News Exploit: WhatsApp ließ den Abruf von 3,5 Mrd. Telefonnummern zu

areiland schrieb:
Haben sie eben nicht! Genau das haben sie nämlich offen gelassen und nur die Möglichkeit betont. Einen Abzug der Telefonnummern haben sie nirgendwo belegt.
Doch haben sie. Hast du ins paper geschaut? Da wird es eindeutig beschrieben. Sie konnten erst alle Telefonnummern die sie aus einem älteren leak hatten per API anfragen, sodass sie verifizieren konnten, dass diese WhatsApp nutzen. Danach haben sie eine Liste an 63 Milliarden Telefonnummern erstellt und abgefragt und haben ca. 3,5 Milliarden positive Antworten der API erhalten.

Siehe hier (https://github.com/sbaresearch/whatsapp-census/blob/main/Hey_there_You_are_using_WhatsApp.pdf):
We discovered

3,456,622,387 unique phone numbers (accounts) across 235

countries in the first round, but could not collect metadata,

such as profile about text or keying materials, for all of them

in the later rounds. Additionally, we conducted complementary

measurements to investigate WhatsApp’s account growth and

churn rates, see the following paragraphs for more details.

Including also these measurements, we discovered a total of

3,546,479,731 accounts (i.e., distinct phone numbers).
 
Hygge schrieb:
Mit Signal und Threema gibt es doch deutlich datenschutzfreundlichere Alternativen. Aber es ist so gut wie unmöglich die Bekannten und Freunde zum Umzug zu bewegen.
Genau da liegt das Problem. Was nützen Alternativen, bessere Alternativen wenn sie kaum einer nutzt weil immer und Überall und noch mehr Klicks ist besser als mal Hirn einschalten.
 
Manchmal wünsche ich mir wirklich dass jemand die Internetkabel über den großen Teich abtrennen würde.

Das würde die Trennung von den US-Tech Riesen wesentlich erleichtern.
 
Was ist denn das eigentliche Schlimme an dieser News? Es wird niemand da draußen erfahren! Weil so etwas ja gar nicht möglich ist. ... ... Nein. Nein. Also werden das nur wieder die erfahren, die wirklich aktiv sind. Das ist der Dienst, den wir bezahlen müssen. Tolle Wurst!!!
 
aid0nex schrieb:
Nö. Das habe ich nicht geschrieben.
Ich schrieb lediglich, dass Verbote sinnlos sind.
Ja aber wenn’s doch mit den Verboten weniger Waffengewalt gibt, ist das Verbot doch nicht sinnlos?
 
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Es wurde ja immer schon davor gewarnt, spätestens seit der Übernahme durch Meta war das System für mich gestorben.
Sogar die einfache Google-KI auf der Browsersuchstartseite listet sofort 5 potentielle Möglichkeiten auf, wie man an Daten von dem Dienst kommt.
 
daknoll schrieb:
Ich sagte ja schon, lass es gut sein, dein Faktum ist mir egal.
Ja, dachte ich mir schon, singst auch gerne das Pipi Langstrumpflied.
Ergänzung ()

mae schrieb:
Bei letzterem stimme ich Dir zu. Aber warum stimmst Du jemandem zu, der auf sprachlichen Unterschieden herumreitet?
Weil die sprachlichen Unterschiede wichtig sind, damit man eine gleiche Basis hat. Wie soll man vernünftig kommunizieren, wenn jeder seine eigene Auffassung hat von Begriffen? Und in dem Genderaprechansatz sehe ich null Lösung in Sachen Gleichberechtigung, im Gegenteil sogar, ich sehe eine Manifestierung in der Unterscheidung der Geschlechter.
mae schrieb:
Ergibt sich aus der Redefreiheit. Warum solltest Du, willriker, oder sonstwer vorschreiben koennen, wie ich oder ein Chefredakteur schreiben?
Wenn jeder schreibt wie er will, kann man nicht mehr sicher sein, ob der Gegenüber das Gleiche meint wie man selber. Es gibt eine Konvention, und die ist auch Höflichkeit gegenüber anderen. Leider leben wir in einer immer egozentrischeren Welt, wo gerade die jungen Menschen immer nur noch "ich uns meins" kennen und weniger "wir und uns". Letzteres gibt es nur, wenn es Ersterem in den Kram paßt. Das man vielleicht mal verzichtet, weil es besser für die Gemeinschaft ist, trifft man selten an. Bestes Individualbeispiel sind die beiden Klimakleberextremisten (edit: ich selber bin auf Seiten der Unweltschützer!), die nach Thailand flogen um Urlaub zu machen. Aber ich schweife ab. Die gültige Sprachkonvention dient dazu, daß Sprecher und Zuhörer das Gleiche denken bei ausgetauschtem Text. Deswegen kann man nicht schreiben wie man will, abgesehen davon sollte man lernen, es geht nicht immer nur so wie man selber will.
 
