Evolution oder Schoepfung?

Evolution oder Schoepfer, was ist die Wahrheit?

  • Ich glaube an die Evolution!

    Stimmen: 461 89,9%
  • Ich bin Kreationist!

    Stimmen: 52 10,1%

  • Umfrageteilnehmer
    513
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich bin gegen beides, glaube nicht an das eine und nicht an das andere. Die Evolution ist nicht bewiesen, es beisst sich ja auch schon die Tatsache das es ja aufeinmal sehr viele Menschen geben hätte müssen ansonsten sind wir alle Kinder eines paares und das geht irgendwie nicht denn dann sind wir ja alle ne Inzucht.

Nun ist da auf der einen Seite Adam und Eva wobei ich hier gerne wissen würde wer zuerst da war der Adam oder die Eva.

Und auf der anderen Seite ist da wie schon gesagt die Evolution, nur wie soll das gelaufen sein? für mich riecht da sehr nach gezielte Infizierung dieses Planeten mit diversen Leben, einer intelligenten Species die alles darauf beherscht.

Das hört sich alles sehr nach Science-Fiction an das ist richtig nur warum könnte das nicht auch die Wahrheit sein? vieleicht stehen wir ja vor einem Wald und sehen bzw. möchten die Bäume nicht sehen.

Macht mal folgende Überlegung, irgendwann wenn wir mal soweit sind kommen paar Wissenschaftler auf die Idee den Code des Lebens diverser Species in ein Raumschiff zu verfrachten und in den All zu schicken, auf eine Reise wer weiß wohin. Und stellt euch mal vor, durch einen Zufall irgendwann in einigen Millionen von Jahren fällt dieses Schiff auf einem Planeten und es entwickelt sich irgendwann Leben auf den Planeten, ist sowas möglich? ich sag mal ja.

Es kann nämlich auch sein das genau das mit uns passiert ist. Irgendwann wird der Mensch erkennen das er von hier nie weg kann und wird versuchen die Species doch irgendwie zu retten indem er, ich sag mal, Eier kreuz und quer ins Universum schießt und so hofft das sich irgendwo das Leben von neu entwickelt.
Denn, unsere Zeit hier ist begrenzt, die Sonne wird eines Tages anfangen zu sterben bzw. stirbt sie ja bereits, jeden Tag und jede Nacht, die Zeit läuft ihr sowie auch uns davon.
Diesen Planeten erwartet das selbe Schicksal wie das des Mars oder Venus, Leben nicht mehr möglich, es kann natürlich dann auch sein das der nächste Planet nach aussen hin dann in die optimale Position bzw. Umlaufbahn rutscht und sich dort dann neues Leben entwickelt, ein Leben für dem dann so eine große Sonne halt normal sein wird, Fakt ist das unsere Sonne nicht immer so war wie sie ist, sie war wesentlich kleiner, also wäre es möglich das es auf dem Mars mal Leben gab und es weiter gewandert ist auf die Erde.
 
Belee schrieb:
Nun ist da auf der einen Seite Adam und Eva wobei ich hier gerne wissen würde wer zuerst da war der Adam oder die Eva.
Adam war zuerst da. Eva hatte sich in der Schuhabteilung verlaufen …
Ne. Sie wurde aus einer seiner Rippen geschaffen, so sagt es zumindest die Überlieferung.

Belee schrieb:
Denn, unsere Zeit hier ist begrenzt, die Sonne wird eines Tages anfangen zu sterben bzw. stirbt sie ja bereits, jeden Tag und jede Nacht, die Zeit läuft ihr sowie auch uns davon.
In 4 Milliarden Jahren wird es keinen Menschen mehr geben. Bis dahin haben wir uns selbst vernichtet oder die Erde ist unbewohnbar geworden.

