Externe Festplatte mit dauerhaften 7200rpm?

SkELEt0R

Ensign
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Hallo zusammen,

Ich habe mir gestern ein externes USB 2.0 Festplattengehäuse gekauft.
Nun habe ich dort via IDE eine alte 120GB HDD eingebaut da diese zum wegschmeissen noch zu schade ist.
Das Problem ist, daß die Festplatte, sobald ich den Netzschalter des Gehäuses einschalte, auf die vermeintliche Höchstdrehzahl hochfährt und dort verbleibt.
Der Datenzugriff über den Rechner funktioniert zwar einwandfrei doch ist die HDD nerviger Weise dadurch ca. 3mal so laut wie mein gesamter Rechner.

Hat irgendjemand vielleicht eine Idee was ich machen müßte um die Festplatte wenigstens im Idle-Modus ruhig zu bekommen?
Möglicherweise die Jumperstellung? (Steht noch auf Device 0 Master)



Würde mich über einen Tipp freuen
Gruß
 
Hast du dich schon einmal mit der Festplattentechnik als solches beschäftigt.

Es gibt ausser bei ganz wenigen Modellen, die jetzt gerade auf Markt kommen, keinerlei Möglichkeit(en) die Drehzahl zu variieren.

Nur bei den neuen HDDs von Hitachi und Western Digital ist es elktronisch möglich, die Drehzahl im Idle-Modus absenken zu lassen.

Das was du mit deiner HDD vor hast, ist schlichtweg unmöglich - einzige Ausnahme ist, sie zu dämmen, was aber in einem externen Gehäuse ebenfalls fast unmöglich ist.
 
Nein, ich habe mich mit der Festplattentechnik nicht auseinandergesetzt.
Mich wundert es nur, daß meine gesamten anderen Festplatten die im Rechner verbaut sind (SATA) eigentlich unhörbar sind solange ich nicht darauf zugreifen und der Lesekopf arbeiten muß.
Selbst dann sind sie um Längen leiser als die externe IDE HDD. (Sie klingt beinahe wie ein permanent hochdrehender Lüfter)
Ich nehme den Zustand jetzt erst einmal als einen Defekt hin und werde nochmal bei Gelegenheit andere IDE HDDs ausprobieren.



Danke trotzdem
 
Zuletzt bearbeitet:
es ist so, bei mir läuft die gleiche platte im pc und als externe unterschiedlich laut. im rechner hört ich sie überhaupt nicht, aber im externen gehäuse ist sie ziemlich laut. denke, dass das an dem gehäuse ist, die platte sitzt dadrin nicht so fest wie im pc und verursacht dadurch geräusche.
 
Nur bei den neuen HDDs von Hitachi und Western Digital ist es elktronisch möglich, die Drehzahl im Idle-Modus absenken zu lassen.
Hast du dazu irgendwelche Links? Würde mich sehr interessieren :)


Ich nehme den Zustand jetzt erst einmal als einen Defekt hin und werde nochmal bei Gelegenheit andere IDE HDDs ausprobieren.
Dass die Festplatte laut ist, ist kein defekt. Ich habe hier auch ein paar alte P-ATA-HDDs rumfliegen, die sind auch sehr laut und haben dass von dir beschriebene helle Laufgeräusch ;)
 
Erstens kann man die meisten Festplatten mit Acoustic Management Tools etwas in der Lautstärke reduzieren zumindest beim Zugriff.
Ohne Datenzugriff sollte eine interne Festplatte dann auch nach einiger Zeit, den Motor abstellen.
Ohne Indizierungs- oder Defragmentierungsvorgänge müsste diese dann Ruhe geben, außer es handelt sich um eine wirklich alte HDD oder der ontroller ist zu schlecht. Bei einigen USB-Controllern ist bekannt, dass Windows Energiesparmassnahmen nicht funktionieren.
Ergo bei Energieoptionen: Systemstemsteuerung -> Energieoptionen -> "Festplatte ausschalten nach 3 Minuten" versuchen. Beim USB ist das so eine Sache, da Windows unbenutzte USB-Verbindungen ebenfalls runterfährt oder eben nicht und ob diese Festplatte als Pata erkannt wird.

Wichtig ist: Der Spin Down der Platte funktioniert nur, wenn kein Zugriff erfolgt, also alle Indizierungen, Optimierungen etc. beendet sind. Unter Windows 95 und 98 war es sogar möglich die Systemfestplatte abzuschalten. Unter NT wird leider immer irgendetwas überprüft und optimiert auf der Systempartition, so dass diese Platte kaum ein ein Spindown erfährt. Nur tiefste Ruhezustande (S3 oder S4) schalten dann auch deine Systemplatte ab.

@ AMDUser: Mit dem Variieren und den neuen Stromsparfunktionen hast Du natürlich recht.
Aber Ausschalten/Spin Down einer USB-Festplatte halte ich doch für möglich :rolleyes:.

Also Skeletor schreib bitte, ob die Energieoption funktioniert hat. Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering. Jumpereinstellungen bewirken meist nichts, nur bei speziellen externen Festplatten. Sollten alte SCSI-Platten im System sein, bitte nicht die Energieoption auswählen. Einige HDDs reagieren tatsächlich nicht auf Idle Spin Down. Egal ob intern oder extern angeschlossen.
Ein Thread, der die Probleme unter Windows offen legt: http://wl500g.info/archive/index.php/t-5718.html
Deswegen wäre es nicht schlecht gewesen, wenn Du uns deine HDD mitgeteilt hättest.
Denn einige Festplatten besitzen eine Firmware, bei den man das einstellen kann.

Im Normalfall reagieren unter Windows am USB-Port angeschlossene Platten wie bei Skeletor. Es ist kein Defekt

Eine der besseren Lösungen, um mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Spin Down (extern) zu erreichen ist z.B. das Gehäuse von Raid Sonic zu erwerben: http://www.cyberport-store.de/item/7916/1175/0/99879/item.html
Dieses NAS-System beruht auf Linux oder BSD und dort ist ein Spin-Down mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten integriert.

Übrigens gehe ich hier von einer reinen Windowsnutzung aus. Unter Linux gibt es genügend Threads dazu.

Edit: AMDUser hat völlig recht mit der Behauptung, dass variable Umdrehungszahlen erst seit der neuesten Generation eingeführt werden. Vorreiter sind Hitachi und Western Digital.
 
Zuletzt bearbeitet:
also mir wäre keine platte bekannt welche die drehzahl absenkt
weder von wd noch von hitachi
 
Also die Energiesparoption "Ruhezustand nach 3 Minuten" hat leider keine Besserung gebracht.
Dennoch danke für den Tipp.
Es handelt sich übrigens um eine IBM Deskstar 120GB.
Modell: IC35L120AVV207-0



Gruß
 
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