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GERmaximus schrieb:
Dann bist du ihnen nicht wichtig.
Ich nutze seit Jahren nur noch imassage. Und die die android haben und Kontakt wollen, schreiben halt eine kurze sms. So wie vor 15 Jahren noch. Eine kurze einfach knackige sms.
Die Leute schreiben keine SMS mehr.. Die App Nachrichten kennen die nicht mehr, viele sind überrascht, das es sowas noch gibt. wenn man es ihnen zeigt..
 
Muntermacher schrieb:
Ja, dachte ich mir schon, singst auch gerne das Pipi Langstrumpflied.
OK, du magst also keine Ruhe geben.

Dann schauen wir mal was ChatGPT zu diesem Thema meint:

"Ist der ausdruck "die Forschenden" korrekt zu verwenden?"

"Ja — „die Forschenden“ ist korrekt verwendbar und heute sogar sehr gebräuchlich.
Warum ist es korrekt?
„Forschende“ ist ein Partizip Präsens (wie „Lernende“, „Reisende“, „Lehrende“). Solche Partizipien können substantiviert werden und bezeichnen dann Personen, die eine bestimmte Tätigkeit ausüben. Grammatikalisch ist das zulässig und schon lange im Deutschen verankert."


Aber wie auch immer, ich habe begriffen dass du das Gendern ablehnst.
Das ist zwar nicht sehr klug aber es deine Sache.
Nur bitte hör auf dich hier als rechtskonservative Sprachpolizei aufzuführen, das ist entweder kindisch oder Dumm, suchs dir aus.

Und bitte lass es jetzt endlich gut sein, auf "Ignore" stehst du bei mir jetzt sowieso.
 
Muntermacher schrieb:
Wie geht was? Es nicht hinzubekommen oder es mit den Dateien zu backupen?
Muntermacher schrieb:
Von daher kann Forschende und Forscher nicht dasselbe bedeuten.
Das ist ein Kampf gegen Windmühl*innen. ;)
Ergänzung ()

daknoll schrieb:
Dann schauen wir mal was ChatGPT zu diesem Thema meint
Also bitte, völlig egal ob man Gendern nun ablehnt oder nicht, aber ChatGPT ist ein Spiegel der lautesten Gesellschaft. Der Duden dagegen ist das korrekte Regelwerk ("Der Duden ist ein Rechtschreibwörterbuch der deutschen Sprache." laut Wikipedia) und da ist klar definiert was Forschende bedeutet: https://www.duden.de/rechtschreibung/Forschende

Es ist klar eine weibliche Person die forscht. Andere zu ignorieren, weil sie sich an geltende Regeln halten ist überigens albern. ;)
Ergänzung ()

Viper816 schrieb:
Very complicated...
:rolleyes:
Ist das ein neuer Backup-Mechanismus? Mittels QR-Code konnte man früher nur den nackten Account übernehmen, keine Chat-Verläufe und erst recht keine Dateien.
 
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DarkSoul schrieb:
Also bitte, völlig egal ob man Gendern nun ablehnt oder nicht, aber ChatGPT ist ein Spiegel der lautesten Gesellschaft. Der Duden dagegen ist das korrekte Regelwerk ("Der Duden ist ein Rechtschreibwörterbuch der deutschen Sprache." laut Wikipedia) und da ist klar definiert was Forschende bedeutet: https://www.duden.de/rechtschreibung/Forschende

Es ist klar eine weibliche Person die forscht. Andere zu ignorieren, weil sie sich an geltende Regeln halten ist überigens albern.

Also wer die lauteste Gesellschaft ist, sehe ich sehr gut selbst. Ich könnte mich nicht erinnern daß sich jemand so laut wie du und deine Mitstreiter über nicht gegenderte Ausdrücke echauffiert. 🥱 Aber klar, ChatGPT, Wikipedia, Universitäten, Unternehmen, ..., alles linksversiffte Zuchtvereine die den Untergang des Abendlandes mit ihrer Woke Agenda gezielt vorantreiben. Oder?
Das sich Sprache schon immer ändert ist dir aber schon klar?
 
Mögt ihr euch vielleicht ein separaten Thread zu wie muss die Formulierung (Forscher, Forscher und Forscherinnnen, Forschende) richtig sein aufmachen? Es nervt. Alle Argumente sind dazu mehrfach ausgetauscht. Und hat mit dem Thema NIX zu tun. Thx.
 
