exFAT wirklich unzuverlässig?

Spassmuskel

Lt. Commander
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Mai 2013
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1.254
Hallo miteinander,

fürs Studium muss ein Bekannter leider an einem Mac arbeiten für Videoschnitt.

Sein Dozent meinte exFat sei nicht zuverlässig und verliert Daten.
Deswegen haben sie eine 1TB HDD mit 700GB in Apples Dateiformat (also HFS) formatiert und den Rest in exFat.
(Ich persönlich hätte in exFat und NTFS formatiert, da er daheim nur Windows hat...aber gut)

Jetzt frage ich mich, ob das wirklich stimmt, weil ich es nicht glauben kann, dass exFat so unzuverlässig sei und es dann auch noch aus dem Mund eines Apple Fanboys kommt, wie er im Buche steht und er eh schon das ein oder andere mal Quark erzählt hat. (nicht falsch verstehen, aber man sieht es ihm irgendwie richtig an :D)

Danke für eure Antworten :)
 
Wäre mir neu. Lass ihm weiter in seinem Glauben. Hat wahrscheinlich die Dateien ausversehen gelöscht oder nicht kontrolliert, was sein tolles Tuning- und Reinigunsgtool alles anpasst, verschiebt und löscht.
Habe bisher noch keine Datei verloren bei exFAT.
 
Vielleicht hat er ja schon Daten auf einer SD-Karte verloren und es darauf geschoben dass sie in exFAT formatiert war^^

LG KeyKon
 
Wenn du exFAT mit einer mbr statt GPT betreibst ist es wirklich, meiner Erfahrung nach, totaler Schrott. Aber auch mit einer GPT ist es unter OS X: Langsam, Volumes können nicht ausgeworfen werden und Sie benötigen 100 Jahre um eingehangen zu werden. Die exFAT kernel-extension für OS X ist auch stark verbuggt und allgemein schlecht programmiert was zu vielen Problemen führen kann. Also Ja: unter OS X ist exFAT unzuverlässig.
 
Alle Dateisysteme die kein Checksummen vergleich etc. besitzen (btrfs und ZFS) und ohne ECC RAM betrieben werden sind in der Theorie unzuverlässig... Aber ja du hast Recht, für dich persönlich macht es keinen Unterschied, dein Bekannter wird trz. abkotzen :D
 
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