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Existieren noch 1155er Boards, oder Alternativen?

KingKronos

Cadet 4th Year
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Jan. 2011
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Hallo zusammen!

Seit bald 4 Jahren schnurrt in meinem Tower ein zufriedener i5-3750K und wird auch heute ohne heiß zu laufen all seinen Anforderungen gerecht. Allerdings macht nun das Mainboard-Probleme: Ein SATA-Port geht überhaupt nicht mehr, die anderen scheinen Auslöser für ein Lade-Problem zu sein.

Wie das nun mal heute so ist, verschwinden Ersatzteile einfach viel zu schnell vom Markt, und so suche ich verzweifelt ein neues Main-Board. Grundlegend benötige ein ATX-Board mit mindestens 6SATA-Anschlüssen (mind. 2mal 6Gb/s) und 32GB RAM-Unterstützung. Da ich meinen zweiten Bildschirm über die Intel-Grafik laufen lasse und nicht auf den freien Multiplikator verzichten möchte kommt außerden nur ein Z-Chipsatz in frage.

Das gibt es wenn überhaupt noch bei Privat-Verkäufern, aber die verlangen für die gebrauchten Teile den Original-Preis, und über 100€ einfach mal auf gut Glück habe ich nicht unbedingt über. Die nun etwas dümmliche Frage dazu:

Was würdet ihr jetzt tun?

Prozessor verkaufen und upgraden? (scheint immerhin an die 120€ zu geben)
(und dann müsste ich entweder meine 32GB DDR3 RAM loswerden, oder explizit nochmal ein Board dafür kaufen, das ich dann später vermutlich eben nicht mehr brauchen kann...)

Wie lange kann so ein Motherboard halten, d.h. wenn ich eines auf ebay kaufe, ist es überhaupt realistisch damit nochmal 2-4 Jahre durchzukommen?
Gibt es einen aktuellen Sockel der (wundersamer Weise) rückwärts-kompatibel ist?

Danke schon mal für eure Antworten!
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend,


also ich würde das so machen,

1 x Intel Core i5-4460, 4x 3.20GHz
1 x ASRock B85M Pro4

= 227,5€

Versuch deine alte CPU zu verkaufen, und dein halb-defektes Mainboard.

Natürlich könntest du auch auf Ebay & hier im Forum nach einem geeigneten 1155-Board suchen.
Mehr Leistung würdest du durch den 4460 nicht bekommen.

Eine 1155 CPU auf 1150 geht leider nicht, sowas wie einen Adapter gibt es auch nicht.
Also wiegesagt Neues Board + CPU, oder einfach nach einem Gebrauchten Board suchen.


LG
 
Die Z Boards sind Mangelware, das regelt den Preis. Das hast du schon rausgefunden. Da man die CPU aber richtig gut hochtakten kann (ich habe aktuell 2 Stück davon zuhause) kann man 100+ € investieren. Aber das musst du wissen, du hast nur die beiden Möglichkeiten. CPU weg und eine Neuanschaffung - oder den Preis zahlen! Es ist genau so einfach...leider ;)
 
Ich würde ein neues Board nehmen: klick
 
@Schaby

H Boards bei einem K Prozessor...?! Nein, die Z Boards sind dafür nötig und er braucht auch die Ausstattung. Und ich weiß es - habe selber gerade gesucht; es ist recht schwer!
 
würde cpu verkaufen, es ist grundsätzlich so, dass die mainboards vor der cpu defekt werden u das preis/leistungsverhältnis passt dann nicht mehr
 
gibts denn keine SATA erweiterungskarten mehr?
 
Wenn du keinen vertrauenswürdigen Händler hast, der dir ein Board zu einem annehmbaren Preis besorgen kannst, ist ein Neukaufen wohl die bessere Option. Neue Platinen mit 4 RAM-Steckplätzen für 32GB gibt es eigentlich nur noch von Supermicro. Die haben zwar eine gute Qualität, sind aber definitiv nicht zum Übertakten geeignet.
Wenn das Geld jedoch nicht reicht, dann ist eine Sata-Controllerkarte die einzige Option.
 
