Fiio E10 wieder erhältlich

interessant. Wollte mir mal so einen für mein Surface Pro 2 kaufen, war dann aber nicht erhältlich.
Sehe ich es richtig, dass man das Gerät an einen USB-Anschluss steckt, und dann die digital-analog-Wandlung vornimmt, und ich somit besseren Sound habe als mit dem OnBoard-Chip?

Wo läge der Unterschied zu folgendem Gerät: http://www.amazon.de/Behringer-UCA2...5366&sr=1-2-catcorr&keywords=behringer+uca202
(ausgenommen Preis und KHV)?
 
Ich kenne mich mit dem ganzen technischen Sachen nicht sehr aus, aber ich denke im Grunde funktioniert er so. Der Unterschied ist, denke ich, einfach die Qualität mit der der Fiio das macht. Für 65€ gibt es soweit ich weiss nicht besseres in Sachen Soundqualität als den Fiio.
 
Hellblazer schrieb:
interessant. Wollte mir mal so einen für mein Surface Pro 2 kaufen, war dann aber nicht erhältlich.
Sehe ich es richtig, dass man das Gerät an einen USB-Anschluss steckt, und dann die digital-analog-Wandlung vornimmt, und ich somit besseren Sound habe als mit dem OnBoard-Chip?

Wo läge der Unterschied zu folgendem Gerät: http://www.amazon.de/Behringer-UCA2...5366&sr=1-2-catcorr&keywords=behringer+uca202
(ausgenommen Preis und KHV)?

Der Unterschied zum UCA ist, dass der Fiio einen richtigen Kopfhörerverstärker an Board hat und dass seine D/A Wandler noch ein wenig besser sind. Es kommt auf die Kopfhörer an, ob es hörbar ist, aber der Fiio ist klar besser als Onboard.
 
Ok, danke. Ich benutze zwar einen Dt770 Pro, allerdings in der 80 Ohm Version. In meinem Desktop habe ich eine Xonar DG (mit KHV), allerdings ist der KHV ja nicht zwingen notwendig bei 80 Ohm.
Was mich allerdings etwa stört ist die Qualität im Allgemeinen mit dem Onboard-Chip des Surfaces.
Im Moment nutze ich am Surface allerdings auch eher meine Koss Porta Pro, anstatt des DT770. Mit den Koss Porta Pro merkt man die Defizite des Onboard-Chips eher weniger, ich bin aber trotzdem seit einiger Zeit am überlegen ob ich nicht doch lieber irgendeinen USB-DAC kaufe.

Dabei fiele dann eben die Wahl auf den Fiio oder den Behringer. Mir würde es auch schon reichen, wenn ich auf dem Niveau der Xonar DG wäre (besser wäre insofern schlecht, da ich dann irgendwann im Desktop eine neue Soundkarte benötigen würde :D ) Deshalb die Frage nach dem Unterschied zwischen dem Fiio und dem Behringer.
 
Also für alle, die sich etwas tiefer mit der Materie beschäftigen wollen:

Hier ein ausführlicher Test des Behringer UCA202.
Und ein weiterer ausführlicher Test des FiiO E10

Der Behringer hat vor allem das Problem, dass die Ausgangsimpedanz für den KH mit 50 Ohm sehr hoch und der maximale Ausgangspegel nicht allzu gut ist.
Damit wird er für KH mit geringer Impedanz "gefährlich", also im Sinne von erheblichen Klangverfälschungen. Der Behringer ist damit prädestiniert für KH mit hohem Wirkungsgrad und hoher Impedanz. (300 Ohm oder mehr würde ich sagen.) Vom Wirkungsgrad her würde ich mal mit mehr als 105dB rangehen. Ansonsten scheint der Behringer ganz gute Ergebnisse für einen DAC zu liefern, gerade bei dem Preis. Ebenfalls sind gut scheint der LineOut zu sein.

Der FiiO E10 hat anscheinend mit Clipping (also nicht ausreichender Reserven) zu kämpfen. Gerade mit einem als schlecht zu bezeichnenden BassEQ. Außerdem kann er für anspruchsvollere KH nicht genug Leistung bereit stellen, wenn es mal etwas lauter werden soll.
Das kann z.B. zum Problem werden, wenn man SACDs hört, die meist deutlich leiser abgemixt sind.
Vom DAC her bringt er die 24 Bit nicht wirklich und gleicht eher einem 16 Bit DAC.
Insgesamt ist der E10 also eher zu empfehlen, wenn man die Windows Lautstärkeregelung nicht nutzt (also auf 100% stehen hat) und niederohmige KH mit gutem Wirkungsgrad hat.

Das Clippen sieht übrigens beim E10 so aus:

Anhang anzeigen 423964

Das ist zusammengefasst aus den verlinkten Artikeln.
 
