Foto- (aufwendig) und Office-PC selber erneuern

rob70

Cadet 4th Year
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[Bitte fülle den folgenden Fragebogen unbedingt vollständig aus, damit andere Nutzer dir effizient helfen können. Danke! :)]


1. Möchtest du mit dem PC spielen? NEIN

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?


Ja, Bildbearbeitung, auch viele Panoramen, Lightroom, Photoshop, CaptureOne tw. alles gleichzeitig und viele weitere Programme.
Ich habe z.B. die drei Fotoprogramme offen, dazu Word, Excel, OneNote, 3 Browser ,...

3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?

Ja, leise wäre gut.

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt? (Bitte mit Link zum Hersteller oder Preisvergleich!)

Einen großen 4K-Monitor mit DisplayPort. Hersteller BenQ

5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)
  • Prozessor (CPU): core i5 3750K
  • Arbeitsspeicher (RAM): 16GB
  • Mainboard: Gigabyte Z77X UD3H
  • Netzteil: Bequiet StraightPower 400W
  • Gehäuse: Antec
  • Grafikkarte: Geforce GTX 750 Ti
  • HDD / SSD: 3x2TB WD + 1x512GB SSD Samsung

6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

angemessen (habe kein Limit, werde aber nur Sinvolles kaufen).

7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?

Im Sommer, eilt nicht.

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?
Selbst zusammenbauen.


Hallo liebes Forum,

ich habe meine letzten PCs immer selbst zusammengestellt und bin gut damit gefahren. Mit meinem aktuellen PC bin ich eigentlich noch zufrieden, jedoch stört mich aktuell oft das Warten auf das Rendern meiner Panorama-Fotos mit Lightroom.
Der PC wird sehr vielseitig genutzt und hat oft auch viele Programme gleichzeitig geöffnet, darunter auch solche Speicherfresser wie Photoshop, Lightroom und CaptureOne, dazu Excel, Word, 3 Browser, Email, OneNote, etc.
Da ist es mit einem etwas älteren PC wohl nicht anders zu erwarten.
Ich brauche reichlich Festplattenspeicher, wegen eines immer größer werdenden Fotoarchivs. ICH SPIELE KEINE SPIELE.

Daten jetziger PC: Gigabyte Z77X UD3H Mainboard, 16GB Speicher, 512 GB SSD Samsung, 3 Festplatten a 2TB, WD, CPU: Core i5 3750K, Grafik: Geforce GTX 750 Ti (siehe oben)
3 große Lüfter, Towerkühler, Power: BeQuiet StraightPower, BQT 400W, 4K Display, Creative X-Fi Elite-Pro

Der PC ist schon etwas in die Jahre gekommen. Ich habe gerade nachgesehen, erste Artikel zu meinem Mainboard sind von 2012. Ich vermute, ich habe in 2013 zusammengeschraubt.

Im Prinzip will ich das gleiche wieder, nur in aktuell, mit etwas Reserve für die Zukunft. Was ich von meinem neuen PC erhoffe: Schneller, wieder etwas leiser (die Lüfter sind auch schon alt), unter den Voraussetzungen trotzdem MÖGLICHST SPARSAM.
Preis-Leistung: möglichst optimal (also kein High-End - das wird eh nicht nötig sein).

Nun meine Frage: Spricht etwas dagegen, dass ich weiternutze...?
  • Gehäuse (Standard-PC für Eigenbau)
  • Netzteil (wenn die Komponenten sparsamer werden, müsste das doch noch passen?)
  • Towerkühler
-SSD (ca. 3 Jahre alt)
-Soundkarte (die ist wirklich alt - gehört wohl eher eingemottet, oder??)

Darüber hinaus, leider habe ich überhaupt nicht den PC Markt verfolgt. Ich habe also gar keine Ahnung, was gut ist.

Neu werden dann vermutlich (evtl. zusätzlich das oben nachgefragte):
  • CPU
  • Mainboard
  • 32GB Arbeitsspeicher
  • Festplatten (wegen des Alters zur Sicherheit)
  • Grafikkarte (evtl. reicht ja auch Onboard-Grafik bzw. in die CPU integriert?)