Belee schrieb:
Diesen Planeten erwartet das selbe Schicksal wie das des Mars oder Venus, Leben nicht mehr möglich, es kann natürlich dann auch sein das der nächste Planet nach aussen hin dann in die optimale Position bzw. Umlaufbahn rutscht und sich dort dann neues Leben entwickelt, ein Leben für dem dann so eine große Sonne halt normal sein wird, Fakt ist das unsere Sonne nicht immer so war wie sie ist, sie war wesentlich kleiner, also wäre es möglich das es auf dem Mars mal Leben gab und es weiter gewandert ist auf die Erde.
Dir ist schon bewusst, dass die Erde der dritte und der Mars der vierte Planet im Sonnensystem ist? Auf der Venus kann auf Grund von vorherrschenden Umweltbedingung kein uns bekanntes Leben existieren. Zu heiß, zu hoher Druck, zu giftig …
Beim Mars hingegen gibt es ja schon erste Terraforming-Überlegungen.
 
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Da ich Rationalist bin, glaube ich höchstens an die Zukunft und deren Technik, aber keinesfalls an ein erfundenes, noch dazu allmächtiges Wesen ;)
 
Erzgebirgsmichi schrieb:
Kurz, ich leugne nicht das sich lebewesen (weiter-)entwickeln oder anpassen können. Aber ich glaube nicht das sich aus Einzelern Menschen entwickelten, ich verurteile jedoch niemand der dies als Tatsache ansieht.

Deine erste Aussage impliziert aber die Moeglichkeit, an die du nicht glaubst.
Die Schrittweise (weiter-)entwicklung des Lebens im Laufe von 3.5 Mrd. Jahren kann vom
Einzeller zum Menschen gefuehrt haben.
Streng wissenschaftlich kann man aber solche Schluesse nie als Tatsache ansehen, sondern lediglich Wahrscheinlichkeiten angeben.

kennyalive schrieb:
Was ich nicht ganz glaube ist, dass sich aus dem Wuscht der Ursuppe "intelligentes" Leben entwickelt hat.
Da glaube ich eher daran, dass ein Meteorit mit Sporen oder Bakterien/Einzellern auf der frühen Erde einschlug.

Im All muessten sie ja auch irgendwo heraus enstanden sein.




Als ich diesen Thread erstellt habe, habe ich natuerlich bewusst meine Worte unparteiisch gewaehlt.
In der Tat schliesse auch ich keine Moeglichkeit aus, wobei ich mir sehr sicher bin, das die Evolutionstheorie stimmt.
Sie ist naehmlich eigentlich gar keine Theorie.

Das Prinzip der natuerlichen Selektion ist ein von nichts abhaengiger Mechanismus, der in jedem beliebigen System, das sich veraendert, auftritt. Man muesste ihn eigentlich sogar mathematisch beweisen koennen.

Er ist auch nicht auf Lebewesen beschraenkt. Am Strand an der Brandung werden Steine und Sand nach ihrer Grobkoernigkeit "selektiert", indem sie an unterschiedlichen Stellen liegen. Der dominierende Faktor im System ist in diesem Fall das brandende Meer am Strand.
Auch Ideologien verbreiten sich durch natuerliche Selektion, wie alles andere auch.

Ich denke daher auch, dass die natuerliche Selektion aus Materie Molekuele, daraus DNA bis hin zu Lebewesen machte.

Allgemein gefasst: Man nehme ein sich wandelndes System und ein Objekt in diesem System. Zwischen dem Objekt und dem System, von dem das Objekt auch selbst ein Teil ist, herrscht ein gewisser Grad an Harmonie. Je staerker der Wandel des Systems im Widerspruch zum Zustand des Objektes steht, desto hoeher steigt der Druck auf das Objekt, sich anzupassen.
Steht dieses Objekt in irgend einer Art von Konkurrenz mit anderen Objekten, dann setzten sich immer diejenigen durch, die sich angepasster sind.
Das kann bei Lebewesen, wie wir sie kennen, durch die Faehigkeit zur Reproduktion und damit der Anpassung durch Mutation und anschliessende Selektion der vorteilhaften Mutationen geschehen, aber auch bei Fusseln mim Teppich, die dort nur bleiben, wenn sie fest genug gehakt sind, so dass der Staubsauger sie nicht aufsaugen kann.

