Festplatte verschlüsseln: "DriveCrypt vs. TrueCrypt"

Parafox

Lieutenant
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Ich habe da eine Hand voll Dateien, die öfters einmal auf Festplatte ausgetauscht werden und die ich gerne vor den Augen Dritter schützen möchte.

Ich habe schon ein wenig zu dem Thema ge-googelt und hier im Forum gestöbert und eigentlich nur zwei ernsthafte Kandidaten gefunden:

DriveCrypt und TrueCrypt

Also noch mal kurz zu meinen Anforderungen:

-> Die Festplatte soll komplett verschlüsselt sein, d.h. keine "Container-Lösung" und ich möchte nach der korrekten Authorisierung "ganz normalen" Zugriff auf die Platte über den Windows Explorer und sämtliche Dateien haben, d.h. das System soll weitgehend im Hintergrund arbeiten und natürlich so ressourcenschonend wie möglich (2 GB Ram + P4 3,4Ghz auf WinXP Home übernehmen die Ver-/ und Entschlüsselung.)

D.h.: Platte anschließen -> anschalten -> Authorisierung -> "normaler" Arbeitsbetrieb -> Festplatte abmelden -> 99,9999...%ig unzugänglich für Unbefugte

Ich habe leider so etwas noch nie "live" gesehen und wahrscheinlich ist das alles mittlerweile gar kein so großes Hexenwerk mehr - die Software darf ruhig etwas kosten, solange sich diese €uronen rechtfertigen lassen können.

Bei den Verschlüsselungsalgorithmen gibt es ja eine ganze Menge, mehrfach positives habe ich zu Blowfish gelesen... aber bind a auch pffen für Alternativen.

Also, ich würde mich über Empfehlungem freuen und eventuell noch über einen Tipp ob die Sache via Firewire im Gegensatz zu USB2.0 einen nennenswerten Vorteil bringen würde.
 
Also ich denke mal Truecrypt is ne feine sache, kannst ja ein, wie heißt das nochmal, ehm versteckte lösung nehmen. dort wird z.b. das gesamte LW verschlüsselt und dann an sich versteckt und dann lädt man das LW wie etwa ein image und hat dann eine ganz normale festplatte im system wo alles automatisch verschlüsselt wird.
Blowfish gehört auf jeden fall mit zu den besten nd ist dabei auch sehr schnell, macht bei mir so 50-60mb/s und das bei 448bit.
Firewire ist ein wenig schneller als USB2.0 aber nicht ausschlaggebend.
 
ich nutze das drivecrypt plus pack 3 und habe alle meine partitionen verschlüsselt.
wenn man die boot partition verschlüsselt wird auch ein neuer bootloader mit passwortabfrage installiert.

das programm arbeitet sehr schnell, aber es benötigt trotzden ordentlich rechenleistung. wenn ich eine datei von einer platte auf die andere (bei der verschlüsselt) kopiere liegt die cpu auslastung bei über 80% und das kopieren dauert (rein subjektiv gefühlt) ca. doppelt so lange wie bei unverschlüsselten platten.

allerdings verlängert sich z.b. die ladezeit bei bf2 und anderen spielen/programmen nur um wenige sekunden.

gestern habe ich eine schwäche des programms feststellen müssen (warscheinlich schon längst bekannt):
ich habe einen schlüssel erstellt (mit passwort) also so eine schlüssel datei. und damit habe ich meine platten verschlüsselt. dann habe ich drivecrypt auf meinen 2. pc installiert und dort mit DEMSELBEN schlüssen und passwort meine externe platte verschlüsselt. so und dann habe ich diese platte an meinen normalen pc gehängt und der konnte sie weder als windows noch als drive crypt verschlüsselte platte identifizieren - ich konnte sie auch nicht mit drivecrypt entschlüsseln ...
sprich ich habe eine platte mit schlüssel a auf system x verschlüsselt und kann sie auf system y nichtmehr mit demselben schlüssel a entschlüsseln (die programmversion war immer dieselbe).

also am besten keine wechseldatenträger, die man gerne mal an einen anderen pc hängt verschlüsseln. genauso problematisch ist es wahrscheinlich, wenn man eine verschlüsselte platte in einen neuen pc mitnehmen will ... (bzw. am pc zuviel rumbastelt und windows neu installiert).

ps.: das verschlüsseln dauert relativ lange^^

-gb-
 

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