Alle Empfehlungen und Tipps nehme ich dankbar auf und recherchiere dann davon ausgehend noch ein bisschen, es sei denn alle Experten, die mir antworten sind sich einig.

VG, Rob
 
rob70 schrieb:
Im Sommer, eilt nicht.
Du solltest frühestens 2-3 Wochen vor dem Kauf eine Beratung eröffnen. Davor macht es aufgrund dem Release neuer Hardware und der Preisschwankungen schlicht keinen Sinn. Renoir auf AM4 wäre zb für dich sehr interessant, kommt im Juli. Das sind bis zu 8-Kerne mit integrierter Grafik auf Zen2 Basis und nebenbei extrem effizient.
Wenn man noch mehr Leistung braucht, dann den 3900X auf einem entsprechenden Board mit schnellen RAM kombinieren. Der könnte aber aufgrund des Refresh im Sommer im Preis sinken.
Zen2 ist insbesondere bei Bildbearbeitung die leistungsfähigste Architektur auf dem Markt, du solltest dich also hin zu AM4 orientieren.
 
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Sinn macht die Kaufberatung erst, wenn du punktgenau kaufst.

So viel vorab:
Altes Netzteil keinesfalls, das kommt mit den schnellen Lastschwankungen moderner System nicht klar.
Gehäuse: ja, wenn der Formfaktor, also ATX stimmt.
Kühler: nur wenn, es für moderen Prozzis/Boards auch einen Montagesatz gibt. Bitte klären, was du genau hast und informieren. Falls nein: Auch das nue.

Den Rest kurzfristig vorm Kauf.
 
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Wann im Sommer? Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer? ;)

Ansonsten schau in mein Sysprofile, der PC ist u. a. für Fotobearbeitung gedacht, als kleine Orientierungshilfe. Eine GTX 1650 als Grafikkarte reicht aus, es muss keine RTX 2080 sein.

Ich vermute aber mal, dass deine Fotos alle auf der HDD liegen oder? Fehler! Die zu bearbeitenden Fotos gehören auf eine SSD! Ein sparsamer Aufrüstetipp:
Crucial MX500 mit 2 TB.

 
Bildbearbeitung ist eher Multicorelastig, da bist du mit AMD gut bedient. Wenn du noch etwas Zeit hast ist der Tipp die 4000-er Serie abzuwarten gar nicht schlecht. Ob du CUDA/OpenCL nutzt weiß ich nicht, aber tendenziell dann wohl eher zu NVIDIA greifen, sofern es eine externe Grafikkarte werden soll. Achte darauf das die Grafikkarte min. 8GB Grafikspeicher hat, alles andere ist nicht mehr zeitgemäß und die Bildbearbeitung im RAW dankt es dir. Soundkarte würde ich abwarten, die onboard-soundkarten sind heutzutage eigentlich nicht so schlecht, kommt aber auch aufs mainboard an. Das 400 Watt Netzteil ist bei einer externen Garfikkarte aber ziemlich auf Kante genäht, da wird etwas größeres fällig (500-650 Watt).
 
ghecko schrieb:
Du solltest frühestens 2-3 Wochen vor dem Kauf eine Beratung eröffnen. Davor macht es aufgrund dem Release neuer Hardware und der Preisschwankungen schlicht keinen Sinn. Renoir auf AM4 wäre zb für dich sehr interessant, kommt im Juli. Das sind bis zu 8-Kerne mit integrierter Grafik auf Zen2 Basis und nebenbei extrem effizient.
Wenn man noch mehr Leistung braucht, dann den 3900X auf einem entsprechenden Board mit schnellen RAM kombinieren. Der könnte aber aufgrund des Refresh im Sommer im Preis sinken.
Zen2 ist insbesondere bei Bildbearbeitung die leistungsfähigste Architektur auf dem Markt, du solltest dich also hin zu AM4 orientieren.

Vielen Dank für die Tipps. Effizient, 8 Kerne integrierte Grafik, das klingt schon mal sehr gut, vorausgesetzt, es bedeutet, dass ich einen ordentlichen Schub in der Leistungsfähigkeit spüre, was ich vermuten würde.

Schneller RAM kann doch eigentlich nie schaden, oder?

