Failover Konzept mit LTE bei DSL-Ausfall

millen schrieb:
heute mal die Ausfallsicherheitsfunktion der Fritzbox getestet

Du änderst bei 2 funktionierenden Geräten. Ich habe unverbereitet die Situation erlebt, wo auf die Sekunde Internet weg war und mangels alternativer Hardware, musste ich erst was kaufen und dabei ein Konzept überlegen.

Ja, die Lösung von Fritz ist nicht uninteressant. Der entscheidende Punkt bei mir wird sein, in welchem Raum der Miktrotik besser funktioniert. Wenn das der Raum mit dem Asus ist, dann kann ich die FB-Lösung vergessen.
 
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https://openwrt.org/docs/guide-user/network/wan/multiwan/mwan3

Es scheint unter openwrt mehrere Möglichkeiten für das Failover zu geben. Für die Benachrichtigung suche ich noch.

Für die Variante kann ich mich erst entscheiden, wenn ich den Mikrotik teste. Schwierig wird es, wenn beide Standorte ähnlich (mies) sind.

Bei openwrt könnte XMPP möglich sein, aber bei der FB ist Mail bereits vorkonfiguriert.
 
linuxnutzer schrieb:
Der Asus verbindet sich also mit der FB

/etc/config/network: option gateway '192.168.178.1'

Manuell bräuchte ich nur die .1 auf irgendwas anderes ändern, zB .5
.2 und .3 sind für Firewall und managed switch vergeben, aber zur Zeit nicht in Betrieb.
Du hast das Konzept des Ausfallschutzes nicht verstanden, dabei schaltet nur die Fritzbox WAN-seitig um und mehr passiert gar nicht. Da muss genau gar nix im internen Netzwerk verändert werden, sofern deine Fritzbox das Gateway zum Inet für deine Clients (inkl Asusrouter ist)
Nachtrag: Ja, habe deine "aber es muss alles ausfallen können" noch gelesen, aber die Info kommt halt erst jetzt und nicht schon zu Anfang.


linuxnutzer schrieb:
Es braucht immer 2 redundante Geräte, 1x für DSL, 1x für LTE.
Nein, es braucht dann 4 Geräte
1x für DSL, 1x für LTE, 2x redundantes Gateway
So kann immer 1 Gerät ausfallen und alles geht weiter, bei der richtigen Kombination gehen sogar 2.

Und wenn du noch 2 Fritzboxen "auf Halde" hast, einfach regelmäßig ein Backup machen und im Fehlerfall aufspielen. Die können doch mit aktueller Firmware all das geforderte bzgl. Redundanz.

linuxnutzer schrieb:
Hat man auch eine Chance auf eine XMPP-Nachricht. Das wäre mir bedeutend lieber.
Nein
linuxnutzer schrieb:
Bei der 6890 war bei der geringen möglichen Veränderung des Standorts der Empfang unbrauchbar, ebenso Sticks. Ich hatte einige Sticks probiert. Also leiste ich mir den Mikrotik wegen der FW.
Schlechtes Signal bleibt schlechtes Signal, da hilft keine Firmware. Es gibt auch einige Sticks, wo man externe Antennen anklemmen kann, ist dann nur ein Stick und kein komplett zu wartendes Gerät. Oder du steckst einen Stick / Handy-USB-Tethering an eine der Fritzboxen

linuxnutzer schrieb:
Den Mikrotik am Asus anzuschließen hätte Vorteile, weil am Asus wäre ein LAN-Port für den Mikrotik frei. Wie ich das Failover unter openWRT konfiguriere, keine Ahnung und dort ist alles kompliziert.
Deshalb einfach die Fritzbox machen lassen, sonst muss der Asus ja auch das Dual-WAN-Routing für die Clients übernehmen. Wie zuvor auch: Wir haben keine Ahnung, wie dein Netzwerk aussieht, da du nur Brocken hinklotzt statt das mal sauber zu beschreiben. Es geht ja nicht um jedes einzelne Gerät, es reicht dann z.b. Clients zusammenzufassen, aber es ist z.B. komplett unklar, was der Asusrouter so alles macht.
Bei 10€ für einen 8 Port Switch frage ich mich allerdings, wie man LAN-Portanzahlprobleme haben kann bzw. wenn irgendwo noch nen zyxel xyz rumliegt.