Eine noch anschaulichere Erklaerung gibs hier:
Universelle Natuerliche Selektion


Ich will nicht ausschliessen, dass es einen Schoepfer gab, aber wenn, glaube ich, wie auch andere hier, dass er vll der urspruengliche Erschaffer war, nur die Evolution ist dann trotzdem abgelaufen, vom Quarks-Plasma bis zum Menschen. Vielleicht hat er auch mal zwischendurch eingegriffen. Ich glaube aber nicht, dass das noetig gewesen waere, damit der Mensch oder aehnliches ensteht.
 
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Belee schrieb:
Ich bin gegen beides, glaube nicht an das eine und nicht an das andere. Die Evolution ist nicht bewiesen, es beisst sich ja auch schon die Tatsache das es ja aufeinmal sehr viele Menschen geben hätte müssen ansonsten sind wir alle Kinder eines paares und das geht irgendwie nicht denn dann sind wir ja alle ne Inzucht.

In der Tat sind wir evolutionstechnisch alle zumindest sehr entfernt miteinander verwandt.
Das tut uns aber nichts, weil die Generationen zu den jeweils gemeinsamen Ururur...Grosseltern so viele sind , dass uns die im Ueberlebenskampf selektierten Mutationen bei jeder neuen Generation in der Summe davor schuetzen, dass Inzuchtprobleme wie Zusammenkommen zweier negativer rezessiver Gene zu haeifig auftreten.

Wir muessen auch nicht von einem Paar abstammen, weil der Mensch auch auf viele verschiedene Stammbaeume des affenaehnlichen Vorgaengers des Menschen zurueckfuehrt, der wiederum zu deren Vorgaengern zurueckfuehrt und so weiter bis wir bei Einzellern, davor DNA, und davor Aminosaeuren und davor... ankommen.
 
Ich halte von der Evolutionstheorie recht wenig. Alles was es heute gibt soll aus zufälligen DNA Kombinationen entstanden sein? Das klingt in meinen Augen recht unwarscheinlich. Ausserdem ist es nach wie vor eine nicht bewiesene Theorie. Selbst Wissenschaftler die sich für diese Theorie aussprechen geben zu, dass der Warheitsgehalt nicht bewiesen werden kann und auch andere Dinge, wie beispielsweise die Schöpfung zumindest in Betracht gezogen werden müssen.

Klar, auch die Schöpfungslehre ist nicht zu beweisen, aber aus diesem Grund nennt man es ja auch "Glaube". ;) Ich persönlich halte die Schöpfungsberichte der Bibel für korrekt. Auch unter dem Vorbehalt das ich, oder wer auch immer, es letztendlich nicht beweisen kann. Aber deswegen nennt man es ja auch, wie schon gesagt, Glaube. Selbst das steht in der Bibel (nichtbeweisbarkeit desen an was geglaubt wird).
 
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charmin schrieb:
Ich halte von der Evolutionstheorie recht wenig. Alles was es heute gibt soll aus zufälligen DNA Kombinationen entstanden sein?

Es sind eben nicht einfach "zufaellige" DNA Kombinationen. Zufaellig ist nur, was wie mutiert und welche DNA damit entsteht. Das ist aber nur der erste Schritt. Die Umwelt setzt diese zufaellig entstandene DNA unter selektiven Druck. Das heisst, nur diejenige DNA bleibt erhalten, die am besten an seine Umwelt angepasst ist, zum beispiel, indem sie sich reproduzieren kann oder schutzmechanismen enthaelt. So setzt sich auf Dauer nur die "beste" DNA oder Mutation durch, waehrend die Konkurrenzunfaehigste auf der Strecke bleibt.
Auf Aenderungen der Umwelt muessen sie ebenfalls angepasst sein, indem sie ausreichend mutieren koennen, so dass die Folgegenerationen in der neuen umwelt konkurrenzfaehig bleiben.
Das fuehrt auf Dauer zwangslaeufig dazu, dass immer mehr Lebewesen mit immer mehr verschiedenen Umweltbedingungen zurechtkommen, sie also umweltunabhaengiger werden.

Der aktuelle Gipfel ist der Mensch, der sich die Technik erschaffen hat, mit deren Hilfe er in fast jede Situation auf der Erde ueberleben kann.

