Evolution oder Schoepfung?

Evolution oder Schoepfer, was ist die Wahrheit?

  • Ich glaube an die Evolution!

    Stimmen: 461 89,9%
  • Ich bin Kreationist!

    Stimmen: 52 10,1%

  • Umfrageteilnehmer
    513
Status
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:daumen:

Sehr schön gesagt IgG -> da kann ich nur zustimmen! ;)
 
@IgG

Ok, ich denke, wir meinen dasselbe:-)

Ich sehe auch keinen Widerspruch zwischen dem Schoepfungsbericht im Allgemeinen und der Evolutionstheorie.
Wenn aber jemand kommt und sagt, die Erde ist in 5000 Jahren entstanden, weil er meint, man koennte die Generationenabfolge von Adam und Eva bis Jesus in der Bibel rekonstruieren,
dann ensteht ein eindeutiger Widerspruch zur Wissenschaft, weil solche Fragen eben ueber Sinnfragen hinaus gehen. Das soll nur ein Beispiel sein und keine Unterstellung.

Ich habe allerdings den Eindruck, dass der Konflikt zwischen dem Schoepfungsbericht und der Evolutionstheorie vor allem von den sogenannten Kreationisten geschuert wird, zu denen ich dich, igG, sicher nicht zaehle. Diese versuchen, die biblische Schoepfung zu einer "naturwissenschaftlichen" Erklaerung unsereres Enstehens empor zu heben, waehrend sie die Evolutionstheorie als vermeintlich unwissenschaftlich und beliebig darstellen.

Sie machen also genau das, was du kritisierst:
Sie beanspruchen Urteilsfaehigkeit in einem Bereich fuer sich, der nichts mit ihnen zu tun hat.
Daher auch der vehemente Widerstand mancher Wissenschaftler, wie Richard Dawkins, die ihren Bereich verteidigen und den unter wissenschaftlichen Anspruechen laecherlich wirkenden Kreationismus zerpfuecken.
Ich denke ueberigens, dass Richard Dawkins ebenfalls ueber das Ziel hinausschiesst, wenn er den Schoepfungsgedanken in jeder Hinsicht verdammt.

Das Problem liegt meiner Ansicht nach darin, das diese Kreationisten gar nicht verstehn, was Wissenschaft ueberhaupt bedeutet. Sie begreifen nicht, dass es nicht reicht, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das Wissenschaftler auch behandeln, sondern das die Arbeitsweise und Denkweise entscheidend ist. Und sie begreifen auch nicht den Unterschied zwischen objektiver Logik, die, abtrakt gesehen, mathematisch nachzuvollziehen ist und subjektiver Plausibilitaet. Mit anderen Worten, ihnen ist gar nicht bewusst, dass sie ueber etwas reden, womit sie nichts zu haben.

Darueber hinaus hatten die Kreationisten, mit denen ich mich ueber diesen Konflikt unterhalten durfte, offensichtlich die Funktionsweise der Evolutiontheorie nicht mal Ansatzweise verstanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Super Antwortmöglichkeiten. ALso ich bin auf ejden Fall Kreationist. Da muss man weniger erklären.
 
Ihr glaubt doch wohl nicht etwa an Adam und Eva vor 5000 Jahren in einem Garten mit einer sprechenden Schlange?
 
Evolution.
Logisch gibt es keine andere Erklärung.
 
XeroNXS schrieb:
Ihr glaubt doch wohl nicht etwa an Adam und Eva vor 5000 Jahren in einem Garten mit einer sprechenden Schlange?

ist im grunde genauso wahrscheinlich, wie dass das universum aus etwas uns begreifbares entstand und dann die atömchen in 5 millarden jahren solange gegeneinander stießen, bis wir hier sitzen

ob nun evolution oder schlange ist eigentlich egal. wichtig ist, zu akzeptieren, dass keins absolut ist.
der mensch irrt.
 
ist nur das problem, dass es noch absolut keine erklärung für das fallen von gegenständen gibt.

im gegenteil, in der quantenmechanik kommt die gravitation netmal vor, darum der kunstgriff mit dem higgs teilchen

Das Standardmodell der Teilchenphysik kann nahezu alle bisher beobachteten teilchenphysikalischen Beobachtungen erklären. Allerdings ist es unvollständig, da es die gravitative Wechselwirkung gar nicht beschreibt

Quelle

somit steht Intelligent Falling sogar besser da, als Intelligent Design.

und als letzte frage:
warum fallen sachen nach unten. ähnlich wie beim magneten hätten sich alle dinge ja auch abstoßen können --> Intelligent Falling

irgendwas muss dem eine richtung gegeben haben
 
Schöpfung adam und eva?