linuxnutzer schrieb:
Die Frage ist dann, was man als Gateway bezeichnet. In der Regel sind das Geräte mit mehreren Funktionen integriert.
Genau und ein Router im eigentlichen Sinne routet nur zwischen Netzwerken, sobald NAT dazu kommt, ist es idR schon eher ein Gateway.


linuxnutzer schrieb:
Was ist ein Verteiler, der Asus ist DHCP-Server.
Genau, er verteilt über DHCP Adressen und er hat einen DHCP Service ;)

linuxnutzer schrieb:
Hier ist einiges overkill, aber gerade wenn es Probleme gibt, kommt regelmäßig einiges zusammen.
linuxnutzer schrieb:
ch habe unverbereitet die Situation erlebt, wo auf die Sekunde Internet weg war und mangels alternativer Hardware, musste ich erst was kaufen und dabei ein Konzept überlegen.

Und das ist ein Riesenproblem, der Berg wird durch jedes Bissl Extra immer größer. KISS ist angesagt und nicht noch nen Aal. Sieht man ja hier an der Beschreibung, den Texten und den Fragen/Antworten, lässt sich kaum auseinandernehmen.

linuxnutzer schrieb:
Zu Mikrotik kann ich wenig sagen, aber ich denke, das ist professioneller.
Jedes Mal wenn ich was von professioneller lese, frage ich mich ob die Leute wissen, was professionell heisst. Professionell heißt nur, dass man das beruflich macht aka bezahlt wird, aber nichts über irgendeine Güteklasse. RouterOS ist OK, aber eine ordentliche Umstellung zu openwrt und co.

linuxnutzer schrieb:
sind bei mir static leases, das die FB nur bedingt kann, am einfachsten. Aber diese Diskussion bringt mich jetzt nicht weiter. Nimm das als gegeben.
Alles gut, würde dir in dem ganzen halt einfach nur Komplexität nehmen.
linuxnutzer schrieb:
Ist eigentlich nicht das Thema. Ich will kurz ein Beispiel nennen. MiniPCs, DVB-Boxen, etc haben in der Regel eine schlechte interne WLAN-Antenne und damit grenzwertigen Empfang. Schließe ich diese Geräte mit einem kurzen Kabel via Ethernet an, verbessert sich der Empfang gewaltig, auch wenn das wieder ein reiner wireless AP ist. Ich habe mal zB die Zyxel M1 für 35€ bekommen und openwrt installiert, leider nur 4 gekauft. Openwrt darauf flashen ist megaeinfach und ja dann sind die Möglichkeiten dafür overkill. Ich habe auch noch einige von D-Link und Asus in dieser Klasse.
Ich hätte da glaube ich geschaut, dass ich einfach eine bessere WLAN Abdeckung bekomme anstatt mit X Geräten zu hantieren.





Wenn du wirklich Hilfe möchtest, solltest du erstmal sauber dein Netzwerk beschreiben und auch so nebenbedingungen wie ich will neben Redundanz WAN auch Redundanzrouter und es sollte Funktionen XYZ auch vernünftig abarbeiten können.
 
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VDC schrieb:
Ich hätte da glaube ich geschaut, dass ich einfach eine bessere WLAN Abdeckung bekomme anstatt mit X Geräten zu hantieren

Das würde bedeuten, Küche rausreißen, etc. Kann man vergessen.

Ich habe schon alles gemacht um zu optimieren. Umstieg auf Wifi 6, Verbindung zu den AP mit 2.4G, Verbindung der Endgeräte mit 5G. Aber das hat mit meiner Frage alles nichts zu tun.

VDC schrieb:
RouterOS ist OK, aber eine ordentliche Umstellung zu openwrt und co

Es geht nur darum, dass mir FritzOS zu wenig kann, wenn ich mal was brauche. Ob jetzt Openwrt oder RouterOS ist bis jetzt nicht so wichtig.

VDC schrieb:
KISS ist angesagt

Na ja, das ist mangels der gegebener Verkabelung nicht möglich.

Es geht doch nur darum die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass bei einem Gerät, dass die Verbindung ins Internet garantiert, ein anderes vorhanden ist. Wie man das Teil jetzt nennt, ist doch Wortglauberei. Die Dinge werden üblicherweise als Router verkauft, obwohl sie viel mehr können.

VDC schrieb:
sobald NAT dazu kommt, ist es idR schon eher ein Gateway.

Und wenn du so ein Openwrt-Gerät anschaust, dann ist es eine eierlegende Wollmilchsau.

