Donnerkind
Lt. Commander
- Registriert
- Juli 2014
- Beiträge
- 1.938
Hallo Foristen,
irgendwo in den Tiefen des Forums las ich mal einen Hinweis, dass, wenn Platten erstmal auf eine Ausrichtung "eingefahren" sind, es ungünstig für die Mechanik sein kann, wenn man sie dann anders betreibt. Ich möchte mich mal genauer informieren, ob da etwas dran ist.
Konkret geht es um mein Selbstbau-NAS, das ich mir Ende 2016 zusammenschusterte. Damals gingen zwei Platten vom Typ WD Red 6 TB (prä-SMR-Ära) rein. 2017 kamen zwei weitere baugleiche hinzu. Eingebaut ist alles in ein Inter-Tech SC-4100, die Platten sind also horizontal verbaut. Das NAS ist nicht im Dauerbetrieb, es ist meistens zwischen ein paar Tagen bis zwei Wochen an und steht dann mehrere Wochen bis zu drei Monate abgeschaltet. Bis jetzt geht es den Platten laut SMART sehr gut, ich mache auch ein paar Mal im Jahr präventiv ZFS-Scrubs.
Ich überlege seit einiger Zeit, auf ein Jonsbo N2 zu wechseln. Hauptgrund: das Inter-Tech bietet nur sehr wenig Bauhöhe für den Prozzikühler, sodass ein ganz winziger Scythe Kodati verbaut ist. Sobald etwas Last anliegt, wird das Ding laut. Außerdem sitzt das Board unter den Platten und heizt somit alles auf, wenn ich meine Gentoo-Updates baue. (Es ist übrigens ein i3-4170 verbaut, der günstigste Haswell, der AES-NI und ECC in einem Chip vereint. Es ist also vermutlich kein Hitzkopf.) Im Jonsbo wäre es selbst mit dem Boxed-Kühler deutlich leiser und ich könnte außerdem den letzten noch freien SATA-Anschluss des Mainboards zur Verfügung haben (fünf Datenplatten plus die interne Betrübssystem-SSD). Ich finde die Idee auch besser, die Platten nicht übereinander zu haben, damit sie sich nicht von unten nach oben gegenseitig heizen.
Meint ihr, dass (besser noch wisst ihr, ob) ich das sorglos so machen kann? Oder ist an der "Mär" was dran und ich sollte die Platten auf ihre Altentage lieber so belassen, wenn ich sie noch möglichst lange nutzen möchte? Danke euch.
irgendwo in den Tiefen des Forums las ich mal einen Hinweis, dass, wenn Platten erstmal auf eine Ausrichtung "eingefahren" sind, es ungünstig für die Mechanik sein kann, wenn man sie dann anders betreibt. Ich möchte mich mal genauer informieren, ob da etwas dran ist.
Konkret geht es um mein Selbstbau-NAS, das ich mir Ende 2016 zusammenschusterte. Damals gingen zwei Platten vom Typ WD Red 6 TB (prä-SMR-Ära) rein. 2017 kamen zwei weitere baugleiche hinzu. Eingebaut ist alles in ein Inter-Tech SC-4100, die Platten sind also horizontal verbaut. Das NAS ist nicht im Dauerbetrieb, es ist meistens zwischen ein paar Tagen bis zwei Wochen an und steht dann mehrere Wochen bis zu drei Monate abgeschaltet. Bis jetzt geht es den Platten laut SMART sehr gut, ich mache auch ein paar Mal im Jahr präventiv ZFS-Scrubs.
Ich überlege seit einiger Zeit, auf ein Jonsbo N2 zu wechseln. Hauptgrund: das Inter-Tech bietet nur sehr wenig Bauhöhe für den Prozzikühler, sodass ein ganz winziger Scythe Kodati verbaut ist. Sobald etwas Last anliegt, wird das Ding laut. Außerdem sitzt das Board unter den Platten und heizt somit alles auf, wenn ich meine Gentoo-Updates baue. (Es ist übrigens ein i3-4170 verbaut, der günstigste Haswell, der AES-NI und ECC in einem Chip vereint. Es ist also vermutlich kein Hitzkopf.) Im Jonsbo wäre es selbst mit dem Boxed-Kühler deutlich leiser und ich könnte außerdem den letzten noch freien SATA-Anschluss des Mainboards zur Verfügung haben (fünf Datenplatten plus die interne Betrübssystem-SSD). Ich finde die Idee auch besser, die Platten nicht übereinander zu haben, damit sie sich nicht von unten nach oben gegenseitig heizen.
Meint ihr, dass (besser noch wisst ihr, ob) ich das sorglos so machen kann? Oder ist an der "Mär" was dran und ich sollte die Platten auf ihre Altentage lieber so belassen, wenn ich sie noch möglichst lange nutzen möchte? Danke euch.
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