Ich habe leider keinen Zugriff auf die Karten von Zürs.
Aber ich kann jede Adresse abfragen.
Hier ein Link, was Zürs ist:
https://www.gdv.de/de/themen/news/-...iko-und-einschaetzung-von-umweltrisiken-11656
Ich habe kein Verständnis dafür, wenn Leute, die wie auf der Karte in dem Link in einem Flußbogen liegen, sich nicht gegen Hochwasser versichern.
Gefährdungsklasse 2 heißt, Prämie ca. 100 bis 200 Euro im Jahr. Je nach Größe vom Haus und eine etwas erhöhte Selbstbeteiligung von z.B. 2000,- € im Jahr.
Also nichts, was man nicht bezahlen könnte. Die SB tut im Schadensfall dann auch nicht wirklich weh.
So wie auf der Karte sieht es im Ahrtal auch aus.
Es ist tatsächlich so, dass alle Bürger oft das gleiche Verhalten an den Tag legen, wenn es um eine Meinung geht.
Bei Versicherungen ist es oft die Meinung, dass man keinen Hochwasserschutz braucht.
Egal wieviele schon vorher irgendwo abgesoffen sind. Man ist immer noch der Meinung, das eigene Haus trifft es nicht.
Es ist tatsächlich so, dass man hier den Leute zu Ihrem Glück schon fast verhelfen muss.
Vielleicht wäre es wirklich sinnvoll, das Ganze zum Zwang zu machen, sobald man in Zürs-Klasse 2 oder höher eingestuft wird.
2 ist in der Regel jederzeit versicherbar.
Bei 3 kommt es drauf an, wie der Hochwasserschutz vor Ort aussieht, bzw. was die letzten Jahre schon war und 4 ist nicht versicherbar.
Aber auch zu recht, wie ich finde. Wenn du weißt, dass dein Haus im Schnitt alle 10 Jahre 1x unter Wasser steht, dann kann man dort einfach nicht mehr wohnen.
Bzw. wenn man es trotzdem macht, kann man nicht von anderen Erwarten, dass sie sich am Schaden beteiligen.