VDC schrieb:
Deshalb einfach die Fritzbox machen lassen, sonst muss der Asus ja auch das Dual-WAN-Routing für die Clients übernehmen. Wie zuvor auch

Womit wir wieder bei den Gegebenheiten sind. Wenn der LTE-Empfang nicht im Raum der FB passt, bin ich wieder bei Overkill mit Multi WAN load balancing/failover und openwrt. Die mögliche Antenne habe ich ja schon erwähnt, aber eine Außenantenne im Innenraum zu verwenden, ist auch eine schwierige Sache, da muss man eine Halterung für hinter dem Fenster basteln.

VDC schrieb:
Wir haben keine Ahnung, wie dein Netzwerk aussieht,

Ich verstehe nicht warum das wichtig ist. Nimm an es gibt nichts hinter dem Asus, das hat doch mit dem Failover nichts zu tun. Alles läuft beim Asus zusammen. Ist doch egal, ob das ein Handy, ein TV oder was immer ist. Durch die dicken Wände ist die Performance gruselig, aber ohne Ethernetkabel geht das nicht besser und vor allem es reicht für die wichtigsten Dinge.

VDC schrieb:
Bei 10€ für einen 8 Port Switch frage ich mich allerdings, wie man LAN-Portanzahlprobleme haben kann

Du hast was überlesen. Ich habe einen Zyxel 1900-8, es ist ein Platzproblem mit den vielen Geräten. Ein Mikrotek-Switch mit 24-Ports wäre auch vorhanden, nur keinen Platz gefunden / überlegt, solange es anders auch geht.

VDC schrieb:
ist dann nur ein Stick und kein komplett zu wartendes Gerät

Ich habe genug von Sticks. Ich will eine Firmware bei der ich nicht anstehe. Allerdings kann ich dir auch erst sagen, was ich alles brauche, wenn das Problem entsteht. Es ändern sich ja immer Dinge.

VDC schrieb:
Schlechtes Signal bleibt schlechtes Signal, da hilft keine Firmware

Genau so ist es und daher können Entscheidungen erst getroffen werden, wenn der Empfang vor Ort getestet wurde und das kann jede Planung kaputt machen. Aber erst wenn man die Gegebenheiten kennt, kann man Kompromisse treffen.

VDC schrieb:
Nein, es braucht dann 4 Geräte
1x für DSL, 1x für LTE, 2x redundantes Gateway

Sind wir jetzt wieder bei einer Wortglauberei? Schau dir den Mikrotik an und dann sage was das ist. Gateway oder Modem oder Switch (managed) oder Firewall oder was immer?

Was ist das?
https://mikrotik.com/product/chateau_lte7_ax

BTW ich hatte mir auch einen DrayTek Vigor 167 überlegt, weil ich da das Band fixieren kann, aber der kann eben nicht telefonieren, da hängt man an der FB. Der Hersteller nennt das Teil Modem bei https://www.draytek.de/vigor167.html und Geizhals nennt das Teil Router: https://geizhals.de/draytek-vigor167-v166-a2515634.html

Das hat jetzt nichts mit Netzwerk-Begriffen zu tun, aber man muss die Teile irgendwie nennen, egal was sie können.
VDC schrieb:
a, habe deine "aber es muss alles ausfallen können" noch gelesen, aber die Info kommt halt erst jetzt und nicht schon zu Anfang.

Das ist eben so bei Diskussionen. Mittlerweile ist mir schon klar, was die Fritzbox macht und das ist bis auf Mail gar nicht so schlecht. Wenn das Mail nicht ankommt, dann braucht es gleich gar nicht gesendet werden. Google hat meine Info-Mails von der CCU irgendwann nach Jahren als Spam betrachtet und ich habe 3 Wochen gekämpft, trotz Whitelisting, dass die Mails ankommen. Diese KI-Logik ist zum Durchdrehen, Google erklärt sie und für meine Situation ist das total daneben.

VDC schrieb:
Du hast das Konzept des Ausfallschutzes nicht verstanden

Danke an die, die es erklärt haben. Man sollte aber nichts annehmen, solange es nicht klar ist, was passiert. Ich habe mir bei TP-Link schon die Nase angerannt, da macht die FB einiges besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
VDC schrieb:
aber die Info kommt halt erst jetzt und nicht schon zu Anfang

Mit der Beschäftigung kommt man auf die Probleme. Gerade funktioniert bei Bereitschaft in der Nacht zu Hause Internet via DSL sehr langsam. Das wäre doch was für Load Balancing und Verwendung von LTE anstatt DSL.