Kann ich nicht bestätigen. Ich habe meine 250Ohm DT880 am Fiio angeschlossen und betreibe ihn mit Stufe 5 von 8 auf Lo (auf der Unterseite gibt es einen kleinen Schieber mit dem man von Lo auf High umschalten kann). Bei Windows bin ich beim Fiio auf genau 50%. Ich verstelle weder beim Fiio noch in Windows jemals die Lautstärke, und regle immer alles mit Youtube, Spotify oder sonstigen Software Reglern.
Auch habe ich hier einen Superlux HD330 liegen der immer schon leiser war als der DT880 und sogar den kann ich ohne Probleme am Fiio betreiben.
 
Hm - damit fällst du auch perfekt auf die Grenzwerte, bei normaler Nutzung.

Der DT880 hat einen Wirkungsgrad von 96dB/mW. Der FiiO macht bei 600 Ohm 10mW. Also bei 250 Ohm komm ich auf etwas über 10mW. Mit 10 mW bekommst du den damit auf ausreichend hohe Pegel (über 105dB).
Die Superlux sind auch mit 96dB/mW bei 150Ohm ausgeschrieben. Damit komm ich auf gut 18mW.
Aus der Hinsicht versteh ich jetzt nicht, warum die Superlux "leiser" sein sollten? Eigentlich macht das keinen Sinn.

Von der Impedanz her sind beide KH erstmal unproblematisch, was Klangverfälschungen betrifft.

Im Test hatte der Autor auch geschrieben, dass das Clippen bei ihm erst so ab 50-60% der Regelung auftrat. Da du Eingangsseitig ja schon runtergedreht hast, passt das auch ganz gut, dass es bei dir nicht auftritt. Dass du die "Defizite" des 24 Bit DACs nicht merkst ist jetzt auch kein wunder. Wenn der effektiv 16 Bit macht und du die Lautstärkeregelung auf der Hälfte hat, hast du anstelle von ca. 66.000 Lautstärkestufungen halt "nur" 33.000 Stufen. Ich weiß nicht, ob ich das hören würde. Testen kann man das, wenn du die Softwareregler noch weiter runterschraubst und den Verlust der Lautstärke durch Gain bzw. Volumne Control ausgleichst. Dann sollte der Ton deutlich komprimierter und unynamischer sein.

Entscheidend ist auch, was du für Musik hörst. Mit LoudnessWar Titeln wirst du den wahrscheinlich nicht zum Clippen bringen, da vorher deine Ohren abfallen. Da hörst du dann auch die fehlende Auflösung nicht. Wenn du den E10 wirklich mal auf Hals- und Beinbruch testen willst, solltest du mal eine SACD mit klassischer Musik einlegen, die Software auf Bit-genaue Wiedergabe einstellen und dann mal hören. Ich denke, da sollte man schon was merken können und wenn es nur das ist, dass der E10 nicht mehr laut genug werden kann.

Vielleicht auch mal den E10 auf maximale Lautstärke stellen, dann mit Windows wieder auf vernünftige Lautstärke runterregeln und dann eine 40Hz Sinus Kurve durchjagen. Da sollte man es theoretisch sehr gut clippen hören.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie schlägt sich der E10 gegen eine FiiO E07k?
 
E07K und E10 haben den gleichen DAC
Der Verstärker dürfte beim E10 etwas mehr Power haben
Der E07K hat mehr Features
 
Deswegen war der E10 vom Markt verschwunden...es gibt jetzt einen FiiO E10K. Allerdings frag ich mich, warum der E10 jetzt wieder bei Amazon angeboten wird. Verkauf der Restbestände?

Bringen die Neuerungen wohl einen bedeutenden Unterschied?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow, zumindest von den Daten her sieht er echt super aus. Aber, ich würde auf jeden Fall erstmal auf Reviews, am besten mit Messungen, warten.
 
Ui, mal schauen. Wär echt eine Überlegung wert.
Bei unter 100 Euro waer das echt eine gute mehr stationaere Alternative zu meinem E07k.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, wenn der Preis stimmt, wäre ich versucht :D
 
Bis jetzt hat FiiO eigentlich immer die Produkte sinnvoll verbessert. Ich würde einen Blindkauf wagen, wenn ich nicht schon E09K + E17 hätte ;)
 
Die U7 würde ich empfehlen wenn man Surround haben möchte, für reines Stereo den Fiio.

Das einzige was mich an den Dingern stört ist das man keinen Mic Eingang hat, so müsste man immer Zwangsweise noch den Onboard mit nutzen.
Habe mich daher vor ein paar Wochen für einen Audiotrack Prodigy Cube entschieden. Ist vom Preis her wie die U7 und bis jetzt bin ich von der Qualität absolut zufrieden damit.
 
Zurück
Oben