Die Speicherkapazitäten sind für den gedachten Einsatzzweck nicht gerade geeignet.
Die 64GB-Version müsste bei einer 8K-Aufnahme mit 120 FPS bereits nach etwa 5-9 Minuten voll sein, je nach Codec und Bitrate. Die einzige Version, die daher noch Sinn ergibt, ist die 512GB-Version, damit kann immerhin etwas mehr als eine Stunde aufgenommen werden, für professionelle Filmemacher, die microSDXC-Karten z.B. aus Platzgründen verwenden, ist das aber immer noch nicht wirklich ausreichend.
Und Preise, die sich nahe an Konkurrenzprodukten von Lexar oder Sandisk orientieren, wie im Artikel mit 150€ für 128GB beschrieben, wären auch jenseits von gut und böse, immerhin gibt es deutlich günstigere und bei der Schreibgeschwindigkeit nur geringfügig langsamere Alternativen mit 128GB wie die
PNY EliteX-PRO 90 für 100€ oder die
Kodak SD Ultra Pro Performance für knapp 106€ und diese waren auch schon um einiges günstiger, wenn auch nicht wirklich günstig, zu haben.
Wenn ich mir überlege, dass ich mir erst vor zwei Wochen zwei neue SanDisk Ultra mit 100MB/s und 256GB Speicherplatz für jeweils 10,49€ gekauft habe, wirken selbst 67€ (wie noch zuletzt im Oktober letzes Jahr) für die deutlich schnellere und daher nicht vergleichbare PNY EliteX-PRO 90 mit 128GB nicht gerade günstig, auch wenn man die schnelleren Schreib- und Lesegeschwindigkeiten berücksichtigt.