RouterOS soll Multi WAN load balancing/failover auch können. Da wurde mit zufällig ein Video zur Konfiguration angeboten. Ich weiß nur nicht mit welchen Geräten.

Der MikroTik Chateau LTE7 ax könnte das können, aber der ist bereis direkte Verbindung ins Internet. Ich habe aber noch 2 Mikrotik von früher, 1 Switch und 1 Router. Muss ich mir nur mehr überlegen, wie ich die aufstelle.

Wird sind noch immer beim Konzept was ich will und was Sinn macht. Die Situation zeitweise extrem langsames Internet nahm ich als gegeben an, aber damit könnte man das lösen. Ich schenke dem Provider jedes Monat 90G mobil. Das kann man auch nutzen.
 
Wenn dein DSL nachts langsamer als tagsüber ist, wäre das Zeit für eine Fehlersuche oder einen Providerwechsel und nicht für Load Balancing.
 
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DLMttH schrieb:
wäre das Zeit für eine Fehlersuche oder einen Providerwechsel

Man kommt vom Regen in die Traufe und meinen Vertrag mit Super-Sonderkonditionen kündige ich nicht so einfach. Ich bekam gerade eine neuere FB und konnte die alte für 20€ behalten. Ich habe beim Support schon nachgefragt, es gibt Zeiten von 2-3h nachts wo Wartungsarbeiten normalerweise gemacht werden und dringende Fälle jederzeit. Interessanterweise sind viele Wartungsarbeiten am Wochenende nachts regelmäßig dringend. Meistens ist es kurz, eine halbe Stunde, aber man weiß nie wie lange es dauert und es kann auch mal Stunden dauern und ich möchte im Internet was arbeiten. Um keine Downtime zu erzeugen wird einfach die Geschwindigkeit extrem gedrosselt, sodass es unbrauchbar ist, aber bots betrachten es als erreichbar.

Die Überlegung ist einfach die, ich nutze meine mobilen Daten nur minimal, da ich fast immer WLAN habe und da könnte ich ansetzen. Ich habe 100G pro Monat frei und das was im Monat davor nicht verbraucht wurde. Gestern waren 190G unverbraucht und im neuen Monat wird es ähnlich sein.

Die Einrrichtung von https://openwrt.org/docs/guide-user/network/wan/multiwan/mwan3 scheint nicht so schwierig zu sein, allerdings ist das Video sehr alt, es gibt sicher neuere Features.

 
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Also ich hatte zwei ordentliche DSL-Provider auf der gleichen 250er Leitung und über die 4,5 Jahre waren nie irgendwelche Wartungsarbeiten und erst recht würde das Internet nicht langsam. Im Gegenteil wenn nicht gerade die Katze ins Kabel gebissen hat, war das Signal dauerhaft stabil und die 260/40 Mbit/s kamen rund um die Uhr an.

Eine gebrauchte Fritz!Box für DSL kostet auch überhaupt nur 20 Euro wenn man sich etwas anstrengt und die reicht für die o.a. Stabilität auch aus. Da würde ich mich nicht zu sehr von den vermeintlich tollen Konditionen einlullen lassen, wenn die Leitung augenscheinlich ein Riesenproblem hat.

Was hast du denn für Konditionen, dass du dich scheust? Wer ist überhaupt dein Provider?
 
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linuxnutzer schrieb:
Man kommt vom Regen in die Traufe und meinen Vertrag mit Super-Sonderkonditionen kündige ich nicht so einfach. Ich bekam gerade eine neuere FB und konnte die alte für 20€ behalten. Ich habe beim Support schon nachgefragt, es gibt Zeiten von 2-3h nachts wo Wartungsarbeiten normalerweise gemacht werden
Ja, das ist so eine übliche Zeit. Aber wenn das alle paar Monate passiert ist es häufig.
linuxnutzer schrieb:
und dringende Fälle jederzeit. Interessanterweise sind viele Wartungsarbeiten am Wochenende nachts regelmäßig dringend.
Da wiederum will eigentlich keiner Wartungsarbeiten machen.
linuxnutzer schrieb:
Um keine Downtime zu erzeugen wird einfach die Geschwindigkeit extrem gedrosselt, sodass es unbrauchbar ist, aber bots betrachten es als erreichbar.
Was für ein Murks.
 
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DLMttH schrieb:
Was hast du denn für Konditionen, dass du dich scheust?

