Filmen Camcorder bzw. Kamera

Agba

Lieutenant
Registriert
Jan. 2013
Beiträge
989
Hallo Leute.
Ich filme seit einigen Jahren und habe dafür meine "alte" NEX 6 und Canon 70d im Einsatz. Ich spiele mit dem Gedanken upzugraden und habe u. A die Sony a7s2 ins Auge gefasst. Vor allem aufgrund der low Light Eigenschaften

Wermutstropfen ist immer das der Bildschirm sich nicht nach vorn drehen lässt.

Dachte auch an einen camcorder in Richtung
Sony ax53 oder 100.

Diese haben aber deutlich kleinere Sensoren. Was mich sehr abschreckt. Zurecht?!

Selbst "profi" camcorder wie die Canon xc10 haben nur einen 1" sensor. Gibt es da was technisches was mir entgangen ist, warum man nicht sofort wieder zu einer Dslm greifen sollte, mit deutlich größerem sensor?
 
Wenn du wirklich auf sehr gute low light Leistung angewiesen bist, dann wirst du um die A7SII kaum herumkommen. Die kostet allerdings auch deutlich mehr als die genannten Alternativen und du musst noch Sachen wie zusätzliche Objektive hinzurechnen. Wenn das Budget da ist, ist die Entscheidung klar. Ansonsten guck dir mal die A6500 an, da kannst du für weniger Geld auch extrem gute Leistung bekommen.
 
Größere Sensoren => Mehr Abwärme. Deswegen hat die XC10 auch nur einen 1"-Sensor, der ist besser zu kühlen und das Teil ist natürlich auf Film-Ergonomie ausgerichtet.

Die A7-Serie hatte Probleme mit Überhitzung, mit einem Update wurde wohl das Temperaturlimit hochgesetzt und damit schaltet sich die Kamera dann nicht mehr ab. Einen höheren Rauschpegel wirst du durch höhere Sensortemperaturen aber dennoch bekommen.

Die A7S-II ist dennoch die wahrscheinlich rauschärmste Kamera für Low-Light-Video. Dazu kommen natürlich Objektive, Lichtstarke Objektive für Sony E-Mount sind abartig teuer...ob da am Ende eine a6500 noch Einsparungen bieten könnte wage ich zu bezweifeln. Wenn du ein Lichtschwaches Objektiv auf so eine Kamera schraubst, hast du am Ende eigentlich nicht wirklich etwas gewonnen.
 
Also in der A7 Serie hatte maximal die A7RII Probleme mit Überhitzung bei langen 4K Aufnahmen bei heissen Umgebungstemperaturen. Wie man daraus "Die A7-Serie hatte Probleme mit Überhitzung" machen kann, ist fraglich.

Was die XC10 angeht hat die in Sachen Ergonomie vielleicht ein paar Vorteile, wobei da allgemein die Meinungen auch auseinandergehen. Ich mein TheCameraStore hat nicht umsonst sowohl das Objektiv als auch die Kamera selber in die Worst of 2015 Liste gewählt. Und die sind nicht die einzigen die not impressed waren. ;) Dazu kommt halt, dass das Ding nur f2.8-5.6 hat, für low light total ungeeignet an nem 1" Sensor.

Von Sony scheinst du nicht so die Ahnung zu haben. Es gibt für e-mount einige gute bezahlbare Festbrennweiten (35 1.8, 50 1.8, Sigma 30 1.4, etc.). Falls du dich auf lichtstarke Zooms bezogen haben solltest, da magst du Recht haben, da muss man sich mit f4 begnügen. Allerdings ist die A6500 selbst mit einem f4 Objektiv noch sehr deutlich rauschärmer als die XC10, dank Ausnutzung des gesamten Sensors und downsampling von 6K.
 
Könntest du mit dem "nicht so die Ahnung haben"-Geschwafel aufhören? Ich hab selbst schon oft genug auf Sigma hingewiesen, das sollte doch mal hängenbleiben!
Die Sigma-Objektive sind die Ausnahme von der Regel, bezogen auf die Sony-Eigenen Objektive wird man - FB oder Zoom - sehr schnell einen gewaltigen Berg Geld los. Und ich denke auf die hohen Preise für die FE-Mount-Objektive hinzuweisen ist genauso legitim wie darauf, dass man zum Body ebenfalls ein passendes Objektiv braucht.
 
Also wenn du Ahnung haben solltest, dann ziehst du daraus definitiv die falschen Schlüsse. Was es von beidem ist, ist leider in dem Post nicht ersichtlich.

Solange wir das Budget vom TE nicht kennen, ist es auch relativ müßig über den Preis der Objektive zu diskutieren. Da er aber die A7SII ins Auge gefasst hat kann es ja nicht soo wenig sein. Außerdem im Zusammenhang mit der A6500 auf die teuren FE Objektive hinzuweisen ist auch Quark, da es für 90% der Einsatzzwecke auch billigere APS-C Objektive gibt. Dazu kommt dann noch, dass Sony so langsam auch normal teure Objektive rausbringt und man fürs filmen sowieso auf billigere MF Objektive ausweichen könnte.

Viel mehr als die Info lowlight (und vermutlich 4K anhand der Auswahl der Vorschläge) haben wir nicht, und davon ausgehend wären die beiden genannten Sony Kameras die beste Wahl, unabhängig vom Ökosystem dahinter. Panasonic wäre zwar ein gutes allround System für Video, aber ist für low light eher ungeeignet. Canon kann kein 4K abseits der C Reihe (die 5D4 und die XC10 kannst du quasi abhaken). Und bei Nikon fällt mir da maximal die D500 ein, wobei ich nicht weiss wie da das lowlight ist.
 
Jetzt atme mal tief durch. Mich anzugreifen bringt dem TE rein garnichts, ob ich die richtigen Schlüsse ziehe oder nicht.

Der Punkt ist doch, dass hier 4K-Camcorder gegen DSLMs verglichen werden. Irgendwelche Video-DSLRs sind also vollkommen uninteressant. Im Video-Bereich sind aber gerade kleinere Sensoren oft im Vorteil, eben weil die Abwärme besser in den Griff zu bekommen ist, aber auch weil die Schärfentiefe höher ist. Je nachdem, auf was man aus ist, kann so ein Camcorder mit hochwertiger Optik durchaus Vorteile besitzen, trotz Miniatursensor.
Wenn du dir Testvideos der AX100 ansiehst, wirst du schwer Bildrauschen finden. Wenn ich mir die Lowlight-Testvideos auf Youtube ansehe, dann tendiere ich sogar eher zum Camcorder! Für Professionelle Nutzung, wenn man ISO-Werte jenseits der 12-25k braucht lohnt sich dann ein Blick auf die A7SII, aber das hängt nun mal extrem vom Nutzer ab.

Ich denke, da muss der TE einfach mehr Input geben welches Problem er denn eigentlich lösen will :)
 
Ja das mein ich ja auch, mehr Infos bezüglich Problemen, Budget und Vorlieben wären ziemlich sinnvoll.
 
Zurück
Oben