HappyMutant
Fleet Admiral
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@eigerhar: Und die Taliban sind einfach hinter dem Ofen hervor gesprungen? Die haben sich ebenfalls aus den Mudschaheddin rekrutiert. Das ist und war ein Machtkampf um das Land, in dessen Folge ein nicht mehr zu kontrollierender Freiraum entstanden ist, eben für diese radikalen Taliban, aber genauso für Terroristen die im Namen dieser Lehre agieren. Und die Mudschaheddin kämpfen ebenfalls im Namen Gottes. Den heilige Krieg haben die Taliban dann nach der Vertreibung der Russen nur eben nicht beendet, sondern sich genommen was sie brauchten.
Die Mudschaheddin/Taliban hatten ihre Waffen ohnehin schon von den Amerikanern. Die Unterstützung einer Teilgruppe wäre der gleiche Fehler wie man ihn u.a. schon zur Vertreibung der Sowjets begangen hat. Man rüstet eine Gruppe solange auf, bis sie die vermeintlich schlimmeren Widersacher vernichten. Leider wurde dann regelmäßig diese Waffen gegen das eigene und fremde Völker wiederverwendet. Sei es nun Iran, Irak oder eben Pakistan/Afghanistan. Nachdem man jahrelang die Region destabilisiert hat, musste man sich fragen lassen, ob das Problem immer so weitergegeben werden kann.
Ich sehe es zwar ebenfalls so, dass sich die Bundeswehr nicht an Kampfeinsätzen beteiligten sollte. Denn das ist und war nicht ihre Aufgabe und die Bundesrepublik, so wie die Nato hat dort nie etwas zu tun gehabt. Es liegt nicht in ihrem Aufgabenreich und liegt auch nicht in ihrer Verantwortung. Aber die Gründe für diesen Kriege und die Lösung sind vielschichtig. Und ob nach Jahrzehnten Bürgerkrieg und einer radikal-islamischen Terrorherrschaft (die ja ebenfalls nie stabil war), es wirklich eine Bestrafung ist für den größten Teil der Bevölkerung wage ich schlicht zu bezweifeln. Kaputt machen konnte man eh nicht mehr viel.
Das die Deutschen im Norden Ruhe haben, liegt vorallem an den Stämmen die dort herrschen. Diese verteidigen ihren Machtanspruch schon gegen die Taliban und diese hatten dort prinzipiell nie eine größere Anhängerschaft. Weiterhin sind die Rückzugsgebiete der Taliban im Süden und in Pakistan. Das es dort also zu Gefechten kommt, verwundert nicht. Das soll ja nicht dem demokratischen Aufbau im Wege stehen, aber der wird schwierig, wenn der Gegner dies ebenfalls so recht nicht einsehen will mit dem Aufbau und der Demokratisierung und auch schießt. Du stellst es ja gerade so hin, als ob die Amerikaner willkürlich Zivilisten erschießen. Es ist auch die Frage, ob die Deutschen so in Ruhe aufbauen könnten, wenn sie tatsächlich von Taliban etc. angegriffen werden würden.
Die Mudschaheddin/Taliban hatten ihre Waffen ohnehin schon von den Amerikanern. Die Unterstützung einer Teilgruppe wäre der gleiche Fehler wie man ihn u.a. schon zur Vertreibung der Sowjets begangen hat. Man rüstet eine Gruppe solange auf, bis sie die vermeintlich schlimmeren Widersacher vernichten. Leider wurde dann regelmäßig diese Waffen gegen das eigene und fremde Völker wiederverwendet. Sei es nun Iran, Irak oder eben Pakistan/Afghanistan. Nachdem man jahrelang die Region destabilisiert hat, musste man sich fragen lassen, ob das Problem immer so weitergegeben werden kann.
Ich sehe es zwar ebenfalls so, dass sich die Bundeswehr nicht an Kampfeinsätzen beteiligten sollte. Denn das ist und war nicht ihre Aufgabe und die Bundesrepublik, so wie die Nato hat dort nie etwas zu tun gehabt. Es liegt nicht in ihrem Aufgabenreich und liegt auch nicht in ihrer Verantwortung. Aber die Gründe für diesen Kriege und die Lösung sind vielschichtig. Und ob nach Jahrzehnten Bürgerkrieg und einer radikal-islamischen Terrorherrschaft (die ja ebenfalls nie stabil war), es wirklich eine Bestrafung ist für den größten Teil der Bevölkerung wage ich schlicht zu bezweifeln. Kaputt machen konnte man eh nicht mehr viel.
Das die Deutschen im Norden Ruhe haben, liegt vorallem an den Stämmen die dort herrschen. Diese verteidigen ihren Machtanspruch schon gegen die Taliban und diese hatten dort prinzipiell nie eine größere Anhängerschaft. Weiterhin sind die Rückzugsgebiete der Taliban im Süden und in Pakistan. Das es dort also zu Gefechten kommt, verwundert nicht. Das soll ja nicht dem demokratischen Aufbau im Wege stehen, aber der wird schwierig, wenn der Gegner dies ebenfalls so recht nicht einsehen will mit dem Aufbau und der Demokratisierung und auch schießt. Du stellst es ja gerade so hin, als ob die Amerikaner willkürlich Zivilisten erschießen. Es ist auch die Frage, ob die Deutschen so in Ruhe aufbauen könnten, wenn sie tatsächlich von Taliban etc. angegriffen werden würden.
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