Fotografieren von Tieren im Terrarium

mr.coffee

Lieutenant
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Sep. 2006
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Hallo,

ich wollte mal fragen wie man am besten Tiere in einem Terrarium ablichtet. Das Problem ist ja das manche Teere extrem helles Licht brauchen bzw manche Leuchtstoffröhren geben auch ein komisches Kunstlicht ab.

Ich frage desshalb, da ich nächste Woche auf einer Austellung (Spinnen&Schlangen) bin und dort auch ein bisschen fotografieren wollte.

Ausrüstung: Stativ mit Kugelkopf, Canon EOS 500D mit 18-55 EF-S 3,5-5,6 IS , Blitz: Speedlite 430EX II + Diffuser




Meine Überlegung: Kein Blitz, Offenblende und so nah wie möglich an die Scheibe des Terrarium damit keine Reflektionen entstehen...


Bin noch Anfänger und habe bis jetzt nur Landschaften/Architektur fotografiert.
 
Also von außen durch die Scheibe ist nich so optimal.
Das klappt nur gut wenn die Scheiben extrem sauber sind und das Terrarieninnere heller ist als außen.

Zum Rest kann ich nicht viel sagen, bin kein Fotopro.
Das mit der Scheibe kenn ich halt von meinem Terrarium, aber ich kann da einfach kurz aufmachen und reinknipsen.
Auf 'ner Ausstellung dürfte das nicht so einfach sein.
 
Wenn du durch Scheiben fotografieren möchtest, brauchst du einen Polfilter. Der begrenzt die Reflektionen.
Stativ ist notwendig.
Wenn du sehr helles Licht im Terrarium hast, reicht ein lichtstarkes Objektiv, oder du musst die Iso hochsetzen. Auf keinen fall kannst du einen Blitz benutzen, da sich das Licht spiegeln würde. Es sei denn du blitzt gegen die Decke.
Kannst du ja vorher mal Austesten an einer Fensterscheibe .
 
Zuletzt bearbeitet:
also gegen spiegelungen hilft nen guter Pol-Zirkular-Filter, du bräuchtest einen mit 58mm gewinde für dein efs 18-55.

aber an sich würd ich mir ehr gedanken machen das der fokus richtig liegt, weil iss doof wenn die scheibe scharf iss und das tierchen dahinter verschwommen ne^^, von daher entweder manuell fukossieren oder pineglig darauf achten wo der autofokus landet. Alternativ einfach ne hohe blendezahl, so das dann die schärfeebene groß genug iss um sich nen fehlfokus zu erlauben.
 
Mit ner hohen Blendenzahl wird er aber auch nichts werden. Es sei die Spinnen geben ein perfektes Fotomodel und halten so lange still. Offenblende bei dem 18-55 reicht vollkommen aus.
http://www.erik-krause.de/schaerfe.htm
Da würde ich eine gute Verschlusszeit vorziehen.
 
Ich wollte mir sowieso einen Polfilter zulegen für Filtergewinde 58mm.

Jetzt gibt es ja die linearen und die zirkularen. Soweit ich weiß kann ich einen zirkularen für meine Kamera verwenden, oder?

Habt ihr einen Vorschlag? Der hier hat sehr gute Bewertungen bei Amazon: B+W Zirkular-Polfilter F-Pro MRC S03M DH 58mm

Preis: 65 Euro
 
Dann bedanke ich mich schonmal für die Beiträge. Ich werde mich dann wieder melden, wenn ich die Bilder gemacht habe. Bin gespannt. Kenne die Räumlichkeiten und das Umgebungslicht leider nicht.
 
@Dusa01 spinnen sind in der regel sehr ruhige genossen ;)

@mr.coffee ja B+W soll recht gut sein
 
Oder einfach was Schwarzes anziehen, was etwas billiger sein dürfte. ;)
Immer auf den Winkel achten, wenn man mit Polfiltern arbeitet.
Am besten ist die Wirkung bei 90° zur reflektierenden Lichtquelle.
Und noch besser, wenn Du schwarzes T-Shirt mit Polfilter ergänzt.
Beim Polfilter ist allerdings bei Muschebubu-Licht ein Stativ nicht verkehrt,
weil ein Polfilter einige Blenden an Licht schluckt.
 
Auf keinen fall kannst du einen Blitz benutzen, da sich das Licht spiegeln würde. Es sei denn du blitzt gegen die Decke.
Kannst du ja vorher mal Austesten an einer Fensterscheibe .
Über die Decke blitzen funktioniert nicht, da man dennoch die Reflexion des Blitzlichts auf der Scheibe sieht.
 
Wenn Du mit der Kamera so nah an der Scheibe bist, dass das Objektiv das Blitz-/Umgebungslicht abschattet, sollten Reflektionen auch ohne Polfilter kein großes Problem sein.
 
mr.coffee schrieb:
manche Leuchtstoffröhren geben auch ein komisches Kunstlicht ab.
Da das Thema noch nicht angesprochen wurde:
Auf jeden Fall im Raw-Format photographieren, damit Du den Weissabgleich später manuell machen kannst. Falls Du zusätzlich im Besitz einer Graukarte bist, wäre auch das ein nicht ganz kleiner Vorteil.
 
So danke für die Antworten. Also..

In meinem Freundeskreis hat nur einer eine Canon :mad: (die anderen setzen alle auf Nikon )... und der mit der Canon hat alles, nur kein Makro :D


Zum Polfilter

Habe mir doch nicht den B+W gekauft, sondern den Hoya Polarisationsfilter Cirk. Pro1 Digital. War 20 Euro billiger. Damals hat der angeblich knapp 100 € gekostet. Sollten von der Qualität gleich sein (laut Bewertungen) ...

Hab den auch schon getestet (mit Motorhauben als Objekt, da diese in der Sonne ja extrem spiegeln).. funktioniert wunderbar! :) Geiles Teil... nur leider schluckt es ein paar Blenden.... naja

Heute ist auch mein Canon EF-S 4,0-5,6/55-250 IS Objektiv angekommen. Aber ich denke das kommt eh nicht in Frage, da die Naheinstellgrenze fast 5 mal so groß ist.



Also fasse ich nochmal zusammen: Polfilter+ Stativ benutzen und dicht an die Scheibe gehen. Und hoffen das das Licht gut ist. Und evtl manuell fokussieren.
 
Wenn Du ganz dicht an der Scheibe bist, kannst Du den Polfilter wie gesagt u.U. auch weglassen. Dann hast Du eine bessere Lichtausbeute, eben weil so ein Polfilter ja 1-2 Blenden schluckt.
 
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