Ich werde mal meine Fühler nach einer Renoir CPU ausstrecken und mir AM4 ansehen. Nochmals Danke.
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dr_lupus_ schrieb:
Sinn macht die Kaufberatung erst, wenn du punktgenau kaufst.

So viel vorab:
Altes Netzteil keinesfalls, das kommt mit den schnellen Lastschwankungen moderner System nicht klar.

ok, danke, das hätte ich nicht erwartet.

dr_lupus_ schrieb:
Gehäuse: ja, wenn der Formfaktor, also ATX stimmt.
Kühler: nur wenn, es für moderen Prozzis/Boards auch einen Montagesatz gibt. Bitte klären, was du genau hast und informieren. Falls nein: Auch das nue.

Den Rest kurzfristig vorm Kauf.

ATX passt. D.h. zumindest das Gehäuse kann evtl. noch verwendet werden. Der Towerkühler wird mein Budget nicht allein sprengen. Ein passender neuer ist wohl sinnvoll.
Gestern habe ich irgendwo gelesen, dass einige Prozessoren eine Kühllösung gleich mitbringen. Taugt die was?

Danke für die Hilfe.
Ergänzung ()

Darklordx schrieb:
Wann im Sommer? Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer? ;)

Ansonsten schau in mein Sysprofile, der PC ist u. a. für Fotobearbeitung gedacht, als kleine Orientierungshilfe. Eine GTX 1650 als Grafikkarte reicht aus, es muss keine RTX 2080 sein.

Ich vermute aber mal, dass deine Fotos alle auf der HDD liegen oder? Fehler! Die zu bearbeitenden Fotos gehören auf eine SSD! Ein sparsamer Aufrüstetipp:
Crucial MX500 mit 2 TB.

Ich werde mir Dein Sysprofile mal ansehen, danke. Mit einem Ryzen brauche ich evtl. gar keine extra Grafikkarte, oder? Wie ist da Deine Meinung?
Ergänzung ()

alteseisen schrieb:
Bildbearbeitung ist eher Multicorelastig, da bist du mit AMD gut bedient. Wenn du noch etwas Zeit hast ist der Tipp die 4000-er Serie abzuwarten gar nicht schlecht. Ob du CUDA/OpenCL nutzt weiß ich nicht, aber tendenziell dann wohl eher zu NVIDIA greifen, sofern es eine externe Grafikkarte werden soll. Achte darauf das die Grafikkarte min. 8GB Grafikspeicher hat, alles andere ist nicht mehr zeitgemäß und die Bildbearbeitung im RAW dankt es dir. Soundkarte würde ich abwarten, die onboard-soundkarten sind heutzutage eigentlich nicht so schlecht, kommt aber auch aufs mainboard an. Das 400 Watt Netzteil ist bei einer externen Garfikkarte aber ziemlich auf Kante genäht, da wird etwas größeres fällig (500-650 Watt).

Danke auch Dir für die Hilfe. Deine Meinung ist also, dass eine extra Grafikkarte eher notwendig ist, oder? Ich nehme nicht an, dass integrierte Grafik 8GB Speicher hat.
Mit der relativ knappen Dimensionierung des Netzteils bin ich eigentlich sehr gut gefahren. Keinerlei Probleme whatsoever. Ich hätte generell eher erwartet, dass der neue PC nicht mehr schluckt sondern weniger, besonders, wenn ich z.B. auf eine Grafikkarte verzichten kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die integrierte Grafikkarte nimmt sich den Speicher vom Arbeitsspeicher.

Hier die Mindestanforderungen für Lightroom (Photoshop ist da auch zu finden). Da werden 4 GB Grafikkartenspeicher ab 4K Monitoren empfohlen. Aber 8 GB schaden nicht. Habe ja einen 4K Monitor. Wenn du mit geringerer Auflösung unterwegs bist, sind 4GB Grafikkartenspeicher ausreichend.

Lightroom_8GB.jpg

Hier mal ein Screenshot, wenn Lightroom im Entwicklermodus ist. 3700x mit 32 GB Arbeitsspeicher.

Ein AMD Ryzen 5 3400G nimmt sich, je nach Bioseinstellung, bis zu 16 GB, nur mal als Beispiel. Aber der Speicher einer Grafikkarte ist schneller als der normale Arbeitsspeicher. Und wenn du im Bios 16Gb dem Grafikchip zuteilst, hast du für Programme nur noch 16 GB von 32 GB zur Verfügung.

