Also für alle, die sich etwas tiefer mit der Materie beschäftigen wollen:
Hier ein ausführlicher Test des
Behringer UCA202.
Und ein weiterer ausführlicher Test des
FiiO E10
Der Behringer hat vor allem das Problem, dass die Ausgangsimpedanz für den KH mit 50 Ohm sehr hoch und der maximale Ausgangspegel nicht allzu gut ist.
Damit wird er für KH mit geringer Impedanz "gefährlich", also im Sinne von erheblichen Klangverfälschungen. Der Behringer ist damit prädestiniert für KH mit hohem Wirkungsgrad und hoher Impedanz. (300 Ohm oder mehr würde ich sagen.) Vom Wirkungsgrad her würde ich mal mit mehr als 105dB rangehen. Ansonsten scheint der Behringer ganz gute Ergebnisse für einen DAC zu liefern, gerade bei dem Preis. Ebenfalls sind gut scheint der LineOut zu sein.
Der FiiO E10 hat anscheinend mit Clipping (also nicht ausreichender Reserven) zu kämpfen. Gerade mit einem als schlecht zu bezeichnenden BassEQ. Außerdem kann er für anspruchsvollere KH nicht genug Leistung bereit stellen, wenn es mal etwas lauter werden soll.
Das kann z.B. zum Problem werden, wenn man SACDs hört, die meist deutlich leiser abgemixt sind.
Vom DAC her bringt er die 24 Bit nicht wirklich und gleicht eher einem 16 Bit DAC.
Insgesamt ist der E10 also eher zu empfehlen, wenn man die Windows Lautstärkeregelung nicht nutzt (also auf 100% stehen hat) und niederohmige KH mit gutem Wirkungsgrad hat.
Das Clippen sieht übrigens beim E10 so aus:
Anhang anzeigen 423964
Das ist zusammengefasst aus den verlinkten Artikeln.