Flac vs. MP3 die Umfrage

  • Ersteller Ersteller Nutzer_50300
  • Erstellt am Erstellt am

Welchs format und wo

  • PC mit Anlage FLAC

    Stimmen: 64 53,8%
  • PC mit Anlage MP3

    Stimmen: 62 52,1%
  • Portable Geräte, MP3

    Stimmen: 71 59,7%
  • Portable Geräte FLAC

    Stimmen: 26 21,8%

  • Umfrageteilnehmer
    119
Dennis_50300 schrieb:
Zum Thema FLAC und IPhone, also ich erspare mir jedenfalls jede Menge Zeit da ich nix konvertieren muss vom Rechner zum IPhone.

Ich setze auf Spotify (online Streaming) und Spare mir dabei komplett den Download/Rip der Dateien, die Tags, die Archivierung, den HDD Speicher (incl Backup) und die Konvertierung.
Zudem kann ich mir jeder Zeit (auch unterwegs) aussuchen, was ich hören will, ohne mir vorher ne Sammlung zu erstellen. Die Qualität ist mit 320 kbits auch mehr als ausreichend.


Ich weis, hat wenig mit dem eigentlichen Thema zu tun. Aber ich finde die ganze Geschichte einfach viiieeel zu Aufwändig. Allein das Tagging dauert Ewigkeiten. Und wehe man hat einmal nen Namen in ner anderen Schreibweise geschrieben... dann funktioniert keine Bibliothek oder Suchfunktion mehr anständig.

Ich mein... was ist aufwändiger als ne große Musik sammung zu pflegen? Mir fällt da nichts ein. Dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade :p
 
Laggy.NET schrieb:
Aber ich finde die ganze Geschichte einfach viiieeel zu Aufwändig. Allein das Tagging dauert Ewigkeiten. Und wehe man hat einmal nen Namen in ner anderen Schreibweise geschrieben... dann funktioniert keine Bibliothek oder Suchfunktion mehr anständig.
http://musicbrainz.org/
http://www.discogs.com/
http://www.freedb.org/

+ entsprechende Plugins (FreeDB überall mitgeliefert) und schon musst du nix mehr selbst machen. Musicbrainz ist top, Discogs hat auch gern mal exotischeres.

Einmal nach dem Rippen kurz in foobar hinzugefügt, Plugin gestartet, den korrekten Release ausgewählt und einmal Anwenden - schon passt alles. Dann verschieb ich es per Knopfdruck vollautomatisch nach Tags noch nach %album artist%\%album% (%date%)\%discnumber% - %tracknumber% - %title% und schon hat es sich.

Ich muss im Prinzip vier Knöpfe/Tasten drücken bzw. Aktionen durchführen. Shift + F6 zum Rippen in EAC, Strg + M für Musicbrainz, Alt + R für ReplayGain, Alt + M fürs Verschieben. Keine Ahnung was daran kompliziert ist.

Dafür brauch ich kein Abo und die Musik gehört mir.
 
@Laggy.NET:

Du Spotify ist der letzte plunder überhaupt solange du da keinen Account wofür du bezahlst um zu hören.

Das sind dann nämlich für nothing nämlich keine 320er Stream's ;)

Schade eigentlich da gab es von Rihanna von einem bestimmten Lied ne' recht tolle Dubstep-Version wo man so nicht drankommt, aber naja in megabad-Quality kann ich auch gern drauf verzichten.


Gruss Dennis_50300
Ergänzung ()

Guckst du da -> Wikipedia

Ohne dafür zu zahlen hast du eklige 160kbps, bäääh :eek:



Gruss Dennis_50300
 
@Yuuri

Das kenne ich und war mir meist zu "unsauber", da auch innerhalb der einzelnen Seiten Interpreten, Tracks und Alben oft mit unterschiedlichen Schreibweisen geschrieben werden.
Die Online dienste wie Spotify haben jeden Begriff fest definiert und der wird dann auch überall gleich geschrieben. Wenn ich also einen Künstler suche, kann ich sicher sein, dass ich unter dem Namen auch wirklich alles von ihm finde, was natürlich nicht der Fall ist, wenn die Schreibweise anders ist (z.B. Punkte zwischen Namenkürzeln usw.). Genau dann funktioniert die suche eben nicht mehr gescheit.

Aber so ein Dienst bietet ja noch deutlich mehr Vorteile: Die genannten Künstlerseiten mit allen Alben, Tracks und features, ähnliche Künstler, von usern erstellte Playlists. Genre und Künstler Radios usw.... Freude können musik empfehlen, die ich mir dann natürlich ohne kauf sofort in voller länge anhören kann usw... Die liste ist sicherlich noch deutlich länger. Neue musik zu finden, geht nirgends einfacher und schneller.

Dafür bin ich gerne Bereit 10€ im Monat auszugeben. Ich muss mich einfach um absolut gar nichts mehr kümmern und bekomme zusätzlich die genannte Funktionen. Dass mir die Musik damit nicht gehört ist mir nicht so wichtig. Um das, was ich (nun) alles höre regulär auf der Platte zu haben müsste ich monatlich mindestens 100€ ausgeben und selbst dann würde ich viele Jahre brauchen, um alles, was mich interessiert mit nem monatlichen Budget von 100€ zu kaufen.