Du musst auch bedenken: Die preiswerteste NVIDIA Grafikkarte, eine RTX2060 mit 8GB kostet mehr als das doppelte einer GTX 1650 und der Vorteil wiegt den Preisunterschied mit Sicherheit nicht auf.

Ich habe meine RTX 2080 ja auch zum spielen und nicht wegen Bildbearbeitung drin. DAS wäre der totale Overkill. 🤯😉

Ein Kompromis wäre ein MSI GeForce GTX 1660 Ventus XS 6G OC, aber auch die kostet mehr, als dass der Leistungsgewinn den Mehrpreis aufwiegt.
 
Darklordx schrieb:
Die integrierte Grafikkarte nimmt sich den Speicher vom Arbeitsspeicher.

Hier die Mindestanforderungen für Lightroom (Photoshop ist da auch zu finden). Da werden 4 GB Grafikkartenspeicher ab 4K Monitoren empfohlen. Aber 8 GB schaden nicht. Habe ja einen 4K Monitor. Wenn du mit geringerer Auflösung unterwegs bist, sind 4GB Grafikkartenspeicher ausreichend.

Anhang anzeigen 924166

Hier mal ein Screenshot, wenn Lightroom im Entwicklermodus ist. 3700x mit 32 GB Arbeitsspeicher.

Ein AMD Ryzen 5 3400G nimmt sich, je nach Bioseinstellung, bis zu 16 GB, nur mal als Beispiel. Aber der Speicher einer Grafikkarte ist schneller als der normale Arbeitsspeicher. Und wenn du im Bios 16Gb dem Grafikchip zuteilst, hast du für Programme nur noch 16 GB von 32 GB zur Verfügung.

Du musst auch bedenken: Die preiswerteste NVIDIA Grafikkarte, eine RTX2060 mit 8GB kostet mehr als das doppelte einer GTX 1650 und der Vorteil wiegt den Preisunterschied mit Sicherheit nicht auf.

Ich habe meine RTX 2080 ja auch zum spielen und nicht wegen Bildbearbeitung drin. DAS wäre der totale Overkill. 🤯😉

Ein Kompromis wäre ein MSI GeForce GTX 1660 Ventus XS 6G OC, aber auch die kostet mehr, als dass der Leistungsgewinn den Mehrpreis aufwiegt.

Danke erneut für die Hinweise. Ja, ich habe einen 4K Monitor.

Ich kapiere Deine Ausführungen nicht so ganz (liegt, wie gesagt daran, dass ich mich gar nicht mehr auskenne):
Daher noch ein paar Fragen:

Wenn Onboard-Grafik, dann wären 64 GB Speicher nötig (oder macht das eh keinen Sinn?).
Grafikkarten generell von Nvidia?
Was für einen Anschluss haben Grafikkarten aktuell (bzw. zukünftig)?
Die genannten Grafikkarten (RTX2060 mit 8GB, GTX 1650) haben alle eine riesen Kühllösung drauf. Haben die so viel Abwärme? Das bin ich von meiner aktuellen Karte nicht gewöhnt. Generell hätte ich gerne leise, sparsame Teile und verzichte (im Rahmen) dafür auch auf etwas Leistung. Was wäre dahingehend die Vernunftlösung (Preis ist weniger wichtig als niedriger Stromverbrauch und Abwärme), die mich aber immer noch zufriedenstellt?
 
Ja, diese Karten haben so große Lüfter, aber die sind im Spielbetrieb nötig. Für etwas Bildbearbeitung bräuchte man die eigentlich nicht, aber da muss man halt durch. Aber die meisten Lüfter der Grafikkarten drehen auch erst los, wenn es richtig heiß her geht. Die Lüfter meiner 2080 drehen wirklich erst los, wenn ich ein entsprechend forderndes Spiel lade. Bei der Bildbearbeitung mit Lightroom und Co drehen die nicht und so ist die Grafikkarte schlicht und ergreifend nicht zu hören.