Wenn man so will, ist die Umwelt der Designer des Lebens. Die Vorschlaege fuer neue Entwicklungen macht der Zufall, aber die Natur pickt sich das raus, was ihr gefaellt.
 
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Ich habe keines der beiden gewählt weil ich glaube das es eine mischung aus beiden sein könnte, es kann gut möglich sein das das leben in einem schlammigen Loch begonnen hat als sich Aminosäuren verbunden haben, das wiederum vielleicht von einem Asteroiden in gang gesetzt wurde, aber das alles währe des zufalls zuviel, also kann es vielleicht auch möglich sein das alles von einer höheren Kraft ein wenig gelenkt/beinflusst wurde.

Die Evulution hat es bestimmt gegeben, aber ob alles natürlich war wage ich zu bezweifeln, es kann gut sein das es ein wenig gelenkt wurde.

Die Umfage hätte noch einen Punkt haben müssen wo beiden da steht.
 
Evolution ist erstmal eine Gesetzmäßigkeit, die bei allen Systemen vorkommt, die die Voraussetzungen: zufällig eingestreute Mutationen bei der Reproduktion und Selektion unterliegen.

Die gängigsten Evolutionstheorien sind Modelle, die ziemlich elegant die Entstehung der Arten und Lebewesen erklären können. Von einfachen Einzellern bis zu ganzen Bakterienkolonien genannt Mensch hat sich das Leben schrittweise von einfach nach sehr komplex weiterentwickelt. Ein "Schöpfer", "Designer" oder was auch immer nach religiösem Vorbild würde diesem Konzept widersprechen, da er/sie ein sehr viel komplexeres "Etwas" sein müsste. (Außerdem ist die Welt in der wir leben und die Lebewesen lange nicht so "perfekt", wie manch ein Gläubiger es gern zu behaupten meint als Indiz für "Design" erkennen zu können...)

Es ist mir klar, dass man hiermit die Naturwissenschaften verlässt, denn Theologie ist keine Wissenschaft ;), aber dennoch kann man den Gedankengang fortsetzen: So ein komplexes Wesen muss ja auch irgendwo hergekommen sein, denn alles, was hier IN diesem Universum existieren möchte muss sich nunmal an die Naturgesetze halten. Nun kann man annehmen, dass auch es sich ähnlich wie wir im Laufe der Geschichte evolutionär entwickelt haben könnte. Daher könnte es vielleicht Vorstufen dieser "Götter" gegeben haben, die uns gar nicht mal so unähnlich gewesen sein könnten. Vielleicht wird sich auch die Menschheit weiterentwickeln, schließlich bleibt Evolution ja nicht stehen, auch wenn man sie nicht unbedingt für ein ethisches Modell des gemeinsam Zusammenlebens anwenden sollte.

Um noch weiter auszuholen, es gibt genau zwei Arten von Göttern: a) Phantasiewesen, Gestalten aus Märchen, der Einbildung, die nur im Kopf der Menschen existieren - imaginäre Freunde, wie viele Kinder sie haben. Manch einer mit einer neurologischen Störung mag sie für genauso real oder gar realer halten als seine Mitmenschen - manch einer nimmt vielleicht an, sie würden Befehle aus dem Jenseits geben - oder was auch immer. b) Sind einfach technologisch weiterentwickelte Kulturen: Angenommen unsereins würde mit Handy, Notebook, 9mm, Kettensäge, medizinischem Wissen, Autos einem Menschen aus der Bronzezeit begegnen. Was würde der von uns denken? Würde er uns für Götter halten, weil wir unglaubliche Dinge tun können, die ihm völlig unbekannt sind? Aber das würde jetzt zu weit führen :)




Der Unterschied zwischen Evolutionslehre und Schöpfungsmythen ist, dass die Evolution Wissenschaft ist, währen Schöpfung in die Welt der Mythen und des Aberglaubens gehört - wie Astronomie vs. Astrologie ^^
 
Naja, es mag zwar soetwas wie evolutionäre Entwicklung geben. Aber die Möglichkeit, dass ein organismus sich "anpassen" kann, ist ja auch im Bauplan miteingestrikt.

nein ist es nicht sie wird es !

das macht die evolution ja aus etwas das sich anpasst und diese anpassung dann weiter vererbt
und das hat finde ich nichts mit schöpfung zutun.


es gibt eben diese 2 ansichten wobei die mit der schöpfung behaupte ich mal für leute ist die es sich einfach leicht machen möchten weil sie "zu faul" sind weiter darüber nach zu denken.
 
