Failover Konzept mit LTE bei DSL-Ausfall

millen schrieb:
heute mal die Ausfallsicherheitsfunktion der Fritzbox getestet

Du änderst bei 2 funktionierenden Geräten. Ich habe unverbereitet die Situation erlebt, wo auf die Sekunde Internet weg war und mangels alternativer Hardware, musste ich erst was kaufen und dabei ein Konzept überlegen.

Ja, die Lösung von Fritz ist nicht uninteressant. Der entscheidende Punkt bei mir wird sein, in welchem Raum der Miktrotik besser funktioniert. Wenn das der Raum mit dem Asus ist, dann kann ich die FB-Lösung vergessen.
 
https://openwrt.org/docs/guide-user/network/wan/multiwan/mwan3

Es scheint unter openwrt mehrere Möglichkeiten für das Failover zu geben. Für die Benachrichtigung suche ich noch.

Für die Variante kann ich mich erst entscheiden, wenn ich den Mikrotik teste. Schwierig wird es, wenn beide Standorte ähnlich (mies) sind.

Bei openwrt könnte XMPP möglich sein, aber bei der FB ist Mail bereits vorkonfiguriert.
 
linuxnutzer schrieb:
Der Asus verbindet sich also mit der FB

/etc/config/network: option gateway '192.168.178.1'

Manuell bräuchte ich nur die .1 auf irgendwas anderes ändern, zB .5
.2 und .3 sind für Firewall und managed switch vergeben, aber zur Zeit nicht in Betrieb.
Du hast das Konzept des Ausfallschutzes nicht verstanden, dabei schaltet nur die Fritzbox WAN-seitig um und mehr passiert gar nicht. Da muss genau gar nix im internen Netzwerk verändert werden, sofern deine Fritzbox das Gateway zum Inet für deine Clients (inkl Asusrouter ist)
Nachtrag: Ja, habe deine "aber es muss alles ausfallen können" noch gelesen, aber die Info kommt halt erst jetzt und nicht schon zu Anfang.


linuxnutzer schrieb:
Es braucht immer 2 redundante Geräte, 1x für DSL, 1x für LTE.
Nein, es braucht dann 4 Geräte
1x für DSL, 1x für LTE, 2x redundantes Gateway
So kann immer 1 Gerät ausfallen und alles geht weiter, bei der richtigen Kombination gehen sogar 2.

Und wenn du noch 2 Fritzboxen "auf Halde" hast, einfach regelmäßig ein Backup machen und im Fehlerfall aufspielen. Die können doch mit aktueller Firmware all das geforderte bzgl. Redundanz.

linuxnutzer schrieb:
Hat man auch eine Chance auf eine XMPP-Nachricht. Das wäre mir bedeutend lieber.
Nein
linuxnutzer schrieb:
Bei der 6890 war bei der geringen möglichen Veränderung des Standorts der Empfang unbrauchbar, ebenso Sticks. Ich hatte einige Sticks probiert. Also leiste ich mir den Mikrotik wegen der FW.
Schlechtes Signal bleibt schlechtes Signal, da hilft keine Firmware. Es gibt auch einige Sticks, wo man externe Antennen anklemmen kann, ist dann nur ein Stick und kein komplett zu wartendes Gerät. Oder du steckst einen Stick / Handy-USB-Tethering an eine der Fritzboxen

linuxnutzer schrieb:
Den Mikrotik am Asus anzuschließen hätte Vorteile, weil am Asus wäre ein LAN-Port für den Mikrotik frei. Wie ich das Failover unter openWRT konfiguriere, keine Ahnung und dort ist alles kompliziert.
Deshalb einfach die Fritzbox machen lassen, sonst muss der Asus ja auch das Dual-WAN-Routing für die Clients übernehmen. Wie zuvor auch: Wir haben keine Ahnung, wie dein Netzwerk aussieht, da du nur Brocken hinklotzt statt das mal sauber zu beschreiben. Es geht ja nicht um jedes einzelne Gerät, es reicht dann z.b. Clients zusammenzufassen, aber es ist z.B. komplett unklar, was der Asusrouter so alles macht.
Bei 10€ für einen 8 Port Switch frage ich mich allerdings, wie man LAN-Portanzahlprobleme haben kann bzw. wenn irgendwo noch nen zyxel xyz rumliegt.


linuxnutzer schrieb:
Die Frage ist dann, was man als Gateway bezeichnet. In der Regel sind das Geräte mit mehreren Funktionen integriert.
Genau und ein Router im eigentlichen Sinne routet nur zwischen Netzwerken, sobald NAT dazu kommt, ist es idR schon eher ein Gateway.


linuxnutzer schrieb:
Was ist ein Verteiler, der Asus ist DHCP-Server.
Genau, er verteilt über DHCP Adressen und er hat einen DHCP Service ;)

linuxnutzer schrieb:
Hier ist einiges overkill, aber gerade wenn es Probleme gibt, kommt regelmäßig einiges zusammen.
linuxnutzer schrieb:
ch habe unverbereitet die Situation erlebt, wo auf die Sekunde Internet weg war und mangels alternativer Hardware, musste ich erst was kaufen und dabei ein Konzept überlegen.