Also erstens ich will kein ISP-Bashing machen und die Hotline des Sub-Providers bei mir ist sehr kompetent und hilfsbereit. Die tut alles was sie können.

Mein Problem ist, dass immer die gleiche Leitung zu mir verwendet wird, egal wer ISP ist und diese Leitung ist sehr alt und wurde vor ein paar Jahren von einem Bagger beschädigt. Seit damals ist es noch schlechter geworden.

Bei Verwandten ist das noch viel extremer, ich kann mich da glücklich schätzen. 10-20 Mbit und VoWifi beim Handy weil mobiler Empfang so schlecht.

Gerade war ich während des Postens offline So zwischen 17-18 rebootet das Modem häufig. Nachdem das jetzt eine andere FB war, spricht das nicht gegen die FB.
 
Zu load balancing mit openwrt steht hier was
https://openwrt.org/docs/guide-user/network/wan/multiwan/mwan3

Wenn du die FB 7530 sowiso als Eingangs Router verwendest und diese auch zwingend für Telefon brauchst bzw nicht ersetzen willst dann ist doch die einfachste und stabilste Lösung das Failover über die FB machen zu lassen.

Auf dem Openwrt Router kannst du ein Internet Disconnect ja eigendlich nur dedektieren in dem du testest ob du ein ziel im internet erreichen kannst daher müsstest du dort ein script basteln was alle x Min die Leitung Testet und dich via email und xmpp informiert.
 
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JonDings schrieb:
Zu load balancing mit openwrt steht hier was

Danke hatte ich auch schon erwähnt.

JonDings schrieb:
müsstest du dort ein script basteln

Das sollte doch genau https://openwrt.org/docs/guide-user/network/wan/multiwan/mwan3 machen, Video dazu hatte ich ja schon verlinkt. Problem könnte nur sein:

25.12​

A nftables port of mwan3 exists in unofficial package repositories currently. Those who are able can test this new port on the latest stable release and provide feedback via the community forum. Thanks to community member dl12345 for their work on this.

Nehmen wir jetzt mal an, dass beide Standorte bei Mobilfunk-Empfang gleich schlecht sind. Sonst entscheidet sowieso der bessere Standort.

Wenn das am Asus läuft, dann kann ich dort unterschiedliche FB anschließen ohne was tun zu müssen. Ich stimme zu, die FB-Variante ist sicher die einfachste Lösung. Ich aktualisiere gerade die ganzen openwrt-Router auf 25.12.5. Bei den verwendeten Geräten problemlos. Ich bin mir noch immer nicht klar, welche FB die DSL-Verbindung übernimmt. Es gibt Indizien, dass die 6890 vielleicht doch nicht defekt ist, ich muss da irgendwann die FW manuell flashen und dann bei der Verwandschaft testen, ob sie synct.
 
Ich habe jetzt mal meine ungenutzte Hardware durchgesehen und eigentlich wäre doch folgender Flow denkbar.

Asus-Hauptrouter / openwrt-Gerät. Über den muss alles laufen und es sollte doch egal sein, ob da ein PC, Handy oder was immer daran hängt.

Mikrotik RB4011iGS+RM - https://mikrotik.com/product/rb4011igs_rm
als Firewall und load balancing / failover

Vgl.
https://help.mikrotik.com/docs/spaces/ROS/pages/4390920/Load+Balancing

https://github.com/vishnunuk/mikrotik-dual-wan-loadbalance-failover

https://mum.mikrotik.com/presentations/KE18/presentation_5110_1517560105.pdf


Der Mikrotik emtscheidet dann, ob es über die Fritzbox ins Internet geht oder über den Mikrotik-LTE-Router Chateau LTE7

Die Frage ist nun, ist der RB4011iGS+RM dafür geeignet?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss zugeben das ich mich mit dem Thema aus Zeitmangel und fehlen vernüftiger Hardware noch nicht soviel auseinander gesetzt habe.
Dabei brauche ich selber ein Failover Konzept.
Mein momentanes Failover Konzept besteht darin das ich mein smartphone via USB-Tethering am Openwrt Router betreiben würde, falls internet weg ist.