Na auf alle Fälle scheint das Leben doch sehr kompliziert zu sein, wäre es das nicht gäbe es Leben alle paar Meter im Universum.
Irgendeine selten vorkommende Kombination hat es ausgelösst, soviel steht auf alle Fälle mal fest.
 
CoolHandLuke schrieb:
Der Unterschied zwischen Evolutionslehre und Schöpfungsmythen ist, dass die Evolution Wissenschaft ist, währen Schöpfung in die Welt der Mythen und des Aberglaubens gehört

So sehe ich das auch. Dazu fällt mir noch ein:
http://migration.files.wordpress.com/2007/09/christianity.jpg

@Belee:
Ja. Aber wir können auch noch nicht wirklich weit blicken. Hängen ja immer noch hier auf unserer Kugel fest. Wer weiß, ob es nebenan (also in Universums-Maßstäben) nicht doch noch irgendwas gibt, was rumrennt und vllt genauso blöde ist wie wir, bzw. dicke Kanonen baut und sich gegenseitig umbringt. Scheint eine der Nebenwirkungen von Intelligenz zu sein, welche nach dem Leben an sich irgendwann entsteht. ;)
 
Ich finde nicht, dass sich Evolutionstheorie und Schöpfung widersprechen.

Die Evolutionstheorie beschreibt nur, wie sich Leben entwickelt hat. Sie stellt damit die naturwissenschaftliche Antwort auf das "wie" dar. Gegenstand der Naturwissenschaften sind nicht Sinnfragen sondern Vorgänge in unserer Umwelt zu beschreiben und zu erklären.

Die Schöpfung ist die Antwort auf das "warum". Die konkrete Schöpfungsgeschichte sehe ich eher als Gleichnis (ähnlich wie die Offenbarung des Johannes, ich glaube auch nicht dass ein leibhaftiger Drache aus dem Meer kommt).

Geistes- und Naturwissenschaften ergänzen sich meiner Meinung nach ganz gut. Problematisch wird es nur, wenn sich eine Wissenschaft Eingriffe in die andere anmaßt:
  • Beispiel 1: Welchen naturwissenschaftlich Sinn hat es, genetisch nicht optimale Lebewesen/Rassen zu dulden? Schlechtes Erbgut führt zu hohen Kosten im Gesundheitssystem und zu mehr Leid in der Gesellschaft.
  • Beispiel 2: Die Erde ist eine Scheibe?

Da ich die Umfrage aber eher als "glaube ich an Gott gewollte Schöpfung oder reiner Zufall" interpretiere habe ich für den Kreationismus gestimmt...

Darüber hinaus:
das macht die evolution ja aus etwas das sich anpasst und diese anpassung dann weiter vererbt
und das hat finde ich nichts mit schöpfung zutun.
Das sagt die Evolutionstheorie nicht... es ist viel mehr die Kombinations aus Mutation und Selektion (und somit indirekte Anpassung über Generationen) als echte Anpassung.
 
Zuletzt bearbeitet:
»Beispiel 1: Welchen naturwissenschaftlich Sinn hat es, genetisch nicht optimale Lebewesen/Rassen zu dulden? Schlechtes Erbgut führt zu hohen Kosten im Gesundheitssystem und zu mehr Leid in der Gesellschaft.«

Naja, aber das hat auch rein gar nichts mit Göttern, Dämonen und Religionen zu tun! Das sind kulturell-ethische Fragestellungen, die man aus dem stinknormalen, säkularen Humanismus ableiten kann. Eben das zeichnet uns als Mensch aus - die Vernunft und die Wertschätzung des Lebens, das Mitgefühl. All dies sind universelle Eigenschaften, die uns Auszeichnen. Irgendwie haben sich diese Phänomen evolutionär durchgesetzt, weil sie vielleicht einen Überlebensvorteil in der Gruppe bedeutet haben könnten (Altruismus). Eigentlich müsste man das auch auf andere Lebewesen erweitern, doch Schnitzel sind nunmal so lecker!

