News Firefox 140: Tabs lassen sich „entladen“ und vertikal besser sortieren

Jan

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Mit dem heute freigegebenen Firefox 140 ist es möglich, die vertikale Tab-Leiste weiter anzupassen – zum Beispiel um den Platz, den gepinnte Tabs einnehmen, kleiner ausfallen zu lassen. Darüber hinaus lassen sich Tabs oder Tab-Gruppen per Rechtsklick „entladen“ (Unload Tab), was CPU- und RAM-Last senkt ohne den Tab zu schließen.

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Hmmm, so auf den ersten Blick merke ich keine Veränderung. Auch das entladen von Tabs ging doch schon vorher? Zumindest nutze ich schon länger Add-Ons die diese Funktion gezielt nutzen.

Ansonsten: Nutze die vertikalen Tabs jetzt schon ungefähr ein 3/4 Jahr (Vor v138 über about:config aktivierbar) und will sie nicht mehr missen. So viel mehr Ordnung und gewonnener Platz in der Vertikalen!
 
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Also bei mir gibt es die Funktion bei rechtsklick auf eine Tabgruppe nach wie vor nicht.
 
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Warum muß eigentlich jede technische Neuerung ausschließlich und immer nur mit vollkommen geschmacklosem Erscheinungsbild daherkommen, daß eine Beleidigung für die Augen der Benutzer darstellt? Warum grundsätzlich immer nihilistisch, komplett farblos und nichtssagend?!

Geben die sich eigentlich immer richtig Mühe, die Benutzer-Oberflächen maximal-häßlich zu verunstalten und haben die Entwickler wirklich Spaß daran, wenn sich die Leute darüber aufregen und ihre Ergebnisse benutzen? Werden da rein zufällig irgendwie sadistische Neigungen ausgelebt bei solch einem 'Interface'?
 
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@TechFA
Ich würde behaupten, Du bist eher die Ausnahme. Ich finde die Oberfläche gut so.

Wenn ich mir ansehe, was Apple gerade mit Liquid Glass verbricht... Brrr, grauenvoll.

Ruff_Ryders88 schrieb:
bei mir gibt es die Funktion bei rechtsklick auf eine Tabgruppe nach wie vor nicht.

Bei solchen Problemen empfiehlt es sich mal testweise mit einem frischen User Profil zu starten. (Das alte geht ja nicht verloren) Wenn es dann geht, dann ist meist etwas in der about:config verstellt.
 
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MaverickM schrieb:
Auch das entladen von Tabs ging doch schon vorher? Zumindest nutze ich schon länger Add-Ons die diese Funktion gezielt nutzen.
Hast ja selbst erkannt, dass es ohne Addons vorher eben nicht ging :freaky:

@Topic:
Mit den vertikalen Tabs bin ich bisher noch nicht warm geworden. Habe nach wie vor meine normale Lesezeichenleiste. Werde das Update aber mal wieder zum Anlass nehmen mich damit zu beschäftigen. Vielleicht gefällt es mir ja doch im Alltag besser.
 
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Danke für den Hinweis. Horizontalen Platz habe ich dank 21:9 genug, den tausche ich gerne für mehr Vertikale auf Websites.
 
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TechFA schrieb:
Geben die sich eigentlich immer richtig Mühe, die Benutzer-Oberflächen maximal-häßlich zu verunstalten und haben die Entwickler wirklich Spaß daran, wenn sich die Leute darüber aufregen [...]
Ich soll es eigentlich nicht sagen, aber die Entwickler haben vorher Wetten abgeschlossen, wann und wo du dich darüber aufregst. Ich glaube, Jeff hatte richtig getippt. Glückwunsch, Jeff.

Ich selbst bin ja ganz froh über den minimalistischen Stil ohne Farben, die mich oft nur ablenken. Oder wie über mir erwähnt eine Oberfläche beruhend auf flüssigem Glas, bei dem ich denke, meine Brille wäre beschlagen. Nihilistisch ist aber weder das eine noch das andere, nur weil die eigenen Ideale davon abweichen. Ansonsten würde man sich selbst ja schon sehr als Mittelpunkt einer vorausgesetzten Objektivität wahrnehmen.
 
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TechFA schrieb:
Warum muß eigentlich jede technische Neuerung ausschließlich und immer nur mit vollkommen geschmacklosem Erscheinungsbild daherkommen, daß eine Beleidigung für die Augen der Benutzer darstellt? Warum grundsätzlich immer nihilistisch, komplett farblos und nichtssagend?!
Was genau ist denn am Erscheinungsbild des Firefox deiner Meinung nach so unfassbar schlimm? Ist doch extrem schlicht mit ziemlich wenig Elementen die man überhaupt bemängeln könnte.

Du beziehst dich aber generell auf jede technische Neuerung. Daher glaube ich, bist eher du das Problem in diesem Fall 🤓
 
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FrAGgi schrieb:
Hast ja selbst erkannt

Nein, ich nutze Add-Ons, die diese Funktion nutzen, nicht sie selbst bereit stellen.
 