Die Vernunftlösung ist mit der GTX 1650 zu arbeiten. Wobei ich nicht an die AMD Karten gedacht habe.

picardFacePalm.jpg

Mit einer RX 570 und 8 GB Vram bist du mit dieser Karte gut bedient. Es kommt nicht auf eine bestimmtes Modell an, aber den Unterschied zu stärkeren GPUs wirst du wohl nicht im realen Betrieb spüren.

Wie gesagt: Solange du nicht spielst, werden Grafikkarten selten heiß und laut und verbraten keine Unmengen von Strom. Ein gutes 500 Watt Netzteil sollte es aber schon sein. Gerade beim STart vom PC ziehen die Grafikkarten kurzzeitig einen hohen Strompeak und die Lüfter drehen voll auf, aber das sind wenige Sekunden. Dennoch kann ein zu schwaches Netzteil Probleme bereiten.
 
Darklordx schrieb:
Ja, diese Karten haben so große Lüfter, aber die sind im Spielbetrieb nötig. Für etwas Bildbearbeitung bräuchte man die eigentlich nicht, aber da muss man halt durch. Aber die meisten Lüfter der Grafikkarten drehen auch erst los, wenn es richtig heiß her geht. Die Lüfter meiner 2080 drehen wirklich erst los, wenn ich ein entsprechend forderndes Spiel lade. Bei der Bildbearbeitung mit Lightroom und Co drehen die nicht und so ist die Grafikkarte schlicht und ergreifend nicht zu hören.

Die Vernunftlösung ist mit der GTX 1650 zu arbeiten. Wobei ich nicht an die AMD Karten gedacht habe.

Anhang anzeigen 924346

Mit einer RX 570 und 8 GB Vram bist du mit dieser Karte gut bedient. Es kommt nicht auf eine bestimmtes Modell an, aber den Unterschied zu stärkeren GPUs wirst du wohl nicht im realen Betrieb spüren.

Wie gesagt: Solange du nicht spielst, werden Grafikkarten selten heiß und laut und verbraten keine Unmengen von Strom. Ein gutes 500 Watt Netzteil sollte es aber schon sein. Gerade beim STart vom PC ziehen die Grafikkarten kurzzeitig einen hohen Strompeak und die Lüfter drehen voll auf, aber das sind wenige Sekunden. Dennoch kann ein zu schwaches Netzteil Probleme bereiten.

Danke für die aktualisierten Infos. VG
 
Ich hoffe, ich kann nun nach 3 Wochen immer noch Fragen stellen.

Es scheint ja nun, dass die Ryzen 4000 Desktop CPUs erst später kommen (die ohne Grafik sowieso erst 2021), stimmts? Ich könnte zur Not noch so lange warten. Allerdings kann man auf diese Art ohnehin immer warten :-).

Nun denke ich daran, ob ich evtl. auf den angekündigten Ryzen 4700G warte (oder ein System mit Ryzen 3600 baue).
Zumindest was den Energiebedarf angeht, sollte der PC mit dem 4700G ohne extra Grafik wohl am "schlanksten" aufgestellt sein. Kann die interne Grafik überhaupt UHD (nicht zum Spielen - das ist mir ja egal)?

Nachdem mir ja hier schon erklärt wurde, dass der Grafikkern dann auf den Arbeitsspeicher zugreift, frage ich mich, wie viel Performance ich verliere im Vergleich zu einem möglicherweise kommenden Ryzen 4600 (ohne Grafik) zusammen mit einer Mittelklasse-Grafikkarte mit 8GB (z.B.mit einer RX 5500 XT).

Zudem: Wie viel RAM wäre einzuplanen?

Ich habe aktuell echte Engpässe mit 16GB. Ich muss dazu sagen, dass ich stets 2 Browser offen habe mit je ca. 50 offenen Tabs. Wenn ich dann noch LR und Photoshop aufhabe, wird's ganz eng. Dann lahmt schon mal das ganze System. Aktuell habe ich aber noch eine extra Grafikkarte.

Ich würde nun vermuten, dass ich sogar 64 GB brauche, um mit all meinen offenen Programmen inklusive LR und PS flüssig zu arbeiten.

Worauf ich noch gestoßen bin, sind die neuen SSDs, die man per PCIe anschließt. Lohnt sich das?