Die Gesetze der Evolution und die gängigsten Evolutionstheorien werden ja nicht dadurch gleich falsch und inkorrekt, nur weil man sie nicht auf menschliche Gesellschaften anwenden sollte. Umgekehrt wird der Kreationimus nicht gleich zur Wissenschaft und gewinnt an Bedeutung, nur weil es einem so gut gefällt und offenbar auf manche eine positive Ausstrahlen haben mag. ;-)

"nichtoptimale Lebewesen/Rassen" ist aber eigentlich genau das, was der Mensch seit knapp 10.000 Jahren mit Hunden, Pferden und Gemüse betreibt - Zucht und künstliche Selektion (im Gegensatz zum Konzept der natürlichen Selektion der Evolution)




»Die Schöpfung ist die Antwort auf das "warum".«

Als unreligiöser Mensch, wie ich es einer zu sein pflege, wird einfach der Sinn nicht klar: Da soll nun dieses Uberwesen gewesen sein (imaginäres Alphamännchen from outer space ="Gott") und dieses leitetet die Schöpfung ein. Klar kann man sich jetzt fragen, "Warum?", doch was würde man als Antwort erwarten? "42"? Hat sich vielleicht dieses Wesen gedacht, "ja, jetzt mach ich mal ein Universium, baue ein paar Planeten, schwarze Löcher, Sonnen, Neutronensterne und dann noch ein paar mit Wasser gefüllte Kohlenstoffeinheiten, die mir dienen sollen. Das sind dann meine Spielzeuge, ... gähn, langweilig - Sintflut - Moses muss eine Arche für seine Schnitzelfarm bauen ....)


»Problematisch wird es nur, wenn sich eine Wissenschaft Eingriffe in die andere anmaßt:«

Religion ist keine Wissenschaft! :)
 
CoolHandLuke schrieb:
Naja, aber das hat auch rein gar nichts mit Göttern, Dämonen und Religionen zu tun!
Habe ich auch nicht behauptet, sondern damit nur die Alleingültigkeit der Naturwissenschaften widerlegt.
CoolHandLuke schrieb:
Das sind kulturell-ethische Fragestellungen, die man aus dem stinknormalen, säkularen Humanismus ableiten kann.
Ja und nein. Diese Fragen sind Geganstand der Sozial- und Geisteswissenschaften.

CoolHandLuke schrieb:
Die Gesetze der Evolution und die gängigsten Evolutionstheorien werden ja nicht dadurch gleich falsch und inkorrekt, nur weil man sie nicht auf menschliche Gesellschaften anwenden sollte. Umgekehrt wird der Kreationimus nicht gleich zur Wissenschaft und gewinnt an Bedeutung, nur weil es einem so gut gefällt und offenbar auf manche eine positive Ausstrahlen haben mag. ;-)
Stimme dir zu, habe ich auch beides nicht behauptet :).

Kreationismus ist genausowenig eine Wissenschaft wie Evolution. Sondern lediglich eine Theorie, die im Rahmen verschiedener Wissenschaftszweige kritisch betrachtet wird. Wobei die Evolutionstheorie den formalen Kritieren der Naturwissenschaften eher gerecht wird.

CoolHandLuke schrieb:
Religion ist keine Wissenschaft! :)
Mit dieser Behauptung schließt du dich einer Minderheit in der Wissenschaft an, die der Theologie den Rang einer Wissenschaft u.A. aufgrund Konfessionsgebundenheit aberkennen wollen.
 
Kreationismus ist genausowenig eine Wissenschaft wie Evolution.
Das stimmt so nicht!
Schau dir doch einmal die Definition von Wissenschaft an!
In der Naturwissenschaft gibt es übrigens nur Theorien (selbst die Dinge, die wir als Gesetze (Gesetz der Thermodynamik) verstehen sind Theorien oder besser "Erfahrungstatsachen", aber man lebt eigentlich ganz gut mit diesen unbewiesenen Dinge. Oder siehst du das anders?