@Dennis_50300

Das ist mir bekannt. Wenn man wie gesagt bezahlt bekommt man die 320 kbits.

Aber belassen wirs dabei. Ich hab eigentlich auch nichts anderes erwartet, als dass mein Post sehr provokativ rüberkommt und sofort Kommentare kommen, die mich vom Gegenteil überzeugen wollen. ;)
Aber nichts für ungut. Das war meine Entscheidung und ich bin mir der Nachteile bewusst. Für mich überwiegen die Vorteile mehr als deutlich.
Ich würde daher sagen - back to topic.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Laggy.NET:

Naja bei 1 vs. 1 kann man nur provokativ sein ;)


Wenn man sehr sehr viel Musik hört find ich 10€ im monat aber eigentlich garnicht so übel, ich hab es aber lieber maxed out und deshalb kauf ich mir lieber CD's.

Den Rest naja, den bekommt man halt von MP3-Playern wenn man Backups macht :D
Bezahlen werd ich so ein Krüppelformat bestimmt nicht.

Es gibt da so einiges wo ich dann leider drauf verzichten musste, aber was solls, das was ich hab hab ich wenigstens in vernünftiger Qualität.


Gruss Dennis_50300
 
Dennis_50300 schrieb:
Wobei man sagen muss die Sachen die man leider nur in mp3 bekommt ist's meist sehr sehr ärgerlich, weil sie einfach besser sein könnten.
Mal ein Beispiel wär grad Skrillex - First of the Year (Equinox) ;)


Gruss Dennis_50300

Ohoh, hier laufen wirklich wieder Goldohren durch die Gegend. Aber ich musste doch spontan lachen, wenn als Verfechter der losless-Formate dann beklagt wird, dass so akustisch hochwertige (Haha) Musik wie Skrillex nicht anders verfügbar ist. Wer hier einen Unterschied hören will zwischen 320kbps und Flac, der wird ihn hören, nicht dass er sonst wieder schlecht schläft. Aus eigener Erfahrung als vor allem Person, die direkt mit der Materie arbeitet. Ich habe meine CDs, ich bin begeisterter Spotify-Nutzer unterwegs und daheim und ich habe meine Musikarchive als 320kbps CBR Mp3s und ganz selten benötige ich die puren Originaldaten (Hörtest z.B.), außer natürlich in einer Produktion.
 
@ Maxolomeus:

Skrillex
Ich darf dich an die tolle ruhig Klavierpassage erinnern ja ?


Gruss Dennis_50300
 
Auch wenn ich den Unterschied zwischen .flac und .mp3 noch nie getestet habe nutze ich auf mobilen Geräten und auf meinem Computer meist .flac. So verbrauche ich vielleicht mehr Speicherplatz, aber seis drum. Warum eine schlechtere (vielleicht hört man es ja echt nicht) Qualität abspeichern, wenn man denn schon die bessere haben kann?
 
Dennis_50300 schrieb:
@ Maxolomeus:

Skrillex
Ich darf dich an die tolle ruhig Klavierpassage erinnern ja ?


Gruss Dennis_50300

Ich werde den Thread nur noch kurz entweihen. Aber Musik wie Skrillex und Konsorten sie produzieren und darin enthaltene Drei-Tasten-Klimpereien als Vergleichsobjekt bei jeglicher wegkomprimierter Dynamik herzunehmen, ist kein sinnvoller Ansatz ;) Außerdem klingt der Part nicht mal gut. Hier sollte man vielleicht eher mit hochwertigem Material aus Sicht des gespielen Stückes und Sample/Instrumentensicht vergleichen.

Aber nur meine Gedanken. Solltest Du mir eine Originaldatei in AIFF/WAV/FLAC zukommen lassen können und eine VBR/CBR320 höre ich mir die auch gerne mal auf meinem sämtlichen Equipment an.
 
Ich möchte diese Gelegenheit hier nutzen, um ein Bild von mir zu Posten welches optisch die Unterschiede zwischen 320Kbit/s MP3 und FLAC darlegt. Ursprungsdatei ist eine Audio-CD.

links-flac-mp3-sinus.png

Wie man sehen kann gibt es zu FLAC immer wieder Änderungen im Sinus, jeweils auf der Vertikalen als auch Horizontalen Achse. Besonders deutlich ist das bei diesem "Bruch" im Sinus, wo FLAC die Gerade darstellt und MP3 ein Rauschen generiert. Ob das nun Hörbar ist oder nicht, darüber will ich mich jetzt nicht auslassen :D
Zum archivieren würde ich 320K MP3 jedenfalls nicht verwenden.
 
Die Grafik ist recht sinnlos, du redest hier immerhin von einem komplexen akustischen Signal und keiner Einzelschwingung. Und dass es optische Unterschiede geben muss, dürfte wohl klar sein, wenn man ein verlustbehaftetes Kompressionsverfahren mit einem verlustfreien Kompressionsverfahren vergleichst, immerhin erhälst du ja auch unterschiedliche Signale. Zum eigentlichen Thema "hörbar, nicht hörbar" hast du aber nichts beigetragen, was du wenigstens selbst festgestellt hast ;)
 
Wenn man einmal FLAC gehört hat will man nicht mehr zu MP3 zurück.
Es ist einfach ein Genuß!
 
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