Und im prinzip ist mit mwan3 dein Zenario erfüllt (brauchst du nur failover oder auch loadbalancing ?)
Den trigger für Nachrichten könntest du in /etc/mwan3.user anlegen (siehe https://openwrt.org/docs/guide-user/network/wan/multiwan/mwan3 unter Alerts/notifications)

Warum ich trotzdem für reines Failover zur FB geraten hätte wäre 1. mehr etabliert und getestet und 2. wenn die FB bei einem Failover weiterhin am internet hängen soll müsstest du im Falle eine Failover die default route der FB ändern.
Telefon wird vermutlich so oder so nicht funktionieren da der Provider vermutlich nur die verbindung über die DSL Leitung akzeptiert.

Mit dem Mikrotik RB4011iGS+RM verkoplizierst du m.M. nach das ganze nur, wenn ich das richtig verstehe kann der nur das was die anderen Router auch können.

Viele FB-7530 Modelle werden auch von Openwrt unterstützt https://openwrt.org/toh/avm/avm_fritz_box_7530
Auch das DSL modem soll funktionieren nicht aber Telefon
 
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JonDings schrieb:
Mein momentanes Failover Konzept besteht darin das ich mein smartphone via USB-Tethering am Openwrt Router betreiben würde, falls internet weg ist.

Bei mir ist das auch noch so. Es ist einiges dabei nervig bei den Details. Nach 1 Woche DSL-Ausfall habe ich beschlossen da was zu unternehmen. Habe eben die SIM ein 2. Mal bestellt, weil sie nach 1 Woche nicht angekommen ist.

JonDings schrieb:
Und im prinzip ist mit mwan3 dein Zenario erfüllt

Theoretisch ja, aber ich denke, ich habe gerade davor eine bessere Lösung gefunden, nur bin ich da noch völlig überfordert.

Zwischen Gateway (Gerät das ins Internet verbindet) und meinem Asus-Router gebe ich einen Mikrotik RB4011iGS+RM, der rumlag und dem ich mittlerweile das neueste RouterOS spendirt habe.

https://github.com/vishnunuk/mikrotik-dual-wan-loadbalance-failover
A production-ready MikroTik RouterOS v7 configuration for Dual WAN Load Balancing and Automatic Failover. This configuration combines Per Connection Classifier (PCC) with Policy-Based Routing (PBR) to provide reliable internet redundancy and bandwidth aggregation.
Suitable for environments requiring high availability across multiple ISP connections.

Auszug aus den Features:

Load Balancing​

  • PCC Load Balancing: Distributes traffic equally (1:1) across both WANs using Per Connection Classifier.
  • Dynamic Hashing: Utilizes both-addresses-and-ports hashing by default for optimal bandwidth aggregation across multiple connections.
  • Bandwidth Aggregation: Combines throughput from multiple ISPs.
  • Per-Connection Distribution: Ensures each TCP/UDP connection maintains a single ISP route, preventing packet reordering.
  • Local Traffic Bypass: Includes built-in bypass rules for LAN, WAN subnets, and RouterOS services (DNS/NTP) to ensure stable routing.

dann noch:

Automatic Failover​

  • Dual-IP Monitoring: Monitors two distinct IPs for each ISP to verify connectivity.
  • Conflict-Free: Employs independent monitor IPs (e.g., 45.90.28.0, 9.9.9.9) separate from primary DNS (1.1.1.1, 8.8.8.8) to prevent routing loops.
  • Strict Source-Binding: Uses src-address binding and Mangle Output rules to ensure monitor pings utilize the correct WAN interface.
  • Self-Healing Startup: Contains logic to detect missing variables during boot and automatically reloads the configuration.
  • Boot Stabilization: Includes a dedicated startup enabler that waits 90 seconds after boot before activating failover routines, preventing false positives during interface initialization.
  • Smart Detection: Triggers failover only if both monitor IPs fail on a given connection.
  • Comprehensive Cleanup: Terminates stalled connections with a 500ms stabilization delay, and disables PCC classification rules while preserving return traffic routing.
  • MSS Clamping: Clamps TCP MSS to 1400 bytes for reliable operation across PPPoE, LTE, and VPN links.
  • Cross-ISP Failover: Permits traffic marked for ISP1 to fail over to ISP2, and vice versa.
  • Failsafe Routes: Incorporates high-distance (250+) static routes to prevent total connectivity loss in case of misconfiguration.
  • Email Notifications: Supports configurable alerts (1h, 6h, Daily) and recovery notifications.
  • Security Hardening: Implements strict firewall rules restricting management access (WinBox/SSH) to the LAN interface. MAC WinBox is similarly restricted.
und

Network Configuration​

  • LAN Bridge: Automatically provisions a bridge utilizing ether3, ether4, and ether5.
  • DHCP Server: Provides automatic IP assignment for LAN clients.
  • DNS and NTP: Automatically provisions DNS caching (32MB) and connects to reliable NTP servers (Cloudflare, Google, NIST) for accurate system logging.
  • Variable-Driven: Manages IPs, subnets, and interfaces via configuration variables.
  • Script-Based Import: Uses quoted string source definitions to ensure reliable import parsing.