Und die Religion an sich ist keine Wissenschaft.
Es kommt darauf an, ob ich mich wissenschaftlich mit den Dingen auseinandersetze. Dann kann man von einer Wissenschaft sprechen. Nur die Ausübung des Glaubens ist jedoch keine Wissenschaft.
 
@Seppuku: Ich sehe das mit den Wissenschaften genauso. Deswegen behaupte ich auch, dass Evolution keine ist sondern eine Theorie. Und deshalb behaupte ich auch, dass die Evolutionstheorie eher den naturwissenschaftlichen Anforderungen (falsifizierbar usw.) an eine Theorie gerecht wird als die Schöpfungstheorie.

Und die Ausübung eines Glaubens ist keine Wissenschaft, da stimme ich dir ebenfalls zu. Aber in der Theologie, die derzeit noch von den meisten Wissenschaftlern angesehen wird, findet eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit religiösen Inhalten statt.

Ich wollte (vielleicht nicht deutlich genug) nur sagen, dass sich Geistes- und Naturwissenschaften ergänzen... und wollte mit dieser Aussage nicht die Richtigkeit von Genetik usw. anzweifeln.
 
@IgG:

Wenn du die selbe Meinung, wie Seppuku ueber die Wissenschaft haettest, die ich auch teile, waeren wir uns doch einig, dass die Naturwissenschaft nur eine Sammlung von Theorien ist, die nach streng logischen Schluessen aus experimentellen Ergebnissen diese Ergebisse produzieren, ohne dabei im Widerspruch zu anderen Experimenten zu stehen.

Ich persoenlich bin zwar der Meinung, dass sich die Evolutions"theorie" mathematisch beweisen laesst, aber sie ist zumindest eine Theorie, die den oben genannten Anspruechen an eine wissenschaftliche Theorie genuegt. Genau das ist aber Wissenschaft, nicht nur eher Wissenschaft, als die Schoepfungstheorie, sondern Wissenschaft pur.

Es gibt eigentlich auch kein mehr oder weniger wissenschaftlich, sondern nur ein wissenschaftlich oder unwissenschaftlich. Entweder werden die Bedingungen voll eingehalten oder nicht.
 
@cyqu_rayte: Größtenteils stimme ich dir zu. Ich bin mir nur nicht sicher ob mein Standpunkt nicht falsch verstanden wurde, deshalb nochmal in Kürze:
  • Evolutionstheorie ist keine Wissenschaft sondern eine Theorie, die Gegenstand von Naturwissenschaften ist
  • Der Schöpfungsbericht beantwortet eine Sinnfrage und wird von Geistes- und Sozialwissenschaften (Theologie) behandelt
  • Naturwissenschaften sind (wie alle anderen Wissenschaften, auch Theologie) nicht dazu geeignet, Aussagen die nicht Gegenstand ihrer Beobachtungen sind, zu bewerten.
  • Religion selbst ist keine Wissenschaft, genauso wie Tischlern auch keine Wissenschaft ist (auch wenn sie sich Kenntnissen aus Physik und Biologie bedient)
  • Aufgrund dieser Tatsachen entsteht für mich kein Widerspruch zwischen Schöpfung und Evolution. Die Evolutionstheorie stellt einen naturwissenschaftlichen Erklärungsversuch dar, aufgrund welcher biologischer Prozesse sich das Leben so wie heute geformt hat. Ob dies nun durch das Wirken Gottes (Schöpfung) oder nicht (purer Zufall) geschehen ist, hat keinen Einfluss auf die Aussage der Evolutionstheorie
  • Ich behaupte nicht, dass es aufgrund der beschrieben Punkte "logisch" wäre, an Schöpfung/Gott zu glauben. Ich tu es und ich kann aber auch jeden verstehen, der es nicht tut. Alles wogegen ich mich wehre ist, dass naturwissenschaftliche Theorien/Erkenntnisse dazu missbrauch werden, Konflikte zwischen Atheisten und Gläubigen zu provozieren. Dafür sind Naturwissenschaften viel zu schön/spannend. Und das Selbstverständnis der NW gibt das auch nicht her.
 
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