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Wenn das passiert gibt es vermutlich ein Weltweites Chaos...
 
Hm, ich bekomme auch seit dem 24.4. massenweise solcher Spamanrufe aus aller Herrgottländer. Ist schon bisschen nervig.
Kennt von euch jemand den RCS Chat (Rich Communication Services)?
 
7eNd schrieb:
Ist natürlich eine starke Aussage, nachdem sie Informationen über meine Telefonnummer, meine Herkunft, mein Profilbild und mein genutztes Betriebssystem erlangen konnten.
Das sagt eben, dass was du etwa auf "nur für meine Kontakte" gestellt hast, auch nicht abgegriffen wurde. Es geht um die definierte Sichtbarkeit, nicht darum, wie fahrlässig der Nutzer für ihn kritische Daten da reingesetzt hat.

"Die Nummer existiert auf WhatsApp" und dein OS, was du wohl als einziges zwingend freigeben musst, ist unkritisch.
Wenn dein Bild oder dein Status Dinge kommuniziert, die du nicht willst, dann teile es nicht öffentlich.

Einfaches Besipiel: Wer einen öffentlichen WhatsApp-Status "ich bin schwul und das ist auch gut so" mit einer Saudi-arabischen Nummer nutzen würde, für den ist dieser Leak zwar superkritisch, aber dennoch hat er selbst die Information öffentlich zugänglich gemacht.
 
Muntermacher schrieb:
Weil die sprachlichen Unterschiede wichtig sind, damit man eine gleiche Basis hat.

Also willst Du darauf herumreiten, und Deine Aussage, es waere besser, nicht darauf herumzureiten, war nur eine rethorische Floskel.

Und in dem Genderaprechansatz sehe ich null Lösung in Sachen Gleichberechtigung, im Gegenteil sogar, ich sehe eine Manifestierung in der Unterscheidung der Geschlechter.

Das ist bei der Formulierung "Forschende" nicht der Fall, bei der von willriker vorgeschlagenen Formulierung, der Du in #114 zustimmst, dagegen sehr wohl.

Wenn jeder schreibt wie er will, kann man nicht mehr sicher sein, ob der Gegenüber das Gleiche meint wie man selber.

Da sehe ich bei der Formulierung "Forschende" kein Problem. willriker und Du haben ja auch genau verstanden, was gemeint ist, Euch gefaellt nur die Formulierung nicht.

Das man vielleicht mal verzichtet, weil es besser für die Gemeinschaft ist, trifft man selten an. Bestes Individualbeispiel sind die beiden Klimakleberextremisten (edit: ich selber bin auf Seiten der Unweltschützer!), die nach Thailand flogen um Urlaub zu machen.

Das ist doch scheinheilig. Meinst Du, dass alle "vielleicht mal" auf Urlaubsfluege nach Thailand verzichten sollten, weil das besser fuer die Gemeinschaft ist? Wenn ja, warum nennst Du nur die beiden? Wenn nein, warum fuehrst Du dann "man vielleicht mal verzichtet, weil es besser für die Gemeinschaft ist" im Mund? Wobei Dein "vielleicht mal" ja offenlaesst, "vielleicht mal" nicht zu verzichten, wie das die beiden gemacht haben. Man kann den beiden Scheinheiligkeit vorwerfen, aber Dein Vorwurf war ja ein anderer.
 
NJay schrieb:
Definiere ab wann genau es Verfall der Sprache ist und am wann eine natürliche Weiterentwicklung?

Ist es ein Verfall der Sprache, weil wir nicht mehr reden wie 1500? Oder wie 1800? Oder 1900?

Oder (lass mich raten), die Grenze liegt bei dir rein zufällig da, wo viele Leute angefangen haben zu gendern und du hast keine Begründung außer subjektiven Empfindens?

Erst einmal Entschuldigung für die doch recht späte Antwort. Ich schaue nicht regelmäßig im Forum vorbei.

Hier meine Antwort auf die Fragen.

Eine natürliche Veränderung der Sprache, durch Lehnwörter beispielsweise, ist etwas völlig normales.

Wo ich persönlich die Grenze ziehe? Wenn von einer kleinen, aber lautstarken, Minderheit gefordert wird gefälligst anders zu reden und zu schreiben.
Die deutsche Sprache schließt niemanden aus. Was ja behautet wird.

Das hard oder soft gendern wird von der überragenden Mehrheit abgelehnt. Und das zurecht.
Nur weil einige den Unterschied zwischen sexus und genus bei Wörtern nicht verstehen, muss der Rest nicht anfangen (Teils) frei erfundene Wörter zu benutzen. Siehe "Neopronomen".
 
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