Das liest sich doch extrem interessant.

JonDings schrieb:
(brauchst du nur failover oder auch loadbalancing ?

Failover ist am wichtigsten. Aber load balancing würde schon ab und zu Sinn machen. Ich habe 100G Daten am Handy pro Monat, das ich praktisch nie nutze, weil fast immer WLAN. Das könnte ich durchaus verwenden, wenn Internet mal wieder extrem langsam ist.

JonDings schrieb:
Den trigger für Nachrichten könntest du in /etc/mwan3.user anlegen

Das geht bei Mikrotik auch, siehe bei Failover:
Email Notifications: Supports configurable alerts (1h, 6h, Daily) and recovery notifications.

JonDings schrieb:
müsstest du im Falle eine Failover die default route der FB ändern.

Ich habe angenommen, das macht die FB automaitsch. Aber Load Balancing ist mir schon wichtig, also die FB ist mal draußen, außer ich schaffe die Alternatvien nicht.

Mein Wunsch wäre XMPP-Benrachrichtigung. Das kann man vermutlich vergessen. Ich will TLS 1.3 und Kanalbindung

JonDings schrieb:
Telefon wird vermutlich so oder so nicht funktioniere

Ok, daran habe ich nicht gedacht, ist aber egal. Ich brauche dieses Telefon nur für Registrierungsgeschichten und das ist selten. Ich verwende keine mobile Nr, dann sind Werbe SMS außen vor.

JonDings schrieb:
Mit dem Mikrotik RB4011iGS+RM verkoplizierst du m.M. nach das ganze nur, wenn ich das richtig verstehe kann der nur das was die anderen Router auch können.

Na ja, komplizierter ist klar, aber diesen Mikrotik ist sowieso unbenutzt vorhanden und kann man auch noch als Firewall mit eigener Hardware einsetzen. Genau dafür wurde der Mikrotik mal gekauft, aber eben nur Firewall ohne Load Balancing. Die Frage ist, ob die Performance für beides ausreicht.

Mikrotik RB4011iGS+RM
Architecture ARM 32bit
CPU AL21400
CPU core count 4
CPU nominal frequency auto (533 - 1900) MHz
CPU Threads count 4
Switch chip model RTL8367SB

Der Mikrotik entscheided über welches Gateway die Verbindung entsteht. Die Frage ist nur, wie definiere ich, unter welchen Bedingungen auf LTE gewechselt wird. Bei DSL tot ist es klar. Man muss irgendwie eine Bedingung definieren, was extrem langsam ist.

JonDings schrieb:
Auch das DSL modem soll funktionieren nicht aber Telefon

Genau das ist das Problem. Man könnte hinter die 7530 eine 7630 (habe ich mittlerweile auch) zum Telefonieren hängen und dann anstecken, wenn man eine Registrierung hat, aber irgendwie ist mir das zu aufwendig und kompliziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie beurteilt ihr den Empfang?

Das wäre ca. mein Wunschstandort

wunsch_standort.jpg



Das ein möglicher Alternativstandort:

alternativ-standort.jpg


Könnte die Änderung ein Mastwechsel sein?
 
Klar der Alternativstandort ist zum Schluss besser, wenn zum richtigen Masten verbunden ist, dann muss ich ein 15m Ethernetkabel verlegen. Ich weiß erst kurz, dass man mit der Mikrotik-App eine grafische Datstellung des Empfangs machen kann. Da gibt es noch ein paar Varianten in der Höhe zu probieren.

Findet ihr den Wunschstandort beim 1. Foto total unbrauchbar? Na ja, so wie es jetzt wie unten ist, auf jeden Fal..In der Nacht wird es immer schlechter.

Es hat sich von -92dBm auf -110 verschlechtert.

Ab welchen Werten kann man denn von akzepabel ausgehen?
SINR soll am wichtigsten bei der Beurteilung sein.