Würde Goethe da nicht sagen:

"Werd ich zum Augenblicke sagen:
Verweile doch! Du bist so schön!
Dann magst du mich in Fesseln schlagen,
dann will ich gern zu grunde gehen!".
 
2214.jpg
 
kennt wer den bericht über die aga-kröte die sich mit hilfe der menschen, oder besser durch deren dummheit, über ihren angestammten lebensraum hinaus verbreitet hat? von wo nach wo kann ich jetzt nicht mehr sagen, daß müßt ich erst neu ergründen. auf jeden fall wird diese gröte von den menschen dort (australien ?) per hand eingesammelt und vom leben zum tode befördet. jedenfalls sind diese viecher etwas giftig und keiner von den potentiellen fressfeinden kann und will sie essen. dadurch vermehrt sich die kröte ungehemmt und dezimiert dazu noch die einheimische tierwelt. im besagten bericht ging es darum, das eine schlangenart, die gerne kröten verspeist, sich innerhalb kurzer zeit verändert hat, um dem "giftunfall" zu entgehen. deren köpfe und somit die mäuler sind kleiner geworden. daduch kann die schlange nur noch junge und ungiftige kröten fressen und geht nicht selber zu grunde.

evolution oder was anders? manches muß man mit vielen worten erklären.
 
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Ich vertrete vollkommen cyqu_rayte's Meinung (siehe #42). Alle Kreationisten, die ich zu "bekehren" möchte, ignorieren rationale(wissenschaftliche, logische) Argumentationen. Sie höhren meinen Argumenten (die ich hoffentlich nicht ausführen muss, ihr wisst alle was ich meine) nicht zu. Wenn ich hingegen ihre Argumente analysiere und vor ihren Augen "Zerpflücke" (so wurde das weiter oben genannt), werfen sie mir genau das vor, was ich gerade jetzt an ihnen kritisiere.

Mit diesen Leuten kann man nicht Vernünftig reden.
 
hal9000 schrieb:
kennt wer den bericht über die aga-kröte die sich mit hilfe der menschen, oder besser durch deren dummheit, über ihren angestammten lebensraum hinaus verbreitet hat? von wo nach wo kann ich jetzt nicht mehr sagen, daß müßt ich erst neu ergründen. auf jeden fall wird diese gröte von den menschen dort (australien ?) per hand eingesammelt und vom leben zum tode befördet. jedenfalls sind diese viecher etwas giftig und keiner von den potentiellen fressfeinden kann und will sie essen. dadurch vermehrt sich die kröte ungehemmt und dezimiert dazu noch die einheimische tierwelt. im besagten bericht ging es darum, das eine schlangenart, die gerne kröten verspeist, sich innerhalb kurzer zeit verändert hat, um dem "giftunfall" zu entgehen. deren köpfe und somit die mäuler sind kleiner geworden. daduch kann die schlange nur noch junge und ungiftige kröten fressen und geht nicht selber zu grunde.

evolution oder was anders? manches muß man mit vielen worten erklären.

Evolution?

Wer sich näher mit der Evolution befasst und über das Mutieren & Anpassen gedöns tiefer in die Materie einblickt weiß was für seltsame und nicht direkt ersichtliche Wege die Evolution nehmen kann. (Bildlich gesprochen...)
 
Ich habe mal eine wichtige Frage zu dem Thema:
Kann Leben eigentlich aus "Nichts" entstehen? Nehmen wir mal, wir haben einen Planet mit Atmosphäre, Wärme und Kälte (Tag/Nacht) und einer Lichtquelle. Also wir haben als Bausteine Sauerstoff, Wasserstoff und Energie in Form von Wärme und der Gravitation.

Wie könnte da Leben entstehen? Ich meine nicht höher entwickeltes Leben (der Evolutionsprozess ist klar), aber wie entstehen diese winzigen Einzeller eigentlich aus der Mischung der oben genannten Faktoren? Das geht irgendwie über meinen Verstand. Kleine feuchte, leblose Teilchen fangen doch nicht irgendwann an, sich durch Wärme oder so zu bewegen.
 
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