. :)
 
CoolHandLuke schrieb:
Den Mangel an Zeitmaschinen kann man durch […] Computersimulationen kompensieren.
Wer sagt dir, dass die richtig sind?
 
Naja, es mag zwar soetwas wie evolutionäre Entwicklung geben. Aber die Möglichkeit, dass ein organismus sich "anpassen" kann, ist ja auch im Bauplan miteingestrikt.

Also warauf ich hinaus will ist, dass das Eine das Andere nicht ausschließt. Ganz im Gegenteil, schon die Tatsache, wie der menschliche Körper und die Evolution funktioniert denke ich, verstärkt den Glaube an eine Schöpfung.

Denn die Möglichkeit, dass sich ein Ureinzeller Anpassen kann, war schon immer gegeben und im Gencode festgelegt. Sprich die Evolution ist einen Schöpfung! Kling unglaubwürdig, oder möglicherweise gibt es auch vernünftigere Theorien, aber irgendwer muss sich das doch ausgedacht haben...
 
Verifikation ist natürlich nie einfach - daher sollte man ein möglichst einfaches Modell wählen. Gerade das sollte bei evolutionären Modellen nicht schwer sein, weil man eben nur a) Fehler bei der Reproduktion und b) einen Selektionsfaktor benötigt. Mehr nicht!

Multiresistente Krankheitserreger entstehen auf auf diese Weise: durch die hohe Anzahl von Generationen werden sporadisch auftretende Mutationen schnell sichtbar. Da braucht man dann auch keine Zeitmaschinen. ;)

Was will man denn noch? Reichen denn auch Fossilienfunde und deren Klassifikation nicht aus?


Selbst wenn man in der Zeit zurückreisen würde, was würde man vor ca. 70 Mio Jahren auf der Erde wiederfinden? Dinosaurier höchstwahrscheinlich. Jetzt könnt man DNA Proben mit heute existierenden Lebenwesen vergleichen und könnte den Grad der Unterschiede bestimmen. Je weiter ein Tier von einem anderen entfernt ist, desto größer sind die Unterschiede. Umgekehrt gilt, je ähnlicher das Erbgut, desto verwandter sind die Lebewesen. Eine neue Art entsteht, wenn zwei Lebewesen keine lebensfähigen Nachkommen mehr hervorbringen können - wenn sie sich also genetisch zu weit entfernt haben.

Naja, usw. halt. Es ist halt ein sehr spannendes Thema - dagegen wirken doch religiöse Konzepte öde und langweilig. ;)




Nachtrag:
»Naja, es mag zwar soetwas wie evolutionäre Entwicklung geben. Aber die Möglichkeit, dass ein organismus sich "anpassen" kann, ist ja auch im Bauplan miteingestrikt.«

"miteingestrikt" heißt soviel, dass sich Veränderungen bei der Weitergabe dieses Bauplans von den Eltern auf die Kinder einschleichen. (von de Vermischung des elterlichen Erbgutes bei der Rekombination einmal abgesehen) Manche haben vielleicht einen Überlebensvorteil - andere wirken vielleicht im ersten "Moment" gar nicht und bedeuten vielleicht irgendwann einmal reinzufällig einen Überlebensvorteil. Andere wirken eher negativ auf die Reproduktionswahrscheinlichkeit.

Vielleicht um nochmal auf die Art der Mutationen zurückzukommen: Ablese- und Kopierfehler sind die häufigsten Vorkommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich nicht ganz glaube ist, dass sich aus dem Wuscht der Ursuppe "intelligentes" Leben entwickelt hat.
Da glaube ich eher daran, dass ein Meteorit mit Sporen oder Bakterien/Einzellern auf der frühen Erde einschlug.
 
»dass ein Meteorit mit Sporen oder Bakterien/Einzellern auf der frühen Erde einschlug«

Das ist auch gar nicht so unrealistisch :)


“Interstellar Space Molecules That Help Form Basic Life Structures Identified”
http://www.sciencedaily.com/releases/2008/09/080919075007.htm

“ScienceDaily (Sep. 20, 2008) — A team of scientists led by researchers from the Instituto Astrofísica de Canarias (IAC) has succeeded in identifying naphthalene, one of the most complex molecules yet discovered in the interstellar medium. The detection of this molecule suggests that a large number of the key components in prebiotic terrestrial chemistry could have been present in the interstellar matter from which the Solar System was formed.

[...]
Iglesias Groth further adds, “we aim to investigate whether other, more complex, hydrocarbons exist in the same region, including aminoacids”. When subjected to ultraviolet radiation and combined with water and ammonium, both very abundant in the interstellar medium, naphthalene reacts and is capable of producing a wide variety of aminoacids and naphthaloquinones, precursor molecules to vitamins.

All these molecules play a fundamental role in the development of life as we know it on Earth. In fact, naphthalene has been found in meteorites that continue to fall to the surface of the Earth, and which fell with much greater intensity in epochs preceding the appearance of life.”
 
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