ForceWare Treiber soll Video-Dekodierung aktivieren

12.51

Cadet 4th Year
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Hallo ich habe vor kurzen auf Golem.de gelesen das am 8. November ein neuer ForceWare Treiber erscheinen soll der die Video-Dekodierung bei GeForce 6 Grafikkarten aktivieren soll. Allerdings werden keine weiteren Informationen zum ForceWare bekannt gegeben. Mich würde nun interressieren ob jemand die Versionsnummer kennt und ob dieser auch schon auf diversen Seiten zum Download angeboten wird?

Endlich mal ein neuer offizieller ForceWare Treiber, hat ja auch lange gedauert!

MfG
12.51
 
Wenn man den Spekulationen Glauben schenken darf, zeichnet sich die Version 70.4x als nächste Offizielle ab.

Man lese hierzu außer im CB-Forum auch mal in den Foren von Guru3d oder 3DCenter nach.

Der letzte geleakte Beta-Treiber war der 70.41, die News dazu gab's ja auf Computerbase schon.

Ob mit einem Treiber allerdings auch der beim NV40 nicht funktionierende Dekoder wieder Flügel bekommt, scheint mir mehr als suspekt...

Gruß,

Steini
 
Hallo


Hab dazu mal eine frage?

hat man dan nicht das recht die Karte wieder zurückzugeben?

Weil das ist doch so als kauft man sich einen BMW wo die elektiek fehlt.

das darf doch nicht sein oder?

gruß kling
 
Ja schwierig zu sagen, es wurde versprochen geht jetzt aber nicht, du hättest ein recht auf wandlung, da diese aber nicht möglich ist, müßte man dir das geld wieder geben oder ein vergleichbares produkt anbieten. ich persönlich brauch das nicht, daher isses nicht so schlimm, aber wer die karte gerade deswegen gekauft hat, der ist sicher ziemlich sauer.

PS: Vor ein paar Tagen kam die Meldung, das wegen einem Architekturfehler im Chip, die HardwareVideo...nicht aktivierbar sein wird. Bei den 6600 Chips soll es jedoch gehn.
 
Zuletzt bearbeitet:
also laut Statement von nvidia :

Nvidia hat für das Flaggschiff Geforce 6800 Probleme mit der Video-Engine bestätigt. Der Grafikchip entlastet bei HDTV-Videos im MPEG-2- oder im WMV9-Format die CPU nur 10 bis 20 Prozent und liegt damit deutlich hinter den Mittelklasse- und Low-Cost-Chips Geforce 6600 und Geforce 6200. Nvidia räumt ein, dass bei der Geforce 6800 eine erste Version der Video-Engine integriert ist. Hingegen wurde bei der 6600- und 6200-Serie bereits die zweite Version eingesetzt, die bis zu 60 Prozent der Dekodierarbeit dem Prozessor abnimmt. In einem Statement ist Nvidia jedoch zuversichtlich, die Dekodierung bei Geforce-6800-Grafikkarten mit einem kommenden Update der Forceware und dem Nvidia DVD Decoder zu verbessern.


Quelle: PCG (peinlich)

Nun bin ich ein wenig verwirrt, einige sagen das es deaktiviert war und durch treiber aktiviert wird, und jetzt das es 20 % nur den CPU entlastet und durch treiber ein wenig mehr noch rausgeholt werden kann
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi

so hab mal meinen lieferanten nordpc. mal eine email geschrieben.

mal sehen was er dazu sagt.

gruß kling
 
Video-Engine von Nvidias GeForce 6800 macht Ärger [Update]

Nvidia bestätigt Probleme mit der Video-Engine im Flaggschiff GeForce 6800. Die Mittelklasse- und Low-Cost-Chips GeForce 6600 und GeForce 6200 seien nicht betroffen. Der im Frühjahr eingeführte Grafikchip GeForce 6800 (NV40) sollte mit seiner programmierbaren Video-Engine nicht nur die Wiedergabe von DVDs und HDTV-Video unterstützen, sondern den Rechner auch bei der Encodierung von Videomaterial in diese Formate entlasten.

Nun räumt Nvidia ein, dass der Grafikchip etwa bei der Wiedergabe von HDTV-Videos im MPEG-2- oder im WMV9-Format (H.264) entgegen den Ankündigungen nur 10 bis 20 Prozent der Dekoder-Arbeit übernimmt und damit nicht mehr leistet als die Vorgänger-Generation GeForce FX. Die HDTV-Wiedergabe im MPEG-2-Format inklusive Motion Adaptive Deinterlacing sowie die normale Standard-Definition-MPEG-2-Encoderfunktion soll dagegen wie geplant arbeiten. "Der NV40 enthält die erste Generation unserer Video-Engine. In den GeForce 6600- und 6200-Chips haben wir bereits eine verbesserte Version integriert, die rund 60 Prozent der Dekoder-Arbeit übernimmt", erklärte ein Firmensprecher. Man sei aber zuversichtlich, dass auch der 6800er-Chip mit zukünftigen Treiber-Versionen leistungsfähiger sei.

