Folding@Home unter Linux Mint installieren, OPENCL fehlt

Arboster

Commodore
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Hallo,

ich habe Linux Mint frisch installiert und möchte Folding@Home zum Laufen bringen.

Also das .deb Paket runtergeladen und installiert.
Dabei wurde mir angezeigt, dass noch ein Paket installiert werden muss:
Bildschirmfoto vom 2025-12-14 17-09-00.png

Diese habe ich erstmal installiert und dann F@H.

Hat soweit geklappt. Ich kann mich mit meinem F@H Account anmelden und auch meine GPU einstellen.

Dennoch bekomme ich F@H nicht zum arbeiten:
Bildschirmfoto vom 2025-12-14 17-40-43.png


"No Work"

Dann ist mir dieses hier aufgefallen:

Bildschirmfoto vom 2025-12-14 17-42-22.png


OPENCL fehlt!

Ok, und jetzt bin ich an dem Punkt wo ich Hilfe benötige.
Ich finde zu "OPENCL unter Linux Mint installieren" viele Hinweise, aber wie so oft sind die teilweise alt oder unterschiedlich.

Hier gibt es bestimmt jemanden, der mir sagen kann wie ich OPENCL korrekt installiere.

System:
Linux Mint 22.2 Cinnamon Kernel 6.14.0-37
Frisch installiert, keine weiteren Treiber von AMD oder sonstwas drauf.

Danke
Ergänzung ()

Ich habe doch noch eine Anleitung gefunden der ich vertraute;

https://forum.foldingathome.org/viewtopic.php?t=43222

Scheint jetzt zu funktionieren:
Bildschirmfoto vom 2025-12-14 18-45-57.png



Nachtrag:

So gerne ich auch von Windows 11 wegen seinem KI Kram weg möchte, aber solange Linux immer wieder bei solchen Sachen einem Steine in den Weg legt, wird das nichts.
So vieles klappt einwandfrei, aber dann immer wieder Sachen wo man Stunden verbraucht bis es läuft... oder auch nicht.
 
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Du brauchst eine OpenCL Runtime die mit deiner AMD GPU kann. Denn aktuellen stand kannst du mit clinfo anzeigen, ich nehme meist rocm-opencl (unter fedora gibt es das in den Repos) unter Mint muss man es der Beschreibung in deinem Post Update nach scheinbar selbst installieren.

In Mesa sollte rusticl aber opencl bereitstellen, ist aber recht neu keine Ahnung ob das schon in Mint drin ist. Und wenn muss man es wahrscheinlich per env variable aktivieren weil experimentell.
 
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Arboster schrieb:
So gerne ich auch von Windows 11 wegen seinem KI Kram weg möchte, aber solange Linux immer wieder bei solchen Sachen einem Steine in den Weg legt, wird das nichts.
Unvermeidliche Lernkurve. Ich nehme an, dass du (mindestens) ein halbwegs erfahrener Windows-Nutzer bist. Der Weg dahin war auch nicht immer einfach, und jetzt ist der Weg ein anderer.

Ich selbst integriere immer das offizielle ROCm-Repo von AMD, läuft gut:
Geekbench_Compute_Windows11-vs-Linunx.png
 
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Arboster schrieb:
Nachtrag:

So gerne ich auch von Windows 11 wegen seinem KI Kram weg möchte, aber solange Linux immer wieder bei solchen Sachen einem Steine in den Weg legt, wird das nichts.
So vieles klappt einwandfrei, aber dann immer wieder Sachen wo man Stunden verbraucht bis es läuft... oder auch nicht.
rarp hat es schon gesagt, aber auch mein Senf kurz dabei: Du wirfst hier etwas dir bis jetzt Unbekanntem vor, dass es dir unbekannt ist und du es erst lernen musstet im Gegensatz zu etwas, was du schon kennst. Wie soll auf dieser Basis irgendetwas, egal ob Linux oder irgendwas anderes, eine Chance haben?

Dieses Problem wird dir ja auch nicht noch einmal passieren, du hast ja jetzt dazugelernt. Das ist doch immer so, wenn man etwas neues ausprobiert. Nicht alles erklärt sich gleich von selbst. Es wurden dir auch keine Steine in den Weg gelegt, da wäre ja Absicht hinter, was völlig absurd wäre. Du hast nur nicht gewusst, was zu tun ist, jetzt weißt du's.
 
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Is klar, wenn man bei Linux ein Problem hat, ist man immer selber der Fehler.

Genau mit diesen Kommentaren verleidet ihr doch den Einsteigern in Linux die Lust darauf.
Anstatt einfach mal zu sagen: "Ja, das könnte in Linux besser gelöst sein...".

Unter Windows habe ich nur den F@H Client installiert und fertig.
Da musste ich nicht herausfinden warum der nicht funktioniert, und wie ich OpenCL installiere.
Unter Windows hätte ich auch nicht noch einen Key importieren müssen usw..

Liegt vielleicht auch an der Anwendung selber.
Wenn ich in Windows z. B. eine Anwendung installiere und der fehlt noch eine Windowskomponente, dann installiert der die ja meist selbst nach.

Es liegt nicht daran, dass Linux mir unbekannt ist (so unbekannt ist es mir ja nicht), es ist einfach unglaublich kompliziert wenn mal etwas nicht funktioniert.
Zu dem Thema OpenCl unter Linux findet man zig Anleitungen, teilweise auch veraltet.
Einfache Sachen wie Browser, Thundebird, VLC etc. aus der Anwendungsverwaltung oder per runtergeladenem Paket installieren funktioniert so wie es soll.
Aber wenn mal etwas hakt, dann muss man Sachen veranstalten die man in Windows nie muss.

Und dann darf man das auch mal erwähnen, und daher ist das was ich schrieb:

"So gerne ich auch von Windows 11 wegen seinem KI Kram weg möchte, aber solange Linux immer wieder bei solchen Sachen einem Steine in den Weg legt, wird das nichts.
So vieles klappt einwandfrei, aber dann immer wieder Sachen wo man Stunden verbraucht bis es läuft... oder auch nicht."

auch völlig richtig.
Die meisten Anwender hätten doch längst aufgegeben.

Ich werde weiterhin versuchen von Win11 auf Linux umzusteigen, aber genauso wie ich W11 kritisiere, genauso werde ich es auch bei Linux, wenn es angebracht ist.
Und das war es in diesem Fall.
 
Arboster schrieb:
Is klar, wenn man bei Linux ein Problem hat, ist man immer selber der Fehler.
Wer hat dich als Fehler bezeichnet? Da bist du der einzige. Du hast etwas nicht gewusst, weil es anders ist, als dein Gewohntes, das hat dich Lernzeit gekostet, das fandest du doof, weil du die gleichen Maßstäbe angesetzt hast wie bei etwas, das du schon kennst. Das war zwar falsch, aber woher solltst du es auch besser wissen, es war ja neu für dich. Ende der Geschichte. Mit Linux an sich hat das gar nichts zu tun, das könnte alles sein. Menschlich verständlich, aber der Frust geht in die falsche Richtung. Viel wichtiger ist doch, dass du jetzt besser bescheid weißt. Dass an der Situation weder Windows noch Linux beteiligt sind, sondern in beiden Fällen AMD für die Lieferung der OpenCL libraries zuständig ist, lassen wir hier mal beiseite.
 
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