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Jan schrieb:
Nutzer können andere als die vorgegebenen Suchmaschinen einbinden
Also das funktioniert schon sehr lange und nicht erst mit Version 140.
 
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w0mbat schrieb:
Danke für den Hinweis. Horizontalen Platz habe ich dank 21:9 genug, den tausche ich gerne für mehr Vertikale auf Websites.
So geht's mir auch. 🍀 😊 👍
 
Ich hab eingestellt, dass die Sidebar sich ausklappt, wenn man drüberfährt. Dann werden aber auch die Elemente am unteren Rand neu angeordnet. Man kann sie also nicht direkt anfahren, ohne ins Leere zu laufen. Kann man deren Position irgendwie fest machen? 😵‍💫
 
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@Joobix Ich bin vielleicht nicht die hellste Kerze auf Gottes großer Torte, aber selbst ich weiß, daß die Adjektive 'farblos', 'nichtssagend' oder etwa 'minimalistisch' Absolutismen repräsentieren und daher absolut absolut sind. Sie können daher (wie unterstellt) überhaupt gar nicht irgendeiner persönlichen Subjektivität entsprechen – Diese sind ja eben absolut. Man nennt sie auch Absolutadjektive.
WAbsolutadjektiv Der obligatorische Wiki-Link.

Und das mit dem Nihilismus ist genau das – nihilistisch als beschreibendes Adjektiv war schon korrekt, da Nihilismus vom Lateinischen ›nihil‹ kommt und für („Nichts“) steht – Während das Nomen eine Weltanschauung repräsentiert (→ an Nichts glaubend), kann das Adjektiv eher mit „für Nichts stehend“ übersetzt werden.

Genau aber solche GUIs müssen die Nutzer seit der Mitte der 2000er aushalten, seitdem Microsoft diesen Blödsinn mit ihren Metro-Kacheln angefangen hat, keine klare Kante mehr zu zeigen. Solche Oberflächen sind weniger minimalistisch (damit haben ohnehin die Wenigsten ein Problem), weil sie sind schlicht und ergreifend nichtssagend.

Es geht weniger um Farbe und Kontraste, als um optische Abgrenzung von Bedienungselementen.
Selbst schon Mac OS 10.5 Leopard war praktisch einfarbig komplett grau. Trotzdem war es tausendmal präziser in der Oberfläche, als der Quatsch heutzutage.

Es gibt seitdem Null Kontrast, keinerlei grafische Führungslinie, es sorgt für maximale Verwirrung und Frustration und ist, mit Verlaub, schlicht und ergreifend Schwachsinn. Weil solche Oberflächen ständig absolutes Chaos provozieren, Niemand weiß wo die letzten Fenster anfangen noch wo die ersten enden und man einen Gutteil der Zeit damit beschäftigt ist, zu eruieren, was jetzt wohin gehört.
Schon unter Windows 8 war es eine Qual mit der Hantierung von Fenstern, wenn keine Schlagschatten angeschaltet waren – Es ist seitdem nur noch deutlich schlimmer geworden, auf allen Plattformen.

Bestes Beispiel sind per Rechtsklick die neuerlichen Kontextmenü-Dialoge auf der Task-Leiste (hat mittlerweile selbst OS X), denen das darunterliegende richtungsweisende Dreieck (▼) genommen wurde.
Man weiß optisch nicht länger, wovon dieses Kontextmenü herrührt und ob man jetzt das Kontextmenü der richtigen App aufhat, oder sich versehentlich verklickt hat …


Seit etlichen Rotfuchs/Panda-Versionen, hat man nicht einmal mehr wenigstens abgrenzende Striche zwischen den Tabulatoren in der Leiste und der gesamte Kopfbereich ist je nach Thema komplett grau oder weiß, nichteinmal die Adresszeile ist länger optisch abgegrenzt – Chrome ist auch nicht viel besser, hat aber zumindest noch optische Tab-Trenner …

Aber lange Rede, kurzer Sinn; Ich finds maximal-häßlich und extrem umständlich.
Nur kann mir sowas Niemand zum Vorwurf machen, weil Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden.
 
*Happy* schrieb:
Also das funktioniert schon sehr lange und nicht erst mit Version 140.
Das gab es so definitiv nicht.

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FrAGgi schrieb:
Was genau ist denn am Erscheinungsbild des Firefox deiner Meinung nach so unfassbar schlimm?
Erstens ist es oftmals gar kein Erscheinungsbild, sondern vielmehr gekennzeichnet vom Fehlen desselben.
Zweitens ist es der gravierende und nervtötende Mangel optischer Abgrenzung von Bedienelementen.
Ich habe übrigens im anderen Kommentar dazu mehr geschrieben, siehe dort.
FrAGgi schrieb:
Ist doch extrem schlicht mit ziemlich wenig Elementen die man überhaupt bemängeln könnte.
Es ist nicht 'schlicht', sondern weitestgehend einfach nihilistisch – Es repräsentiert schlicht Nichts.
Null Designsprache, noch weniger Abgrenzung von Bedienungselementen, maximale Work-Flow-Disruption.
FrAGgi schrieb:
Du beziehst dich aber generell auf jede technische Neuerung. Daher glaube ich, bist eher du das Problem in diesem Fall 🤓
Weil die letzten Jahre eben praktisch fast jede große technische Neuerung bei Betriebssystemen, nicht selten mit einem kompletten Umsturz oder Wegfall jeglicher Designsprache einherging und das Interface wieder mal über den Haufen geworfen wurde – Neuerungen gab es meistens nur unter Wegfall von Klarheit.

