Festplatte wird nicht mehr erkannt

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iamunknown schrieb:
auch wenn Windows max. 2 TiB bei MBR-Datenträgern akzeptiert.
Aber nur wenn pro (logischem) Sektor 512 Byte adressiert werden, bei logischen 4k Sektoren kann auch WIndows dann 16TiB per MBR adressieren. Deswegen hatten ja viele der frühen USB Platte mit mehr als 2TB dann auch eine 4k Sektoremulation im USB-SATA Bridgechip, was mehr oder wenig verwunden ist nachdem der Support für das normale XP geendet hat. Man kann dies auch leicht sehen indem man so eine USB Platte anschließt und folgenden Befehl genau so ausführt:

wmic diskdrive get BytesPerSector,Model

Steht dann vorne 4096 statt 512, so kann man die Platte auch mit MBR komplett nutzen.
 
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Klar, dann wird es um den Faktor 8 erweitert (4KiB / 0.5 KiB). Allerdings sind solche USB-Adapter die Hölle, wenn man mal an die Daten möchte und der Adapter kaputt ist...

Der umgekehrte Weg (Laufwerk emuliert 512 Byte Sektoren) ist da weitaus Problemloser...
 
So schlimm ist es auch nicht, denn man kann, wenn auch nicht so einfach, durchaus noch andere Adapter / USB Gehäuse mit so einer 4k Sektoremulation finden. Es gab bei einigen 3TB USB Platte auch noch andere Lösungen mit denen man weitaus schlechtere Chancen hat und dann sind da noch die USB Gehäuse mit einer Datenverschlüsselung von der man nichts merkt, weil man sie weder aktiviert hat noch einen Key eingeben muss, bis man mal die HDD ausbaut. Dies betrifft fast alle WD USB Platten außer wohl der Elements Reihe.
 
andredc schrieb:
@Holt schau dir doch bitte mal an wozu GPT eingeführt wurde und weshalb MBR nur max 2TB kann und GPT 8 Zettabyte.

Die Adressierung durch CHS (1024 Zylinder × 256 Heads × 63 Sektoren × 512 Bytes) ergibt eine maximal adressierbare Größe von 8.455.716.864 Bytes und erlaubt somit eine eindeutige Adressierung nur bei Festplatten bis ca. 8,4 GB bzw. 7,8 GiB. Bei solchen (vergleichsweise kleinen) Platten kann also eine Konvertierung von CHS nach LBA vorgenommen werden. Heutige Festplatten haben aber in der Regel deutlich größere Kapazitäten. Die CHS-Werte erhalten daher ihre Maxima vereinfacht mit „1023, 63, 255“, die tatsächliche Datenträgergröße wird jedoch durch das Logical Block Addressing (LBA) angegeben. Aus der Begrenzung der Sektorangabe im „IBM-PC-kompatiblen“ Partitionseintrag auf 32 Bit und der dort üblichen Sektorgröße von 512 Bytes ergibt sich eine maximale Partitionsgröße von knapp 2 TiB ((232−1) × 512 Bytes). Unterteilt man einen Datenträger in mehr als nur eine Partition und lässt die letzte Partition mit maximaler Partitionsgröße auf dem letzten LBA-Sektor beginnen, so lässt sich eine 4,4 TB (ca. 4 TiB) große Festplatte fast vollständig benutzen. Bedingung ist aber, dass die vorherige(n) Partition(en) in der Summe noch nicht an die 2 TiB–Grenze stoßen, der letzte adressierbare LBA-Sektor somit noch frei für die letzte Partition ist, weil sonst das Erstellen dieser letzten Partition fehlschlägt.

Sorry aber Halbwissen bringt einen nicht weiter.

Fakt das ist alles möglich mit 512 byte Sektoren und keine 4k dann den gewissen Faktor erhöhen.
 
xxMuahdibxx schrieb:
Sorry aber Halbwissen bringt einen nicht weiter.
Richtig, denn die CHS Adressierung ist schon lange obsulet, erlaubt es maximal 8GiB und damit weit weniger als LBA mit den üblichen 48 bit breiten Adressen zu adressieren und wird von neueren Host System überhaupt nicht mehr verwendet, hat aber mit dem Thema nicht zu tun.
xxMuahdibxx schrieb:
Fakt das ist alles möglich mit 512 byte Sektoren und keine 4k dann den gewissen Faktor erhöhen.
Fakt ist, dass es mit den aktuellen PCs bei MBR und 512 Byte pro Sektor eben nicht möglich ist mehr als 2TiB zu adressieren, obwohl man theoretisch fast doppelt so viel adressieren könnten, wenn man zwei Partitionen mit je fast 2TiB nimmt und den Anfang der zweiten eben knapp vor der 2TiB Grenze legt. Verwendet man logische 4k Sektoren, adressiert also pro LBA 4096 statt 512 Byte, so erhöht sich die Grenze bis zu der MBR nutzbar ist auf 16TiB und genau deswegen wurde dies auch Anfang bei vielen USB Platte mit mehr als 2TB gemacht, ich habe selbst solche Platten hier und seitdem XP aus dem Support geflogen und damit eine breite Unterstützung von GPT vorhanden ist, haben die Hersteller von USB Platten davon so langsam wieder Abstand genommen, in dem Masse wie auch die Logo die auf die Kompatibilität mit XP hinweisen, von den Verpackungen dieser Platten verschwunden sind.
 