Dies steht allerdings im Widerspruch zu einem Forum-Beitrag auf NVnews, in dem eine Nvidia-Mitarbeiterin mit den Worten zitiert wird, dass die Video-Engine im GeForce 6800 auf Grund von Hardware-Problemen nie funktionieren wird. Für den 8. November kündigt Nvidia aber immerhin einen Treiber mit weiteren Video-Funktionen an (video package), zu denen vor allem Qualitäts-verbessernde Features wie Inverse Telecine (3:2 Pulldown) gehören. (Manfred Bertuch) / (jk/c't)

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/52632
 
@Grequaid: Es ist eine Sache der Treibers, die Hardwarefunktionen zur Videobeschleunigung z.B. per DirectX DXVA den Anwendungen zur Verfügung zu stellen, es ist Aufgabe der Anwendungen dies auch zu nutzen. NVDVD macht es, PowerDVD macht es, WinDVD macht es, aber WMP und viele andere Player machen es nicht. Was ist also daran falsch, daß NVidia einen Software-DVD-Player verkauft, der vornehmlich genau das macht?
 
In einem Statement ist Nvidia jedoch zuversichtlich, die Dekodierung bei Geforce-6800-Grafikkarten mit einem kommenden Update der Forceware und dem Nvidia DVD Decoder zu verbessern.

@Rika

Besitze ja schon WinDVD, werde mir den Nvidia DVD Decoder keines falls kaufen. Im Quote steht das durch den Treiber und dem Nvidia DVD Decoder die Dekodierung verbessert werden soll. Wenn also der Nvidia DVD Decoder entscheident besser den CPU als zB. WinDVD oder Power DVD entlasstet, wäre es meiner Meinung nur fair, wenn die Kunden die eine 6800 besitzen den Decoder kostenlos bekommen.
 
Im NV40 steckt der Hardware-Dekoder als programmierbare Video-Engine. Diese hat "einen Hau weg", bildlich gesprochen. Da kann allenfalls ein BIOS noch ein wenig mehr Leistung aus der flügellahmen Sache holen. Aber auf keinen Fall ein Treiber oder eine wie auch immer geartete und darauf speziell abgestimmte Software wie z.B. der NVDVD-Dekoder.

Ob und wie nVidia darauf reagieren wird, bleibt abzuwarten. Aber das Thema ist bei nVidia ein in abgewandelter Form immer wiederkehrendes: Erinnert sich noch jemand an die FX5800 (FX = Föhn Xtreme)? Gab's auch keinen Umtausch, Ersatz oder Wandel... ;)

Ich bleibe noch ein wenig bei meiner 5900XT und warte mal ab, bis sich die Lage entspannt oder bessert. Dann kostet die 6800GT auch weniger als momentan und man weiß auf jeden Fall, "was" man sich da gegebenenfalls kauft.

Gruß,

Steini
 
Grequaid schrieb:
@Rika

Besitze ja schon WinDVD, werde mir den Nvidia DVD Decoder keines falls kaufen. Im Quote steht das durch den Treiber und dem Nvidia DVD Decoder die Dekodierung verbessert werden soll. Wenn also der Nvidia DVD Decoder entscheident besser den CPU als zB. WinDVD oder Power DVD entlasstet, wäre es meiner Meinung nur fair, wenn die Kunden die eine 6800 besitzen den Decoder kostenlos bekommen.


Vielleicht sollten in diesem Falle WinDVD oder PowerDVD mal ihre Decoder ueberarbeiten und dir kostenlos zur Verfuegung stellen. Immerhin hast du die ja schon einmal bezahlt.
 
Steini schrieb:
Im NV40 steckt der Hardware-Dekoder als programmierbare Video-Engine. Diese hat "einen Hau weg", bildlich gesprochen. Da kann allenfalls ein BIOS noch ein wenig mehr Leistung aus der flügellahmen Sache holen. Aber auf keinen Fall ein Treiber oder eine wie auch immer geartete und darauf speziell abgestimmte Software wie z.B. der NVDVD-Dekoder.

Leider falsch.
Wenn, dann kann nur der Treiber bzw. Decoder das ganze richten, das BIOS garantiert nicht.
 
was mich mal interessieren würde:

wie hat nvidia denn selber ihre videochips getestet, wenn nicht mit einem treiber....

warum also wurde diese funktion nicht von anfang an in die treiber implementiert?


nvidia wird doch nicht etwa eine video hardwaredekodierung versprochen haben, ohne diese vorher zu testen.....?
 
@nobody: Im Prinzip muss man zwei große Klassen unterscheiden: die Chips bis ab NV30 haben einen hardwaremäßigen Deinterlacer, aber sonst genau die gleichen Funktionen wie alle vorherigen Chips. Beides wird aber von *DVD unterstützt, also sollte es mich doch arg wundern wenn da NVDVD noch irgendwas an Leistung rausholen sollte.

@milka1: Wie kommst du darauf?
 
Rika schrieb:
@nobody: Im Prinzip muss man zwei große Klassen unterscheiden: die Chips bis ab NV30 haben einen hardwaremäßigen Deinterlacer, aber sonst genau die gleichen Funktionen wie alle vorherigen Chips. Beides wird aber von *DVD unterstützt, also sollte es mich doch arg wundern wenn da NVDVD noch irgendwas an Leistung rausholen sollte.

Der Unterschied liegt meines Wissens nach darin, dass NVDVD (wahlweise) die DXVA Video-Beschleunigungsfunktionen nutzt, von WinDVD oder PowerDVD glaube ich das nicht (zumindest habe ich mal keinen direkten Hinweis in diesen Programmen darauf gefunden).

DXVA Beschleuning mittels NVDVD decoder funktioniert uebrigens auf allen Grafikchips, die DXVA unterstuetzen, also auch mit Radeons (und das sogar recht gut).
 
Schau dir doch mal die Logs von WinDVD und PowerDVD an, dort steht ganz eindeutig daß sie DXVA erkennen und nutzen.
 
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