Zuletzt bearbeitet:
oder hier im markt schaun nachm board
 
Hier

http://www.ebay.de/sch/Mainboards-/1244/i.html?_sop=1&_dcat=1244&Sockeltyp=LGA%201155%2FSockel%20H2

Wie lange kann so ein Motherboard halten, d.h. wenn ich eines auf ebay kaufe, ist es überhaupt realistisch damit nochmal 2-4 Jahre durchzukommen?

Man kann glück haben wenn der vorbesitzter kein OC gemacht hat und es gut unter betrieb lief, hole selber ständig Boards über ebay gebraucht sogar als defekt selten kommt es vor das Boards ganz tot sind.
Wichtig ist immer Foto von den Pins im CPU sockel ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Schaby schrieb:
Ich würde ein neues Board nehmen: klick

Super Tipp -.-
ein H-mainbaird für ne K-CPU.
Sag mal: nichts für ungut, aber alle deine Beiträge die die heute abgegeben hast sind totaler Müll. Lass es doch einfach, wenn du nichts zu sagen hast
 
ich kenn das 1155 problem das man eins findet mein z68 is die soundkarte durch und wenn ich den pc runterfahre kommt manchmal kein bild mehr :D wenn er länger aus war :( aber 200und mehr fürn bord blechen wo man ejtzt nen skylake kriegt bringts auchnichmehr
 
KingKronos schrieb:

ich war vor einen Jahr auch vor der Frage..habe noch nen alten gebrauchten I7 920 gehabt..für Sockel 1366..also dann mal auf die Suche begeben um zu schauen was die Mainboards gebraucht kosten....fing ab 50€ ! an bis 300€..und das für 8 Jahre alte Dinger...

habs dann echt sein lassen...lieber komplett neues System angeschaft für die Hälfte vom Preis eines Sockel 1366 Boards
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Zitat entfernt)
wenn ich eines auf ebay kaufe, ist es überhaupt realistisch damit nochmal 2-4 Jahre durchzukommen?

Ja ist es. Ich hab hier 2 LGA775 Boards von ~2007. Die laufen heute noch durchgehend und schon länger als 4 Jahre. Ich würde allerdings nur Asus/Gigabyte kaufen. Auch die sind natürlich nicht aus purem Gold, aber imho etwas besser als die Konkurrenz in der Langlebigkeit imho.
 
Moin,

hab hier auf dem Board ein Mobo für nen 2500K günstig erstanden.
Der Verkäufer ist aber ein ziemlicher Vogel gewesen und hat das Mobo in eine Plasiktüte verpackt.
Glück gehabt, dass es noch funktionierte. Läuft jetzt bei nem Bekannten im Einsatz, war ein P67.
 
Wenn du etwas warten kannst würde ich eine Bestellung bei Amazon in Erwägung ziehen: http://www.amazon.de/dp/B007KZQFEI?smid=A3JWKAKR8XB7XF&tag=geizhalspre03-21&linkCode=df0&creative=22502&creativeASIN=B007KZQFEI&childASIN=B007KZQFEI

Da steht zwar "Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 5 Wochen", allerdings ist da Amazon immer hinterher, die Sachen so schnell wie möglich zu beschaffen (sofern möglich).

Wenn du also tatsächlich nicht auf eine andere Plattform wechseln möchtest und auch der Gebrauchtkauf nicht in Frage kommt, würde ich es dort versuchen.
 
So Leute, vielen Dank schon mal für eure vielen Antworten!
Habe mich dadurch angeregt ein wenig mit der Materie auseinander gesetzt.

Die Idee mit dem SATA-Controller finde ich ziemlich gut, mir war diese Möglichkeit gar nicht bekannt, ist auf alle Fälle der simpelste weg, danke!

Allerdings realisiere ich aktuell erst richtig, dass meine 32GB DDR3 RAM ziemlich zu nichts mehr gebrauchen sind, wenn das Mainboard endgültig den Geist aufgibt und ich die Riegel aktuell zum selben Preis wegbekäme, wie DDR4 Riegel kosten.
Selbst wenn ich mir dann wieder ein Z-Board und den i5K kaufe kostet mich das Upgrade pessimistisch gerechnet schlappe 150€. Das würde bei nem Total-Ausfall des Boards in 2 Jahren gerademal für den RAM reichen. Insofern werde ich noch ne Nacht darüber schlafen und mir dann tendenziell ein neues Setup zulegen. Mainboard-Wechsel scheinen seit Windows 7 ja auch kein Problem mehr zu sein.
 
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