Ich denke, ich würde mir gegebenenfalls eine solche leisten und dazu als "Datengrab" für die Fotos noch zwei große Festplatten.
 
rob70 schrieb:
Kann die interne Grafik überhaupt UHD (nicht zum Spielen - das ist mir ja egal)?
Mehrfach sogar.
rob70 schrieb:
Zudem: Wie viel RAM wäre einzuplanen?
Wenn es nur um Bildbearbeitung geht reichen oft 16GB, wenn man viel gleichzeitig offen hat sollte man 32GB einplanen. 64GB sind bei dir Overkill. Ich bin Poweruser mit 400 Browsertabs und komme gut mit 32GB klar. Mir würden sogar 20 reichen.
rob70 schrieb:
Nachdem mir ja hier schon erklärt wurde, dass der Grafikkern dann auf den Arbeitsspeicher zugreift, frage ich mich, wie viel Performance ich verliere im Vergleich zu einem möglicherweise kommenden Ryzen 4600 (ohne Grafik) zusammen mit einer Mittelklasse-Grafikkarte mit 8GB (z.B.mit einer RX 5500 XT).
Ohne Benchmarks kann dir keiner sagen, wie sich ein 8/16?-Kern Zen2 Renoir gegen einen 6/12 Zen3 schlägt...
Oder gegen eine RX5500XT. Die wird natürlich mehrfach stärker sein als die Renoir-Grafik, nur nützt das dir persönlich nichts solange du keinen Spiele spielst, Programme mit OpenCL beschleunigst oder 3D-Programme benutzt.
rob70 schrieb:
Worauf ich noch gestoßen bin, sind die neuen SSDs, die man per PCIe anschließt. Lohnt sich das?
Kommt drauf an. Die meisten User haben davon nix. Wenn deine Bilddatenbank auf einer drauf ist, geht das Laden in LR sicher schneller als von einer regulären SSD, wenn der Prozessor nicht bereits limitiert. Aber eigentlich lohnen sich für diesen Zweck erst die teureren ab 170€, da gibt es fast schon 2TB bei den 2,5" SATA.

Wenn du allerdings Betriebssystem und Programme drauf installierst ist das Geldverschwendung.
Lieber eine kleine SSD fürs OS und Programme (kann auch eine QLC-NVMe sein) und dann eine Große für deine Datenbank. Außerhalb eines NAS würde ich keine mechanische Festplatte mehr verbauen. Insbesondere wenn es ein Arbeitslaufwerk für LR ist.
 
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Vielen Dank für die Antworten!

ghecko schrieb:
Ohne Benchmarks kann dir keiner sagen, wie sich ein 8/16?-Kern Zen2 Renoir gegen einen 6/12 Zen3 schlägt...
Oder gegen eine RX5500XT. Die wird natürlich mehrfach stärker sein als die Renoir-Grafik, nur nützt das dir persönlich nichts solange du keinen Spiele spielst, Programme mit OpenCL beschleunigst oder 3D-Programme benutzt.

Könnte man evtl. heute sagen, was das bei meinen Anforderungen in etwa ausmacht, also z.B. der 3400G mit 32 GB RAM vs. Ryzen 3 3300X +RX5500XT Grafik?
 
Relativ viel, weil ein 3400G auf Zen+ basiert und der 3300X auf Zen2. Das ist ein großer Unterschied. Wobei ich bei LR mindestens auf einen 6-Kerner setzen würde und nicht mehr auf 4-Kerner.
Screenshot_2020-06-19 CPU-Benchmark Prozessor-Vergleich(1).png

Die RX5500XT ist nach wie vor rausgeworfenes Geld für deine Anwendungen. Jede Grafikkarte ist rausgeworfenes Geld bei deinem Anwendungsfall wenn Renoir erst mal da ist.
Wenn du jetzt was brauchst, R5 3600 oder besser mit RX550/GT1030. Ansonsten warten.
 
Zuletzt bearbeitet:
ghecko schrieb:
Relativ viel, weil ein 3400G auf Zen+ basiert und der 3300X auf Zen2. Das ist ein großer Unterschied. Wobei ich bei LR mindestens auf einen 6-Kerner setzen würde und nicht mehr auf 4-Kerner.