Ich frage deswegen, weil es sein könnte, dass ich an einer Stelle fast an den Alternativstandort ran komme.

wunsch_standort.jpg


Eine externe Antenne anzuschliessen, ist auch schwierig. Vermutlich sind die abnehmbaren Antennen des MikroTik Chateau LTE7 ax Wifi-Antennen, aber man könnte die Box aufschrauben und die Kabel vertauschen, soll zumindest bei anderen Geräte so funktionieren.

Die Antenne innen werden hier bei einem anderen Gerät gezeigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachdem ich jetzt stundenlang gruselige Werte bei jedem Standort hatte, alles unter -100 bis -114 und noch schlechter, habe ich mir überlegt den Kanal zu fixieren und die Schwankungen einzuschränken. Das hat bis zu 20dBm gebracht. Die Werte von gestern waren im Vergleich zu heute vormittags traumhaft.

baender.jpg

Ich weiß allerdings nicht, ob als 2. Band B28 eine gute Idee ist. Der Provider hat bestätigt B28 zu verwenden und das wäre noch niederfrequenter als B8, nur habe ich B28 noch nie am Handy gesehen.

Jedenfalls ist das jetzt was ganz anderes als die Werte ohne Band-Fixierung.

Band8 Signal.jpg
 
VDC schrieb:
Wir haben keine Ahnung, wie dein Netzwerk aussieht, da du nur Brocken hinklotzt statt das mal sauber zu beschreiben.

Bis jetzt konnte ich das nicht beschreiben, aber jetzt versuche ich es.

Im Raum der Fritzbox kann man den LTE-Router vergessen, da ist es nochmals schlechter als im Raum des Asus-Routers. Wenn es im "Asus-Raum" noch grenzwertig vielleicht funktioniert, ist im FB-Raum kein Internet via LTE möglich.

Letztlich sage ich mir, bei DSL-Ausfall ist es besser ein langsames Internet zu haben, als gar keines. Oft funktioniert es über den LTE-Router ganz akzeptabel und dann kann ich am Handy nicht einmal Google Maps verschieben.

Diese Situation bestimmt das Netzwerkkonzept durch die vorhandene Verkabelung. Was ich mir überlegt habe, ist grenzwertig in den Räumen gerade machbar und braucht viele Änderungen bei der Konfiguration.

Die "Server-Zentrale" wird das Mikrotik Routerboard. Da wird DHCP und DNS laufen. Fritzbox und Asus wird das weg genommen.

An das Routerboard kommen 3 Geräte via Ethernet.

1. DSL-Gateway (Fritzbox)
2. LTE-Router (Mikrotik Chateau) via Ethernet im Nachbarraum, schwierig, aber machbar
3. Zyxel Switch

Das Routerboard entscheidet ob die Verbindung ins Internet via DSL erfolgt, oder via LTE.

An den Zyxel Switch kommt ein Ethernetkabel das zum Asus verbindet.
Weiters kommen an den Switch Geräte, wie zB PC(s) im FB-Raum

Durch die Verlegung der Dienste auf das Routerboard sind die ganzen openwrt Konfigurationen auf 192.168.178.1 zu überprüfen.

Primär ist mal beim Asus

Code:
/etc/config/dhcp:    list dhcp_option '3,192.168.178.1'
/etc/config/network:    option gateway '192.168.178.1'
/etc/config/network:    list dns '192.168.178.1'

das anzupassen, bei den anderen openwrt-Geräten ist es mindestens das

Code:
/etc/config/network:    option gateway '192.168.178.1'
/etc/config/network:    list dns '192.168.178.1'

Ob es nur das ist, wird sich zeigen. Welche Engeräte an den openwrt-Geräten hängen ist IMHO nebensächlich.

Es wird 2 Netzwerke geben.

Hauptnetz
192.168.178.0/24

statische IPs
Die Fritzbox bleibt aus Gewohnheit 192.168.178.1
Das Routerboard erhält 192.168.178.2
Beim Asus bleibt wie bisher 192.168.178.11
Der Switch hat wie bisher 192.168.178.6

Der LTE-Router kommt in ein eigenes Netz mit 192.168.88.2
.2 deswegen, weil alle Mikrotik default .1 haben und es dann nicht so leicht eine Kollision gibt.

Jetzt muss man sich noch überlegen, wie man das Script https://github.com/vishnunuk/mikrotik-dual-wan-loadbalance-failover anpasst.

Am Routerboard:
ether1: DSL
ether2: LTE
ether3: Switch

Wenn das mal alles sicher ist, dann muss man sich überlegen wir man unter "2. Edit Variables" den Rest definiert.
 
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