Das is auch nicht begrenzt auf Windows, sondern diese beknackte Macke von Interface-'Designern' hat auch OS X und teilweise Linux befallen, selbst Mobil-Systeme wie Android/iOS sind davor nicht verschont geblieben.

Und ich bin auch beileibe nicht der Einzige, der sich an sowas stört. Die Wenigsten haben bloß den Mum das zur Sprache zu bringen und schlucken stattdessen stumm. Aber wir kommen abseits des Themas …

PS: Falls der gewollt mitschwingen sollte, kannst Du dir den unterschwelligen Seitenhieb Richtung unterstellter Technikfeindlichkeit bei mir übrigens vollends sparen – Ich habe grundsätzlich per se gar nichts gegen technische Neuerungen, solange sie nicht wie so oft häßlich wie die Sünde sind … Glaube ist übrigens ein Mangel an Wissen!
 
TechFA schrieb:
Erscheinungsbild daherkommen, daß eine Beleidigung für die Augen der Benutzer darstellt?
also das alle benutzer das gleich empfinden müssen stellst du ganz und gar als tatsache dar. naja.

wie auch immer. ich finde das konzept gut, erstmal als programm eine leere hülle mit nichts drin zu bieten, die sich dann erweitert, wenn eben weitere inhalte dazu kommen. als user finde ich es gut, eine leere leinwand zu haben, die ich dann mit meinem inhalt füllen kann. dazu gibts themes, firefox-color oder user chrome.css.
Ergänzung ()

FrAGgi schrieb:
Vielleicht gefällt es mir ja doch im Alltag besser.
So sehe ich das auch :)

Ich hab bisher als Add-On Auto-Tab-Discard genutzt, mal schaun wie sich das dann auch verhält.
 
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TechFA schrieb:
Genau aber solche GUIs müssen die Nutzer seit der Mitte der 2000er aushalten, seitdem Microsoft diesen Blödsinn mit ihren Metro-Kacheln angefangen hat, keine klare Kante mehr zu zeigen. Solche Oberflächen sind weniger minimalistisch (damit haben ohnehin die Wenigsten ein Problem), weil sie sind schlicht und ergreifend nichtssagend.

Ich war ziemlich froh, dass wir endlich die Zeit von Windows XP mit Kaugummi-Look und Vista/7 mit den Glaselementen hinter uns hatten. Windows 8 bzw. das Metro-Design war sicherlich nicht der Weisheit letzter Schuss, aber auf jeden Fall ein Weg in die richtige Richtung. Aktuell kann ich mich über die Windows-Oberfläche und die der meisten Programme, die eine ähnliche Design-Sprache verfolgen nicht beschweren.

Schlimmer finde ich, was Apple derzeit einem aufzwingen will und unter Linux - eins ein Vorreiter was gutes GUI Design angeht - gibt es viele altbackene Altlasten, je nach Shell.

TechFA schrieb:
Es gibt seitdem Null Kontrast, keinerlei grafische Führungslinie, es sorgt für maximale Verwirrung und Frustration und ist, mit Verlaub, schlicht und ergreifend Schwachsinn.
TechFA schrieb:
Nur kann mir sowas Niemand zum Vorwurf machen, weil Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden.

Du bestimmst halt nicht, was andere gut zu finden haben. Das ist auch nicht "Schwachsinn". Deine Meinung dazu ist nicht mehr wert als die anderer Nutzer.

TechFA schrieb:
Wegfall von Klarheit

Ich bezweifle irgendwie, dass deine Definition von "Klarheit" meiner entspricht... Was Du beschreibst ist ziemlich genau das Gegenteil.
 
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MaverickM schrieb:
Das ist auch nicht "Schwachsinn". Deine Meinung dazu ist nicht mehr wert als die anderer Nutzer.
Bezogen auf GUI Design ist die Bezeichnung "Schwachsinn" durchaus angebracht.
UI Design ist keinesfalls rein subjektiv. Es gibt da einige Regeln zu beachten und das macht Apple als auch MS. Unter Linux ist das allerdings leider eher selten der Fall weil "Programmierer" und Konsolenfans offensichtlich wenig interesse an einer guten GUI haben.

In gewissen Grenzen sind Farben und besondere Effekte tatsächlich Geschmackssache und daher auch sehr wichtig. Aber es gibt eben auch Grundlagen und diese scheint MS bei Win11 fahrlässigerweise über Board geworfen zu haben. (bei Win10 war es tatsächlich das Gegenteil, allerdings konnte man dort den Prozess der Entwicklung mitbeobachten)
 
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