Die RX5500XT ist nach wie vor rausgeworfenes Geld für deine Anwendungen. Jede Grafikkarte ist rausgeworfenes Geld bei deinem Anwendungsfall wenn Renoir erst mal da ist.
Wenn du jetzt was brauchst, R5 3600 oder besser mit RX550/GT1030. Ansonsten warten.

OK, das wusste ich nicht. Ich hatte angenommen, dass die 3000er Serie alle auf Zen2 basieren. Und ja, wenn überhaupt, nehme ich den 3600er, ich wollte nur nicht hören, dass damit ja eh klar ist, dass der wesentlich schneller rechnet als der 3400G.

Zum Thema Grafikkarte brauche ich nicht: Ich habe aber gelesen, bzw. empfohlen bekommen, dass gerade der Grafikkarten interne Speicher einige Berechnungen in PS und LR wesentlich beschleunigt. Bei Panoramen, wie ich sie gerne mache, vermute ich, dass das dazu gehört. Das wäre mir also wichtig (auch wenn ich natürlich trotzdem nicht gerne Geld zum Fenster herauswerfe).
 
PS und LR lagern einige Sachen über OpenGL aus, aber nichts wofür man 200€ ausgeben sollte. Solange es keine IGP von Intel ist, reicht alles aus:
https://www.pugetsystems.com/labs/a...-Roundup-NVIDIA-SUPER-vs-AMD-RX-5700-XT-1552/
Bei LR gibt es genau einen Fall der sich die GPU zunutze macht, und das ist der Interpolierer:
https://www.pugetsystems.com/labs/a...C-2019-Enhanced-Details-GPU-Performance-1366/
Das Ding ist aber veraltet und kann mit AI-Upscalern nicht mithalten.
-> Grafikkarte ist in PS/LR egal, hauptsache du hast eine.

Aber wie ich gerade oben nachlese, benutzt du CaptureOne:
rob70 schrieb:
welches tatsächlich GPUs gut einbinden kann, hatte ich Eingehens überlesen. Sollte dir da die Performance nicht ausreichen, kannst du es mit Grafikpower bewerfen. Aber ich verstehe nicht, warum du dann überhaupt noch das popelige Lightroom nutzt...
 
ghecko schrieb:
Aber wie ich gerade oben nachlese, benutzt du CaptureOne:

welches tatsächlich GPUs gut einbinden kann, hatte ich Eingehens überlesen. Sollte dir da die Performance nicht ausreichen, kannst du es mit Grafikpower bewerfen. Aber ich verstehe nicht, warum du dann überhaupt noch das popelige Lightroom nutzt...

Das mit LR, PS und CaptureOne ist eine längere Geschichte: Der Umstieg auf C1 war nach dem Wegfall der Standalone Versionen von Adobe meine beste Alternative. Natürlich habe ich einige Features von C1 schätzen gelernt, allerdings komme ich mit LR oft wesentlich schneller zu ebenso guten Ergebnissen. Bei wenigen Fotos gehen mir aber dann auch einmal die Möglichkeiten von C1 ab.

Ich habe C1 (dämlicherweise) Anfang Oktober gekauft (2019). Drei Wochen später gab's das Upgrade umsonst. Mir hat man auch auf Nachfrage, als Neukunde keinen nennenswerten Rabatt einräumen wollen.
Da war ich schon ziemlich verärgert.

Mittlerweile hat es sich ergeben, dass ich über die Arbeit sehr günstig eine dauerhafte Lizenz von LR und PS bekomme, so dass C1 als momentan noch halbwegs aktueller Extra-Luxus zur Verfügung steht. Langfristig wird es nun bei Adobe bleiben, wenn sich das in der Arbeit nicht wieder ändert.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, lautet Dein Tipp also: warte auf den 4700G und verzichte auf die extra Grafikkarte.
 
Wenn es bei LR/PS bleibt und Adobe Adobe bleibt: Ja. Denn beide Programme wissen mit der GPU nichts dolles anzufangen. Und die Renoir APU ist äquivalent zu den GPU-Lösungen im Einstiegsbereich.
Kleiner, leiser und Stromsparender kommt man nicht an so viel Leistung.
 
Kleiner ist mir Wurst, ich baue das Ganze wieder in ein ATX-Gehäuse ein. Leiser und stromsparender darf's gern sein. Danke für die erhellenden Infos.
 
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