@ Holt das zweite was du sagst stand alles im Quote ^^
 
Ich wollte eigentlich nicht nochmal was schreiben aber ich komm mal zu meiner Kernaussage zurück:
andredc schrieb:
ohne 64bit CPU könntest du probleme bekommen ;)

64 bit Hardware - 64Bit, 32Bit, 16Bit Software ok
32 Bit Hardware - 32Bit und 16Bit Software ok
16 Bit Hardware - 16Bit Software ok
(Exoten ausgenommen)

Und es wird mit Sicherheit Jemanden geben der Langeweile hat und etwas zum laufen bringen wird, aber es ist eigentlich nicht vorgesehen. PUNKT.
Um den Rest könnt ihr euch nun Prügeln.
 
Auch wenn man es öfter wiederholt, wird es nicht wahrer, denn auch eine 32 Bit CPU bzw. ein 32 Bit OS hat keine Probleme eine HDD mit mehr als 32 Bit breiten Adressen anzusprechen, wie sie eben bei GPT üblich sind, auch wenn nur 32 Bit SW und ein 32 Bit OS verwendet werden. Dies sieht man auch daran, dass es für das 32 Bit WinXP 3rd Party SW gibt mit der man nach GPT partitionierte HDD nutzen kann, obwohl es eben ein 32 Bit OS ist.

Merke: Software kann auch mit breiteren als ihren nativen Datentypen rechnen, auch wenn dann die Performance etwas leidet.
 
andredc schrieb:
Und es wird mit Sicherheit Jemanden geben der Langeweile hat und etwas zum laufen bringen wird, aber es ist eigentlich nicht vorgesehen. PUNKT.
GPT ist keine 64 Bit SW nur weil 64 Bit für die Adressierung der Sektoren verwendet werden. IPv6 verwendet übrigens 128 Bit lagne Adressen - laut deiner Logik war es da also jemanden langweilig...
 
Nach seiner Logik kann es kein IPv6 geben, oder kennt jemand eine 128 Bit CPU? Und wie erklärt er sich nur, das man mit 64 Bit CPU diese Primzahl finden konnte: "2 ^ 37156667 - 1 ist eine Primzahl", denn eine CPU mit über 37 Millionen Bit breiten Registern dürfte es wohl kaum geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
ist doch das gleiche wie mit der Speicheradressierung beim RAM.

Dort geht auch unter einem 32 bit System mehr als 4 GB ... nur wurde nicht in Windows Implementiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/4-GB-Grenze

Die Sache ist halt immer wie geht das System vor und was kann die Software wirklich.
 
Holt schrieb:
Software kann auch mit breiteren als ihren nativen Datentypen rechnen, auch wenn dann die Performance etwas leidet.
10 Gummipunkte für dich wenn du jetzt auch noch rausfindest warum das geht und die Performance leidet.
Kleiner Tipp: Erweiterungen des Befehlssatzes erlauben auch eine Unterstützung ohne das die Performance leidet.
iamunknown schrieb:
GPT ist keine 64 Bit SW nur weil 64 Bit für die Adressierung der Sektoren verwendet werden.
Doch genau das ist es! Ohne Native unterstützung läuft es nicht auf 32Bit CPU's durch einen Trick geht es trotzdem. Dazu nehmen wir einfach 2x32Bit wodurch Performance verloren geht.
Holt schrieb:
oder kennt jemand eine 128 Bit CPU
Rein Technisch gesehen haben aktuelle CPU's sogar bis zu 512bit Register wenn wir es also genau nehmen könnten wir ein Betriebssystem in 512Bit schreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
xxMuahdibxx schrieb:
st doch das gleiche wie mit der Speicheradressierung beim RAM.
Nein ist es nicht, die RAM Adressierung ist eine ganz andere Sache, da kann man zwar auch mehr RAM ansprechen, aber nicht linear sondern nur indem man zwischen verschiedenen Bereiche hin und her schaltet.
andredc schrieb:
Erweiterungen des Befehlssatzes
Kein Mensch wird Befehlserweiterungen wie z.B. AVX nutzen und damit voraussetzen wollen, nur um auf einer 64 Bit Adressierung auf einer 32 Bit CPU zu machen, mal abgesehen davon das es damals noch kein AVX gab.
andredc schrieb:
Dazu nehmen wir einfach 2x32Bit wodurch Performance verloren geht.
Im Vergleich zu den Zugriffszeiten von HDD und selbst den normalen SSDs ist die Zeit um ein paar 64 Bit Adressen mit 32 Bit Befehlen zu berechen, nun wirklich zu vernachlässigen. Nicht nur Rechtschreibung scheint nicht Deine Stärke zu sein.
 
Holt schrieb:
Kein Mensch wird Befehlserweiterungen wie z.B. AVX nutzen und damit voraussetzen wollen, nur um auf einer 64 Bit Adressierung auf einer 32 Bit CPU zu machen, mal abgesehen davon das es damals noch kein AVX gab.
Habe ich auch nie Behauptet? hättest du meinen Beitrag gelesen und verstanden wüsstest du was stattdessen benutzt wurde.
Holt schrieb:
Im Vergleich zu den Zugriffszeiten von HDD und selbst den normalen SSDs ist die Zeit um ein paar 64 Bit Adressen mit 32 Bit Befehlen zu berechen, nun wirklich zu vernachlässigen.

Versuchst du dich gerade damit rauszureden das es egal ist weil die Performance da ist, obwohl es hier ums Prinzip geht?
 
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