Und das ist ein Riesenproblem, der Berg wird durch jedes Bissl Extra immer größer. KISS ist angesagt und nicht noch nen Aal. Sieht man ja hier an der Beschreibung, den Texten und den Fragen/Antworten, lässt sich kaum auseinandernehmen.

linuxnutzer schrieb:
Zu Mikrotik kann ich wenig sagen, aber ich denke, das ist professioneller.
Jedes Mal wenn ich was von professioneller lese, frage ich mich ob die Leute wissen, was professionell heisst. Professionell heißt nur, dass man das beruflich macht aka bezahlt wird, aber nichts über irgendeine Güteklasse. RouterOS ist OK, aber eine ordentliche Umstellung zu openwrt und co.

linuxnutzer schrieb:
sind bei mir static leases, das die FB nur bedingt kann, am einfachsten. Aber diese Diskussion bringt mich jetzt nicht weiter. Nimm das als gegeben.
Alles gut, würde dir in dem ganzen halt einfach nur Komplexität nehmen.
linuxnutzer schrieb:
Ist eigentlich nicht das Thema. Ich will kurz ein Beispiel nennen. MiniPCs, DVB-Boxen, etc haben in der Regel eine schlechte interne WLAN-Antenne und damit grenzwertigen Empfang. Schließe ich diese Geräte mit einem kurzen Kabel via Ethernet an, verbessert sich der Empfang gewaltig, auch wenn das wieder ein reiner wireless AP ist. Ich habe mal zB die Zyxel M1 für 35€ bekommen und openwrt installiert, leider nur 4 gekauft. Openwrt darauf flashen ist megaeinfach und ja dann sind die Möglichkeiten dafür overkill. Ich habe auch noch einige von D-Link und Asus in dieser Klasse.
Ich hätte da glaube ich geschaut, dass ich einfach eine bessere WLAN Abdeckung bekomme anstatt mit X Geräten zu hantieren.





Wenn du wirklich Hilfe möchtest, solltest du erstmal sauber dein Netzwerk beschreiben und auch so nebenbedingungen wie ich will neben Redundanz WAN auch Redundanzrouter und es sollte Funktionen XYZ auch vernünftig abarbeiten können.
 
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VDC schrieb:
Ich hätte da glaube ich geschaut, dass ich einfach eine bessere WLAN Abdeckung bekomme anstatt mit X Geräten zu hantieren

Das würde bedeuten, Küche rausreißen, etc. Kann man vergessen.

Ich habe schon alles gemacht um zu optimieren. Umstieg auf Wifi 6, Verbindung zu den AP mit 2.4G, Verbindung der Endgeräte mit 5G. Aber das hat mit meiner Frage alles nichts zu tun.

VDC schrieb:
RouterOS ist OK, aber eine ordentliche Umstellung zu openwrt und co

Es geht nur darum, dass mir FritzOS zu wenig kann, wenn ich mal was brauche. Ob jetzt Openwrt oder RouterOS ist bis jetzt nicht so wichtig.

VDC schrieb:
KISS ist angesagt

Na ja, das ist mangels der gegebener Verkabelung nicht möglich.

Es geht doch nur darum die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass bei einem Gerät, dass die Verbindung ins Internet garantiert, ein anderes vorhanden ist. Wie man das Teil jetzt nennt, ist doch Wortglauberei. Die Dinge werden üblicherweise als Router verkauft, obwohl sie viel mehr können.

VDC schrieb:
sobald NAT dazu kommt, ist es idR schon eher ein Gateway.

Und wenn du so ein Openwrt-Gerät anschaust, dann ist es eine eierlegende Wollmilchsau.

VDC schrieb:
Deshalb einfach die Fritzbox machen lassen, sonst muss der Asus ja auch das Dual-WAN-Routing für die Clients übernehmen. Wie zuvor auch

Womit wir wieder bei den Gegebenheiten sind. Wenn der LTE-Empfang nicht im Raum der FB passt, bin ich wieder bei Overkill mit Multi WAN load balancing/failover und openwrt. Die mögliche Antenne habe ich ja schon erwähnt, aber eine Außenantenne im Innenraum zu verwenden, ist auch eine schwierige Sache, da muss man eine Halterung für hinter dem Fenster basteln.

VDC schrieb:
Wir haben keine Ahnung, wie dein Netzwerk aussieht,

Ich verstehe nicht warum das wichtig ist. Nimm an es gibt nichts hinter dem Asus, das hat doch mit dem Failover nichts zu tun. Alles läuft beim Asus zusammen. Ist doch egal, ob das ein Handy, ein TV oder was immer ist. Durch die dicken Wände ist die Performance gruselig, aber ohne Ethernetkabel geht das nicht besser und vor allem es reicht für die wichtigsten Dinge.

VDC schrieb:
Bei 10€ für einen 8 Port Switch frage ich mich allerdings, wie man LAN-Portanzahlprobleme haben kann

Du hast was überlesen. Ich habe einen Zyxel 1900-8, es ist ein Platzproblem mit den vielen Geräten. Ein Mikrotek-Switch mit 24-Ports wäre auch vorhanden, nur keinen Platz gefunden / überlegt, solange es anders auch geht.

VDC schrieb:
ist dann nur ein Stick und kein komplett zu wartendes Gerät

Ich habe genug von Sticks. Ich will eine Firmware bei der ich nicht anstehe. Allerdings kann ich dir auch erst sagen, was ich alles brauche, wenn das Problem entsteht. Es ändern sich ja immer Dinge.

VDC schrieb:
Schlechtes Signal bleibt schlechtes Signal, da hilft keine Firmware

Genau so ist es und daher können Entscheidungen erst getroffen werden, wenn der Empfang vor Ort getestet wurde und das kann jede Planung kaputt machen. Aber erst wenn man die Gegebenheiten kennt, kann man Kompromisse treffen.

VDC schrieb:
Nein, es braucht dann 4 Geräte
1x für DSL, 1x für LTE, 2x redundantes Gateway

Sind wir jetzt wieder bei einer Wortglauberei? Schau dir den Mikrotik an und dann sage was das ist. Gateway oder Modem oder Switch (managed) oder Firewall oder was immer?

Was ist das?
https://mikrotik.com/product/chateau_lte7_ax

BTW ich hatte mir auch einen DrayTek Vigor 167 überlegt, weil ich da das Band fixieren kann, aber der kann eben nicht telefonieren, da hängt man an der FB. Der Hersteller nennt das Teil Modem bei https://www.draytek.de/vigor167.html und Geizhals nennt das Teil Router: https://geizhals.de/draytek-vigor167-v166-a2515634.html

Das hat jetzt nichts mit Netzwerk-Begriffen zu tun, aber man muss die Teile irgendwie nennen, egal was sie können.
VDC schrieb:
a, habe deine "aber es muss alles ausfallen können" noch gelesen, aber die Info kommt halt erst jetzt und nicht schon zu Anfang.

Das ist eben so bei Diskussionen. Mittlerweile ist mir schon klar, was die Fritzbox macht und das ist bis auf Mail gar nicht so schlecht. Wenn das Mail nicht ankommt, dann braucht es gleich gar nicht gesendet werden. Google hat meine Info-Mails von der CCU irgendwann nach Jahren als Spam betrachtet und ich habe 3 Wochen gekämpft, trotz Whitelisting, dass die Mails ankommen. Diese KI-Logik ist zum Durchdrehen, Google erklärt sie und für meine Situation ist das total daneben.

VDC schrieb:
Du hast das Konzept des Ausfallschutzes nicht verstanden

Danke an die, die es erklärt haben. Man sollte aber nichts annehmen, solange es nicht klar ist, was passiert. Ich habe mir bei TP-Link schon die Nase angerannt, da macht die FB einiges besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
VDC schrieb:
aber die Info kommt halt erst jetzt und nicht schon zu Anfang

Mit der Beschäftigung kommt man auf die Probleme. Gerade funktioniert bei Bereitschaft in der Nacht zu Hause Internet via DSL sehr langsam. Das wäre doch was für Load Balancing und Verwendung von LTE anstatt DSL.

RouterOS soll Multi WAN load balancing/failover auch können. Da wurde mit zufällig ein Video zur Konfiguration angeboten. Ich weiß nur nicht mit welchen Geräten.

Der MikroTik Chateau LTE7 ax könnte das können, aber der ist bereis direkte Verbindung ins Internet. Ich habe aber noch 2 Mikrotik von früher, 1 Switch und 1 Router. Muss ich mir nur mehr überlegen, wie ich die aufstelle.

Wird sind noch immer beim Konzept was ich will und was Sinn macht. Die Situation zeitweise extrem langsames Internet nahm ich als gegeben an, aber damit könnte man das lösen. Ich schenke dem Provider jedes Monat 90G mobil. Das kann man auch nutzen.
 
Wenn dein DSL nachts langsamer als tagsüber ist, wäre das Zeit für eine Fehlersuche oder einen Providerwechsel und nicht für Load Balancing.
 
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